Mein Nicht-Fotografie-Gefühl

„Du fotografierst ja gar nicht mehr!“, mahnte mich meine innere Stimme. Woran liegt das bloß?

Ich muss sagen, ich genieße dieses Jahr den Frühling im Garten sehr intensiv. Jahrelang nahm ich die Natur quasi nur durch den Sucher wahr. Immer wenn ich mir Zeit nahm, durch den Garten zu streifen, hatte ich auch die Kamera in der Hand. Ich „dachte“ in Bildern. Wenn ich eine Blüte sah, fragte ich mich sofort, ob sie fotogen genug ist. Und wenn ja, von welcher Seite sie wohl am besten abzulichten sei. Über die flinken Bienchen ärgerte ich mich oft, wenn ich es nicht schaffte, schnell genug abzudrücken.

Dieses Jahr ist das anders. Ich hatte gar kein Verlangen, die wunderschönen lilafarbenen Krokusse zu fotografieren. Ich bestaunte sie einfach nur. Ich lasse die Natur und die Motive auf mich wirken, ohne sie in fotografierenswert oder belanglos einzuteilen.

Obwohl für mich die Fotografie der Entspannung diente, bin ich jetzt nicht unentspannter. Im Gegenteil. Das Fotografieren hat in mir auch Druck aufgebaut. Du MUSST mal wieder ein wirklich außergewönliches Foto machen. Du MUSST mal wieder die neuen Fotos auf der Speicherkarte bearbeiten. Du MUSST mal wieder einen neuen Blogartikel schreiben.

All das habe ich im Moment abgelegt. Ich fühle mich freier. Mir ist es auch egal, dass dadurch die Zugriffszahlen auf diesem Blog hier nicht mehr wachsen. Ich bin sehr froh, dass ich mich von diesem Druck lösen konnte.

Vorgestern allerdings hatte ich echte Lust, die Kamera zur Hand zu nehmen. Ich liebe Buschwindröschen. Dieses Jahr gibt es besonders viele davon in meinem Garten. Also fotografierte ich sie. Gestern hatte ich dann auch spontan Freude daran, die beste Aufnahme zu bearbeiten.

TADAA! Hier ist mein neuestes Foto!

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Zur Bearbeitung habe ich ein selbst erstelltes Overlay genutzt, um das Blümchen zarter wirken zu lassen. In einem älteren Artikel hatte ich schon mal beschrieben, wie Du Overlays und Texturen selbst erstellen kannst. Dort findest Du auch einen Link zu Overlays und Texturen von mir, die Du gerne nutzen kannst.

So sah das Bild ohne Bearbeitung aus:

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Benötigst Du noch Tipps, für die Blütenfotografie? Hier findest Du zwei Beiträge dazu:

7 Fototipps für Blütenbilder und Helle Blumen fotografieren

Lass es dir gut gehen und genieße den Frühling. Ich hoffe, dass Dir das trotz der derzeitigen Beschränkungen gelingt!

Fotografierst Du derzeit intensiv, oder lässt Du es auch ruhiger angehen?

Corona-Alltag

„I love my life, Mama!“ sagte mein elf jähriger Sohn heute bei unserem täglichen Spaziergang. Wir genossen die Sonne im Gesicht und die Zeit, die wir zusammen verbrachten. Mein Kind war heute sehr stolz auf sich, weil er eine tolle Kurzgeschichte selber geschrieben hat. Schularbeiten für Deutsch!

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Ich arbeite zur Zeit größtenteils im Home Office. Das klingt erst einmal super. Manche Mütter haben diese Möglichkeit nicht. Ich bin sehr froh darüber, da es mir so möglich ist, mein Infektionsrisiko zu minimieren. Allerdings ist es auch ein Spagat. Ein Spagat zwischen meiner Arbeit und der Hilfestellung und Motivation des Kindes für seine Schularbeiten. Das Mittagessen will auch gekocht sein. Keine leichte Aufgabe, das alles ungenervt zu organisieren. Und dabei habe ich nur ein Kind. Wie mag das erst in Familien mit mehreren Sprösslingen aussehen?

