Ich schenke Dir ein Foto!

Im Garten blühen die Obstbäume. Bei meinem Streifzug durch den Frühling habe ich ein Foto mit viel satten blauen Himmel fotografiert. Durch den Freiraum eignet es sich super als Blogfoto für Deine Beiträge. Ich schenke es Dir! Klicke einfach auf den Link zur Dropbox und lade es gratis herunter. Du kannst es nach Lust und Laune bearbeiten. Bitte verlinke meinen Blog bei Benutzung https://stefleifotografie.wordpress.com/. Du hast keinen Blog, möchtest mein Foto aber zum Beispiel als Titelbild bei Facebook nutzen, oder als Desktopfoto? Kein Problem. Du darfst es natürlich auch kostenlos downloaden. Die Datei darf nicht weiter verkauft werden und es dürfen mit dem Foto keine kommerziellen Druckerzeugnisse erstellt werden.

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So findest Du Deinen Fotografie-Stil

Irgendwann fragt sich fast jeder Hobbyfotograf: „Was ist eigentlich mein Stil?“ Ich habe schon viele Diskussionen in Fotografiegruppen darüber gelesen. Es scheint also ein ziemlich wichtiges Thema zu sein.

Möchtest Du auch Deinen Stil finden?

Ich habe mir irgendwann auch die Frage gestellt, ob ich einen Stil habe und wie er denn nun aussieht.

Aber was ist damit eigentlich gemeint?

Ich denke, der eigene Fotografie-Stil ist der Charakter der Bilder. Etwas, dass sie unverwechselbar macht. Wenn man einen Stapel unbeschrifteter Fotos von verschiedenen Fotografen hätte, könnte man die Bilder den jeweiligen Künstlern zuordnen. Es ist ein Stück weit die persönliche Handschrift.

Wozu braucht man ihn?

Ich bin der Meinung, diese Frage ist ein Phänomen der Neuzeit. Früher galt die Fotografie als Handwerk. Individualität hatte keinen so hohen Stellenwert wie heute. Die Qualität musste stimmen. Natürlich gab es auch damals schon Ikonen, die sich abhebten. Heutzutage hat man aber vielfältigere Möglichkeiten mit der digitalen Bildbearbeitung. Das gibt viel Raum für den künstlerischen Aspekt.

Hinzu kommt der Marketing-Singsang diverser Social media- und Fotografiegurus: „Du musst Dich abheben! Du musst Deine Nische finden! Sei unverwechselbar!“

Dritter Grund ist der geradewegs inflationäre Einsatz von Presets. Presets sind Voreinstellungspakete in Lightroom und Photoshop, die einen bestimmten Look ganz schnell auf viele Bilder anwendbar machen. Wenn man sich dann die Fotostreams der Presetnutzer anschaut, ähneln die Bilder sich stark. Sie fallen zum Beispiel durch eine gleiche Tonung auf, haben immer den gleichen Kontrast und so weiter.

Fotografen verkaufen solche Presets gerne und werben damit. Der Stil wird damit zur Handelsware und wird als wichtig angepriesen. Das erhöht den Druck auf Fotografieneulinge. Prima! Das hilft beim verkaufen! Und Zack – schon ist das Produkt im Warenkorb. Man will ja, dass seine Fotos genauso aussehen, wie die vom Idol. Voll individuell. Genauso individuell wie die Fotos der 20.000 anderen Käufer des gleichen Presets. …Merkst Du was? Mit dem Stil lässt sich Geld verdienen. Die Werbung hat den Zweck, Bedürfnisse zu wecken, die man vorher gar nicht kannte.

Ist der Fotografie-Stil also etwas schlechtes?

