Lebenszeichen

Ein und ein viertel Jahr schaffte ich es, wöchentlich mindestens einen Artikel zu veröffentlichen. Derzeit bin ich nicht so fleißig. Woran liegt das? Warum fehlt mir der Antrieb?

Nun, zum ersten habe ich mit der Planung unserer Hochzeit recht viel um die Ohren. Zum anderen habe ich gemerkt, dass die Aufrufe auf dem Blog weniger werden, je seltener ich schreibe. Das ist logisch, aber auch schade. Die schöne Internetwelt ist schnelllebig und will konsumieren. An diversen Stellen bekommt man als Blogger deshalb den Rat, nicht unbedingt auf Qualität zu achten, sondern auf Quantität:

  • Verwurste alte Artikel in neuen Beiträgen!
  • Deine Blogposts müssen nicht perfekt sein!
  • Schreibe lange Artikel – notfalls ziehe zwischendurch Fazits zum Verlängern – das mag Google.

Und so weiter.
Ganz ehrlich? Ich mag momentan diese schneller-höher-weiter Spielchen überhaupt nicht. Bevor ich halbgare Beiträge veröffentliche, schreibe ich lieber gar nichts. Ich habe noch viele Ideen für zukünftige Artikel. Bald wird es also wieder lebhafter hier!

Ich veröffentlichte  bisher weit über 100 Beiträge auf meinem Blog. Ich bin mir sicher, ein Großteil meiner lieben Leser hat noch nicht alle gelesen. Wer sich also momentan darüber ärgert, dass es nicht so viel Neues gibt, dem sei ans Herz gelegt, sich mal (wieder) durch meine alten Blogposts zu wühlen. Und wenn Du schon mal dabei bist: Ich freue mich über Kommentare und Teilungen. Da ich das hier alles hobbymäßig mache, ist das nämlich mein einziger Lohn. Es kostet Dich nichts und bedeutet mir viel. Danke!

 

Werbeanzeigen

Meine Bucket List

Weißt du was eine Bucket List ist? Das ist eine Liste mit Dingen, die Du in Deinem Leben unbedingt machen oder erreichen möchtest. Jeder von uns hat Träume und Visionen. Die einen mehrere, die anderen wenigere. Aber irgend etwas gibt es, was jeden von uns antreibt. Tief im Inneren sammelt man quasi Ideen unter der Rubrik „… das möchte ich auch mal machen/sehen/erleben/besitzen!“ Manchmal sind da sicherlich auch Dinge dabei, die utopisch sind. Die man als „Quatsch“ abtut. Andere Wünsche sind durchaus erfüllbar. Vielleicht muss man sich dafür ein bisschen anstrengen, aber machbar sind sie!

Und wozu jetzt die Liste?

Natürlich kann man seine Wünsche auch im Kopf speichern. Um sie nicht aus den Augen zu verlieren, ist es aber nicht schlecht sie zu notieren. Man kann sie zur Motivation an die Pinnwand hängen. Oder ergänzen. Oder (hoffentlich viele) Häkchen hinter erfüllte Wünsche setzen. Vielleicht verliert auch der ein oder andere Traum seinen Reiz und man streicht einen Stichpunkt. Die Visualisierung schadet nur, wenn man sich mit der Bucket List unter Druck setzt. Ansonsten ist sie eine prima Möglichkeit, sich zu fokussieren.

Meine ganz persönliche Bucket List

Vor etwa zwei Jahren bin ich das erste Mal über einen Artikel zum Thema Bucket List gestoßen. Zuerst fand ich das Quatsch. Mir war und ist meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Lieben das allerwichtigste. Alles andere ist die Sahnehaube auf dem Eisbecher. Ich fand es irgendwie überheblich, mich so genau mit meinen Wünschen auseinander zu setzen. Mir fiel das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ ein. Jawohl: Ich bin zur Bescheidenheit erzogen worden! Eines Tages überwand ich meine Bedenken und notierte mir meine eigene Bucket List in ein Notizbuch.