Aber es ist auch schön. Keine Keilereien auf dem Schulhof, kein frühes Aufstehen. Und Zeit für meinen Sohn. Soviel Zeit, wie schon lange nicht mehr.

Immer möchte ich aber nicht im Home Office sein. Ohne Kollegen fehlt der Austausch. Ich sehne mich schon jetzt wieder nach Normalität und hoffe, dass wir alle gesund aus dieser Epidemie heraus gehen.

Liebe Leserin und lieber Leser meines Blogs, ich wünsche auch Dir ganz viel Gesundheit!

Wie gestaltest Du Deinen Corona-Alltag?

Kurzurlaub in Bad Sulza

Mein Mann hatte mir zu Weihnachten eine Reise in die Toskana Therme Bad Sulza in Thüringen geschenkt. Damit hat er, ohne es zu wissen, einen Wunsch meiner Bucket List erfüllt.

Wir waren vom 14.02. bis zum 16.02.2020 dort und es hat uns sehr gefallen. Da wir direkt an Ort und Stelle im Hotel gewohnt haben, konnten wir uns schon im Zimmer in die Badesachen schmeißen und benötigten keine Umkleidekabinen. Das war äußerst praktisch und komfortabel. Bademantel drüber und gut! Das Baden in der Therme war sehr entspannend. In allen Becken fünfunddreißig Grad Wassertemperatur und Unterwassermusik. Das Solewasser gab starken Auftrieb. Absaufen unmöglich! So ließen wir uns zwei Tage im wahrsten Sinne des Wortes treiben.

Zwischendurch war natürlich auch ein wenig Sightseeing angesagt! Am Samstag erkundeten wir das Stadtmuseum und eine Privatsammlung alter Rundfunktechnik direkt im Bahnhof.

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Vom Außenpool aus sahen wir schon am Freitag eine Burg, die wir ebenfalls näher erkundeten. Die Sonnenburg thront über Bad Sulza. Sonderlich historisch ist sie allerdings nicht. Sie wurde 1908 erbaut und beherbergt ein Restaurant. Wir waren etwas enttäuscht, dass wir trotz Mittagessen pro Person drei Euro für die Begehung der Aussichtsterasse bezahlen sollten. Irgendwie machte das Lokal trotz seiner hübschen Einrichtung einen lieblosen Eindruck. Da fehlte die Leidenschaft für Gastronomie.

Auf dem Heimweg von unserem Kurzurlaub kamen wir an einem Waldstück im Ort Kaatschen-Weichau vorbei. Der gesamte Waldboden war voll mit Märzenbechern. Der Waldboden war sehr feucht und wir mussten sehr aufpassen, dass wir keines der zarten Frühlingsboten zertraten. Ich konnte deshalb nicht mein Makroobjektiv nutzen, da ich nicht nah genug an die Blütenpracht herankam. Aber ich denke, auch mit meinem Zoomobjektiv konnte ich hübsche Bilder machen. Zumindest kann man sich so ein wenig vorstellen, wir der Blumenteppich aussah:

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Wenn du ein paar Tipps für die Fotografie weißer Blüten suchst, wirst Du hier fündig: Helle Blumen fotografieren

Gehst du gerne in Thermen oder Erlebnisbäder? Welche kannst Du mir empfehlen?

 

 

Mit dem Bus fahren – eine Alltagsgeschichte

Montag, den 10.02.2020

Das Auto ist kaputt. Also heißt es für mich: Busfahren!