Nein, natürlich nicht. Im Gegenteil. Ein Stück weit ist es sogar gut, sein eigenes Markenzeichen zu entwickeln. Gerade Berufsfotografen sollten eine eigene Fotografie-Handschrift haben. Deren Kunden möchten verlässlich wissen, wie die zukünftigen Bilder in etwa aussehen werden. Auch für Hobbyfotografen ist es nicht schlecht, einen Wiedererkennungswert zu haben. Schließlich gibt es ja eine große Masse von ihnen. Aber es ist wirklich wichtig, seinen EIGENEN Stil zu verfolgen und nicht einfach einen anderen zu kopieren.

Wie finde ich meinen eigenen Stil?

Vermutlich hast Du ihn schon. Du weißt es nur noch nicht. Deshalb möchte ich Dir ein paar Tipps geben. Sie sollen Dir dabei helfen, Deinen eigenen Stil zu erkennen und zu definieren. Los geht´s!

Tipp 1: Betrachte Deine Werke!

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Suche Dir 8 bis 12 Fotos aus Deinem Archiv aus, die Dir richtig gut gefallen. Schau sie Dir genau an und nimm Dir dabei Zeit. Entweder Du legst Sie Dir in gedruckter Form zurecht, oder Du fasst Sie auf dem Bildschirm zusammen. Wichtig ist, dass Du sie gleichzeitig betrachten kannst. Notiere Dir zu den folgenden Punkten Deine Beobachtungen. Findest Du Ähnlichkeiten?

Was sind Deine Hauptmotive? Hast Du Dir Portraits heraus gesucht, oder Landschaften? Magst Du lieber Blumenmakros, oder Tierfotos? Sind Deine Fotos vielleicht abstrakt, oder fotografierst Du Architektur?

Hast Du Lieblingsfarben und Farbkombinationen, die sich wiederholen? Sind Deine Bilder eher knallig bunt, pastellig oder schwarz-weiß? Magst Du bestimmte Farben überhaupt nicht?

Verfolgst Du einen bestimmten Bildaufbau? Befindet sich das Hauptmotiv eher in der Mitte, oder im goldenen Schnitt? Haben Deine Bilder klar definierte Bereiche? Legst Du beispielsweise Wert auf einen Vordergrund? Oder nimmt der Hintergrund viel Platz ein? Hast Du viel Raum um Deine Hauptmotive, oder beschneidest Du sie stark? Bevorzugst Du Composings?

-Wie kontrastreich und scharf sind Deine Werke? Legst Du viel Wert auf Schärfe, oder ist Dir das nicht so wichtig? Magst Du eher softe Schattierungen, oder hebt sich Dein Hauptmotiv stark vom Hintergrund ab?

Welches Format nutzt Du am meisten? Hoch- oder Querformat? Nutzt Du lieber Panoramen oder das Quadrat? Setzt Du Rahmen ein? Gestaltest Du gerne Collagen?

Was möchtest Du mit Deinen Werken ausdrücken? Bist Du ein Dokumentarfotograf, der wach rütteln möchte? Sind Deine Fotos eher beruhigend? Möchtest Du die Betrachter zum Staunen bringen?

Was gibt es sonst noch für Gemeinsamkeiten? Hast Du vielleicht eine Lieblingsperspektive? Benutzt Du bestimmte Bearbeitungsschritte/Presets/Overlays? Magst Du lieber Offenblende mit softem Bokeh, oder sind Deine Bilder von vorne bis hinten scharf? Sind Deine Bilder perfekt inszeniert, oder retuschierst Du sehr viel?

-Wenn Dir zu den Punkten nichts mehr einfällt, dann lehne Dich noch einmal zurück. Schaue Deine Bilder an und versetze Dich in die Lage eines fremden Betrachters. Was würde er spontan für Gemeinsamkeiten entdecken? Was würde er fühlen, beim Betrachten Deiner Bilder?

Du hast jetzt zu allen acht Punkten Deine Beobachtungen notiert. Nimm nun einen Stift und markiere Dir fünf bis acht Wörter oder Stichpunkte, auf die Du bei Deinen Bildern nicht verzichten möchtest? Was ist Dir besonders wichtig?

