Tipps für Makros von Insekten

Eines der häufigsten Motive von Makrofotografen sind Insekten und Spinnentiere. Die kleinen Krabbler und Flieger sind faszinierend. Nahaufnahmen von ihnen erlauben es uns, sie in Ruhe betrachten zu können. Durch die Vergrößerung erkennen wir kleine Details, die uns sonst verborgen bleiben. Durch ihre Schnelligkeit und Winzigkeit ist es eine besondere Herausforderung, eine scharfe Aufnahme von Insekten zu erhalten. Diese Schwierigkeit macht die Makrofotografie umso spannender und reizvoller.

Im Frühling sind Bilder der ersten Bienen an den Frühblühern zurecht ein beliebtes Motiv für jeden Fotografen. Zwei schöne Dinge kommen hier quasi zusammen. Hübsche Blüten und interessante Tiere. Auch mich hält es kaum im Haus, wenn die Saison endlich wieder los geht. Es gibt zwar immer irgend etwas zu fotografieren, aber das Frühjahr und der Sommer haben nach der langen Winterzeit ihren ganz besonderen Zauber!

In meinem Beitrag Wollschweber an Lungenkraut habe ich Dir schon einen ultimativen Ratschlag gegeben, wie Du besonders entspannt zu tollen Makros von Insekten kommst. Falls Du den Artikel noch nicht gelesen hast, hole das bitte unbedingt nach!

Nun möchte ich Dir noch ein paar neue Tipps geben, die Dir helfen, Deine Ausbeute an brauchbaren Makros zu erhöhen:

1. Begib dich auf Augenhöhe!

Wenn Du Insekten auf niedrig wachsenden Blumen fotografieren möchtest, ist es sinnvoll, sie aus ihrer Höhe zu fotografieren, oder Dich zumindest nah nach unten zu bewegen. Lichtest Du Bienen oder Hummeln an blühenden Bäumen und Sträuchern ab, begebe Dich ebenfalls auf den gleichen Blickwinkel wie sie. Du möchtest die Tiere ja möglichst groß abbilden. Außerdem ist diese Perspektive besonders reizvoll, weil sie nicht alltäglich ist. Normalerweise sehen wir ja Blumen meist von oben, weil wir stehen.

makro_Biene_Krokuslogosk

2. Nimm eine kleinere Blende!

Ja kleiner Du die Blende wählst (Merke: Die Blendenzahl muss dann größer werden), desto größer ist der Schärfebereich. Sicherlich möchtest Du möglichst viel des Insekts scharf abbilden. Auch kleinere Verwackler fallen so weniger ins Gewicht. Aber Achtung: Je kleiner Du die Blende wählst, desto dunkler wird Dein Foto, weil weniger Licht auf den Sensor fällt. Du musst also parallel dazu die Belichtungszeit etwas verlängern. Die Kunst dabei ist, das du sie natürlich nicht zu lang wählen darfst. Dein Insekt bewegt sich meist, oder der Wind weht und es kommt zu Bewegungsunschärfe bei zu ausgiebiger Belichtungszeit. Da du Insekten aber in der Regel an hellen Tagen fotografierst, weil dann die Blüten geöffnet sind und besonders viele Tiere unterwegs sind, brauchst du meist keine zu lange Zeit.

hummelschwärmerlogosk

3. Fokussiere auf die Augen!

Ich finde, ein Foto von Tieren wir erst dann als richtig scharf wahrgenommen, wenn der Fokus, also der schärfste Punkt des Bildes, auf den Augen sitzt. Das ist -zugegeben- nicht immer ganz einfach. Gerade bei Makros hilft Dir dann häufig nicht mehr der Autofokus Deiner Kamera. Stelle ihn am besten ab und fokussiere manuell. Entweder Du stellst am Objektivring Dein Bild scharf, oder du bewegst leicht Deinen Körper hin und her, um scharfe Augen zu erwischen. Bei letzterem kannst Du natürlich nicht mit dem Stativ arbeiten. Übrigens: Wenn Du ein Insekt von der Seite fotografierst, befindet sich besonders viel des Tieres im Schärfebereich.

Prachtlibellelogosk

4. Nutze die Serienbildfunktion!

Du kannst an Deiner Kamera einstellen, ob sie einmal auslösen soll, oder kurz hintereinander mehrmals. Die Ausbeute an scharfen Bildern ist höher, wenn Du das sich schnell bewegende Insekt im minimalen Abstand häufiger fotografierst. Irgendwann wird der kleine Flieger oder Krabbler zufällig in den Schärfebereich gelangen. Ich selbst halte aber von der Methode nicht viel, da man zwangsläufig auch viel Ausschuss produziert.

bläuling

Hast Du noch Fragen, oder weitere Tipps? Dann lass es mich wissen!

Du möchtest lieber Blumen und Blüten fotografieren? Dann empfehle ich Dir den Artikel 7 Fototipps für Blütenbilder. Auch lesenswert: Fototipps fürs Schmetterlingshaus.

Werbeanzeigen

Automatik oder manueller Modus?

