besondere Motive zur Weihnachtszeit

Auch zum Advent und zu Weihnachten gibt es viele Dinge, die Fotografen gerne ablichten. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze und Holzengelchen laden zum fotografieren ein. Häufig ähneln sich die Bilder. Das ist nicht schlimm, aber auf Dauer etwas eintönig. Deshalb habe ich hier ein paar kreative Fototipps für Dich notiert.

Ich möchte Dir ein paar neue Motivideen zeigen, die besonders die Herzen der Makrofotografen höher schlagen lassen. Denn auch wenn Blüten und Insekten nicht zur Verfügung stehen, kann man die Nahlinsen nutzen!

Das Beitragsbild ganz oben besteht aus kleinen gestapelten Schmucksteinen und Streusternchen. Ich habe sie im Bastelbedarf gekauft. Ich bin eine kleine Elster. Ich liebe es, wenn es funkelt und glitzert. Die Sterne habe ich ganz einfach auf einen weißen Teller gelegt und von oben fotografiert. Die Ausleuchtung erfolgte mit dem ganz normalen Küchenlicht. Das blaue Bokeh und die Strahlen habe ich nachträglich hinzugefügt.

Die folgenden Fotos zeigen klitzekleine Sternchen aus dem Bastelladen. Manchmal findet man diese kleinen Pailletten auch als Sonderangebote in den Discountern. Sie werden als Bastelmaterialien oder als Streudeko angeboten. Das erste Motiv gefällt mir wegen der kleinen Luftblase auf dem Sternlein, das in einem Glas mit Wasser schwimmt.

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Im zweiten Bild sind silberfarbene und blaue glitzernde Pailletten zu sehen. Sie „baden“ in einer Wasser-Öl-Mischung. Das kalte Licht habe ich mit einer Taschenlampe erzeugt. Es lässt das Foto schön frostig erscheinen.

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Für das Foto Nummer drei habe ich das Glas mit den Sternen zusätzlich auf einen alte CD gestellt. Deswegen hat das Bild einen kunterbunten Hintergrund.

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Die Motive sind außergewöhnlich und kreativ, wie ich finde. Vielleicht lasse ich davon ein paar Postkarten drucken.

Habe ich Dir mit diesem Beitrag ein paar neue Inspirationen gegeben? Dann experimentiere doch auch einfach mal mit Bastelzeug, Wasser, Öl und co!

Du möchtest noch mehr winterliche Motivideen? Hier gibt es Tipps für gefrorene Seifenblasen.

Welches Foto gefällt Dir am besten?

 

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Diese klitzekleine gefrorene Seifenblase habe ich vorgestern im Licht der aufgehenden Sonne fotografiert. Sie lag auf der mit Raureif bedeckten Umrandung unseres Hochbeetes. Gefällt Sie Dir? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild. Das goldene Glitzern und Funkeln passt so schön zur Adventszeit. Fast könnt man meinen, es ist eine Weihnachtskugel. Ich finde es immer wieder magisch, wenn ich es schaffe, diese zarten und vergänglichen Gebilde entstehen zu lassen. Hast Du es selbst schon einmal versucht?

Ich habe einen Ratgeber zum Thema Seifenblasen gefrieren und fotografieren geschrieben. Du findest auch viele andere Fotos meiner runden Schätze unter diesem Link. Natürlich freue ich mich sehr über Deinen Besuch!

Meine schönsten Bilder aus dem 2. Halbjahr 2018

Michael vom Blog Erkunde die Welt hat wieder zu seiner beliebten Blogparade aufgerufen. Gesucht werden diesmal die schönsten Fotos aus dem 2. Halbjahr 2018. Hier ist der Aufruf.

Ich hatte bereits im 1. Halbjahr 2018 an dieser interessanten Fotoparade teil genommen. Schau Dir gerne meine damaligen Favoriten an!

Diesmal hat Michael folgende Kategorien ausgewählt:

  • “Abstrakt”
  • “Aussicht”
  • “Krasse Sache”
  • “Landschaft”
  • “Rot”
  • “Tierisch”
  • „schönstes Foto“

Folgende Fotos habe ich dazu heraus gesucht:

Abstrakt

Das Foto entstand abends, kurz nach Sonnenuntergang an einem Strand in Norddänemark. Ich wählte eine längere Belichtungszeit und bewegte meine Kamera während der Aufnahme horizontal zum Meer. Heraus gekommen ist diese abstrakte Aufnahme, die die Ruhe, die zu dieser späten Stunde an der Küste herrschte, wunderbar widerspiegelt:

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Aussicht

Der Blick auf die kleine Stadt Löbau in der Oberlausitz. In dieser Gegend wohne ich. Das Bild habe ich bei einem Ausflug gemacht.

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Hier ist übrigens eine Aufnahme vom gusseisernen Turm, von dem aus das Bild entstand. Er ist wirklich sehr sehenswert!

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Krasse Sache

Das nächste Foto ist auf verrücktem Wege entstanden. Das hübsche seitliche Bokeh habe ich mit einem Topfkratzer gezaubert. Solche Dinge lässt man ja normalerweise nicht in die Nähe seiner Objektive kommen. Ich habe es aber trotzdem gewagt und auch ein kleines Tutorial dazu geschrieben:

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Land(wirt)schaft

Hier siehst Du die Stadt Löbau von der anderen Seite wie oben. Als ich das Örtchen fotografieren wollte, rasten mir doch glatt zwei Mähdrescher durchs Bild 😉

Übrigens habe ich auch einen Artikel mit Tipps für die Erntefotografie für Dich notiert!