Der Fahrplan ließ sich im Internet unkompliziert finden und herunterladen. Prima! Ich fange normalerweise halb acht an zu arbeiten. Da wäre die Abfahrtzeit meines Buses um 6:27 Uhr. Plus Laufzeit zur Haltestelle würde bedeuten, um 06:15 Uhr das Haus zu verlassen. Knapp ein und eine viertel Stunde. Zum Vergleich: mit dem Auto benötige ich inklusive Laufzeit vom Parkplatz zur Arbeitsstelle dreißig Minuten. Wenn ich einen Mietparkplatz hätte, wären es sogar nur etwa zweiundzwanzig Minuten. Ein Drittel der Zeit. Da gerade Ferien sind, ist es für mich als Lehrerin möglich, in Gleitzeit zu arbeiten. Ich bin ja nicht an Unterrichtszeiten gebunden. Also entschließe ich mich, einen Bus später zu fahren. Er fährt um 07:07 und ich werde um acht mit der Arbeit beginnen können. Ich benötige so für die Strecke Kleindehsa-Bautzen von Haustür zu Schultor eine Stunde. Also „nur“ noch das doppelte der regulären Zeit. Meine Arbeitszeit liegt demnach zwischen 08:00 und 16:30. Da zwischen 14:36 und 16:51 Uhr kein Bus nach Hause fährt, ist das für mich sinnvoller, als nach der Arbeit Leerlauf zu haben.

Die Hinfahrt

Sabine ist gnädig. Kaum Wind und Nieselregen. Ich gehe die teilweise nicht beleuchtete Dorfstraße zur Bushaltestelle. Sie besteht aus einer asphaltierten Einbuchtung und einem Schild. Kein Fußweg. Wie so häufig in den Dörfern der Oberlausitz. Zur Ehrenrettung muss aber erwähnt werden, dass es gegenüber eine neue überdachte Bushaltestelle mit Mülleimer und Sitzmöglichkeiten gibt.
Der Bus kommt pünktlich. Klasse! Für die Stecke muss ich sage und schreibe 5,10 Euro bezahlen. Na immerhin: ich bekomme einen Sitzplatz. Mein Sohn muss immer stehen auf dem Weg zur Schule. Zweiundvierzig Minuten schunkel ich nun die einundzwanzig Kilometer bis nach Bautzen. Ich hänge meinen Gedanken nach und schlafe fast ein. Das sich wiederholende Husten eines Fahrgastes verhindert dies.

Die Rückfahrt

Wenn mich nicht überraschenderweise jemand abgeholt hätte, wäre ich um 16:50 Uhr nach Hause gefahren. Dann wäre ich um 17:32 Uhr in Kleindehsa angekommen. Kurz vor Dreiviertel sechs am Abend wäre ich zuhause gewesen. Ich wäre elf Stunden unterwegs gewesen, um in einundzwanzig Kilometer Entfernung acht Stunden zu arbeiten und 10,20 Euro ärmer. Wenn ich meinen Arbeitsbeginn nicht frei hätte wählen können, wäre ich sogar fast zwölf Stunden unterwegs gewesen.

Fazit

Ich freue mich jetzt schon wieder darauf, wenn mein Auto heile ist. Das Nutzen vom öffentlichen Nahverkehr ist möglich, aber sehr unattraktiv, weil zeit- und kostenintensiv. In der Großstadt mag das anders sein (als ich noch in Zwickau wohnte, fuhr ich ausschließlich mit Bus und Bahn), auf dem Land ist es unpraktisch. Natürlich ist mir klar, dass ein Bus nach Fahrplan fahren muss und sich die Fahrgäste deshalb nach den Fahrtzeiten richten müssen und nicht anders herum. Wenn man seine Arbeitszeiten aber nicht nach dem Fahrplan eintakten kann, wird aus dem Arbeitstag schnell ein Ganztagesausflug. Kaum auszudenken, man hätte dann noch andere Dinge zu berücksichtigen, wie zum Beispiel Schließzeiten des Kindergartens, oder den Wocheneinkauf. Finanziell ist das Ganze auch abschreckend. Einziger Vorteil: Während der Fahrt mit dem Bus hat man Zeit zu lesen, oder Berichte so wie diesen hier zu schreiben.