Ich möchte Dir in diesem Beitrag zeigen, dass es sich lohnt, den Automatikmodus Deiner Kamera zu verlassen. Du wirst sehen, dass Du mit manuellen Einstellungen das Ergebnis Deines Fotos viel besser nach Deinen Wünschen gestalten kannst. 

Ich möchte mich weder über die „Automatik-Knipser“ (wie sie in bestimmten Foren gerne genannt werden) lustig machen, noch jemanden belehren. Jeder hat einmal klein angefangen und ich habe selbst sehr lange Zeit nur mit den Automatikprogrammen gearbeitet. Unter bestimmten Umständen (zum Beispiel wenn es schnell gehen muss), nutze ich die Automatik auch heute noch. Warum auch nicht? Dafür ist sie doch da! Die zwei Fotos sollen lediglich demonstrieren, dass es lohnt, sich einmal eingehender mit seiner Kamera zu beschäftigen, da man dadurch die Bilder optimieren kann und sie besser nach seinen Vorstellungen gestalten kann.

demosk

Beide Fotos sind unbearbeitete JPGs. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war es sonnig. Beim oberen Foto hatte ich das Programmrädchen auf „Makro“ gestellt. Die Kamera nahm folgende Einstellungen vor: Blende F/5.6, Belichtungszeit 1/125 Sek., Iso 200. Das Foto ist scharf geworden und sieht ganz gut aus. Durch die Helligkeit wirkt die Distel sehr zart und filigran. Aber: Die Kamera hat die Blüte und die Blätter überbelichtet. In den überstrahlten Bereichen ist keine Zeichnung mehr vorhanden. Zudem wirken die Farben flau. Das untere Foto habe ich gleich im Anschluss im manuellen Modus „M“ gemacht. Ich nahm folgende Einstellungen vor: Blende F/10, Belichtungszeit 1/320 Sek., Iso 100. Auch dieses Foto ist scharf. Die Blende habe ich relativ weit geschlossen, damit möglichst ein großer Bereich der Blüte scharf wird. Die Aufnahme ist aber nicht überbelichtet und hat deutlich kräftigere Farben. Ich habe eine kürzere Belichtungszeit gewählt, weil es windig war und den Iso-Wert so niedrig wie möglich gestellt, um das Rauschen des Bildes zu minimieren.

Ich habe mal den Vergleich von einer Kamera und einem Messer gelesen. Man kann mit einem Messer ein Stück Brot abschneiden, aber auch filigrane Sachen schnitzen. Es kommt immer auf die Hand an, die es führt. Genau so ein Werkzeug ist Deine Kamera. Du kannst sicherlich auch mit der Automatik passable Bilder schießen. Mit der Wahl eigener Einstellungen hast Du aber mehr Möglichkeiten, das Optimum aus Deinen Motiven heraus zu holen. Die Kamera konnte in meinem Foto zum Beispiel nicht wissen, dass es windig ist und eine kurze Belichtungszeit besser ist.

Jetzt bin ich natürlich mega neugierig! Wie ist das bei Dir? Welche Programme nutzt Du am liebsten und warum?

Hier findest Du alle meine bisher erschienenen Fototipps.

28 Tage Content – meine Erfolge

Der Monat Februar ist vorbei. Ich habe wieder am Projekt 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teilgenommen! Mein Ziel war es, täglich mindestens 20 Minuten an meinem Blog zu arbeiten und fünf Artikel zu schrieben. Ich kann vermelden: Ziel erreicht! Es sind sogar 8 Artikel entstanden, die ich Dir hiermit noch einmal ganz besonders ans Herz legen möchte.

Hier sind die Top-Artikel:

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv hat am meisten Besuche erhalten. Darin erfährst Du, wie Du ganz einfach und kostenlos einen schönen Hintergrund für Deine Blog- und Produktfotos erhalten kannst.

Der Artikel Instagram – Beeinflusst es die Fotografie? regte besonders stark zum Diskutieren an. Er erhielt die meisten Kommentare. Darin gehe ich der Frage nach, ob Instagram unsere Art der Fotografie beeinflusst und warum das so ist.

Die meisten Likes erhielt der Beitrag Ist denn schon wieder Herbst?. Ich zeige Dir Bilder einer verwelkten Blüte. Ein Foto entstand mit dem Objektiv eines alten Diaprojektors.

Mein Lieblingspost des Monats Februar ist dieser hier: Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung. Das Schreiben hat mir am meisten Spaß gemacht. Ich teste darin eine Möglichkeit, kreativ zu neuen Foto- und Beitragsideen zu kommen.

Schau Dir gerne (noch einmal) meine Artikel an. Ich freue mich auf Dein Feedback!

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv

Wie Du vielleicht schon gemerkt hast, mag ich leicht umzusetzende Fototipps aus dem Low Budget Bereich. Heute habe ich mal wieder einen kleinen Quicktipp für Deine Fotografie.

Auf dem Beitragsfoto siehst Du das Makro einer Traubenhyazinthe. Und wie ist der Hintergrund entstanden?