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rot

Nach einem Gewitter genossen wir den Sonnenuntergang in Thorup, Norddänemark. Es gibt dort keinen Hafen. Die Fischerboote mit ihren roten Bäuchen werden auf den Sand gezogen. Auch der Regenbogen erschien in einem hauptsächlich rötlichen Farbton.

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Tierisch

Nun zeige ich Dir eine Collage. Solche digitalen Basteleien mache ich eher selten. Hier bot sich aber quasi ein vorher/nachher-Bild an. Um den hübschen Seestern tat es mir allerdings schon ein wenig leid!

Seestern

schönstes Foto

Meine Wahl fiel auf das folgende Bild. Es lässt bei mir sofort Fernweh und Sehnsucht nach Dänemark aufkommen. Wir hatten dieses Jahr wirklich viele Sonnenuntergänge zu bestaunen und als die Sonne eines Abends schon sehr tief stand, legte ich mich an den Strand und machte dieses Foto. Ich liebe Gegenlichtaufnahmen!

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… und sonst so?

Ans Herz legen möchte ich Dir noch meinen Beitrag über Grenen, Norddänemark. Dort treffen Nord- und Ostsee aufeinander. Ich habe dazu einen Artikel geschrieben über Fotospots und die Wahrheit dahinter.

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Ein weiterer Reiseartikel befasst sich mit dem Weißabgleich

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…und ich habe einen Beitrag geschrieben, in dem ich Dir an einem Beispiel erkläre, wie man Fotoregeln kombinieren kann.

Fotoregeln kombinieren

Nun zeige ich Dir noch eine sehr kleine (ca. 1cm im Durchmesser) gefrorene Seifenblase in der Morgensonne. Ein Tutorial zu diesem Thema habe ich auch verfasst.

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Zum Schluss gibt es noch ein Bild von kleinen Schmucksternen. Ich habe auch einen Artikel über besondere Motive zur Weihnachtszeit verfasst, die Dich zu ausgefallenen Fotoideen inspirieren sollen.

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Das soll es so weit von mir gewesen sein. Welches Foto gefällt Dir am besten?


Ich werde mir auf alle Fälle fortlaufend die Beiträge der anderen Teilnehmer anschauen. Die sehenswertesten Artikel verlinke ich hier:

Kathi zeigt uns tolle Landschaftsfotos auf hohem Niveau. Besonders die Bilder der sächsischen Schweiz sind toll: https://kulturtaenzer.com/fotoparade-2-2018/

Palmen, Berge und ein Riesenrad präsentiert uns Sabi: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-2-2018/

Die Phototravellers haben atemberaubende Landschaften, abstrakte Architektur und Schafspopos im Angebot: https://phototravellers.de/unsere-schonsten-reisefotos-2018/

Christina nimmt uns unter anderen mit nach Slowenien und Kärnten: https://triptotheplanet.de/reisefotografie-2-2018/

Cornelia ist in Deutschland geblieben. Was sie da fotografiert hat, zeigt sie Dir hier: https://www.silvertravellers.de/reisefotos-deutschland/

Esther entführt uns zum Beispiel nach Vietnam, Spanien und Kambodscha: https://esthers-travel-guide.com/meine-foto-highlights-2018/

Auch Anita nimmt uns mit auf ihre Reisen. Am tollsten sind ihre Santorinbilder: https://www.gailtalontour.com/fotoparade-2-2018-reisen-erlebnisse/

Nathalie schickt uns auf die Seychellen. Zu sehen gibt es viel, viel Meer und Urlaubsfeeling: https://natworldwild.de/2018/12/16/fotoparade-02-2018/

Ganz besonders künstlerische Bilder präsentiert uns Birgit. Schau sie Dir unbedingt an: https://www.seh-n-sucht.de/BLOG/14657/fotoparade-2-2018/

Lisa zeigt uns süße Murmeltiere und Stadtansichten bei Nacht: https://imprintmytravel.com/fotoparade-2-2018/

 

Marketing eines Blogs

Was zu meinem Blog dazu gehört

Wusstest Du schon, dass das reine Schreiben eines neuen Blogbeitrags bei mir meistens nur den Bruchteil der Zeit benötigt, die mich das ganze „drum herum“ kostet?

Um einen erfolgreichen Blog zu führen, braucht es viel mehr, als nur guten Content, also gute Artikel zu schreiben!

Heute lasse ich Dich ein wenig hinter die Kulissen meines Blogs schauen!

In diesem Beitrag erfährst Du:

Was für mich aktuell zu einem Blogbeitrag für Aufgaben dazu gehören, um ihn richtig „unter die Leute“ zu bringen und warum ein Blogger eine gewisse Marketing-Strategie verfolgen sollte. Ich habe meinen „workflow“ und meine bisherigen Bloggererfahrungen für Dich in acht Tipps unterteilt.

Tipp 1: Ich habe gelesen, dass es wichtig ist, regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen. Dabei wäre es nicht von Bedeutung, besonders häufig zu bloggen. Du solltest nur einen gewissen gleichmäßigen Rhythmus einhalten, weil sich Deine Stammleser an Deinen Zeitplan quasi gewöhnen. Ich halte mich nicht immer an diesen Hinweis. Mein selbst gestecktes Ziel ist es, mindestens einen Blogartikel pro Woche zu veröffentlichen. Die Beiträge schreibe ich meistens abends im Bett mit dem Laptop auf dem Schoß oder am Handy in der Badewanne. Es geht mir meistens sehr flüssig von der Hand. Aber das ist ja noch lange nicht alles. Da ich hauptsächlich über Fotografie blogge, benötige ich natürlich auch Bilder für meine Artikel.