Die eigene Schrift und Illustrationen in Fotos einfügen

Mein Interesse gilt nicht nur der Fotografie. Von Zeit zu Zeit entdecke ich Neues für mich, was ich dann natürlich sofort ausprobieren muss. Schön, wenn man diese neuen Interessen mit Fotos verknüpfen kann!
Schon vor längerer Zeit bin ich über „Zentangle“ und „Handlettering“ gestolpert. Mädchenkram halt ;-). Wenn Du Dich näher damit befassen möchtest, google einfach mal danach! Beides sind Techniken, bei der handgezeichnete oder -geschriebene Schriftzüge und Illustrationen entstehen. Ich schätze mich zwar als weniger begabt im Umgang mit Stiften ein, aber es macht mir Freude, mit Papier und Tusche aktiv zu sein.

Ziemlich schnell kam ich auf die Idee, meine Kritzeleien in Fotos einzufügen. Und das hat sogar zwei Vorteile: Man umgeht auf diese Weise prima die Nutzung der oftmals lizensierten oder kostspieligen Schriften und Grafiken. Zugleich hat man was komplett Eigenes geschaffen.

Im ersten Bild habe ich das Wort „Ahoi“ per Hand geschrieben, abfotografiert (scannen geht auch), den Hintergrund transparent gemacht und als png abgespeichert. Danach konnte ich die Schrift prima zum Foto des Muscheldampfers packen, inklusive Änderung der Schriftfarbe. Auch die Deckkraft der Schrift habe ich angepasst. Das funktioniert mit jedem Bildbearbeitungsprogramm, was mit Ebenen arbeitet. Auch Grafikprogramme wie Canva sind dafür ideal. Ich weiß, es ist nicht perfekt, aber mit Liebe gemacht.
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In meinem zweiten Beispiel habe ich das Zentangle-Muster „catkin“ (zu deutsch „Weidenkätzchen“) in ein Foto gepackt, welches mir vorher zu langweilig erschien. Auch hier habe ich die Deckkraft ein wenig herabgesetzt:

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Wie gefallen Dir meine kleinen Spielereien? Findest Du das kreativ oder kitschig? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

Fotos auf Holz

Vor kurzem zeigte ich Dir eine sehr persönliche Geschenkidee mit eigenen Fotos. In diesem Artikel gibt es einen weiteren Geschenktipp für Dich!

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Ich habe Fotos von mir auf (liebevoll ausgesuchtes, gesägtes und geschleiftes) Holz geklebt und diese dann noch zum Schutz mit einer Lackschicht versehen. Auf die Vorderseiten habe ich jahreszeitliche Makromotive geklebt, für die Rückseiten habe ich verschiedene Wege aus den vier Jahreszeiten ausgesucht. Die Blöcke sind standfest und sehen prima auf einem Regal aus. Aber auch als Bücherstützen oder Briefbeschwerer sind sie nützlich und dekorativ.

Ich finde solche sehr persönlichen und selbstgebastelten Dinge wunderschön und kreativ. Wie findet Ihr die Idee?

Mein zweiter Bloggeburtstag

Hoch soll er leben!

Heute wird dieser Blog zwei Jahre alt. Die Zeit verging wie im Fluge. Das Bloggen fühlt sich für mich immer noch neu an. Ich fülle den Blog nach wie vor gerne mit neuen Beiträgen.

Da das neue Jahr noch jung ist, möchte ich den Anlass nutzen, um Rückschau zu halten auf 2019.

Persönlich

Für mich persönlich war das Jahr ein sehr positives. Es gab viele tolle Dinge, die 2019 passiert sind.

Ich hatte zusammen mit meinem Mann eine wunderschöne Hochzeit. Wir hatten eine große Feier, die ganz nach unseren Vorstellungen verlaufen ist. Hier kannst Du gerne unsere Chronik von der Planung bis zum großen Tag nachlesen.

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Wie hatten wundervolle Flitterwochen in Dänemark. Hier erkläre ich Dir, warum sich dieses Land aus meiner Sicht prima für den Honeymoon eignet.

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Unsere Familie erweiterte sich um zwei Katzen. Hildegard und Gertrud bereichern unseren Alltag und machen unser Zuhause noch heimeliger.