Ganz einfach:

15542401_1167969783302003_5192636678029791174_n

In diesem Making of siehst du, dass ich das Fotomotiv ganz einfach vor den Bildschirm meines Laptops gestellt habe. Im Hintergrund habe ich ein von mir selbst erstelltes Bokeh-Overlay aufgerufen. Das geht natürlich mit allen farbigen Flächen und Mustern, die Du im Internet findest. Wenn sich Dein gewählter Backround nur teilweise und unscharf abzeichnet, sollte es auch keine Probleme mit dem Urheberrecht geben. Der Vorteil: Du kannst ganz gezielt beeinflussen, wie Dein Hintergrund aussehen wird. Beispielsweise kannst Du Deine persönlichen Corporate Design Farben wählen, falls Du einen Blog oder ein Unternehmen hast. Dieser Fototipp eignet sich auch sehr gut für Produktfotos.

Warum der passende Hintergrund für Dein Foto sehr wichtig ist, erfährst Du in meinem Fototipp: Nutze den Hintergrund bewusst! Du möchtest lieber wissen, wie man einen verträumten Vordergrund in ein Bild zaubert? Dann schau Dir diesen Fototipp an.

JPG, RAW und die Bildbearbeitung

Ich habe schon öfter unter Fotos Diskussionen über das Für und Wider von Bildbearbeitung gelesen. Oftmals spalten sich dabei zwei Lager. Die eine Gruppe ist überzeugt von der digitalen Bildbearbeitung, die andere Gruppe lehnt sie ab. Begründet wird die Ablehnung meist damit, dass die Bildbearbeitung ein Foto verfälschen würde und ein Originalbild natürlicher wäre. Größtenteils kommt diese Kritik von Menschen, die sich mit der Bildbearbeitung und ihren Möglichkeiten und Grenzen noch gar nicht richtig auseinander gesetzt haben. Das finde ich immer ein bisschen schade!

Mir liegt dieses Diskussionsthema sehr am Herzen, deshalb möchte ich gerne meine Gedanken dazu formulieren.

Viele Fotografen fotografieren nicht im JP(E)G-Format (dass die meisten Smartphones und Kompaktkameras unterstützen), sondern im RAW-Format. Ich fotografiere gleichzeitig in beiden Formaten. Ich finde es angenehmer, meine Fotos im JPG-Format am heimischen Rechner anzuschauen und nach „gelungen“ und „misslungen“ zu sortieren. Anschließend ENTWICKLE ich aber in 99% der Fälle die dazugehörige RAW-Datei des Bildes weiter zu einem JPG-Bild. Nur ganz selten mache ich eine Ausnahme: Wenn es schnell gehen muss, oder es nicht so sehr auf die Bildqualität ankommt.
Wo wir schon beim ersten Stichwort wären: Ich ENTWICKLE die RAW-Datei. Beim JPG-Format werden die Bildinformationen von ganz allein von der kamerainternen Software zu einem anschaubaren Foto entwickelt. Manche Bildinformationen, die die Kamera als nicht wichtig erachtet, gehen dabei allerdings verloren. In einer RAW-Datei findet diese Entwicklung nicht in der Kamera statt. Die Bildinformationen werden allumfassend von der Kamera gespeichert und die Entwicklung macht der Fotograf dann anschließend am PC. Das ist so in etwa wie wenn man einen Film in der Dunkelkammer belichtet. Man hat also als „RAW-Knipser“ viel mehr eigene Einflussmöglichkeiten, ein Foto auch so zu bearbeiten, wie man die Situation selbst im Moment der Bildentstehung wahrgenommen hat.
Da sind wir beim nächsten Punkt: Ein originales JPG-Bild ist NICHT automatisch natürlicher, als ein bearbeitetes Foto. Dies kann man an meinem Vergleichsfoto sehr gut sehen.

Vergleich JPG RAW
Oben ist die vollkommen unbearbeitete Originaldatei im JPG-Format. Was ist passiert? Die Kamera führt EINE Belichtung und Bearbeitung durch, die sich in diesem Fall an der Sonne orientiert. Die Sonne ist korrekt belichtet, die dunkleren Bildteile verschwinden im Dunkel. Hätte ich meine Einstellungen an der Kamera so gewählt, dass die Straße korrekt belichtet wird, wäre die Sonne überbelichtet gewesen und der Himmel wäre viel zu hell erschienen. Da eine RAW-Datei viel mehr Bildinformationen beinhaltet als eine JPG-Datei, lässt sich mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung im Nachhinein noch das ein oder andere Detail – in diesem Fall die Straße – optimieren. Das untere Bild und nicht die Originaldatei erscheint also natürlicher, weil es viel besser den menschlichen Sehfähigkeiten entspricht. Die Kamera „sieht“ also quasi anders, als das menschliche Auge.
Ich kann zwar auch ein JPG-Foto noch nachbearbeiten, da in diesem Format aber nicht alle Bildinformationen von der Kamera gespeichert werden, gelingt die Optimierung meist nicht so gut, wie bei der Bearbeitung einer RAW-Datei. Eine vollkommen fehlbelichtete und/oder unscharfe RAW-Datei lässt sich allerdings auch mit allen Mitteln der Bildbearbeitung nicht mehr retten! Deshalb sollte man natürlich versuchen, sein Foto trotz nachträglicher Verbesserungsmöglichkeiten schon während der Aufnahme so gut wie möglich zu machen.
Obwohl ich gerne farbenfrohe Bilder mag, sind meine Fotos auch nicht zwangsweise kräftiger gefärbt, als die Originaldateien. Auch das kann man gut am Vergleichsfoto sehen. Das Orange um die Sonne ist im JPG kräftiger, als in der bearbeiteten Version. Im unteren Bild ist das Farbspektrum natürlich aufgrund der „Nachbelichtung“ höher.