Tipp 2: Selbst wenn Du kein Fotoblogger bist, solltest Du auf treffende und interessante Bilder achten. Sie machen Deinen Beitrag oft erst so richtig „rund“. Deine Leser scrollen vermutlich schnell durch ihre Timelines und bleiben so viel besser an Deinem Artikel hängen.

Die Bearbeitung eines Fotos dauert bei mir oft recht lange, ca. 1-2 Stunden pro Bild. Für mich ist die Bildbearbeitung eine wunderbar entspannende Tätigkeit und ich probiere auch gerne mal etwas aus. Da vergesse ich dann die Zeit.

Wichtig ist es mir, dass ich die Fotos für meinen Blog komprimiere, um die Ladezeiten zu verkürzen. Das ist auch schon mein dritter Tipp! Wenn es Ewigkeiten dauert, bis sich Deine Seite aufgebaut hat, klicken Deine Interessenten weg!

Tipp 4: Wenn ich meinen Beitrag fertig gestellt und formatiert habe, kategorisiere ich ihn noch und vergebe Tags (Schlagworte), damit er auch leicht gefunden werden kann. Rechts auf meinem Blog (oder ganz unten auf dem Handy), findest Du eine „Stichwortwolke“. Klickst Du dort auf ein Thema, was Dich interessiert, bekommst du alle meine Beiträge angezeigt, die dieses Keyword besitzen.

Wenn diese Schritte alle getan sind, veröffentliche ich meinen Beitrag. Der erste Teil des Berges ist bezwungen. Aber jetzt geht es erst richtig los! Und damit sind wir bei Tipp 5: Nutze Social Media! Ich verlinke meinen Artikel auf meiner Facebookfanpage https://www.facebook.com/StefleiFotografie/ und teile ihn in relevanten Facebookgruppen. Außerdem erstelle ich meistens eine Grafik dazu und lade den entstandenen Pin bei Pinterest https://www.pinterest.de/StefleiFoto/ hoch. Diese Grafik sieht dann zum Beispiel so aus:

8 Tipps für Dein Blog Marketing

Über Pinterest erhalte ich übrigens die meisten Klicks auf meinen Blog. Diese Grafik nutze ich anschließend als Story auf Instagram https://www.instagram.com/stefleifotografie/. Zusätzlich veröffentliche ich noch einen Post auf Instagram. Oft poste ich auch noch ein Foto vom Artikel auf flickr https://www.flickr.com/photos/91976414@N04/.

Wenn diese Schritte alle getan sind, trudeln oft die erhofften Kommentare und Likes auf den ganzen Plattformen ein und ich freue mich und beantworte sie natürlich auch!

Warum betreibe ich Marketing?

Gegenfrage: Was nützt der tollste Blogbeitrag, wenn keiner Notiz davon nimmt? Es ist natürlich absolut wichtig, interessante Beiträge zu schreiben. Wenn aber niemand von diesen tollen Artikeln erfährt, war die Arbeit sinnlos. Um online „gesehen“ zu werden, muss man möglichst viele Menschen erreichen. Das klappt über die Social Media Kanäle am besten. Außerdem macht es mir Freude!

Ich denke, ich betreibe noch verhältnismäßig wenig Werbung und Aufwand. Meine ganz persönliche Bloggerstrategie ist noch ausbaufähig! Ich will sie nur im Moment gar nicht weiter perfektionieren, denn das würde mir keinen Spaß machen. Es würde sich dann für mich nach Arbeit anfühlen. Und der Blog ist mein Hobby! Ich halte mich an viele der einschlägigen Tipps nämlich nicht. „SEO“ ist nach wie vor ein Fremdwort für mich. Meine Artikel haben auch nicht mindestens 1000 Wörter, wie oft empfohlen wird. Ich schalte weder bezahlte Werbung, noch habe ich für Pinterest irgendwelche Tools, die meine Grafiken automatisch teilen. Auch beschränke ich mich fast ausschließlich auf die oben genannten Communitys. Ich nutze beispielsweise kaum Twitter und bin auch in Foren oder der Fotocommunity nicht aktiv.

Tipp 6: Wichtig ist es nicht unbedingt, auf so vielen Plattformen wie möglich aktiv zu sein. Viel bedeutender ist es, dass Du Dich in Deinen Communitys zurecht findest und wohlfühlst. Sonst artet Dein eigentliches Hobby in Stress aus. Es soll ja aber Spaß machen! Es gilt Qualität vor Quantität.

Tipp 7: Du solltest Dir eine„Fangemeinde“ aufbauen und den Kontakt zu ihr auch halten. Es ist mir sehr wichtig, dass ich Kommentare immer beantworte und Fragen zeitnah kläre. Am Ende ist es doch viel schöner, von 100 Fans zehn Kommentare zu erhalten, als von 10.000 Fans zehn Kommentare, oder? Natürlich gehört dazu auch, bei Deinen Lesern mal vorbei zu schauen und ihre Beiträge anzusehen. Auch im Internet funktioniert das Prinzip vom Geben und Nehmen!