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Ein Wochenende mit Freunden in Rostock, wo wir ein Konzert von Dritte Wahl besuchten, an der Ostsee waren und Karls Erdbeerhof anschauten, stand 2019 auch auf dem Plan.

Unser Sohn wechselte von der Grund- auf die Oberschule und hat sich dort sehr gut eingelebt.

Das war mein wichtigstes Bild 2019.

Und dieses Foto mit der vereisten Ringelblume hat mir am besten gefallen:

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Das beste am vergangenen Jahr war aber, dass wir gesund geblieben sind!

Das zweite Lebensjahr meines Blogs

Ein wenig Statistik: 2019 entstanden 45 Beiträge und damit genau die Hälfte von 2018. Trotzdem konnte ich die Aufrufe von Artikeln um 9 Prozent steigern. Insgesamt konnte ich über 100.000 Aufrufe zählen, wenn man beide Jahre zusammen rechnet. Besucher hatte ich 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Likes und Kommentare unter den einzelnen Artikeln stiegen ebenfalls etwas an. Auch die durchschnittliche Länge der einzelnen Beiträge erhöhte sich leicht. Die meisten Besucher finden mich übrigens über Pinterest. Der Blog hat 262 Follower, die mir über wordpress oder E-mail folgen.

Die Top 5 meiner diesjährigen Artikel

Die folgenden Beiträge wurden im letzten Blogjahr von Dir am häufigsten gelesen:

Platz 5: Tipps für Makros von Insekten

Platz 4: So sieht ein Makrofotograf

Platz 3: Automatik oder manueller Modus?

Platz 2: Der Wischeffekt

And the winner is: Die Basics der Nachtfotografie

Wie Du siehst, sind alle fünf Artikel Beiträge mit Fototipps. Das ist ja auch das hauptsächliche Thema meines Blogs. Mein „Kerngeschäft“ sozusagen. Schön, dass wir da auf dem gleichen Level sind und Dir diese Artikel auch gefallen.

Welcher Artikel hat Dich im letzten Jahr besonders interessiert?

Ausblick

Ich lasse mich treiben. Die meisten Einfälle für neue Beiträge habe ich ganz spontan. Ich fotografiere oder entdecke etwas und dann habe ich den Wunsch, darüber einen Artikel zu schreiben.

Einziges To-do, was ich dieses Jahr schon geplant habe ist die 28 Tage Content – Challenge von Anna Koschinski. Schon in den letzten beiden Jahren rief sie auf, im Februar jeden Tag etwas für den Blog zu tun. Auch diesen Februar möchte ich besonders produktiv sein.

Wenn du Fragen oder Anregungen für neue Blogposts hast, teile sie mir gerne mit! Ich möchte auch weiterhin Artikel schreiben, die Dir weiterhelfen und/oder Dich unterhalten.

Danke!

Ich danke Dir sehr für Deine Treue, Dein Interesse und Deine Rückmeldungen in Form von Likes und Kommentaren. Ich mag den Austausch. Es freut mich auch immer, wenn Du meine Artikel oder meinen Blog weiter empfiehlst.

Möge auch das dritte Bloggerjahr so schön werden!

Deine Steffi

PS: Die Zusammenfassung des ersten Blogjahres inklusive der beliebtesten Beiträge 2018 ist natürlich auch noch online und lädt zum Schmökern ein: Heute ist mein erster Bloggeburtstag!

 

 

Mein wichtigstes Bild 2019

Ich hoffe, Du bist gut ins Neue Jahr gerutscht! Ich habe einen sehr schönen Jahreswechsel gehabt. Wir waren mit Freunden auf einer Party. Für 2020 wünsche ich Dir, dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen und richtig viel Gesundheit!

Der Blog kwerfeldein fragt nach dem wichtigsten Foto 2019.

Für mich ist es dieses hier:

Ringe aus dänischen Münzen

Warum?

Es ist nicht mein bestes Foto, aber darum geht es ja auch nicht. Es ist das Motiv, mit dem größten Symbolcharakter für mich. Wir haben 2019 geheiratet und die Planung, das Fest und die Flitterwochen nahmen natürlich viel Zeit und Raum im vergangenen Jahr ein.

Unsere Ringe fotografierte ich am Strand in Dänemark. In diesem wundervollen Land verbrachten wir unsere Flitterwochen. Die Eheringe sind aus dänischen Kronen gefertigt.

Und sonst so?

Am 10.01. wird mein Blog zwei Jahre alt. Dann gibt es einen kleinen Jahresrückblick und ich zeige Dir auch noch die beliebtesten Beiträge aus dem letzten Jahr.

Ich habe einen Fotokalender für 2020 gemacht. Darin sind meine schönsten Bilder von 2019. Auf Facebook und Instagram gibt es ein Video davon. Hier ist der Link: Video Fotokalender 2020

Auswertung der Blogparade zur Bildbearbeitung

Mitte November 2019 gab ich Dir eine Originaldatei zur Bildbearbeitung.

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Originaldatei

Darauf abgebildet: eine frostige Ringelblume, die ich früh morgens im Garten fotografiert hatte.

Ich freue mich sehr, dass so viele meinem Aufruf gefolgt sind und dieses Foto nach ihren Vorstellungen bearbeitet haben. Die unterschiedlichsten Bildbearbeitungskreationen sind entstanden. Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, diese hier auszustellen!

Das sind die Ergebnisse:

Zuerst möchte ich die Werke zeigen, die von anderen Bloggern erstellt wurden und die ihre Bearbeitungen auf ihren Blogs vorgestellt haben.

Er wollte das Foto insgesamt dunkler haben, ohne auf das restliche gelb der Herbstblätter im Hintergrund zu verzichten.

Das Ergebnis ist eine Art color-key. Grautöne mit orangen Akzenten. Die farbige Blüte wird durch seine Bearbeitung toll betont. Ich selbst hätte das Foto so nie bearbeitet. Trotzdem finde ich es gelungen. Prädikat: Interessanter Eyecatcher!

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Hier ist sein Ergebnis:

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Er hat das Foto ein wenig beschnitten und die Spinnwebe bei den Blättern entfernt. Die frostige Blüte liegt nun mehr im goldenen Schnitt. Auch Jürgens Version ist recht dunkel. Die Morgensonne, die der Raureif fängt, kommt dabei besonders gut zur Geltung. Prädikat: Dezentes Fineart!

Das ist sein Werk:

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Burkhards Version konzentriert sich durch den starken Beschnitt ganz auf die Blüte. Hier gefällt mir besonders, dass der Stengel nun aus der rechten unteren Ecke ragt. Das hat immer etwas dynamisches. Prädikat: das Wesentliche auf den Punkt gebracht!

Schau Dir gerne die ausführlichen Bildbesprechungen der drei Blogs an! Ich finde die Herangehensweisen sehr lesenswert!

Weitere Einsendungen erreichten mich per E-Mail.

  • Foto eins ist von Karina. Auch ihre Version der gefrorenen Ringelblume konzentriert sich ausschließlich auf die Blüte. Sie hat das Foto gedreht, so dass die Blume trotzdem nach der Drittelregel ausgerichtet ist. die Farben wirken recht kräftig. Prädikat: Herbstliche Stimmung genau getroffen!

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  • Kathleen Ahrens hat das Foto so ähnlich wie Jürgen bearbeitet. Ihr Werk geht allerdings im Hintergrund mehr ins bräunliche. Ich finde die Version sehr fein und ruhig. Das herbstliche Thema wird toll unterstrichen! Prädikat: Mein Favorit aller Einsendungen!

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  • Mariola hat mir gleich zwei Versionen per Mail geschickt. Sie konnte sich zwischen ihrer frostigen und wärmeren Bearbeitung nicht entscheiden. Mir persönlich gefällt die kühlere Variante besser, da ich ein Fan starker Kontraste bin und selbst ein kühles Endfoto erstellt habe. Zusätzlich hat sie Strahlen eingefügt. Prädikat: Extravaganz fällt auf!

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ringelblume mariola

Zwei Einsendungen erreichten mich über meine Social Media Kanäle.

  • Michael Maas nahm über Facebook teil. Seine Ringelblume sieht aus, wie dem Sonnenaufgang entsprungen. Das wollte er mit der warmen Tonung bezwecken. Im Kontrast dazu steht das kühle blau im Hintergrund. Zusätzlich fällt eine Vignette auf, die die Blüte zum Strahlen bringt. Prädikat: Ein leuchtendes Beispiel!

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  • Die letzte Aufnahme erreichte mich über instagram vom _bildermacher_. Seine Version ist wieder eine stark beschnittene Variante. Besonders auffällig: die Grüntöne und die Weichzeichnung. Prädikat: Wie aus einem Traum!

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Ich habe mich natürlich auch an die Aufnahme gewagt! Meine Bearbeitung entstand unter Beobachtung und Beratung meines Sohnes. Ich wollte die Kühle des Morgens besonders unterstreichen. Deshalb die Blautonung. Da es an diesem Tag durch den Raureif überall funkelte, verstärkte ich diesen Effekt noch mit einem dezenten Glitzeroverlay. Die kleine Spinnwebe entfernte ich ebenfalls.

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Fazit

Ich danke allen Teilnehmern vielmals für ihre Einsendungen! Solch eine Fotoparade ist immer eine Wundertüte. Macht überhaupt jemand mit? Welche Bearbeitungen werden wohl entstehen und wann erreicht mich eine Nachricht?

Es hat mir großen Spaß gemacht, die Werke zu betrachten und diese Zusammenfassung hier zu schreiben! Ist es nicht interessant, die völlig verschiedenen Versionen ein und des selben Bildes zu sehen?

Welches Bild gefällt Dir am besten und warum?

Über Dankbarkeit und Wertschätzung im Internet

„Was Du anderen Gutes tust, das kehrt zu Dir zurück.“ Kennst Du diesen oder ähnliche Sprüche?

„Tu niemanden was Gutes, dann wiederfährt Dir auch nichts Böses“, ist ein Sprichwort mit der gegenteiligen Bedeutung.

Sicherlich hast Du schon einmal positive, wie auch negative Erfahrungen mit dem Geben und Nehmen gemacht. Da hast Du vielleicht jemanden einen gut gemeinten Rat gegeben, und es wurde als Kritik aufgefasst. Oder Du hast einem anderen etwas geborgt und er hat Dir auch einmal geholfen.

Wertschätzung

Im Bereich Social Media und Internet habe ich bisher leider oft negative Erfahrungen sammeln müssen.

Ich betreibe diesen Blog als Hobby. Ich nerve Dich also nicht mit Werbung ( bis auf die, die wordpress schaltet). Du bekommst hier Fototipps und ein paar Freebies gab es auch schon. Das alles ist gratis. Ich blogge, weil ich Spaß daran habe und Dir ein paar Impulse geben möchte. Schade, wenn dafür so wenig Resonanz kommt.

Der einzige Lohn, den wir Hobbyblogger bekommen, ist für Dich kostenlos. Ein netter Kommentar oder eine Teilung der Beiträge beispielsweise. Es kostet Dich nur ein wenig Zeit und bedeutet mir viel. Einige unter Euch kommentieren bei mir auch fleißig. Dafür herzlichen Dank! Andere konsumieren nur. Wieder andere erreicht man nicht einmal mit einem Gewinnspiel.

Ich gebe zu, der materielle Wert der von mir verlosten Postkarten am ersten und zweiten Advent war nicht hoch. Trotzdem hätte ich mich gefreut, wenn wenigstens ein paar mehr von Euch bei meiner kleinen Verlosung mitgemacht hätten. Am ersten Advent waren es sieben Teilnehmer. Cool! Eine gute Anzahl! Am zweiten Advent nahmen nur noch drei Personen teil. Die Gewinner der zwei Kartensets haben sich bis heute noch nicht gemeldet, um mir ihre Adresse mitzuteilen. Auch gut! Da ich postcrossing  betreibe (dazu ein anderes Mal mehr), werde ich die Postkarten an Leute in aller Welt verschicken, die auch wirklich Interesse daran haben.

Auf das Gewinnspiel vom dritten und vierten  Advent verzichte ich. Ich möchte mich ja nicht blamieren. Ich habe Angst, auf meinen Preisen (noch einmal Karten und einem Fotokalender A3) sitzen zu bleiben. Die Freebies (Worksheet zur Fotografiestil-Findung) und Overlays von alten Blogartikeln laufen zwar besser laut der Aufrufzahlen. Bedankt hat sich dafür aber auch nur ein Bruchteil. Wie gesagt: ich möchte KEIN Geld dafür. Ein einfaches „Danke“ oder ein netter Kommentar würden genügen.

Auf Instagram hatte ich eine (sehr spontane) Aktion gestartet. Ich habe zehn Tage lang mindestens drei wertschätzende Kommentare unter Bilder geschrieben, die länger waren als „super“ oder „klasse gemacht“. Ich hatte gehofft, dass auf meinen Zug noch ein paar Leute mit aufspringen. Es waren zwei. Mehr nicht. Wofür steht das „social“ in social media?

Ich weis nicht, ob ich die Welt zu dunkel sehe, aber ich habe das Gefühl, dass wir als Gesellschaft Werte wie Dankbarkeit und Wertschätzung allmählich verlieren. Das betrifft nicht nur die Onlinewelt. Ich sehe, wie man beispielsweise ganze Berufszweige wie Pflegekräfte („Arschabwischer“) oder Landwirte ( Umweltzerstörer) beschimpft. Bäcker bereichern sich, weil sie das Brot teurer machen und, und, und. Wir nehmen viel zu viel als selbstverständlich hin und erkennen gar nicht mehr den Wert hinter den Dingen. Ich finde das sehr schade. Es macht mich traurig.

Bisher sind solche persönlichen Artikel nicht häufig hier erschienen, aber das musste mal raus. Meine Motivation wird von dieser Entwicklung natürlich auch beeinflusst. Ich habe noch sehr viele Beitragsideen für diesen Blog hier, aber Zeit und Interesse habe ich dafür aktuell nur wenig.

Ich mag solche Jammerposts wie diesen hier bei anderen Blogs nicht. Negative Beiträge will keiner lesen. Man geht ins Internet, um sich unterhalten zu lassen. Zudem entblößt man sich ja schon irgendwie, wenn man schreibt, dass es nicht so gut läuft. Bei anderen ist ja immer alles unglaublich spannend und man hat unfassbar positive Erfahrungen gesammelt. Blablabla.

Vielleicht liegt es auch an mir und ich spreche mit meinen Beiträgen einfach nicht genug kommunikative Menschen an. Marketingcoaches würden mir bestimmt sagen, mein Mindset stimmt nicht. Wie dem auch sei. Ich wünsche mir für die Zukunft mehr Austausch mit Dir. Schön, wenn Du meine Beiträge liest und sie Dir gefallen. Das sehe ich aber (bis auf die Aufrufzahlen) nicht. Du darfst hier gerne kommunizieren. Natürlich auch mit  negativer Kritik oder Tipps, wenn Du mit einem Artikel nicht einverstanden bist.

Mein Weihnachtswunsch und überhaupt mein Wunsch fürs nächste Jahr wäre mehr Interaktion mit Dir. Ich schreibe als Anregung sehr häufig Fragen unter meine Beiträge. Ich habe Interesse an Deinen Gedanken! Du darfst mir also gerne antworten.

Das Internet bietet uns so viele Möglichkeiten zur Kommunikation. Sie müssen nur genutzt werden!

Gehörst Du zu denjenigen, die eher viel oder wenig im Internet und auf Social Media kommentieren? Warum kommunizierst Du gerne/nicht viel?

Bist Du selbst Blogger? Dann erzähle mir gerne über Deine Erfahrungen auf Deinem Blog! Bekommst Du viel oder wenig Resonanz? Woran könnte das liegen?

Steffi