Ich habe Dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Bildformate notiert. Sie haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Vorteile JPEG

  • die kamerainterne Bildkompression und -Bearbeitung macht die Vorarbeit
  • JPEGs benötigen weniger Speicherplatz
  • man kann sie mit vielen Programmen anschauen
  • die Nachbearbeitung geht schneller

Nachteile JPEG

  • die Kamera speichert weniger Bildinformationen und selektiert vor – die Nachbearbeitung hat deshalb seine Grenzen
  • Die Kamera „sieht“ anders, als das menschliche Auge

Vorteile RAW

  • der Fotograf hat durch die umfassend gespeicherten Bildinformationen mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, wie zum Beispiel Belichtungskorrektur und Weißabgleich
  • der Fotograf kann seinen eigenen Stil und seine eigene Sichtweise besser herausarbeiten

Nachteile RAW

  • die Speicherdaten sind umfangreicher, ein größerer Speicherplatz wird benötigt
  • RAWs werden von vielen Bildanzeigeprogrammen nicht unterstützt, man benötigt „speziellere“ Software
  • RAWs MUSS man entwickeln und nachbearbeiten. Das kostet Zeit

Fazit

Viele Fotografen fotografieren im RAW-Format. Da die Ansicht dieser Dateien von den meisten Internetanwendungen, Druckanbietern usw. nicht unterstützt wird, ist eine nachträgliche digitale Bildentwicklung und -bearbeitung nicht nur vom Fotografen gewünscht, sondern sogar zwingend notwendig. Im Rahmen der Bildentwicklung wird eine Bildoptimierung angestrebt, bei der die kamerainterne Bearbeitungssoftware nicht mithalten kann. Zudem kann der Fotograf in seine Bildbearbeitung einfliessen lassen, was er subjektiv während der Aufnahme gesehen und/oder empfunden hat.
WIE er seine Fotos bearbeitet, das heißt welchen Stil er hat, was ihm wichtig ist usw. ist dann wieder ein ganz anderes Diskussionsthema und hängt neben seinem Geschmack auch noch von seiner Persönlichkeit, seinem Wissensstand, seiner Hard- und Software und vielen anderen Faktoren ab.

Noch eine abschließende Bemerkung zum Thema „Bild fälschen“ bzw. „Bildmanipulation“: Obwohl ich (noch) kein Photoshop benutze, sondern andere Programme, führe ich bei meinen Fotos manchmal auch eine Retusche durch. Das können zum Beispiel störende Strommasten sein die ich verschwinden lasse, oder Staubkörner und welke Pflanzenteile bei meinen Nahaufnahmen. Ich bin ja kein Dokumentarfotograf – ich darf das

! Über meine Art der Bildbearbeitung habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben.

Möchtest Du öfter mal ein vorher-nachher-Foto sehen?

Wie stehst Du zur Bildbearbeitung und welches Format nutzt Du? Gerne kannst Du mir Deine Meinung zum Thema in die Kommentare schreiben, oder Fragen stellen.

PS: Das hier ist übrigens mein 100. Beitrag auf diesem Blog. Juhu!

Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung

Anna Koschinski, die sich mit den Themen Bloggen und Texten beschäftigt, hat kürzlich eine wirklich einfache Methode vorgestellt, um neue Beitrags- oder Fotoideen zu finden. Gemeint ist die ABC-Methode.

Ich kenne diese Kreativitätstechnik als aktivierende Lehrmethode aus meinem Unterricht (ich bin Dozentin an einer Berufsschule). Man schreibt das Alphabet an die Tafel und lässt von den Schülern zu jedem Buchstaben ein Fachwort zum letzten Stoffgebiet sammeln. Eine prima Technik, zum Wiederholen der letzten Lehrinhalte!

Genauso funktioniert diese Methode aber auch zur Themenfindung für Deinen Blog, oder Deine Fotografie. Nimm einfach ein Blatt Papier, Dein Bullet Journal oder ein digitales Schreibprogramm und notiere Dir untereinander das Alphabet. Nun finde zu jedem Buchstaben einen (vorläufigen) Titel für Deine zukünftigen Blogbeiträge. Wenn Du (wie ich) einen Artikel pro Woche veröffentlichst, hälst Du anschließend Deinen Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr in den Händen.

Bist Du FotografIn, dann kannst Du mit dieser Methode neue Motivideen sammeln.