Mein achter und letzter Tipp: Beschäftige Dich ein wenig mit Deinem „Branding“. Was Du brauchst, ist ein Wiedererkennungswert! Keine Angst: Du musst nicht gleich ein Webdesignbüro aufsuchen! Es reicht schon, wenn Du Dir zum Beispiel ein kleines Logo oder einen Slogan kreierst (dazu gibt es Anleitungen im WorldWideWeb) und nicht ständig Deine Schriftarten wechselst. Vielleicht hast Du ja auch Lieblingsfarben, die Du bei Deinen Bildern und Grafiken immer einsetzen kannst? Kleine Schritte bewirken hier oft schon viel, um sich eine eigene Marke zu erschaffen.

Fazit

Bloggen ist viel mehr, als nur regelmäßig Artikel zu schreiben. Mindestens genauso wichtig ist es, gute Fotos zu haben und Schlagworte zu vergeben. Das anschließende Teilen über Social Media ist sehr wichtig, um Leser zu finden. Hierbei solltest Du darauf achten, dass Du lieber wenige Plattformen nutzt, diese aber dafür mit Herzblut und Engagement. Das bringt am Ende mehr Spaß und treue Leser, als wenn Du Deine Inhalte lieblos breit streust. Du solltest Dich mit Deiner Marketingstrategie wohlfühlen und nichts tun, nur weil es die anderen auch so machen! Wenn du einen gewissen Wiedererkennungswert erreichen möchtest, um noch mehr aufzufallen, wirst Du Dich mit dem Thema „Branding“ oder „Corporate Design“ beschäftigen müssen.

Hast Du weitere Tipps für mich? Teilst Du meine Meinung, oder hast Du ganz andere Ansichten zum Thema „Blogging“. Erzähle mir gerne davon!

10 Fragen an… Imkaphotos

Ich bin immer sehr interessiert an der Arbeit und den Erfahrungen von anderen Fotografen. Deshalb habe ich Katharina vom Blog https://imkaphotos.com/  interviewt und zehn Fragen über ihre Art der Fotografie und ihren Blog gestellt. Hier sind ihre Antworten:

  • Wer bist Du? Stelle Dich gerne vor!

Ich bin Katharina von IMKAPHOTOS – LerneFotografieren. Ich möchte Hobbyfotografen die Welt der Fotografie zeigen und ihnen eine Hilfe bieten, dass sie sich darin zurecht finden. Ich selbst habe seit meiner Kindheit immer eine Kamera und fotografiere ernsthaft seit 10 Jahren.

  • Wie kann man Deinen Blog finden, und seit wann gibt es ihn schon?

Du findest den Blog hier: https://imkaphotos.com/ . Den Blog gibt es seit diesem Sommer 2018.

  • Du schreibst auf Deinem Blog hauptsächlich Artikel mit Fototipps und teilst Deine Erfahrungen zur Fotografie. Warum ist Dir die Weitergabe von Informationen so wichtig?

Als ich das Fotografieren angefangen habe, waren Blogs und YouTube Videos noch nicht ganz so verbreitet. Es wäre einiges einfacher gewesen, wenn ich durch einfache Worte ohne teure Fachbücher kaufen zu müssen die Fotografie erklärt bekommen hätte. Erst später entdeckte ich einen YouTuber, der auf einfache Weise die Fotografie erklären kann. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen transparent und so einfach wie möglich weitergeben.

  • Beschränkt sich Deine Fotoaktivität nur auf Deinen Blog, oder bist Du auch auf anderen Plattformen aktiv?

Ich bin auch noch auf Instagram (https://www.instagram.com/imkaphotos/) sehr aktiv und veröffentliche diese Bilder sowie meine Blogeinträge auf facebook. Ab und an bin ich auf anderen Plattformen aktiv, die ich aber zu unregelmäßig pflege.

  • Wieviel Raum und Zeit nimmt die Fotografie und das Bloggen in Deinem Leben ein?

Das Bloggen nimmt aktuell relativ wenig Zeit ein, da mir das Schreiben über Fotografie überraschend gut von der Hand geht.
Das Fotografieren nimmt sehr viel Zeit ein. Da ich mir Momente durch Bilder merke, ist die Kamera oder das Handy immer dabei. Somit würde ich sagen, dass die Fotografie sogar ein sehr großer Teil meines Lebens ist.

  • Warum ist Dein gewähltes Bild Dein Lieblingsbild?

Das Bild ist sehr persönlich, auch wenn “nur”die Aussicht auf den Fälensee zu sehen ist. Es erinnert mich an das komplette jetzige Jahr 2018 mit allen Höhen und Tiefen. Das Bild entstand nach einem für mich recht harten Weg und ist wie eine Art Trophäe. Ich bin sehr gespannt was 2019 für mich bringt.

  • Wie lange dauert durchschnittlich die Bearbeitung eines Fotos und mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest Du?

Wenn ich nur Farben und Akzente anpasse brauche ich 10-20 Minuten. Bei einer Retusche, die ich sehr selten mache kann das schon 1-2 Stunden in Anspruch nehmen.
Ich sortiere die aufgenommenen Bilder mit Bridge, entwickle danach mit Lightroom und mache durch Photoshop die Bilder fürs Internet fit.
Für Retuschen benutze ich auch Photoshop.

  • Welche anderen Fotografen und Blogs inspirieren Dich?

Einer der Fotografen, die dazu beigetragen haben, dass ich nie den Spaß an der Fotografie verliere und sie letztendlich verstehe ist Benjamin Jaworskyj.
Ein weiterer ist Martin Stranka. Er zeigt eine fantastische Welt durch Fotografie und Bearbeitung.
Generell lese ich gerne vor allem Reiseblogs.