Bilde ein bis vier kurze Sätze, die Deine markierten Worte beinhalten. (Beispiel: Ich fotografiere am liebsten Kopfportraits in Polaroidrahmen. Am liebsten mag ich hübsche weibliche Models. Sie müssen perfekt geschminkt sein und ich lege viel Wert auf blasse Farben.)

Hier kannst Du Dir zum Tipp 1 ein kostenloses Worksheet herunterladen.

Tipp 2: Frage Deine Community, wie sie Deinen Stil beschreiben würde!

Sicherlich bist Du bei irgendeiner Fotoplattform oder bei einem Social-Media-Dienst angemeldet. Frage doch Deine Fans einmal, wie sie Deine Fotos beschreiben würden! Welche Gemeinsamkeiten fallen ihnen bei Deinen Bildern auf? Sicherlich helfen sie Dir gerne bei Deiner Suche!

Tipp 3: Schaue Dir die Bilder Deiner Lieblingsfotografen an!

Du kennst bestimmt viele verschiedene Fotografen im world-wide-web. Tendenziell folgt man eher Menschen mit ähnlichen Interessen. Sieh Dir ihre Bilder an! In welchen Bereichen ähneln sie Deinen Fotos? Warum bewunderst Du sie? Vielleicht gelingt es Dir, über diesen Umweg Deinen Stil zu definieren.

Extratipp, wenn Du Deinen Stil bis jetzt noch nicht gefunden hast

Warst Du schon einmal im Wald Pilze suchen? Um welche finden zu können, müssen logischerweise erst einmal welche gewachsen sein. Genauso ist es mit Deinem Fotografie-Stil. Wenn Du ihn noch gar nicht entwickelt hast, kannst Du ihn auch nicht finden. Dir haben meine drei Tipps nicht geholfen? Es kann sein, dass sich Dein persönlicher Stil ganz einfach noch nicht ausgeprägt hat. Ja, richtig! Er prägt sich von ganz alleine aus.

Und wann macht er das?

Wenn Du loslässt. Ich habe lange Zeit keinen eigenen Stil gehabt. Das hat mich geärgert. Ich bewunderte insgeheim die vielen Fotografen, deren Fotos so unverwechselbar waren. Bis ich verstand, dass ich mich einfach noch auf einer langen und spannenden Entdeckungsreise befand. Mit jedem Fotoexperiment und jedem neuen Bearbeitungstrick den ich anwendete und übernahm, entwickelte sich mein Stil. Er kristallisierte sich erst heraus, als ich mir keinen Druck mehr machte und ihn unbedingt finden wollte. Diese Beobachtung teilen im übrigen auch andere Fotografen, die ich auf meiner Facebookseite befragte. Druck und Zwang hemmen Deine Kreativität. Du kopierst vielleicht sogar den Fotografie- Stil von anderen, nur um schneller mit Deiner Suche fertig zu werden. Aber es gibt keine Abkürzung! Habe Spaß an Deinem Hobby. Sei geduldig mit Dir. Probiere Dich aus. Du wirst von ganz alleine Vorlieben entdecken, die Du beibehältst. Aus diesen Gewohnheiten wird sich dann Dein eigener Fotografie-Stil entwickeln. Ganz bestimmt!

Übrigens…

Ich habe 2006 mit dem fotografieren begonnen. Mein Stil hat sich so ungefähr im Jahr 2015 herausgebildet.

Der „Liebster Award“: 11 Fragen & Antworten

Ich wurde Von Nadine vom allimoblog für den „Liebster Award“ nominiert. Sie hat mir 11 Fragen gestellt, die ich nun beantworten möchte. Ich persönlich mag ja solche „Spielchen“. Man erfährt interessante Dinge von den Menschen hinter den Blogs.