Meine Blogthemen sind die Fotografie, das Bloggen und Social Media. Hier siehst Du mein ABC:

A – Anfängerfehler beim Fotografieren und wie Du sie vermeidest
B – Blogparaden – So führst Du sie erfolgreich durch
C – Communityaufbau für Social Media
D – Darum ist Dänemark mein Lieblingsreiseland
E – Einstellungen der Kamera
F – Farben in der Fotografie
G – Glaskugelfotografie
H – Helios und andere alte Objektive
I – Interessante Fotografen im Netz
J – Jahresrückblick
K – Kristallglas fotografieren
L – Literatur für Fotografie
M – Miniaturfotografie
N – Naturbilder vom letzten Jahr
O – Overlays erstellen
P – Portraitfotografie
Q – Quadtrac und co – der zweite Teil der Erntefotografietipps
R – RAW, JPG und die Bildbearbeitung
S – Schneeflocken fotografieren
T – Texte, die gerne gelesen werden
U – Um die Ecke gedacht
V – Veränderungen im Fotostil
W – Wassertropfen
X – Beliebige Motive oder ganz konkrete Ziele auf der Fototour?
Y – Your photo, my Bearbeitung
Z – Zitate auf Bildern

Diese Liste entstand sehr flott und ohne zu große Grüpelei. Ich denke, ein zu langes Nachdenken würde die Kreativität behindern. Es sind Themen darunter, zu denen ich ganz spontan etwas schreiben könnte. Andere Blogbeiträge bräuchten erst einmal Bildmaterial, wie zum Beispiel ein Artikel über Schneeflocken.

Ich selbst habe zwar kaum das Gefühl, dass es mir an Ideen für Beiträge mangelt. Trotzdem ist diese Methode hilfreich. Sie schafft ein Grundgerüst. Durch den Zwang, die vorgegebenen Buchstaben zu nutzen, sind mir Dinge eingefallen, die mir ohne diese Technik nicht in den Sinn gekommen wären.

Übrigens kann man diese Kreativitätstechnik auch in anderen Bereichen einsetzen. Beispielsweise bei der Suche nach Geburtstagsgeschenken oder Reisezielen. Probiere die ABC-Methode doch einfach mal aus! Bestimmt hilft sie auch Dir, beim Finden neuer Ideen!

Lies Dir gerne mein Alphabet durch. Sind darunter Themen, die Dich interessieren? Oder vermisst Du etwas? Schreibe es mir bitte in die Kommentare!

Die Basics der Nachtfotografie

Als ich Anfang Januar bei einem Ausflug die Nachtfotos dieses Beitrags aufnahm, stand bei einem Motiv ein Trio Frauen neben mir. Sie fotografierten ebenfalls. Nachdem jede von ihnen ein, zwei Mal auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt hatte, hielten sie ihre Apparate nebeneinander und wählten das am „wenigsten unscharfe Bild“ aus. So nannten sie es tatsächlich. Ich musste schmunzeln. In diesem Moment beschloss ich, dass ich eine Anleitung mit Basis-Tipps zur Nachtfotografie schreiben würde. Et voilà: hier ist sie!

Christmas Garden Dresden
Brennweite: 50 mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.

Tipp 1: Nutze ein Stativ!

Der größte Fehler, den die drei Frauen gemacht hatten war es, kein Stativ zu benutzen. Ich selbst bin normalerweise ebenfalls ein Stativmuffel. Mit Dreibein fehlt mir in der Naturfotografie die nötige Flexibilität. Ich bin nicht schnell genug von Blüte zu Blüte gehüpft. Bei der Nachtfotografie mache ich aber eine Ausnahme. Da ist ein fester Untergrund für die Kamera unabdingbar. Schließlich fotografiert man mit längeren Belichtungszeiten. So lange hält man sein Schätzchen nie und nimmer ruhig in der Hand. Das Bild verwackelt.

Eine Alternative ist eventuell ein Bohnensack (ähnlich einem Kirschkernkissen) oder eine Mauer zum ruhigen Ablegen der Kamera. Manchmal hilft es auch, mit sehr hohem Iso-Wert zu fotografieren. Dann verringert sich die Belichtungszeit und man kann vielleicht noch aus der Hand schießen. Dann muss man aber meistens mit einem starken Bildrauschen leben.

Was ich an diesem Abend auch häufig gesehen habe, war die Nutzung des Blitzes. Aber mal ganz ehrlich: wenn man 100 Meter von einem Gebäude entfernt steht, nützt das kleine kamerainterne Blitzchen überhaupt nichts. Und einen Flakscheinwerfer werden die wenigsten mit sich führen.

Das musst Du beim Fotografieren mit Stativ beachten:

Stelle den eventuell vorhandenen Bildstabilisator Deines Objektivs aus. Das Stativ sollte auf einem festen Untergrund stehen. Wenn Du einen hohen Standpunkt deiner Kamera haben möchtest, ist es besser, die Beine etwas steiler zu stellen. Die Mittelsäule sollte so wenig wie möglich heraus gefahren werden, besonders bei Wind. Ist es stürmisch, empfiehlt es sich den Kameragurt abzumachen. Wedelt er herum, führt das zu Vibrationen.

Christmas Garden Dresden
Seerose auf einem Teich Brenweite: 63mm, Iso:100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 0,8 Sek.