  • Stelle Dir vor, Du gehst auf Fototour. Was ist in Deiner Fototasche?

Ich packe immer die Kamera Sony Alpha 7R mit demSony FE SEL 24-240mm 3.5-6.3 OSS und Polfilter ein. Dazu bei Portraits das Canon 50mm mit Adapter. Manchmal habe ich noch das Sony SEL 16-50mm 3.5-5.6 OSS dabei. Dazu genug Akkus und auf jeden Fall noch mein Handy Huawei P20 Pro.

  • Was willst Du in Bezug auf die Fotografie und Deinen Blog noch erreichen?

Mein größter Traum wäre ein Foto für National Geographic 🙂 Ansonsten möchte ich zu meinem Blog noch Fototouren anbieten. Mir ist es wichtig, dass Hobbyfotografen leicht an die wichtigen Informationen kommen.

Ich danke Katharina sehr für das schöne Interview. Schau doch mal auf ihrem Blog vorbei!

Katharina hat mir übrigens auch zehn spannende Fragen gestellt. Hier sind meine Antworten: https://imkaphotos.com/10-fragen-an-steflei/

Gefrorene Seifenblasen fotografieren

Jetzt kommt sie wieder, die kalte Jahreszeit! Und damit beginnt auch wieder die Zeit, in der man Seifenblasen gefrieren lassen kann. Was noch vor zwei Jahren ein absoluter Geheimtipp unter uns Fotografen war, eroberte im letzten Jahr das Internet. Überall sah man sie, die zauberhaften Bilder von den zarten, filigranen und im Normalfall äußerst schnell platztenden Schönheiten. Auf Facebook und Instagram wurden Tipps getauscht über die optimale Zusammensetzung der Seifenlauge und die besten Wetterbedingungen.

Auch ich möchte meine Erfahrungen auf diesem Gebiet mit Dir teilen und Dir natürlich meine gesammelten Werke präsentieren. Vielleicht kann ich Dir noch ein paar Tricks verraten, die Du noch nicht kanntest…

Eins vorab:

Du brauchst Geduld!

Man liebt sie, oder man hasst sie. Seifenblasen gefrieren zu lassen, ist eine Kunst für sich. Selbst wenn Du das beste Wetter bestellt hast und die ausgereifteste Seifenblasenmischung zusammengerührt hast, kann es Dir passieren, dass Du keinen Erfolg hast. Warum? Vielleicht hast Du ein mieses Karma, oder der Luftdruck ist falsch, oder was weis ich! Es klappt manchmal einfach nicht! Meist ist es dann so, dass die Blasen entweder nicht gefrieren, oder vorher platzen. Pech gehabt! Probiere es ein anderes Mal und ärgere Dich nicht!

Diese Zutaten benötigst Du:

Eine Kamera und ein Objektiv. Da die kleinen Kullern (Durchmesser 2-5 cm) am beständigsten sind, empfehle ich Dir ein Makroobjektiv zu nutzen.

Ein Stativ. Wenn Du es erst einmal geschafft hast, dass eine Seifebblase gefroren ist, so hält sie deutlich länger, als die Kugeln im Sommer. Bis zu eine halbe Stunde habe ich das schon geschafft. Du kannst also getrost ein Stativ nutzen, denn Du hast Zeit!

Seifenblasenlauge. Es kursieren die wildesten Mischungsrezepte im Netz. Ich hatte bisher am meisten Erfolg mit Geschirrspülmittel, Wasser und ein wenig Zucker (einfach mal rumprobieren!) und mit stinknormalen Seifenblasenmittel ohne irgend welche Zusätze. Die besten Ergebnisse erzielte ich immer, wenn die Mischung Zimmertemperatur hatte.

Einen Strohhalm. Wenn du ein wenig Seifenblasenlauge ansaugst und die Blase dann gleich mit dem Trinkröhrchen auf Deine gewünschte Unterlage pustest, bist Du nicht darauf angewiesen, dass Deine Blase auf eine gut erreichbare Stelle fliegt.

So gehst Du am besten vor:

Wähle einen Tag mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Am besten hat es bei mir immer geklappt, wenn das Thermometer ungefähr -3 bis -8 Grad Celsius anzeigte. Ganz wichtig: Es muss absolut windstill sein!

Puste nun eine Seifenblase und warte bis sie gefriert. Wie oben schon beschrieben, wird das nicht immer auf Anhieb klappen. Du benötigst unter Umständen viele Versuche. Das ist normal!

Besonders gelungen finde ich immer richtig runde Bubbles. Also keine halben Seifenblasen, sondern komplett ausgeformte.

Richte Deine Kamera auf dem Stativ aus und fokussiere manuell (der Autofokus wird dein zartes Motiv bestimmt nicht erkennen) auf die vordere Haut der Blase. Begieb Dich dabei auf Augenhöhe mit Deinem Motiv. Vergiss den Bildstabilisator nicht auszuschalten, wenn du ein Stativ nutzt. Nutze eine mittlere Blende. Du kannst die Belichtungszeit ja ruhig etwas ausdehnen, wenn Du nicht freihändig fotografierst. Abdrücken. Fertig!

Extratipps

Wenn Du Dir einen dunkleren Hintergrund suchst, hebt sich Deine Seifenblase optisch besser ab.

Die aufgehende Sonne im Hintergrund bietet einen tollen kalt/warm – Kontrast.

