Fototipps fürs Schmetterlingshaus

Im Mai ging es zum Betriebsausflug ins wunderschöne Schmetterlingshaus nach Jonsdorf. Ich konnte viele gute Fotos machen. Nun möchte ich gerne meine Erfahrungen, die ich an diesem Tag machen konnte, mit Dir teilen. In diesem Tropenhaus gibt es nicht nur Schmetterlinge, sondern auch Reptilien, Äffchen und Fische. Ich möchte mich in meinem Beitrag aber nur auf die Insekten fokussieren.

Tipp 1: Trage luftige, helle Kleidung!

In Schmetterlingshäusern herrschen tropische Temperaturen. Es ist feuchtwarm. Ziehe Dich also nicht zu warm an, schließlich möchtest Du Dich ja wohl fühlen und Deinen Besuch genießen können. Helle Kleidung reflektiert Licht, dunkle Kleidung schluckt es. Trage also helle Töne.

Schmetterlinge mögen übrigens rot. Da Du die kleinen Flatterer aber schlecht fotografieren kannst, wenn Sie auf Deinem Rücken sitzen, oder auf Deinem Arm, verzichte lieber auf diesen Farbton.

Tipp 2: Plane den Tag und die Uhrzeit Deines Besuchs!

Meide wenn möglich Zeiten, an denen viele Besucher die Location besuchen. Das zeigt teilweise auch Google an. Du hast dann einfach mehr Ruhe und musst keine Rücksicht auf andere Leute nehmen.  Besonders hoch frequentiert sind die Wochenenden, Feiertage und Schulferien. Da Du auf Blitzlicht verzichten musst, wähle einen sonnigen Tag für eine hohe Lichtausbeute.

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Tipp 3: Nimm Dir Zeit!

Das hat mehrere Gründe. Solltest Du an einem kühlen Tag das Schmetterlingshaus besuchen, wird Dein Objektiv erst einmal anlaufen. Du fotografierst also wie durch eine Nebelwand. Warte also erst einmal ab, bis sich Dein Equipment aklimatisiert hat.

In dieser Zeit kannst Du Dir gemütlich einen Überblick verschaffen. Wo sitzen die faszinierenden Insekten? Wo sind ihre Futterplätze? Wo gibt es schönes Licht und hübsche Pflanzen?

Du wirst weniger Erfolg haben, wenn Du selbst unter Zeitdruck stehst und hektisch umhergehst. Sicher scheuchst Du damit die sensiblen Tiere auf. Bringe also genügend Zeit mit, um die Schmetterlinge beobachten zu können und vermeide schnelle Bewegungen.

Tipp 4: Nehme Dir ein Tuch zum putzen des Objektivs mit!

Wie ich oben schon geschrieben habe, werden Deine Linsen eventuell durch die hohe Luftfeuchte anlaufen. Ein weiches und fusselfreies Reinigungstuch hilft ungemein beim säubern der Gläser.

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Tipp 5: Störe die Tiere nicht und vermeide Blitzlicht!

Du bist Gast im Lebensraum der Flatterer! Störe die Insekten bitte nicht. Versuche sie weder aufzuscheuchen, noch zu berühren. Wenn die Tiere vor Dir wegfliegen, bekommst Du ohnehin keine Gelegenheit, sie zu fotografieren. Auch das Blitzlicht irritiert die Schmetterlinge.

Tipp 6: Wähle das richtige Objektiv!

Ich hatte mein Makroobjektiv und mein Teleobjektiv dabei. Ein Teleobjektiv bietet Dir die Möglichkeit, Fotos von weiter entfernten Insekten zu machen, ohne sie zu stören. Manchmal wirst Du, da Du die Wege nicht verlassen darfst, dadurch unerreichbare Schmetterlinge vor die Linse bekommen. Das Makrobjektiv bietet sich für entspannte und in Deiner Nähe sitzende Tiere an. Ich würde Dir eher zu längeren Brennweiten ab 50 mm raten.

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Tipp 7: Fokussiere auf die Augen!

Wie auch bei Menschenportraits solltest Du den Fokus auf die Augen der Tiere legen. Unsere Sehgewohnheiten fixieren automatisch die Augen von Mensch und Tier. Sie sollten deshalb scharf abgebildet werden.