Tipp 2: Nimm eine Taschenlampe mit!

Wenn Du Dein Stativ und die Kamera aufgebaut hast, wirst Du wahrscheinlich gleich das nächste Problem zu spüren bekommen: Dir fehlt Licht! Du suchst Dein Objektiv in der Fototasche, Du möchtest Deine verschmierte Linse noch mal reinigen, Du möchtest das Dioptrien-Rädchen Deiner Kamera noch mal überprüfen… glaube mir: irgendetwas ist immer! Da leistet eine Taschenlampe oder wenigstens die Lampenfunktion Deines Handys wertvolle Hilfe.

Palmenhaus Schloss & Park Pillnitz
Niesel zauberte kleine Blendenkreise ins Bild Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 0,8 Sek.

Tipp 3: Fokussiere genau!

Wenn Du ein dunkles Objekt fotografieren möchtest, kann es sein, dass dieses Motiv Dein Autofokus nicht erkennt. Dann musst du manuell fokussieren. Als Hilfsmittel kannst Du Deine Taschenlampe einsetzen. Strahle Dein Motiv an und Du findest es besser im Sucher. Manchmal findet man auch eine Laterne in unmittelbarer Nähe des Objektes, die man als Fokussierpunkt nutzen kann. Möchtest Du den Mond oder die Sterne fotografieren, dann fokussiere auf unendlich.

Christmas Garden Pilnitz Kronen
Brennweite: 24mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 1/6 Sek.

Tipp 4: Wähle die richtigen Einstellungen!

Du möchtest ein rauscharmes Foto. Stelle Dein Programmrädchen auf M und wähle den niedrigsten Iso-Wert. Bei meiner Kamera ist das 100. Nun brauchst Du Dich nur noch um Blende und Belichtungszeit zu kümmern. Diese zwei Werte hängen folgendermaßen zusammen: Je kleiner der Blendenwert, desto weiter ist die Blende geöffnet. Es fällt also viel Licht auf den Sensor. Die Belichtungszeit kann daher kürzer gewählt werden. Allerdings ist bei einem kleinen Blendenwert auch der Schärfebereich klein. Besonders wenn Du nicht so genau fokussieren konntest, weil es zu dunkel war, kann es sein, Dein Hauptmotiv ist nicht oder nur teilweise scharf. Da du ja mit Stativ fotografierst, kannst Dir getrost eine längere Belichtungszeit „leisten“. Damit Dein Foto nicht zu hell wird, schließe die Blende weiter (der Blendenwert wird also höher). Dann gelangt weniger Licht auf den Sensor, aber Du gibst Deiner Kamera ja mehr Zeit, um trotzdem genügend Licht einzufangen. Vorteil: Der Schärfeberich wird ebenfalls größer. Kleinere Fokussierungenauigkeiten fallen nicht so sehr ins Gewicht.

Christmas Garden
Brennweite: 28mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 15 Sek.

Ach übrigens…

ein weiterer Vorteil längerer Belichtungszeiten ist es, dass eventuell durchs Bild laufende Personen „verschwinden“. Wenn du also beispielsweise eine mit vielen Menschen bevölkerte Straße fotografierst, kann es sein, diese Personen sind auf Deinem Foto gar nicht zu sehen, solange sie nicht stehen bleiben.

Ich wähle die Einstellungen mittlerweile intuitiv und liege kaum noch daneben. Das ist eine Übungssache, genau wie Fahrrad fahren. Du musst nur endlich die Stützräder abmontieren, beziehungsweise die Automatikprogramme links liegen lassen. Dann klappt es auch mit dem manuellen Modus! Nimm dir Zeit und mache ein paar Probeschüsse. Dann siehst Du ja, ob Deine Bilder gut belichtet sind und kannst Anpassungen hinsichtlich der Einstellungen vornehmen. Wähle für den Anfang am besten einen mittleren Blendenwert von etwa 8-11. Erscheinen Dir die Fotos dann zu dunkel, verlängere die Belichtungszeit. Sind Deine Bilder (und besonders eventuelle Lichter) zu hell, dann verkürze die Belichtungseit. Probieren geht über studieren! Trau Dich!

Um Dir einen kleinen Eindruck meiner Einstellungen zu geben, habe ich die Werte unter die Fotos dieses Beitrags geschrieben.

Was du bei Sternen- und Mondfotos beachten solltest…

Hier kannst Du die Belichtungszeit nicht ewig ausdehnen, denn die Sterne werden durch die Erdrotation zu Strichen. Auch der Mond verliert an Schärfe. Je höher Deine Brennweite ist, desto schneller wandert er. Meistens ist dann schon bei 2 Sekunden Belichtungszeit eine gewisse Unschärfe vorhanden.

Schloss Pillnitz bei Nacht
Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.

Tipps für Fortgeschrittene

Deine Kamera bietet Dir ein wenig Hilfe, um das beste Verhältnis zwischen Blende und Belichtungszeit zu ermitteln. Auf Deinem Display erscheint eine Belichtungsskala, dessen Wert sich in der Mitte befinden sollte. Oder Du schaust Dir das Histogramm Deiner Fotos an.