Den gleichen Effekt erhältst Du auch, wenn Du einen farbigen Hintergrund nutzt (z.B. auch aus Tonpapier).

Wähle den Untergrund ganz bewusst aus. Deine Seifenblase kann noch so schön sein. Gefriert sie im Schlamm oder auf einer unfotogenen Stelle, wird Dein Foto nur halb so sehenswert. Wenn Du sie aber im Schnee oder auf einem alten Samenstand oder Zweig ablichten kannst, gelingt Dir Dein Bild viel besser. 

Das Gegenlicht oder sogar der Schein einer Taschenlampe von hinten lässt die Eisblumen auf Deiner Seifenblase wunderbar kontrastreich zur Geltung kommen.

Hier zeige ich Dir noch meine neueste goldene Seifenblase im Sonnenlicht.

Ich wünsche Dir viel Spaß und vor allem viel Erfolg bei Deinen Versuchen. Aber Vorsicht! Es macht süchtig!

Zeige mir gerne Links zu Deinen Ergebnissen in den Kommentaren!

Wenn Dir dieser Artikel geholfen hat, empfehle ihn gerne weiter!

Vom #Novemberglück

Der November wird von allen Monaten am wenigsten gemocht. Zumindest hat er den Ruf des grauen Monats inne. Der November ist weder Fisch noch Fleisch. Vorbei sind die goldenen Herbsttage (zumindest in „normalen“ Jahren) mit bunter Laubfärbung und braunen, glänzenden Kastanien. Aber der knackig kalte Winter ist auch noch nicht in Sicht. Bäh-Wetter mit Tristesse und Nebel sind an der Tagesordnung. Der November-Blues setzt ein!

Lutz vom Blog Zwetschgenmann hat zu einer Blogparade aufgerufen. Titel: #Novemberglück! Da bin ich doch gerne dabei. Ich kann dem trüben Jammermonat nämlich durchaus auch Gutes abgewinnen:

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Das mag ich am November

1. Die Abende werden gemütlicher

Es wird eher dunkel und man kann sich ohne schlechtes Gewissen Abends eine warme Wanne einlassen, ein Buch lesen, Bilder bearbeiten und so weiter. Draußen wird es kalt, innen umso heimeliger.

2. Endlich Zeit zusammen verbringen

Mein Partner arbeitet im Sommer meist lange. Ab November ist auch er Abends zu „normalen“ Zeiten zu Hause und am Wochenende muss er auch nicht auf Arbeit. So nutzen wir diese Zeit gerne, um gemeinsam zu kochen. Das macht immer viel Spaß und wir haben uns nebenbei viel zu erzählen. Aber auch die Zeit der Gesellschaftsspiele beginnt. Das Kind ist „näher bei mir“, weil es nicht irgendwo im Garten tobt, oder draußen unterwegs ist.

3. Die Natur holt Luft – die Menschen auch!

Wenn es draußen grau in grau ist, hat man nicht wirklich viel Lust auf Ausflüge und dergleichen. Man ist aber auch noch nicht im Weihnachtsstress. Zeit, inne zu halten! Man „muss“ mal nichts machen!

4. Vorfreude auf die Adventszeit

Ich liebe die Vorweihnachtszeit mit den schönen Wehnachtsmärkten, dem geschäftigen Treiben und dem ganz besonderen Flair der Düfte und Lichter im Advent. Dummerweise ist sie meist so schnell vorbei, dass man sie gar nicht richtig genießen konnte. Im November rückt diese besondere Stimmung in greifbare Nähe, aber man kann sich noch darauf freuen, denn die gesamte Advents- und Weihnachtszeit steht erst noch bevor.

5. Zeit für Nebelbilder

Die reduzierten Farben und die Nebelschleier lassen eine ganz neue Sicht auf die Landschaft zu. Wenn die Natur nicht mehr so bunt ist, treten Muster und Kontraste viel mehr in den Vordergrund. Fotografen können interessante Fotos machen, fernab der typischen Postkartenmotive. Auch ich mache deswegen in diesem Monat gerne Bilder.

 

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Ich möchte den November nicht missen. Er ist für mich durch seine Ruhe fast besinnlicher, als der hektische Dezember.

Wie siehst Du das? Magst Du den November, oder bist Du froh, wenn er um ist?

 

 

Schreib doch mal die Biografie Deines Blogthemas – Die Auswertung

Anfang September hatte ich einen Artikel zum Thema Blogbiografie geschrieben. Ich ging darin auf die Vorteile ein und gab Tipps, was man bei diesem Vorhaben beachten sollte. Anschließend rief ich zu einer Blogparade auf, der sieben Teilnehmer folgten. Herzlichen Dank dafür!

Ich möchte es mir natürlich nicht nehmen lassen, Dir die entstandenen Beiträge näher vorzustellen. Die direkten Links zu den Artikeln findest Du jeweils in den Überschriften. Schau gerne bei den Blogs vorbei! Du wirst viel Neues entdecken. Mir ging es jedenfalls so!

1. https://rechnungswesenlehrer.de/das-leben-ist-lernen-meine-blogthemenbiographie/

Den ersten Beitrag hat Alexander Meneikis geschrieben. Er führt den Blog Rechnungswesenlehrer. Er hat ein paar meiner Impulsfragen sehr interessant und kurzweilig beantwortet. Enstanden ist quasi ein Interview, in dem er erklärt, wie sich seine Laufbahn entwickelt hat. Insbesondere geht er darauf ein, wie er (negative) Erfahrungen für sich nutzte, um ein erfolgreicher Dozent für Rechnungswesen und co zu werden.