Tipp 8: Wähle die richtige Kombination von Blende, Belichtungszeit und Iso!

Die größte Schwierigkeit ist es, die richtigen Einstellungen Deiner Kamera zu wählen. Es empfiehlt sich eine höhere Blendenzahl zu wählen. Du möchtest ja so viel Schmetterling wie möglich scharf abgebildet haben. Je kleiner die Blende, desto größer der Schärfebereich.

Leider wird Dein Bild dadurch aber dunkler, weil weniger Licht auf den Sensor trifft. Du musst also die Belichtungszeit erhöhen. Das bedeutet aber wiederrum, dass Dein Fotomotiv möglichst still sitzen muss und Du selbst eine ruhige Hand haben musst. Sonst wird Dein Bild trotz richtigem Fokus matschig durch die Bewegungsunschärfe.

Deine eigene Unruhe kannst Du durch Nutzung eines Stativs verhindern. Allerdings bist Du damit sehr unflexibel. Wenn Du Dein Dreibein endlich richtig positioniert und eingestellt hast, ist der Schmetterling vielleicht schon wieder weggeflogen.

Bleibt noch der Iso. Wenn Du einen hohen Wert wählst, erhälst Du ein helleres Bild, trotz kleiner Blende und längerer Belichtungszeit. Problem? -Ja, richtig! Das Foto rauscht. Zumindest, wenn Du wie ich eine preiswerte Einsteigerkamera benutzt. Meine Canon 700d beginnt schon bei ISO 400 deutlich zu rauschen. Das stört mich sehr!

Du siehst also, es ist ein kleiner Drahtseilakt und Du musst eine Kompromisslösung für die optimale Kameraeinstellungen finden. Wenn Du die vorangehenden Tipps umsetzt, kannst Du Deine Ergebnisse aber günstig beeinflussen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Ausflug in ein Schmetterlingshaus. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, empfehle ihn gern weiter!

Hier habe ich noch einen Tipp für Insektenfotos für Dich!

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Dieser Beitrag nimmt an einer Blogparade von Frau Schweizer zum Thema „Tipps“ teil.

 

 

 

 

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Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos

Michael betreibt den Blog Erkunde die Welt und ruft zwei Mal im Jahr zu einer Fotoblogparade unter dem Hashtag #FopaNet auf. Die Aufgabe besteht darin, sechs gut gelungene (Reise)fotos der vergangenen sechs Monate zu suchen. Zusätzlich sollen diese Bilder noch vorgegebenen Kategorien zugeteilt werden. Hier geht es zum Artikel, in dem alles weitere beschrieben wird.

Da es meinen Blog erst seit Anfang des Jahres gibt, beteilige ich mich das erste Mal an dieser Blogparade. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der ReiseEule.

Los geht´s!

Nahaufnahme

Nichts leichter als das! Ich liebe die Makrofotografie! Dieses Bild entstand im Schmetterlingshaus Jonsdorf in der Oberlausitz. Ein tolles Ausflugsziel für alle, die Schmetterlinge mögen. Ich habe noch viele Fotos mehr von diesem Besuch mitgebracht. Schau hier! Wenn Du einen Tipp möchtest, wie Du flinke Insekten nervenschonend fotografieren kannst, lies bitte diesen Artikel. Darin beschreibe ich Dir eine einfach umzusetzende Strategie.

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Nachts

Zu dieser Kategorie möchte ich Dir gerne eine Abendaufnahme der Albrechtsburg in Meißen, Sachsen zeigen. Meißen hat eine wirklich wunderschöne Altstadt und ist eine Reise wert. Sicherlich werde ich zu meinem Wochenendausflug in dieses Kleinod noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Wenn Du Dich über die Burg informieren möchtest, schau hier vorbei.

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Nass

Die Moritzburg. Das Märchenschloss von August dem Starken ist ein wahrer Touristenmagnet. Umgeben von Wasser ist dieses Barockschloss schon ein wenig kitschig. Deshalb habe ich mein Foto auch dementsprechend bearbeitet. Mittels Tilt-shift sieht es nun aus, wie aus dem Modellbau. Hier geht es zur Webseite des sächsischen Schlosses.