Möchtest Du das Maximum an Schärfe aus Deinen Fotos heraus holen, dann nutze die Spiegelvorauslösung Deiner Kamera. Das verringert Vibrationen, die zu Unschärfe führen könnten. Um Verwacklungen durch Deine eigenen Bewegungen zu vermeiden, lege Dir einen Fernauslöser zu, oder stelle den Selbstauslöser ein. Möchtest Du über 30 Sekunden belichten, wirst Du auf alle Fälle einen Fernauslöser benötigen. Stelle Deine Kamera dazu in den Bulb-Modus.

2 Ideen, um Deine Nachtfotos aufzuwerten

Setze die längeren Belichtungszeiten bewusst ein, um beispielsweise durch Lichtstreifen vorbeifahrender Autos Action und Dynamik zu erzeugen.

Beleuchte dein Motiv mit einer starken Taschenlampe, oder setze damit ein paar Akzente auf Deinen Fotos.


Hast Du schon meinen Beitrag mit Tipps für Fotografie-Anfänger gelesen? Wie gefallen Dir meine Fotos? Gibt es noch Fragen, die offen geblieben sind?


Die Bilder in diesem Artikel entstanden am 04.01.2019 beim Christmas Garden Dresden im Schlosspark Pillnitz. Auf der Webseite steht, dass es in der nächsten Saison eine Neuauflage geben soll.

Die Lichtinstallationen waren schon recht sehenswert. Allerdings wurde das Erlebnis durch teilweise wirklich schreckliche amerikanische Weihnachtskitschmusik geschmälert. Zudem waren die Wege stark vereist und es wälzten sie Menschenmassen durch das Gelände. Für 17 Euro Eintritt pro Person sollte der Toilettenbesuch kostenlos sein!

besondere Motive zur Weihnachtszeit

Auch zum Advent und zu Weihnachten gibt es viele Dinge, die Fotografen gerne ablichten. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze und Holzengelchen laden zum fotografieren ein. Häufig ähneln sich die Bilder. Das ist nicht schlimm, aber auf Dauer etwas eintönig. Deshalb habe ich hier ein paar kreative Fototipps für Dich notiert.

Ich möchte Dir ein paar neue Motivideen zeigen, die besonders die Herzen der Makrofotografen höher schlagen lassen. Denn auch wenn Blüten und Insekten nicht zur Verfügung stehen, kann man die Nahlinsen nutzen!

Das Beitragsbild ganz oben besteht aus kleinen gestapelten Schmucksteinen und Streusternchen. Ich habe sie im Bastelbedarf gekauft. Ich bin eine kleine Elster. Ich liebe es, wenn es funkelt und glitzert. Die Sterne habe ich ganz einfach auf einen weißen Teller gelegt und von oben fotografiert. Die Ausleuchtung erfolgte mit dem ganz normalen Küchenlicht. Das blaue Bokeh und die Strahlen habe ich nachträglich hinzugefügt.

Die folgenden Fotos zeigen klitzekleine Sternchen aus dem Bastelladen. Manchmal findet man diese kleinen Pailletten auch als Sonderangebote in den Discountern. Sie werden als Bastelmaterialien oder als Streudeko angeboten. Das erste Motiv gefällt mir wegen der kleinen Luftblase auf dem Sternlein, das in einem Glas mit Wasser schwimmt.

sternweihnlogosk

Im zweiten Bild sind silberfarbene und blaue glitzernde Pailletten zu sehen. Sie „baden“ in einer Wasser-Öl-Mischung. Das kalte Licht habe ich mit einer Taschenlampe erzeugt. Es lässt das Foto schön frostig erscheinen.

sternfrostlogosk

Für das Foto Nummer drei habe ich das Glas mit den Sternen zusätzlich auf einen alte CD gestellt. Deswegen hat das Bild einen kunterbunten Hintergrund.

sterneweihbuntlogosk

Die Motive sind außergewöhnlich und kreativ, wie ich finde. Vielleicht lasse ich davon ein paar Postkarten drucken.

Habe ich Dir mit diesem Beitrag ein paar neue Inspirationen gegeben? Dann experimentiere doch auch einfach mal mit Bastelzeug, Wasser, Öl und co!

Du möchtest noch mehr winterliche Motivideen? Hier gibt es Tipps für gefrorene Seifenblasen.

Welches Foto gefällt Dir am besten?

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Diese klitzekleine gefrorene Seifenblase habe ich vorgestern im Licht der aufgehenden Sonne fotografiert. Sie lag auf der mit Raureif bedeckten Umrandung unseres Hochbeetes. Gefällt Sie Dir? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild. Das goldene Glitzern und Funkeln passt so schön zur Adventszeit. Fast könnt man meinen, es ist eine Weihnachtskugel. Ich finde es immer wieder magisch, wenn ich es schaffe, diese zarten und vergänglichen Gebilde entstehen zu lassen. Hast Du es selbst schon einmal versucht?

Ich habe einen Ratgeber zum Thema Seifenblasen gefrieren und fotografieren geschrieben. Du findest auch viele andere Fotos meiner runden Schätze unter diesem Link. Natürlich freue ich mich sehr über Deinen Besuch!