2. https://essen-sport-gesundheit.de/warum-ich-einen-blog-zum-theme-essen-sport-gesundheit-erstellt-habe-blogparade/

Auf dem Blog Essen-Sport-Gesundheit dreht sich alles um den Body und wie man ihn in Bezug auf Nahrung und Sport optimiert. Josef schreibt in seinem Beitrag, welche Ernährunsformen er bereits probiert hat und wie sich sein Trainingplan gestaltet. Er verspricht, auch in Zukunft weiter zu experimentieren und Dich an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

3.  https://prinz-von-moabit.blogspot.com/2018/09/prinz-von-moabit-meine-blogthemenbiografie.html

Der Prinz von Moabit ist ein derzeit Dreijähriger, dessen Protokollantin über Anekdoten des Söhnchens berichtet. Entstanden ist der Blog im Januar 2018. Er ist also genau so alt wie meiner. Ihre „Ambition war und ist es, Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, die Welt mit Kinderaugen zu sehen und neu zu entdecken“. Entstanden ist der Blog ursprünglich aus Briefen zu Geburtstagen der lieben Verwandschaft.

4. https://www.flutes-for-friends.de/ueber-mich/

Meinen Aufruf nahm Miriam vom Blog https://www.flutes-for-friends.de/ zum Anlass, ihre Über-mich-Seite zu überarbeiten. Dort erfährst Du ihren Weg von der kleinen Blockflötenschülerin über die Ausbildung zur Holzblasinstrumentenmacherin, dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und zurück zu ihrer Liebe, der Querflöte.

5. https://teacuppic.wordpress.com/2018/10/21/meine-blogthemenbiografie/

Der Blog Tea-cup-pic hat die Fotografie zum Thema. Du erfährst den Werdegang von der ersten Digicam bishin zu Fotoexperimenten mit einer Spiegelreflexkamera. Erkunde die Welt vom Freelnsing, Bokehs und kreativen Motivideen!

6. https://queerdurchdiemedien.com/2018/10/22/blogparade-meine-blogthemenbiografie/

Anja setzt sich auf ihrem Blog Queer durch die Medien „für eine buntere Welt ohne Vorurteile“ ein. Sie befasst sich mit queeren Medienformaten und Charakteren in der Film- und Buchwelt. Ihr Blog ist noch recht jung. Sie beschreibt in ihrem Blogbeitrag, warum ihr das Thema Gleichgeschlechtlichkeit und LGBT, beziehungsweise das Reden darüber, so wichtig ist.

7. https://zeitsparen.co/blogbiographie/

Ein Thema was uns alle angeht: Zeitsparen und Produktivität! Das ist Carmens Steckenpferd. Auf ihrem Blog Zeitsparen teilt sie ihr Wissen mit Dir. In ihrem Blogbeitrag erfährst Du, dass Carmen früher eine Chaotin war und was sie dann später mit ihrem verbesserten Zeitmanagement alles errreicht hat.

8. Meine Fotografie-Biografie Teil 1

Ich habe natürlich auch meine Blogbiografie aufgeschrieben! Sie gliedert sich in acht Teile. Du erfährst darin, wie ich zur Fotografie gekommen bin und was ich schon alles auf meinem Weg ausprobiert und erfahren habe.

Nochmal vielen lieben Dank an alle fürs Mitmachen. Eure Beiträge sind sehr interessant und Ihr habt es geschafft, dass ich mal wieder über den Tellerrand hinaus geschaut habe!

 

 

Goldener Herbst – meine 5 schönsten Herbstfotos

Cornelia vom Blog Silvertravellers hat zu einer Blogparade aufgerufen und ich mache mit! Gesucht werden die fünf schönsten Herbstfotos. Die Auswahl viel mir nicht leicht, da ich den Herbst sehr mag und deshalb in dieser Jahreszeit auch sehr viel fotografiere. Wie Du meinem Blog vielleicht ansiehst, liebe ich Farben! Deshalb ist der Herbst in meinen Augen sehr fotogen. Aber genug geschwafelt: Hier sind meine Top 5:

Ein abslouter Glückstreffer: Ein nebliger Herbstmorgen. Der Mais wird gehäckselt. Als ich dieses Schauspiel fotografieren möchte, laufen mir zufällig die Wildschweine vor die Linse.

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Die Rakotzbrücke in Ostsachsen. Sie bildet zusammen mit ihrem Spiegelbild einen Kreis. Deshalb ist sie ein beliebtes Fotomotiv. Sie steht in einem märchenhaften Rhododendronpark mit altem Baumbestand. Daher ist ein Besuch das ganze Jahr über ein Erlebnis!

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Das Lampenputzergras gefällt mir sehr. Im Hintergrund stehen Aroniasträucher, die im Herbst eine tolle rötliche Laubfärbung annehmen. Das Sternenbokeh habe ich mit Hilfe einer einfachen Schablone gestaltet, die ich vor mein Objektiv klemme.

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Ich gebe zu: Golden ist nichts auf diesem Bild! Aber Nebel und Tristesse gehören für mich ebenso zum Herbst. Das Foto zeigt ein Fernglas auf dem Brocken. Ich finde das Motiv sehr krotesk, denn die Sicht war gleich 0. Mangelnder Durchblick ;-), der eine schöne Bildaussage ergibt.

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Das letzte Foto zeigt das Schloss Altenburg in Thüringen. Aufgenommen habe ich es durch meine Glaskugel hindurch. Das Bild erinnert mich ein wenig an das Märchen „Der Froschkönig“.