Den Begriff „Liebster Award“ mag ich hingegen grammatikalisch nicht. Ist es der liebste Award? Ist es mein liebster Award? Und warum stellt man vor den englischen Begriff „Award“ ein deutsches „liebster“? Vielleicht bin ich auch einfach nur spitzfindig. Na ja, was solls?

Legen wir los!

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Was ist dein Lieblingsfilm? Unsere Mütter, unsere Väter. Es ist ein dreiteiliger Kriegsfilm. Er hat sowohl positive, als auch negative Kritiken bekommen. Ich finde ihn emotional fesselnd und sehr spannend. Ich schaue sehr gerne Krigsfilme und überhaupt Filme mit historischem Hintergrund. „Forrest Gump“ zum Beispiel ist auch klasse. Ein zweites Lieblingsgenre sind mehrteilige Thriller aus den skandinavischen Ländern, gerne mit mehreren Handlungssträngen. Allen voran „Kommissarin Lund“ und „Die Brücke“.

Was hast du diese Woche geschafft, was dich glücklich gemacht hat?
Ich habe mein 28 Tage Schreibprojekt beendet. Mein Blog ist ja noch ganz frisch. Zum Auftakt schloss ich mich einem Schreibprojekt an. Ich hatte im Februar zwei Wochen Urlaub und habe ziemlich viele Blogbeiträge geschrieben. Das hat großen Spaß gemacht.

Was bedeutet Erfolg für dich? Erfolg bedeutet für mich, dass man sich und seine Fähigkeiten und Interessen ausleben kann. Das führt zu einer hohen Lebenszufriedenheit. Ich bin erfolgreich in meinem Tun, wenn ich zufrieden damit bin.

Welches Lied hast du zuletzt gehört?
Anti-Flag mit American Attraction Ich habe zu Weihnachten ein Digitalradio geschenkt bekommen. Seitdem läuft ausnahmslos StarFM. Da gibt es nette Rockmusik. Das Gedudel der sächsischen Radiolandschaft hat nun bei mir Sendepause.

Ohne was gehst du nicht aus dem Haus? Der Haustürschlüssel und das Smartphone müssen immer mit! Die stopfe ich in meine Jacke. Ich hasse Handtaschen.

Was ist das letzte, was du machst, wenn du ins Bett gehst? Ich stecke das Handy ans Ladegerät und stelle den Wecker. Und ich schalte das Licht aus.

Wie lange bloggst du schon? Seit Mitte Januar 2018. Also noch nicht lange.

Warum hast du deinen Blog ins Leben gerufen? Die letzten Jahren war ich sehr aktiv auf meiner Fotofanpage bei Facebook. Dort kann man aber das Seitendesign nicht auf seine Wünsche anpassen. Außerdem wird es einem dort dank der Reichweitenbeschränkung immer schwerer gemacht, seine Follower zu erreichen. Auch hat man nur schlecht einen Überblick über seine alten Artikel. Die geraden sehr schnell in Vergessenheit. Hier kann man sie dank Archiv und Stichwortsuche viel besser wiederfinden. Ich wollte unabhängiger sein.

Was würdest du dir kaufen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Über diese Frage musste ich tatsächlich am längsten nachdenken. Ich mache mein Glück nicht von materiellen Dingen abhängig. Wahrscheinlich würde ich mir einen sehr langen Urlaub in Dänemark gönnen. In einem Haus mit Pool. Bekannte/Verwandte denen es finanziell nicht so gut geht, würde ich mitnehmen. Und ich würde mich selbständig machen als Fotografin und/oder Social media Manager und im Online Marketing. Ich würde anderen Leuten dabei helfen, ihr Herzensunternehmen für die Außenwelt sichtbar zu machen. Natürlich müsste ich dafür noch mal studieren. Aber Du sagst ja, Geld spielt keine Rolle…

Wenn du irgendetwas aus deiner Vergangenheit ändern könntest, würdest du es ändern und wenn ja, wieso? Ich habe die tiefe Überzeugung, dass alles im Leben seinen Sinn hat und nichts durch Zufall passiert. Es ist alles gut so, wie es ist.