10 Fragen an… Imkaphotos

Ich bin immer sehr interessiert an der Arbeit und den Erfahrungen von anderen Fotografen. Deshalb habe ich Katharina vom Blog https://imkaphotos.com/  interviewt und zehn Fragen über ihre Art der Fotografie und ihren Blog gestellt. Hier sind ihre Antworten:

  • Wer bist Du? Stelle Dich gerne vor!

Ich bin Katharina von IMKAPHOTOS – LerneFotografieren. Ich möchte Hobbyfotografen die Welt der Fotografie zeigen und ihnen eine Hilfe bieten, dass sie sich darin zurecht finden. Ich selbst habe seit meiner Kindheit immer eine Kamera und fotografiere ernsthaft seit 10 Jahren.

  • Wie kann man Deinen Blog finden, und seit wann gibt es ihn schon?

Du findest den Blog hier: https://imkaphotos.com/ . Den Blog gibt es seit diesem Sommer 2018.

  • Du schreibst auf Deinem Blog hauptsächlich Artikel mit Fototipps und teilst Deine Erfahrungen zur Fotografie. Warum ist Dir die Weitergabe von Informationen so wichtig?

Als ich das Fotografieren angefangen habe, waren Blogs und YouTube Videos noch nicht ganz so verbreitet. Es wäre einiges einfacher gewesen, wenn ich durch einfache Worte ohne teure Fachbücher kaufen zu müssen die Fotografie erklärt bekommen hätte. Erst später entdeckte ich einen YouTuber, der auf einfache Weise die Fotografie erklären kann. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen transparent und so einfach wie möglich weitergeben.

  • Beschränkt sich Deine Fotoaktivität nur auf Deinen Blog, oder bist Du auch auf anderen Plattformen aktiv?

Ich bin auch noch auf Instagram (https://www.instagram.com/imkaphotos/) sehr aktiv und veröffentliche diese Bilder sowie meine Blogeinträge auf facebook. Ab und an bin ich auf anderen Plattformen aktiv, die ich aber zu unregelmäßig pflege.

  • Wieviel Raum und Zeit nimmt die Fotografie und das Bloggen in Deinem Leben ein?

Das Bloggen nimmt aktuell relativ wenig Zeit ein, da mir das Schreiben über Fotografie überraschend gut von der Hand geht.
Das Fotografieren nimmt sehr viel Zeit ein. Da ich mir Momente durch Bilder merke, ist die Kamera oder das Handy immer dabei. Somit würde ich sagen, dass die Fotografie sogar ein sehr großer Teil meines Lebens ist.

  • Warum ist Dein gewähltes Bild Dein Lieblingsbild?

Das Bild ist sehr persönlich, auch wenn “nur”die Aussicht auf den Fälensee zu sehen ist. Es erinnert mich an das komplette jetzige Jahr 2018 mit allen Höhen und Tiefen. Das Bild entstand nach einem für mich recht harten Weg und ist wie eine Art Trophäe. Ich bin sehr gespannt was 2019 für mich bringt.

  • Wie lange dauert durchschnittlich die Bearbeitung eines Fotos und mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest Du?

Wenn ich nur Farben und Akzente anpasse brauche ich 10-20 Minuten. Bei einer Retusche, die ich sehr selten mache kann das schon 1-2 Stunden in Anspruch nehmen.
Ich sortiere die aufgenommenen Bilder mit Bridge, entwickle danach mit Lightroom und mache durch Photoshop die Bilder fürs Internet fit.
Für Retuschen benutze ich auch Photoshop.

  • Welche anderen Fotografen und Blogs inspirieren Dich?

Einer der Fotografen, die dazu beigetragen haben, dass ich nie den Spaß an der Fotografie verliere und sie letztendlich verstehe ist Benjamin Jaworskyj.
Ein weiterer ist Martin Stranka. Er zeigt eine fantastische Welt durch Fotografie und Bearbeitung.
Generell lese ich gerne vor allem Reiseblogs.

  • Stelle Dir vor, Du gehst auf Fototour. Was ist in Deiner Fototasche?

Ich packe immer die Kamera Sony Alpha 7R mit demSony FE SEL 24-240mm 3.5-6.3 OSS und Polfilter ein. Dazu bei Portraits das Canon 50mm mit Adapter. Manchmal habe ich noch das Sony SEL 16-50mm 3.5-5.6 OSS dabei. Dazu genug Akkus und auf jeden Fall noch mein Handy Huawei P20 Pro.

  • Was willst Du in Bezug auf die Fotografie und Deinen Blog noch erreichen?

Mein größter Traum wäre ein Foto für National Geographic 🙂 Ansonsten möchte ich zu meinem Blog noch Fototouren anbieten. Mir ist es wichtig, dass Hobbyfotografen leicht an die wichtigen Informationen kommen.

Ich danke Katharina sehr für das schöne Interview. Schau doch mal auf ihrem Blog vorbei!

Katharina hat mir übrigens auch zehn spannende Fragen gestellt. Hier sind meine Antworten: https://imkaphotos.com/10-fragen-an-steflei/