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Kontrast

Blau und Gelb bilden Komplementärfarben, stehen also im Kontrast zueinander. Aus diesem Grund habe ich das Foto der des Berges „Landeskrone“ bei Görlitz zur Kategorie „Kontrast“ ausgewählt. Ist diese Landschaft nicht wunderschön? Wenn ich leuchtend-gelbe Rapsfelder sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Wenn Du Dich über die Farbgebung bei Bildern informieren möchtest, lies gerne meinen Gastartikel auf dem Mitmachblog. Leider ist dieser Blog mittlerweile privat. Aber auf Wunsch erhälst Du dort Zugang.

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Farbtupfer

Dieser Binnenleuchtturm steht nicht weit von der Moritzburg entfernt am Fasanenschlösschen. Er diente Ausgust dem Starken als Kulisse für nachgespielte Seeschlachten. Er bietet einen schönen Farbtupfer im trüben Wasser.

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Schönstes Foto

In dieser Kategorie möchte ich Dir eine Aufnahme der Nelkenwurz (Geum) aus meinem Garten zeigen. Ich liebe dieses Bild, weil es eine wunderschöne Blüte ist. Zu diesem Foto gab es auch eine Blogparade. Neun Fotografen bearbeiteten die Raw-Datei. Wenn Du Dir die tollen Ergebnisse anschauen möchtest, empfehle ich Dir die Auswertung meiner Blogparade.

geum macro flower

Zusatz

Ein Bild möchte ich Dir unbedingt noch zeigen. Es entstand eines Morgens im Winter. Wir haben noch die alten Doppelfenster im Schlafzimmer. Väterchen Frost zauberte wunderschöne Eisblumen daran. Im Hintergrund siehst Du die aufgehende Sonne. So steht man doch gerne früh auf, oder?

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Das war mein kleiner Halbjahresrückblick. Ich bin schon sehr gepannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer. Die letzten Male haben über 100 Blogger mitgemacht. Das bietet interessanten Lesestoff, denke ich!

Vielen Dank an Michael für seine großartige Idee und die Organisation!

Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und Dir ein paar Blogbeiträge der anderen Teilnehmer zeigen, die mir besonders gefallen (wird fortlaufend aktualisiert):

Bilder von Rügen und Stralsund. Eine klare „aufgeräumte“ Linie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bilder: https://www.pixelwo.de/schoenste-reisefotos-1-2018

Atemberaubende eiskalte Landschaftsaufnahmen: https://www.reisewut.com/2018/06/fotoparade-1-2018-unsere-schoensten-bilder/

Traumhaft schöne Landschaften: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-1-2018/

Bilder von Bergen: https://www.moosbrugger-climbing.com/fopanet-fotoparade-2018/

Bilder von Florida in hoher Qualität: https://aiseetheworld.de/bilder-florida-rundreise/

Norwegische Aufnahmen bunt gemischt: 8-meine-schoensten-reisefotos/

Hochwertige Landschaftsfotos: http://wanderlust.team/2018/06/fotoparade-1-2018/#

Besonders vielfältige Aufnahmen: https://natworldwild.com/2018/06/17/fotoparade-01-2018/

„Bleiben-im-Kopf-Fotos“: https://paleica.com/2018/06/18/fotoparade-1-2018-meine-schoensten-reisefotos/

Tolle Fotospots: https://www.borboletameetsworld.de/fotoparade1-2018/

Fernwehauslösend: https://www.feeistmeinname.de/2018/06/meine-schoensten-reisefotos-yeah-fotoparade/

Sehr professionelle Bilder: https://www.hikelust.de/fotoparade2018-1/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühsommerleben

Auf Facebook hatte ich Dich gefragt, welches Bild meines Ausflugs in die Oberlausitzer Natur ich zuerst bearbeiten soll. Die meisten Leser haben sich für den kleinen Schmetterling auf seiner Butterblume entschieden.

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“

Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter

Ich möchte dieses passende Zitat nutzen, um Dir ein bisschen zu erzählen, wie sich mein frühsommerliches Leben zur Zeit gestaltet.

Vormittags bis nachmittags arbeite ich als Berufsschullehrerin für Altenpflege. Hinterher widme ich mich unserem großen Garten. Da im Moment die Erntezeit beginnt, habe ich viel zu tun. Ich sammle die Früchte und mache daraus Marmelade, Chutneys und Liköre. Hier und hier habe ich Dir schon einmal Rezepte gezeigt.