Ich muss zugeben: Ich hatte die Liste zwischenzeitlich vergessen! Bis ich über die Blogparade von Lizzis Welt gestolpert bin. Sie ruft auf, einen Blogartikel zum Thema zu schreiben. Da bin ich natürlich gerne dabei.

Lizzi gab mir den Impuls, mein Notizbuch wieder zur Hand zu nehmen. Hier ist er, mein Wunschzettel:

  1. Paris
  2. Island
  3. eine Kreuzfahrt (Nordeuropa)
  4. Wien
  5. Klimahaus Bremerhaven
  6. einen top gestalteten Garten inklusive Teich
  7. fitter und schlanker sein
  8. Heiraten (ist in Planung)
  9. Grenen in Norddänemark (schon erledigt)
  10. rauschfreiere Kamera und lichtstärkere Objektive (Kamera ist mittlerweile neu)
  11. eine eigene Fotoausstellung
  12. eine Meerschweinchenfamilie (ist eine Katze geworden :-))
  13. zum Sonnenaufgang ganz spontan ans Meer fahren
  14. Urlaub am Wattenmeer
  15. Morgenmakros machen (bin Spätaufsteher)
  16. Wellnessurlaub in einem Hotel mit Thermalbad
  17. nebenberuflich selbstständig machen mit Fotografie/Workshops für Anfänger (Problem: ich hasse die Buchhaltung drum herum)
  18. oder einen (Mini)job bei dem ich den Social Media Bereich eines Unternehmens betreue und/oder einen Firmenblog führe
  19. ein Kindein Enkel
  20. Polarlichter sehen

Ich sehe gerade, dass sich die Hälfte meine Wünsche mit Reisen beschäftigt. Jetzt bin ich aber gespannt: Erzähle mir gerne von Deinen Wünschen und Träumen für die Zukunft. Gibt es Paralellen zu meiner Liste?

Meine schönsten Frühlingsbilder

honigbienenlogosk

Letzte Woche veröffentlichten gleich zwei Blogs denen ich folge eine Blogparade mit ähnlichem Inhalt. Cornelia von den Silvertravellers ruft auf, die schönsten Frühlingsfotos zu zeigen. Pixelwo bittet darum, sich Gedanken zu machen, warum man den Frühling liebt. Da sich beide Themen ganz wunderbar ergänzen, gibt es nun einen Beitrag für beide Blogparaden von mir!

haselblütesklogo

Ich muss sagen, die Auswahl der Bilder fiel mir nicht leicht. Zum einen fotografiere ich im Frühling immer sehr viel, weil es auch ausreichend Motive gibt. Ich habe also die Qual der Wahl. Zum anderen gefallen mir einige „frühere Werke“ nicht mehr. Mein Geschmack und mein Anspruch haben sich scheinbar geändert.

weg_Buschwindröschenlogosk

Darum liebe ich den Frühling:

Alles ist im Aufbruch!

krokus makrologosk

Nach dem grauen, kargen Winter bin ich froh, wenn es wieder grünt und sprießt! Ich mag zwar jede Jahreszeit, der Frühling und der Sommer sind aber meine Favoriten! Ich liebe es, der Natur zuzuschauen. Wie sich die Pflanzen durch die Erde schieben, wie die Insekten wieder fliegen, wie die Vögel singen und ihre Nester bauen… Das löst in mir echte Glücksgefühle aus – auch wenn das sehr kitschig klingt! Ich beobachte dieses alljährliche Schauspiel immer mit großer Freude.

Ich liebe die Farben, Geräusche und Gerüche!

 

Landeskrone

Ich kann mich an den kräftig gelben Rapsfeldern kaum satt sehen. Der Duft von Veilchen und Holunderblüten ist unnachahmlich gut. Das Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen weckt die Lebensgeister.  Kurz: alle Sinne sind auf Empfang und werden verwöhnt!