Welcher fiktionaler Charakter (egal ob Buch, Serie, Film) ist dir am ähnlichsten und warum? Da fällt mir jetzt nur „Bridget Jones“ ein. Pummelig und tollpatschig. Aber trotzdem ganz liebenswert. Haha.

minimaltaglogosk

Ich nominiere:

TwinsiesBlog

Sarahhazelart

Heike Pohl

Kathsfotografie

Jürgenherschelmann

glubinadushi

spontanvernunft

Dirkderbaum

eisblumen1bclogosk

Meine 11 Fragen an Euch:

  1. Über welche Art von Humor kannst Du lachen? Hast Du einen Lieblings-Comedian?
  2. Was ist Dein bestes Foto und warum? Zeige es bitte!
  3. Warum bloggst Du?
  4. Was bedeutet Fotografie für Dich?
  5. Welches Gesetz würdest Du ändern oder auf den Weg bringen, wenn Du Politiker wärst?
  6. Social Media bedeutet für Dich…?
  7. Welche Stärken hast Du?
  8. Welche drei Tipps gibst Du Blogger-Anfängern?
  9. Würdest Du gerne den Beruf/das Studium wechseln? Wenn ja, was ist Deine Berufung?
  10. Welche Sehenswürdigkeit/welches Land/welche Stadt würdest Du gerne (noch einmal) bereisen und warum?
  11. Was würdest Du tun, wenn drei Tage am Stück der Strom ausfallen würde?

Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Antworten!

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Die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder benutze die gleichen Fragen, die du gestellt bekommen hast.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Den Artikel habe ich mit ein paar Eisblumenbildern garniert.

 

28 Tage Schreibprojekt – mein Re­sü­mee

Den Februar über lief das „28 Tage Content“ Schreibprojekt von Anna Livia Koschinski, an dem ich teilnahm. Nun ist schon März und ich möchte Dir erzählen, wie es mir damit ergangen ist.

Es war ein guter Monat für diesen Blog. Als ich am 1. Februar begann, war er erst drei Wochen alt. Im vergangenen Monat habe ich 17 Beiträge veröffentlicht. Aber auch an den anderen Tagen war ich nicht tatenlos. Ich überarbeitete beispielsweise meine Über mich-Seite, bearbeitete Fotos und machte mich ein wenig mit Pinterest vertraut.

Mir hat es sehr gefallen, wie Anna diesen Monat begleitet hat. Es gab regen Austausch in einer eigens dafür angelegten Facebook-Gruppe. Außerdem versorgte uns Anna mit gut umsetzbaren Tipps rund um das Schreiben. Ich hatte im Februar zwei Wochen Urlaub. Natürlich konnte ich deshalb die Zeit auch optimal nutzen und hatte gute „Wettkampfbedingungen“ und stressfreie Tage. Mich hat der Monat gut voran gebracht und es hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Diese Beiträge kamen bei Dir besonders gut an:

Das Herzstück des Monats ist meine insgesamt achtteilige Fotografie-Biografie. Sie stellt meinen fotografischen Werdegang dar und ist mit vielen Fotos bestückt. Darin steht zum Beispiel geschrieben, wie sich meine Leidenschaft entwickelte, mit welcher Technik ich fotografiere und warum ich bis heute ohne Photoshop auskomme (obwohl ich meine Bilder trotzdem bearbeite). Es freut mich sehr, dass diese acht Beiträge schon viele Leser erreicht haben. Falls Du meine Fotografie-Biografie (nochmal) lesen möchtest – hier findest Du Teil 1.

Ein anderer Artikel, der mir sehr am Herzen liegt, ist mein erster Fototipp. Ich erkläre in diesem Beitrag, wie Du ganz einfach in Dein Foto eine Lichtstimmung zaubern kannst. Das Ganze geht super einfach und funktioniert ohne Bildbearbeitung. Hier geht es zum Fototipp #1.

Falls Du bloggst, aber nicht so viel fotografierst, kennst Du die leidige Frage: Woher bekommt man gute Blogfotos und/oder Hintergründe für Pinterest-Grafiken? Anlässlich der frostigen Temperaturen habe ich ein Bild für Dich zur Verfügung gestellt, dass Du nach Herzenslust dafür nutzen darfst. Zum Foto geht es hier entlang.

Der Artikel mit den meisten Klicks handelt von der neuesten Social-Media-App „Vero“. Ich stelle sie kurz vor und erkläre, warum ich mich dort erst einmal nicht anmelde. Hier kannst Du den Beitrag lesen.

Natürlich sind auch meine anderen Beiträge mit viel Liebe geschrieben. Ich freue mich, wenn Du sie liest und mir Feedback gibst.

Das Foto zeigt im übrigen ein paaar verblühte Ballonblüten in meinem Garten. Sie leuchten so schön blau. Ich habe sie extra im Herbst stehen gelassen, um sie im Winter fotografieren zu können.

 

 

 

 

Meine Fotografie-Biografie Teil 8

Dies ist der letzte Teil meiner Fotografie-Biografie. Hier geht es zu Teil 1.

Was habe ich nun die letzten Jahre bis heute gemacht? Viel gelesen, viel fotografiert und dabei viel neues gelernt.

Als (Hobby)fotograf wird man ständig zum kaufen verführt. Die einschlägigen Fotomagazine ähneln eher Werbebroschüren. Ein Kameratest jagt den nächsten Objektivvergleich. Ich habe mir schnell abgewöhnt, derlei Blättchen zu konsumieren.

Am meisten konnte ich tatsächlich aus Büchern lernen. Besonders die Exemplare aus dem Rheinwerk-Verlag sind sehr informativ und qualitativ hochwertig. Dann habe ich youtube Videos geschaut. Bewegte Bilder haben den Vorteil der guten Unterhaltung.

Ziemlich häufig wurde ich auf Facebook mit der Bildbearbeitung konfrontiert. Auch hier bleibt es nicht aus, dass man Presets, Overlays und Photoshopaktionen werbetechnisch hinterhergeschmissen bekommt. Gegen gute Bezahlung versteht sich. Irgendwie wurde mir das schnell zu viel. Ich bin ein sparsamer Mensch und empfand es zudem als seltsam, meine eigenen Bilder mit fremden Texturen zu verschlimmbessern. Außerdem war und sind für mich viele dieser kaufbaren Presets gar nicht nutzbar, da ich bis heute weder mit Lightroom noch mit Photoshop arbeite. Preiswerte Alternativen mussten her!

RAW oder Jpeg?

Lange Zeit hatte ich die höhere Qualität von RAW-Dateien nicht erkannt. Ich fotografierte im Format Jpeg. Mir gefielen meine Fotos und RAWs musste man ja ohnehin erst umwandeln. Wozu also der Aufwand? Ich hielt die Diskussionen der ambitionierten Fotografen mal wieder für Klugscheisserei. Bis die Neugier siegte…

Ich begann zu googlen. Ich wollte erst mal möglichst kostengünstig ein wenig herumprobieren. Also schieden die Programme Lightroom und Photoshop schon mal aus. Da entdeckte ich ein kostenloses Programm, es hieß „UFRaw“. Es hatte zwar eine sehr antiquierte Nutzeroberfläche und lud damit nicht gerade zu ausgedehnten „Bearbeitungssessions“ ein, aber es funktionierte. Ich konnte plötzlich RAW-Dateien entwickeln. Diese konnte ich danach wie gewohnt mit den Programmen „Gimp“ und Picmonkey weiter bearbeiten. Mein Interesse war geweckt und ich stolperte über ein Sonderangebot der Firma Franzis. Dort gab es den „Silky Pix Developer“. ein RAW-Konverter, der mir zu so manchen Aha-Erlebnis verhalf und alsbald das Programm UFRaw ersetzte.