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Ich hoffe, Dir gefällt mein kleiner herbstlicher Streifzug. Ich freue mich schon, die Fotos  der anderen Teilnehmer dieser Blogparade zu entdecken!

 

 

Entspann Dich, Braut!

Die letzte Woche hatte ich Urlaub. Zeit, mich mit Hochzeitsmagazinen einzudecken und mich diversen Facebookgruppen zum Thema anzuschließen. Es gibt doch nichts schöneres, als sich gemütlich inspirieren zu lassen! Ich habe festgestellt, dass so eine Hochzeit eine schier unerschöpfliche Fülle für Ideen bietet. Jeder scheint seinen Gewinn mit spentablen Brautpaaren machen zu wollen. Da werden Preise verlangt und Dienstleistungen angeboten, dass einem schwindelig wird. Angefangen von Tauben über Fotobooth, Sängerinnen, Luftballons… bis hin zum Feuerwerk und Zauberer. Nut einen Tag lang zu feiern ist dazu eindeutig zu kurz.

Am schlimmsten sind aber die Bräute selbst. In den Facebook-Gruppen wird mit Fotos der Eheringe geprahlt – Natürlich mit Preisangabe! Es wird sich übertroffen mit der Bastelei wahrer Einladungskarten-Meisterwerke. Es werden stolz Fotos präsentiert von Candy Bars und Salty Bars. Für die Gestaltung einer Begrüßungstafel werden extra Kalligrafiekurse besucht und es werden die Buchstaben LOVE mühevoll mit der Laubsäge aus dem eigens für diesen Anlass gefällten Baum gesägt. Jawohl! Das ist voll wichtig! Von diesem dekorativen Element (was natürlich noch mit LEDS illuminiert wird und einen trendy schimmernden Kupferanstrich bekommt), hängt nämlich der Erfolg der Ehe ab. Keine Frage! Zudem wird sich daran bestimmt jeder Gast erinnern. Genauso wie an die Highheelsgarage und die eigens für diesen Tag angefertigten Freudentränentaschentücher, in die man beim Anblick der kitschig garnierten Dekofesttafel rotzen musste. Und wenn Onkel Erwin die Getränkepauschale voll auskostet, einen Filmriss bekommt und sich an gar nichts mehr erinnert? Macht nichts! Schließlich hat ja der Videograf eine Hochzeitsreportage vom Anziehen des hautfarbenen Quetscherschlüpfers der Braut, bis zum müden unter den Tisch plumpsen des Bräutigams aufgenommen!

Was möchte ich mit diesem -zugegeben etwas überspitzten Kursivtext- sagen?

Man kann es auch übertreiben!

Auch ich lasse mich gerne zum Thema Hochzeit im Internet inspirieren. Es macht Spaß und steigert die Vorfreude. Ich muss auch keine Low Budget Hochzeit haben. Schließlich ist dieser Tag einmalig und sollte gebührend gefeiert werden. Man darf es auch mal krachen lassen und sich verwöhnen lassen! sicherlich werde ich auch ein paar Dinge zur Deko selber basteln. Aber ich denke, man sollte sich einfach zwischendurch mal zurücklehnen und sein Tun hinterfragen.

Schaukeln wir uns hoch? Müssen wir jeden Trend mitmachen? Gefällt uns eine Boho-, Vintage oder Greeneryhochzeit wirklich? Brauchen wir wirklich Eukalytus im Brautstrauss, wie viele andere? Fühlen wir uns vom Hochzeitstrubel und Kommerz unter Druck gesetzt? Sind das noch wir? Oder dekorieren wir unser Fest so, weil es alle so machen? Brauchen wir wirklich so viele Programmpunkte und Highlights auf unserer Hochzeit?

Ich schreibe ganz bewusst von „wir“ und „uns“, weil ich häufig den Eindruck gewinne, der Bräutigam wird bei den Planungen kaum mit einbezogen. Wie ist es sonst zu erklären, dass Beerentöne, Glitzer und rosa ganz häufig bei der Deko zu sehen ist?

Heiraten wir, um zu feiern? Oder heiraten wir, weil wir uns lieben?

Ein wenig Besinnung auf den eigentlichen Grund unserer Hochzeit täte manchen von uns gut! Man muss nicht den gesamten Hochzeitstag minutiös durchstylen. Wo bleibt denn da die Überraschung und die Zeit, sich mit seinen Gästen zu unterhalten? Kann man seine Feier wirklich genießen, wenn man nebenbei im Hinterkopf ständig die Abfolge seines perfekten Tages im Kopf hat und die Programmpunkte koordinieren muss?

Und man sollte sich immer wieder fragen, ob man etwas tut oder plant, weil es einem wirklich gefällt, oder weil einem von anderen Bräuten und der Werbeindustrie vorgegaukelt wird, dass es unverzichtbar ist.

Ich habe zum Thema auch eine interessante Doku gefunden. Darin werden ein paar Beispiele für Werbung und Abzocke rund um die Hochzeitsindustrie aufgedeckt.

Bereitest Du auch gerade Deine Hochzeit vor? Bist Du entspannt, oder stresst Dich der Kommerz und der Hochzeitshype auch? Was tust Du dagegen? Hintelasse gerne einen Kommentar!

Wenn Du mir bei unseren aufregenden Vorbereitungen über die Schulter schauen möchtest, dann sieh mal in mein Hochzeitstagebuch.