Die Tage werden heller und wärmer!

glaskugellogosk

Bei längeren trüben Zeitspannen werde ich schnell missmutig. Wenn ich wieder am Abend auf der Bank vorm Haus sitzen und Licht tanken kann, geht es mir gleich viel besser. Ein Frühlingsgefühl stellt sich ein und ich fühle mich wieder vitaler. Außerdem friere ich schnell. Gut, wenn man sich nach dem kalten Winter wieder aufwärmen kann!

252textsklogo

Gefallen Dir meine Frühlingsbilder? Wenn Du ein paar Tipps brauchst, um deine Fotografie zu verbessern, dann klicke gerne hier: Fototipps

 

 

28 Tage Content – meine Erfolge

Der Monat Februar ist vorbei. Ich habe wieder am Projekt 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teilgenommen! Mein Ziel war es, täglich mindestens 20 Minuten an meinem Blog zu arbeiten und fünf Artikel zu schrieben. Ich kann vermelden: Ziel erreicht! Es sind sogar 8 Artikel entstanden, die ich Dir hiermit noch einmal ganz besonders ans Herz legen möchte.

Hier sind die Top-Artikel:

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv hat am meisten Besuche erhalten. Darin erfährst Du, wie Du ganz einfach und kostenlos einen schönen Hintergrund für Deine Blog- und Produktfotos erhalten kannst.

Der Artikel Instagram – Beeinflusst es die Fotografie? regte besonders stark zum Diskutieren an. Er erhielt die meisten Kommentare. Darin gehe ich der Frage nach, ob Instagram unsere Art der Fotografie beeinflusst und warum das so ist.

Die meisten Likes erhielt der Beitrag Ist denn schon wieder Herbst?. Ich zeige Dir Bilder einer verwelkten Blüte. Ein Foto entstand mit dem Objektiv eines alten Diaprojektors.

Mein Lieblingspost des Monats Februar ist dieser hier: Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung. Das Schreiben hat mir am meisten Spaß gemacht. Ich teste darin eine Möglichkeit, kreativ zu neuen Foto- und Beitragsideen zu kommen.

Schau Dir gerne (noch einmal) meine Artikel an. Ich freue mich auf Dein Feedback!

Mein Brand Board

Mein was? Mein Brand Board! Ich habe heute ganz spontan ein wichtiges Element des Corporate Design entwickelt. Ich beschäftige mich ja schon länger mit dem Thema Branding, also mit dem Schaffen eines gewissen Wiedererkennungswertes einer Marke.  Wenn Du als Unternehmen oder Person wahrgenommen werden möchtest, empfiehlt es sich ein paar Designelemente immer wieder zu benutzen. Gedruckte Medien, als auch die Onlinepräsenz sollten dieses Design enthalten. Du erreichst damit, dass „man Dich kennt“. Und jemanden, den man kennt, schenkt man eher sein Vertrauen, als fremden Firmen und Persönlichkeiten. Logisch, oder?

Neumodischer Schnickschnack!

Keinesfalls! Schon lange Zeit hängt man über seine Ladentüren Erkennungszeichen. Zum Beispiel lachende Schweine an Metzgereien. Auch ein eigener Briefkopf ziert die Geschäftspost nicht erst seit gestern. Heutzutage hat man natürlich viel mehr Möglichkeiten. Aber neu ist das Streben nach Unverkennbarkeit nicht.

Was gehört denn auf so ein Brand Board?

Das kommt ein bisschen darauf an, welche Elemente Dir besonders wichtig sind. Ich zeige Dir einfach mal meine Komponenten:

Mein selbst erstelltes Logo kennst Du ja bereits:

cropped-logoblatt1.png

Ich nutze es schon mehrere Jahre. Damit kennzeichne ich meine Bilder, wie ein Maler seine Zeichnungen.