Warum stieg ich bis heute nicht auf LR und PS um? Es ist nicht so, dass ich mit dieser Software auf Kriegsfuß stehe. Es hat sich bisher noch nicht ergeben. Ich habe einen Workflow mit den anderen Programmen entwickelt, mit dem ich mich wohlfühle. Das Verlangen ist einfach noch nicht da. Vielleicht bin ich irgendwann einmal neugierig auf LR und PS und probiere sie aus. Genauso, wie ich damals plötzlich neugierig wurde auf RAWs. Wer weiß?

Texturen und Overlays

Ich entdeckte, dass es gut aussah, wenn ich meine Makros von Zeit zu Zeit mit Overlays aufhübschte. Overlays sind (meist unscharfe) farbige Bokehs oder Lichtstimmungen. Diese legt man über ein Foto, um die Wirkung und die Farbgebung zu verändern. Aber auch Bilder mit Schneeflocken sind beispielsweise möglich. Es gibt kostenlose Overlays im Netz und natürlich auch welche, für die man bezahlen muss. Das sind dann meist die qualitativ höherwertigen. Ich bin recht schnell dazu übergegangen, diese Dateien selbst zu erstellen, indem ich bewusst unscharfe Fotos knippste. Ich habe mittlerweile eine riesige Sammlung auf einer externen Festplatte. Sie haben mich also nichts gekostet und sind genauso, wie ich sie haben möchte. Außerdem brauche ich mich nicht „mit fremden Federn schmücken“ und keine Nutzungsbeschränkungen und copyright-Vorgaben beachten.

Bildbearbeitung mit Overlays

Altglas

Ende 2015 hat mich das Altglasfieber gepackt. Ich begann auf Flohmärkten nach alten analogen Objektiven zu schauen. Diese lassen sich mit Adaptern meist ganz einfach an meine DSLR schrauben. Vorteil dieser alten Gläser sind die schönen Bokehs und Lens Flares, die sie erzeugen. Zudem sind sie preiswert. Nachteilig ist der fehlende Autofokus. Ich habe mittlerweile 17 solcher Objektive. Sogar Gläser aus Diaprojektoren sind darunter. Obwohl es immer schwieriger für mich wird „neue alte“ Objektive für mich zu finden, bin ich noch lange nicht am Ende meiner Sammelleidenschaft angekommen.

Hyazinthe mit Trioplan-Bokeh

Ausblick

Wie geht es nun weiter? Ganz ehrlich – ich lasse mich überraschen! Ein neues Kapitel meiner Fotografie-Biografie habe ich sicherlich mit diesem Blog hier begonnen. Ich werde mich weiterbilden und neugierig bleiben. Der Rest wird sich ergeben – genauso wie sich bisher alles gefügt hat…

Wenn Du Fragen hast, dann nur heraus damit! Ich habe in diesen acht Kapiteln natürlich viele Themen nur angerissen. Wenn Du etwas genauer wissen möchtest, dann schreibe mir das gerne.

Danke, dass Du mich auf der Reise in meine fotografische Vergangenheit begleitet hast!

(Übrigens sind alle Links persönliche Empfehlungen. Ich verdiene damit kein Geld und habe auch sonst keine Vorteile. Die Firmen wissen nichts von der Nennung.)

Warum ich vorerst nicht zu „Vero“ gehe…

Heute bin ich schon über drei Beiträge gestolpert, die sich mit Vero beschäftigen. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal nachgeschaut, was das ist.

Was ist Vero?