Natürlich stehe ich nicht jeden Tag in der Küche. Die Pflanzen benötigen ja auch ihre Pflege. Beim Unkraut zupfen und gießen entdecke ich dann häufig hübsche Blüten und Insekten und „bewaffne“ mich mit meiner Kamera. Dabei entstehen viele Fotos. Zu viele! Ich schaffe sie gar nicht alle zu bearbeiten.

Abends sitze ich gerne mit meinem Partner vor dem Haus und genieße die Abendruhe. Ich liebe die Geräusche und Gerüsche lauer Sommernächte! Deswegen habe ich kaum Zeit für das entwickeln meiner Bilder und fürs bloggen. Im Winter vertreibe ich mir damit am Abend die Zeit.

Wie genießt Du die warme Jahreszeit?

 

 

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung – Die Auswertung

Am 12. Mai hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich stellte ein Foto von einer Nelkenwurz-Blüte aus meinem Garten zur Verfügung.

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Wer wollte, konnte sich das Bild herunterladen und ganz nach seinen Vorstellungen bearbeiten. Ich freue mich sehr über die vielen interessanten Einsendungen, die ich Dir in diesem Beitrag gerne vorstellen möchte.

Version Nummer 1 stammt von Walter Schiftner. Er hat keinen Blog, aber eine Facebookseite. Er schreibt: „Hab den Hintergrund über Tonwert abgedunkelt um so die Blüte besser zur Geltung zu bringen. Außerdem die Lichter etwas zurückgenommen um die Struktur der Blütenblätter besser darzustellen. Bearbeitet mit LR CC Classic und Photoshop CS5.“

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Version Nummer 2 hat Andrea Scheidl entwickelt. Auch Andrea besitzt eine Facebookseite. Sie schreibt: „…ich habe das Foto nur dezent bearbeitet mit Corel Paint Shop Pro X5: Tonalcontrast, etwas glamourglow und etwas kühler.“

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Der dritte Beitrag kommt von Peter. Peter hat ebenfalls eine Facebookseite. Er hat mir geschrieben: „Die Regentropfen darauf haben mich ein wenig zu dem Thema „Der Sonnenschein nach dem Regen“ inspiriert. Genau so habe ich meine Bearbeitung umgesetzt.“

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Birgit betreibt den Blog Seh-N-Sucht. Ihren Beitrag zum Foto findest Du hier. Sie notierte: „Dein Bild war schon gut fotografiert, was man bei solchen Blogparaden nicht immer hat. Die Blüte des Nelkenwurz hängt so verträumt, so lange die Blüte noch nicht aufgeblüht ist. In dem Stadium hat sie so etwas „märchenhaftes“, „verträumtes“.. Daher wollte ich in der Entwicklung auch nicht viel, was von der Blüte ablenkt ins Spiel bringen. Einfach nur den verträumten Charakter dieser Pflanze, von der man hier wenig sieht unterstreichen.“

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Mias Blog findest Du hier. Er nennt sich „Atroksia“. Sie hat meinem Bild etwas Magie eingehaucht. Sie schreibt: „Ich habe das Bild auf diese Weise bearbeitet, weil es gerade danach schreit magisch zu sein. 😉 Gearbeitet habe ich mit Lightroom und Photoshop. Es wurden verschiedene Presets, Hintergründe, Lightflares, Pinsel und Overlays verwendet.“

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Wow, wie sind schon bei Beitrag Nummer 6! Sonja betreibt den Blog Neun-Sterne. Sie hat Farbe und Format auf ihre Art geändert. Hier ist der Originalbeitrag. Und hier ihr Foto:

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Ulrike Adam hat eine Facebookseite. Sie schreibt zu ihrer Bearbeitung: „Ich habe fast nichts verändert außer es um 90 ° zu drehen ,zuzuschneiden , Farben hervorheben, Details schärfen und den Hintergrund leicht verwischen. Fertig!“