Die Buchstaben von „Steflei“ sind die Schriftart „Great Vibes“ und das Wort „Fotografie“ ist die Schriftart „Geo Sans Light“. Aufgrund dessen habe ich alle meine Pinterst-Grafiken mit diesen zwei Fonts gestaltet. Kostenlose Schriftarten findest Du beispielsweise bei Dafont. Es empfiehlt sich, nicht mehr als zwei bis drei Schriften zu kombinieren. Besonders schön sieht es aus, wenn man Druckschrift und eine schnörkelige Schriftart miteinander kombiniert.

Auch das Banner als Grafikelement nutze ich bei Pinterest schon länger. Manche Corporate Designs nutzen auch bestimmte Muster (zum Beispiel Pünktchen oder Karo) als wiederkehrende grafische Elemente.

Fehlten nur noch die Farben. Wer meine Bilder kennt weiß, dass ich Farben liebe und meine Fotos ziemlich bunt sind. Um so schwerer viel es mir, mich für eine bestimmte Farbkombination zu entscheiden. Bis heute. Heute habe ich einfach mal „gemacht“. Ich wählte fünf Fotos aus, die (wie ich finde) meine Art der Fotografie ausmachen und wählte aus diesen Bildern einfach die Farben aus, die mich für den Moment ansprachen.

Aus der Farbwahl kann man echt eine Wissenschaft machen. Da gibt es Komplementärkontraste, Warm-Kalt-Kontraste, Farbfamilien und so weiter. Es empfiehlt sich auch einmal zu schauen, welche Bedeutung und Symbolik in den verschiedenen Farben steckt. Deshalb konnte ich mich bisher nicht für ein bestimmtes Farbschema entscheiden. Ich wollte nichts falsch machen. Manchmal kann zuviel Grüpelei und Streben nach Perfektionismus echt blockieren!

Wie gesagt: Heute war alles anders. Und deshalb gibt es nun endlich ein paar Farben, die mir sehr gefallen und die ich ab sofort vermehrt einsetzen werde. Ich fühle mich echt wohl damit! Die Seite Harmonische Farben hilft übrigens auch sehr schön mit Farbvorschlägen, wenn Du Dir unsicher bist, ob Deine Farbpalette zusammen passt.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du absolut hinter Deinem Design stehst. Du wirst dieses Branding häufig einsetzen. Da ist es natürlich gut, wenn Du Dich nicht zu schnell daran satt siehst, denn es ist taktisch unklug, Dein Corporate Design ständig zu ändern. Du schaffst sonst keinen Wiedererkennungswert!

Und warum nun das Brand Board?

Braucht man so etwas? Nö! Aber es schadet auch nicht, eins zu besitzen. Ich habe einfach ein Dokument erstellt, auf dem meine „Markenzeichen“ alle vereint sind. Das ist super praktisch. Es hilft, sich zu fokussieren. Und ich habe meine Farbnummern ohne langes Suchen alle beieinander. So. Nun habe ich Dich aber lang genug auf die Folter gespannt. Hier ist es, mein Brand Board:

Brand Board2(2)

Ich bin echt ein bisschen stolz darauf! Wie findest Du es? Hast du selbst auch ein Brand Board? Zeige es mir gerne!

Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung

Anna Koschinski, die sich mit den Themen Bloggen und Texten beschäftigt, hat kürzlich eine wirklich einfache Methode vorgestellt, um neue Beitrags- oder Fotoideen zu finden. Gemeint ist die ABC-Methode.

Ich kenne diese Kreativitätstechnik als aktivierende Lehrmethode aus meinem Unterricht (ich bin Dozentin an einer Berufsschule). Man schreibt das Alphabet an die Tafel und lässt von den Schülern zu jedem Buchstaben ein Fachwort zum letzten Stoffgebiet sammeln. Eine prima Technik, zum Wiederholen der letzten Lehrinhalte!