Vero ist eine neue social media Plattform. Sie kann als App aufs Handy geladen werden. Sie wird mit instagram verglichen. Man kann dort Bilder teilen und dabei seine Follower in enge Freunde, Freunde und Bekannte einstufen. Man legt also fest, wer welche Inhalte sieht. Die ersten eine Millionen Nutzer der Community sollen ihren Account lebenslang kostenlos nutzen dürfen. Wieviel es für alle Nachzügler kosten soll, ist nicht ersichtlich. Vorteil ist, dass es derzeit keine Reichweitenbeschränkung gibt. Das klingt erst mal gut.

Also nix wie hin?

Warum ich vorerst nicht zu Vero gehe – meine Gründe

Ich liebe social media. Und ich gebe zu, im ersten Moment reizte mich die Anmeldung. Ich habe es aber dann doch nicht getan. Das hat folgende Gründe:

1. Schon wieder eine App!

Der erste Grund ist ganz pragmatischer Natur: Ich habe schon so viele Apps auf meinem Smartphone, dass Vero einfach nicht mehr darauf passt. Zumindest nicht so ohne weiteres. Die Apps, die ich derzeit nutze (facebook, whattsapp, instagram, pinterest, flickr, wordpress…) möchte ich aber auch nicht löschen.

2. Vero wird bestimmt nicht kostenlos und werbefrei bleiben

Derzeit werden neue User von Vero angelockt. Klar, dass man die App erst einmal kostenlos und werbefrei anbietet. Und dann? Von irgend etwas müssen die Entwickler ja leben. Also wird es entweder Werbung geben, oder die Nutzung wird Geld kosten. Früher oder später wird es Beschränkungen geben. Da bin ich mir sicher.

3. Die Reichweite wird bestimmt in Zukunft beschränkt werden

Sollte Vero so erfolgreich wie facebook oder instagram werden, wird es eine Beschränkung der Reichweite geben MÜSSEN. Wie soll das anders gehen? Die Timeline würde unendlich lang werden. Wenn man sich dann nach ein paar Stunden einloggt und vielen Menschen folgt, würde man den Überblick verlieren, oder unwichtige Beiträge würden wichtigere Posts nach hinten verschieben.

4. Ich bin schon auf vielen Plattformen aktiv

Ich habe schon so viel ausprobiert. Kannst Du Dich noch an studiVZ oder meinVZ erinnern? Damit fing alles an. Es folgte stayfriends. Darüber redet heute keiner mehr. Wir sind zu digitalen Nomaden geworden. Sobald man irgendwo heimisch ist, zieht die Karawane weiter. Und jede neue social media Seite offenbart früher oder später ihre Tücken. Bei instagram müssen hashtags gesetzt werden, bei pinterest sind hochformatige Bilder besser, und bei facebook darf die Größe der Datei nicht über 500kb sein… Du kennst das! Wie sehr machen wir uns abhängig von den Vorgaben dieser Communitys?!

Wer mich sucht, der findet mich! Ich nutze derzeit schon viele Accounts. Wer also echtes Interesse an mir und meinen Bildern hat, der hat genügend Möglichkeiten, sich mit mir zu verbinden. Dies sind die Links, wo ich derzeit aktiv bin:

wordpress

Facebook

instagram

flickr

500px

pinterest

Du darfst mir gerne folgen. Ich freue mich über alte und neue Kontakte!

Fazit

Ich liebe social media und stehe neuen Dingen offen gegenüber. Trotzdem lasse ich erst einmal die Finger von Vero. Die Betonung liegt auf „erst einmal“. Sollten sich meine Zweifel hinsichtlich Reichweitenbeschränkung und Kostenpflicht zerstreuen, oder sollte ich in Zugzwang kommen, weil alle Welt dorthin abwandert, werde ich es mir natürlich auch mal anschauen. Vorerst findet man mich in den einschlägigen Netzwerken.

Und DU?

Wie ist Deine Meinung zu Vero? Bist Du schon dort? Oder wartest Du auch lieber ab?

vero
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