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Zu Heidi gehört der Nahaufnahmeblog. Hier ist ihr Beitrag zu meinem Bild. Sie schreibt: „Ich mag die Bildgestaltung, die Regentropfen auf der Blüte und die tolle Farbe der Blüte. Auch die Schärfe ist toll gelungen! Steffis Vorlage habe ich in Lightroom entwickelt. Dort habe ich ein Cinnamon-Preset drübergelegt, weil ich die Gelb- und Orangetöne herausarbeiten wollte. Die Arbeit mit Presets finde ich ganz spannend, aber nur selten ist ein Foto für mich mit dem Preset fertig. Auch in dem Fall habe ich nach der Auswahl des Presets noch modifiziert und an den Feinheiten gearbeitet. Vor allem habe ich die Regler für Tiefen und Schwarz komplett auf -100 gesetzt, so dass der dunkle Hintergrund entsteht. Ich finde, dadurch kommt die Blüte richtig schön, würdevoll und fast schon mysteriös zur Geltung…“

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Liane vom Blog „DieReiseEule“ hat aus meinem Bild eine schwarz-weiße Version gezaubert. Hier ist ihr Beitrag. Sie schreibt: „Anfangs habe ich mit Schärfe, Kontrast und Farbe experimentiert, aber letztlich habe ich dem Motiv einfach die Farbe entzogen und so entstand ein schwarz-weiß Bild. Ich mag es sehr, wenn die Wassertropfen und Staubgefäße scharf und konturiert abgezeichnet werden. Der Hintergrund soll nicht vom Hauptmotiv ablenken.“

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Zuletzt möchte ich Dir natürlich auch noch meine Version der Nelkenwurz zeigen. Hier ist mein Beitrag dazu. Darin gebe ich Dir noch 7 Tipps für bessere Blütenfotos.

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Ich danke allen, die sich an meiner Aktion beteiligt haben von ganzem Herzen. Es hat mir große Freude bereitet, Eure ganz verschiedenen Versionen zu bestaunen!

Bitte besucht auch die Facebookseiten und Blogs der Teilnehmer. Sie freuen sich!

Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite…

Kürzlich erhielt ich per E-Mail folgende Frage, die sich auf mein letztes Foto bezog. Ich möchte auf diese Frage gerne antworten.

„Frage, warum machst du das Foto so „hart“ Starke Konturen und kalte Farben. Du kannst so toll fotografieren, da brauchst du meiner Meinung nach gar nicht immer soviel bearbeiten. Sicher ist Geschmackssache, aber ich dachte ich darf dir das mal sagen 😉“

Danke erst einmal für das Lob. Wenn man gesagt bekommt, dass man toll fotografieren kann, freut man sich sehr. Tatsächlich bearbeite ich meine Bilder nicht, weil sie größere Mängel aufweisen, die ich mittels digitaler Pinselei ausbügeln muss. Oder anders gesagt: Aus einem schlechten Bild wird auch durch Retusche und Bastelei kein Meisterwerk.

Ich bearbeite meine Fotos, weil sie mir im Original zu blass und unscheinbar vorkommen. Selbst wenn ich wöllte, könnte ich die Bilder nicht natürlicher belassen, denn ich wäre am Ende unzufrieden mit ihnen. Ich kann einfach nicht aufhören damit! Pro Bild arbeite ich circa zwei Stunden am PC. Es ist für mich sehr entspannend. Eine prima Abendbeschäftigung, bei der ich nicht viel denken muss. Ein toller Ausgleich zum Tagesgeschäft! Wenn ich meine Fotos bearbeite, werden sie in jedem Schritt kontrastreicher und farbenfroher. Das macht meinen Stil aus. Ich mag bunte Farben, Schärfe und Kontrast.

Es gibt viele hervorragende Fotografen, die ihre Bilder natürlicher belassen. Auch das kann sehr schön aussehen. Ich folge über die Social media Kanäle vielen Nah-am-Original-Fotografen, weil mir deren Bilder gefallen. Für mich persönlich sind diese fast schon dokumentarischen Aufnahmen aber nichts. Ich mag es lieber pompöser.

Gerade diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen empfinde ich als sehr spannend und bereichernd. Ich mag die Vielfalt und das Zusammenspiel unterschiedlicher Fotografie-Stile.

Wenn Du mehr über die Stilfindung in der Fotografie erfahren möchtest, lies bitte diesen Artikel.

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade eben im Garten diese wunderschöne Blüte fotografiert. Da ich Bildbearbeitungs-Challenges immer sehr spannend finde, möchte ich nun auf diesem Blog auch eine starten.

  1. Unter diesem Link findest Du die RAW-Datei zum herunterladen.
  2. Bearbeite mein Foto ganz nach Deinen Vorstellungen.
  3. Schicke mir das fertige Bild an meine E-Mail-Adresse steffi.fleischer@gmx.net.
  4. Lade es auf Deinem Blog hoch.
  5. Bitte verlinke meinen Blog https://stefleifotografie.wordpress.com/ als Urheber.
  6. Schreibe gerne dazu, wie und mit welchem Programm Du das Werk bearbeitet hast und warum Du es so und nicht anders gestaltet hast.
  7. Zur besseren Übersicht schicke mir bitte den Link zu Deinem Blogbeitrag unten in die Kommentare.

Die Blogparade läuft bis zum 24.05.2018. Ich freue mich schon auf Dein Bild. Ich werde alle Kunstwerke in einer Auswertung mit Verlinkungen zusammen stellen. Und nun…Viel Spaß!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 2

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es zum Teil 1. Dort findet ihr die ersten sieben Beiträge der Blogbeiträge! Dies hier ist Teil 2.

8. 5 Tipps für bessere Fotos

Zu Sabine gehört der Blog Ferngeweht. Bei ihr geht es wieder um die Reisefotografie. Sie hat Dir 5 Tipps aufgeschrieben, wie Du ganz easy die häufigsten Anfängerfehler bei Deinen Fotos vermeiden kannst. Man findet diese Fehler sehr häufig, obwohl sie eigentlich einfach abzustellen sind. Man muss nur daran denken!

9. Foto-Tipp: Besser Querformat oder Hochformat?

Karin und Markus schreiben auf ihrem Blog Fotonomaden. Unterlegt mit anschaulichen Bildern beantworten sie Dir die Frage nach dem Bildformat. Sie stellen die einzelnen Fortmate vor und geben Tipps, wann welches Format die beste Bildwirkung erzielt. Dabei gehen sie aber nicht nur auf das Quer- und das Hochformat ein, sondern stellen Dir auch Panoramen und quadratische Fotos vor.

10. Auto fotografieren: Wie Du in 4 Schritten tolle Fotos von Autos machst

Alexander ist Autor des Blogs Vecartec. Er geht in seinem informativen Beitrag der Frage nach, wie man fotogene Aufnahmen von seinem Auto macht. Seine Tipps sind kurz und gut umsetzbar. Wenn Du also Autos fotografieren möchtest, bist Du mit Alexanders Beitrag bestens vorbereitet.

11. Meine Fünf besten Fototipps

Eigentlich lohnt es sich ja schon, nur wegen den tollen Fotos Gunther Dihlmans Blog zu besuchen. Er nennt sich Kamera und Foto Zubehör. In seinem Beitrag gibt es wieder Anfängertipps. Der Artikel bietet einen Rundumschlag. Er klärt die Frage JPEG oder Raw, reißt Regen zum Bildaufbau an und vieles mehr. Ein echter Impulsgeber!

12. Fotografie-Tipps für Landschaftsfotografie

Silvia ist eine Abenteuerin, Wanderin und Reisende. Sie gestaltet den Blog Abenteuerzeilen. Ihr Artikel beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie, Bildbearbeitung und allgemeinen Tipps für Anfänger. Dazwischen gestreut hat sie wirklich spektakuläre Fotos ihrer Reisen. Wenn Du dieses Jahr eine Reise planst, solltest Du Dir vorher ihren Beitrag durchlesen!

13. Meine besten Fotografie-Tipps

Ich habe natürlich auch einen Beitrag für Dich! Ich habe vier allgemeine Tipps für Anfänger in der Fotografie, die sehr wichtig sind. Ich erzähle Dir beispielsweise, wie und wo Du ehrliche Fotokritiker findest und warum Du Dich bei Deinem Hobby nicht unter Druck setzen solltest.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Mitwirkenden für die interessanten Beiträge.

Bitte schau Dich in Ruhe auf den verlinkten Blogs um. Es lohnt sich!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Aufgrund der vielen tollen Artikel, habe ich mich dazu entschlossen, die Auswertung auf zwei Beiträge aufzuteilen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum der Einsendung.

Besuche bitte unbedingt auch Teil 2.

1. Meine einfachen und wirksamen Fotografie-Tipps

Gebhard Roese betreibt den Blog Sehpferd. Er fotografiert mit Unterbrechungen schon seit 65 Jahren. In seinem Artikel gibt er Dir sieben Tipps zum Thema Equipmentkauf, Kamerahaltung und Motivwahl. Seine Ratschläge sind kurz und gut.

2. Meine Fotografie Tipps – Wie man ein schönes Bokeh zaubert

Der zweite Artikel stammt vom Blog Teacuppic. Die Autorin beschreibt darin ausführlich und verständlich, wie man in einem Foto ein schönes Bokeh (die Lichtkreise im Hintergrund) erzeugt. Sie untermauert Ihre Ausführungen mit erklärenden Bildern und beschreibt sogar noch, wie man das Bokeh mit selbst erstellten Schablonen verformen kann. Man lernt in diesem Beitrag sehr gut die Blende verstehen. Der Artikel lädt zum Nachmachen und experimentieren ein und ist perfekt für Anfänger umsetzbar.

3. 15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Miuh betreibt einen Reiseblog. Er nennt sich Geheimtippreisen. Sie gibt uns ganze 15 Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Foto aus einem fahrenden Fahrzeug heraus machen möchte. Dabei gibt es nämlich eine ganze Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nicht immer ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Auto auszusteigen und eine Rast einzulegen. Dann gilt es, den (fahrenden) Moment zu nutzen. Zusätzlich zeigt Miuh uns interessante Fotos zum Thema.

4. [Blogparade] Spiel mit der Schärfentiefe – Versuch macht klug mit dem Makroobjektiv

Auch Liane betreibt einen Reiseblog. Sie ist die ReiseEule. In ihrem Beitrag geht es allerdings nicht ums Reisen, sondern um die Schärfentiefe. Sie zeigt Dir, wie sich der Schärfebereich in Abhängigkeit von der gewählten Blende verändert. Es ist eine verständliche Erklärung mit Bildern, die Du gut nachvollziehen kannst. Der Beitrag ist ähnlich wie der vom Blog Teacuppic.

5. Die Kameramodi – Alles eine Sache der richtigen Einstellung

Ina, Nico und vier Kinder aus Norwegen stecken hinter dem Blog Mit Kind im Rucksack. Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, für was das Einstellrädchen oben an Deiner Kamera da ist, dann kann ich Dir ihren Artikel empfehlen! Sie erklären Dir, was es mit den einzelnen Buchstaben, den Kameramodi, auf sich hat. Außerdem geben sie Tipps, wann Du welchen Modus am sinnvollsten einsetzt.

6. Was ich bisher über Food-Fotografie gelernt habe, zehn Tipps für Anfänger

Jenny betreibt den Blog Jennyisbaking. Sie gibt Dir zehn toll verständliche Tipps für Anfänger der Food-Fotografie. Ich sage Dir: Bei den Fotos im Artikel bekommst Du sofort Appetit und Lust aufs Backen und Fotos schießen! Ich habe sehr viel Neues gelernt und werde bestimmt den einen oder anderen Rat bei meinen Marmeladenfotos in Zukunft umsetzen. Genauso unkompliziert wie ihre Rezepte ist übrigens auch ihr Fotoequipment.

7. Meine Food-Fotografie Ausrüstung

Purple Avocado heißt der Blog von Sabrina. Auch bei ihr geht es um Food Fotografie. Sie hat Dir einen superausführlichen Artikel zusammengestellt, der sich um das Fotografiequipment dreht, was sie nutzt. Sie hat ein enormes Wissen über Dauerlicht, Blitzlicht, Lichtformer und co. Zusätzlich „beleuchtet“ sie noch die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Lichtarten und gibt Tipps zum Zubehör. Prädikat: Technik, die begeistert!

Das waren die ersten sieben Beiträge. Hier geht es noch einmal zu Teil 2! Teile den Artikel gerne, damit auch andere Fotobegeisterte von den Tipps profitieren! Vielen Dank!

 

Mach´s gut, Reinhard

Ende August 2017 warst Du bei uns eingezogen und uns sofort ans Herz gewachsen. Lange hielt es Dich nicht im Haus. Dann machtest Du Deine ersten Schritte in unserem großen Garten. War das alles spannend für Dich! Ungefähr einen Monat lang reichte Dir Dein umzäuntes Revier. Dann entferntest Du Dich immer weiter vom Haus. Länger als eine Stunde warst Du am Anfang aber nie weg. Es dauerte nicht lange und Du legtest uns stolz Deine erste gefangene Maus vor die Tür.

Überhaupt warst Du ein stolzer Kater. Dein Blick war entschlossen und aufmerksam. Wenn Du nach Hause kamst, saßt Du auf dem Fensterbrett neben der Tür und schautest uns mit großen Augen von draußen an. Manchmal sprangst Du sogar gegen die Tür, um Dein Begehr nach Einlass zu unterstreichen. Meist begrüßtest Du uns mit einem freundlichen „Mau“, um Dich danach sofort auf Deinen Futternapf zu stürzen. Beim Essen warst Du von Zeit zu Zeit wählerisch. Natürlich bekamst Du nur hochwertige Nahrung.

Fast immer warst Du im Haus, wenn wir auf Arbeit und in der Schule waren. Dann war Ausruhen angesagt! Dein Lieblingsplatz war ein Kobel, der an der Heizung hing. Nachts schliefst Du entweder ganz lang gestreckt auf dem Sofa, oder auf einer Decke oder in Deinem Körbchen bei uns im Schlafzimmer. Du konntest sogar leise schnarchen. War das beruhigend für uns!

Du warst unser kleiner Rebell! Zwei Mal hattest Du Bisswunden von anderen Katzen, die medizinisch versorgt werden mussten. Bei den häufigen Tierarztbesuchen konntest Du knurren wie ein Hund. Fauchen ging natürlich auch. Du warst eben ein echter „Kampfkater“. Du wehrtest Dich mit allen vier Pfoten und sprangst einmal sogar vom Untersuchungstisch. Dein anschließendes Versteck befand sich hinter einer Reihe von Kisten mit Medikamenten.

Am liebsten ließt Du Dich von Deinem „Vati“ streicheln. Aber meist nur kurz. Dafür strichst Du uns allen mit Vorliebe schnurrend um die Beine und hast uns viel angestuppst mit Deinem klugen Köpfchen. Du hast Dich bei uns wohl gefühlt. Das merkte man.

Du wolltest immer genau dann Aufmerksamkeit, wenn wir mit dem Laptop oder dem Tablet beschäftigt waren. Das führte einmal sogar zu einem Totalabsturz des ersteren, weil Du quer über die Tastatur gelaufen bist.

Unsere schönsten Erinnerungen an Dich sind Deine akrobatischen Kletterkünste auf unseren Obstbäumen. Wenn wir im Garten waren, warst Du nie weit. Voller Lebenslust sprangst Du umher. Besonders schön war es auch, wenn Du unseren Sohn und mich früh bis fast ans Schultor begleitetest. Du liefst neben uns wie ein Hund und schienst uns zu beschützen. Manchmal nannten wir Dich deshalb „Wachkater“. Unvergessen sind auch Deine erstklassigen Künste beim Fliegen fangen.

Leider wehrte Dein schönes Leben nur kurz. Du wurdest nur ein Jahr und zehn Tage alt. In der Nacht vom 25. zum 26.04.2018 kamst Du nicht nach Hause. Und das, obwohl es regnete (den mochtest Du nämlich nicht). Das machte uns große Sorgen. Normalerweise warst Du täglich um 22 Uhr herum zu Hause. Am Morgen fanden wir Dich tot an der Straße vorm Haus liegen. Du wurdest sehr wahrscheinlich überfahren. Und das, obwohl bei uns nur wenig Verkehr ist.

Du hattest Dich so gut bei uns eingelebt. In letzter Zeit waren auch keine Tierarztbesuche mehr nötig. Du warst endlich angekommen. Wir wollten mit Dir noch so viel erleben!

Wir haben Dich in „Deinem“ Garten begraben. Du liegst nun gleich neben der großen dichten Scheinzypresse, unter der Du dich so gerne versteckt hast. Unser Sohn hat den Platz für Dich ausgesucht.

Mach´s gut Du großer kleiner Räuber! Wir sind sehr traurig und vermissen Dich und Deine Eigenarten jetzt schon ganz sehr.

Reinhard2trauersk