Genauso funktioniert diese Methode aber auch zur Themenfindung für Deinen Blog, oder Deine Fotografie. Nimm einfach ein Blatt Papier, Dein Bullet Journal oder ein digitales Schreibprogramm und notiere Dir untereinander das Alphabet. Nun finde zu jedem Buchstaben einen (vorläufigen) Titel für Deine zukünftigen Blogbeiträge. Wenn Du (wie ich) einen Artikel pro Woche veröffentlichst, hälst Du anschließend Deinen Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr in den Händen.

Bist Du FotografIn, dann kannst Du mit dieser Methode neue Motivideen sammeln.

Meine Blogthemen sind die Fotografie, das Bloggen und Social Media. Hier siehst Du mein ABC:

A – Anfängerfehler beim Fotografieren und wie Du sie vermeidest
B – Blogparaden – So führst Du sie erfolgreich durch
C – Communityaufbau für Social Media
D – Darum ist Dänemark mein Lieblingsreiseland
E – Einstellungen der Kamera
F – Farben in der Fotografie
G – Glaskugelfotografie
H – Helios und andere alte Objektive
I – Interessante Fotografen im Netz
J – Jahresrückblick
K – Kristallglas fotografieren
L – Literatur für Fotografie
M – Miniaturfotografie
N – Naturbilder vom letzten Jahr
O – Overlays erstellen
P – Portraitfotografie
Q – Quadtrac und co – der zweite Teil der Erntefotografietipps
R – RAW, JPG und die Bildbearbeitung
S – Schneeflocken fotografieren
T – Texte, die gerne gelesen werden
U – Um die Ecke gedacht
V – Veränderungen im Fotostil
W – Wassertropfen
X – Beliebige Motive oder ganz konkrete Ziele auf der Fototour?
Y – Your photo, my Bearbeitung
Z – Zitate auf Bildern

Diese Liste entstand sehr flott und ohne zu große Grüpelei. Ich denke, ein zu langes Nachdenken würde die Kreativität behindern. Es sind Themen darunter, zu denen ich ganz spontan etwas schreiben könnte. Andere Blogbeiträge bräuchten erst einmal Bildmaterial, wie zum Beispiel ein Artikel über Schneeflocken.

Ich selbst habe zwar kaum das Gefühl, dass es mir an Ideen für Beiträge mangelt. Trotzdem ist diese Methode hilfreich. Sie schafft ein Grundgerüst. Durch den Zwang, die vorgegebenen Buchstaben zu nutzen, sind mir Dinge eingefallen, die mir ohne diese Technik nicht in den Sinn gekommen wären.

Übrigens kann man diese Kreativitätstechnik auch in anderen Bereichen einsetzen. Beispielsweise bei der Suche nach Geburtstagsgeschenken oder Reisezielen. Probiere die ABC-Methode doch einfach mal aus! Bestimmt hilft sie auch Dir, beim Finden neuer Ideen!

Lies Dir gerne mein Alphabet durch. Sind darunter Themen, die Dich interessieren? Oder vermisst Du etwas? Schreibe es mir bitte in die Kommentare!

28 Tage Content

Wie im letzten Jahr, nehme ich auch dieses Jahr wieder an dem wunderbaren Experiment 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teil. Es geht vereinfacht gesagt darum, jeden Tag etwas für seinen Blog zu tun. Das regelmäßige Schreiben soll neue Routinen etablieren und – na klar – für neue Blogbeiträge sorgen. Zum gegenseitigen Ansporn gibt es den freiwilligen Austausch in einer Facebookgruppe.

Eigentlich benötige ich für meinen Blog keine Motivation. Schließlich mache ich das hier ja supergerne. Trotzdem bin ich dabei! Die Aktion hat mir im letzten Jahr schon sehr gut gefallen.

Hier ist meine Zielvereinbarung mit mir selbst:

blogzieleerreichen

Zugegeben: Die fünf Beiträge schaffe ich aller Voraussicht nach spielend. Schließlich sind es ja nur noch vier, sobald ich diesen Artikel hier fertig gestellt habe ;-). Aber besser, man hat sich realistische Ziele gesetzt, als dann frustriert zu sein, wenn man seine utopischen Pläne nicht erreichen konnte.

Was hälst du von solchen Challenges? Setzt Du Dir gerne Ziele, oder mauschelst Du lieber gemütlich und spontan durch Dein (Blogger)leben? Nimmst Du vielleicht sogar an Annas Aktion teil? Erzähle mir gerne davon!

Heute ist mein erster Bloggeburtstag!

Vor genau einem Jahr ging mein erster Blogbeitrag online. Im Grunde war er nur eine kurze Zusammenfassung meiner Über mich – Seite. Aber ich hatte den ersten Schritt getan. Da war ein großes Glücksgefühl in meinem Bauch damals ;-). So ein bisschen wie Schmetterlinge beim frisch-verliebt-sein.

Mittlerweile sind sage und schreibe 90 Artikel dazu gekommen. Die fünf Artikel, die am häufigsten angesehen wurden sind folgende:

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1 und Teil 2

Ich hatte zu einer Blogparade aufgerufen. Andere Blogs, die sich mit Fotos beschäftigen, sollten ihre besten Fototipps preisgeben.

Gefrorene Seifenblasen fotografieren

Wie der Name schon sagt, habe ich in diesem Beitrag notiert, wie Du Seifenblasen gefrieren lassen kannst und sie dann am fotogensten ablichtest.

Warum Du niemals mit der Hobbyfotografie erfolgreich sein wirst!

Dieser Artikel kam etwas wachrüttelnd, beziehungsweise provokant daher und führte zu vielen Diskussionen besonders in Facebookgruppen. Sogar das unter Fotografen sehr bekannte Online-Fotografie-Magazin kwerfeldein teilte den Artikel. Deshalb bekam er auch so viel Resonanz. Er wird aber auch heute noch öfters angeklickt.

So findest Du Deinen Fotografie-Stil

Dieser Beitrag beinhaltet Tipps und sogar ein Arbeitsblatt zum Thema „Dein eigener Fotostil“. Viele hobbyfotografen fragen sich früher oder später, was ihre Fotos ausmacht. Der Artikel versucht, diese Frage zu beantworten.

Man kann aus dieser Auflistung gut erkennen, dass Dir besonders meine Fototipps sehr zugesagt haben. Das Teilen von solchen Tipps und Tricks ist auch das Hauptziel dieses Blogs und einer der Hauptgründe für das Bloggen von mir. Von daher passen meine und Deine Interessen fabelhaft zueinander ;-).

Wenn du genauer lesen möchtest, warum ich diesen Blog eröffnet habe, dann schau Dir gerne meinen Artikel Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen? an.

Es war ein schönes und lehrreiches erstes Bloggerjahr für mich! Ich bin nach wie vor sehr froh, dass es diesen Blog gibt. Er ist zu meinem „Baby“ geworden. Die Hauptsache, dass ich mich mit meinem kleinen „Baby“ hier so wohl fühle, bist aber Du, lieber Leser und liebe Leserin! Ohne Deine Likes, Deine Teilungen und Kommentare wäre es hier ziemlich langweilig und einsam. Ich freue mich über jedes kleine Zeichen von Dir! Insgesamt wurden meine Beiträge über 50.000 Mal von über 30.000 Menschen gelesen. Das mag für einen größeren Blog eine klitzekleine Zahl sein. Für meine Verhältnisse ist das aber ganz schön viel! Stelle Dir mal 30.000 Menschen auf einem Haufen vor!

Ich danke Dir vielmals!

Ausblick

Ich bin kein Mensch, der weit im voraus plant. Ich habe nicht einmal einen richtigen Redaktionsplan, obwohl dazu immer geraten wird. