gefrorene Seifenblase mit *

Voriges Jahr habe ich keine gefrorene Seifenblasen fotografiert. Ich hatte sie schlicht „über“. Dieses Jahr war es aber so kalt, dass es selbst für mich als ungeduldigen Menschen ein Leichtes war, diese kleinen zarten Schönheiten erstarren zu lassen. Das Fotografieren von gefrorenen Seifenblasen besteht ja aus zwei schwierigen Teilen: zuerst muss das Motiv da sein UND halten, und dann muss man es noch kunstvoll ablichten.

Wie gesagt: Teil 1 war problemlos möglich. Das Fotografieren waran diesem sonnigen und windstillen Tag auch keine Herausforderung. Jedoch – der Funke wollte nicht überspringen. So richtig entstand kein „Burner-Foto“. Langweilige gefrostete Kugeln füllten meine Speicherkarte.

Ich war schon kurz vorm aufgeben, als ich plötzlich entdeckte, wie eine einzelne kleine Schneeflocke auf der letzten Seifenblase landete. Wow! Es gelangen mir zwei Fotos.

Das erste Bild zeigt die Blase in seiner runden Form. Der dunkle Hintergrund aus Lebensbäumen bietet einen richtig krassen Kontrast.

Bild 1

Für Bild zwei ging ich noch ein bisschen nach links. So schien die Sonne haargenau auf das Flockensternchen. Allerdings musste ich dazu eine etwas tiefere Perspektive einnehmen. Deshalb ist die Rundung eher ein Halbkreis. Dafür wirkt das Foto etwas zarter und lieblicher, als Bild Nummer eins.

Bild 2

Leider kann ich mich nicht so richtig entscheiden, welches Foto ich besser finde. Vielleicht kannst Du mir ja helfen? Welches Bild ist aus Deiner Sicht das Schönere? Bild 1 oder Bild 2? Und warum? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

Übrigens habe ich für die Seifenblasen eine ganz normale handelsübliche Mischung genommen. Fotografiert habe ich mit meinem Makroobjektiv. Wenn Du Tipps zur Fotografie dieser vergänglichen Zauberkugeln brauchst, dann lies bitte meinen Artikel Gefrorene Seifenblasen fotografieren. Dort sind natürlich auch noch ein paar andere Beispielfotos zu finden!

Das Eismeer

Endlich war es mal wieder so weit – die Scheiben unseres Schlafzimmers zierten Eisblumen! Minus 5 bis Minus 7 Grad braucht es schon ungefähr, bis sich diese zarten und fragilen Gewächse bei uns an den Fenstern bilden. Wie Blumen sehen sie dabei selten aus. Ich weiß gar nicht, warum sie so heißen.

Bei dem Foto, was mir gestern gelang, musste ich sofort an eine sich brechende Welle denken. Schau selbst:

Ich habe im Jahr 2019 schon einmal eine kleine Eisblumensammlung erstellt. Eisblumenzauber hieß der Artikel. Und die Fensterkunstwerke damals sahen wieder ganz anders aus. Fotografiert habe ich sie allesamt mit einem Makroobjektiv.

Dieses Jahr habe ich trotz Kälte noch keine gefrorenen Seifenblasen abgelichtet. Wie das geht, erzähle ich Dir im Beitrag Gefrorene Seifenblasen fotografieren.

Hast du auch schon mal Eisblumen fotografiert?

Fotografieren mit dem Gorillapod

Mein Mann hat mir zu Weihnachten neben den Miniaturfigürchen, von denen ich im Beitrag Mein Ausflug in die Miniaturfotografie berichtete, ein Gorillapod geschenkt.

Was ist das?

Ein Gorillapod ist ein handliches Klemmstativ, das man dank seiner sehr flexiblen, aber trotzdem stabilen Beine, auf unebenen Gelände positionieren kann und sogar um geeignete Gegenstände wickeln kann. Meines ist für Kameras bis 5 Kilogramm geeignet und wiegt um die 260 Gramm. Der Vorteil liegt auf der Hand: es kommt überall dort zum Einsatz, wo ein handelsübliches Stativ zu sperrig oder zu schwer wäre. Gerade ich als Frau würde auf längeren Wanderungen nie mein großes Stativ mitnehmen. Es wäre mir schlichtweg zu viel Gepäck! Natürlich hat es auch Nachteile: Wenn man aus einer gewissen Höhe fotografieren möchte, braucht man natürlich auch einen Ast oder Laternenmast in dieser Höhe.

Um es auszuprobieren, fotografierte ich dieses wunderschöne kleine Blümchen in der Küche. Mich faszinierte dieser winzig kleine, fast herzförmige Stempel. Daran sind noch viel winzigere, kaum mit bloßem Auge erkennbare Härchen. Trotz guter Kunstbeleuchtung war meine Belichtungszeit für einen Schuss aus der Hand viel zu lang. Mir gelang kein verwacklungsfreies Bild. Schon gar nicht bei niedriger Iso. Die Gelegenheit, das Gorillapod auszuprobieren!

Ich wickelte das Stativ kurzerhand um eine Stuhllehne und konnte so verwacklungsfrei das Blümchenmakro schießen. Genial, oder? Es hat übrigens oben einen Kugelkopf und lässt sich butterweich und einfach bedienen.

Ich bin gespannt, wie oft ich das flexible Gorillpod einsetzen werde. Sicherlich kommen mir viele Ideen dazu erst, wenn ich im Gelände damit unterwegs bin.

Wie findest Du solch ein flexibles Stativ? Sinnvoll, oder überflüssig? Besitzt du auch eins? Dann teile gerne Deine Erfahrungen damit mit mir!

Mein Ausflug in die Miniaturfotografie

… oder: Silvestergrüße

Zu Weihnachten habe ich klitzekleine Modellbaufiguren im Maßstab 1:87 geschenkt bekommen. Die Makrofotografie interessiert mich ja eigentlich schon von Anfang an und ich habe auch das passende Objektiv dazu. An der Miniaturfotografie hatte ich mich jedoch bisher nicht versucht.

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, wird fest gestellt haben, dass ich dieses Jahr nicht viel fotografiert habe. Mir fehlte die Muse.

Die kleinen Figürchen kitzelten mein Interesse an der Fotografie ein bisschen wach! Das ist das erste Motiv. Ich muss sagen: Ich hätte es mir leichter vorgestellt. Die Kamratechnik beherrsche ich ja. Insgesamt benötigte ich für dieses Motiv nur vier Aufnahmen. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass die klitzkleinen Figürchen auf ihren noch viel, viel kleineren Füßchen ganz schlecht stehen! Das Glitzgeschenkpapier, was mir als Unterlage diente, war schon fast zu uneben. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die liebe Gärtnerin endlich an ihrem Platz stehen blieb, ohne umzufallen. Inzwischen hatte das kleine Kleeblatt schon seine zarten Blättchen ein wenig eingerollt.

Ich habe viel Geduld. Nur nicht lange! 😉

Fazit: Neben ein paar Gärtnerfigürchen habe ich noch einen Satz Fotografen geschenkt bekommen. Der Einstieg in die Miniaturfotografie hat mir Spaß gemacht, war aber auch eine Herausforderung. Ich werde mich als nächstes belesen, welche rückstandsfreien Klebemittel und welche Tricks es noch gibt, um die kleinen Männlein zum Stehen zu bringen.

Tja, und die Intention hinter meinem Motiv?

Die Gärtnerin gießt fleißig das Glückssymbol, damit wir alle eine schönes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2021 haben werden. Ich wünsche es Dir, liebe Leserin und lieber Leser, von Herzen!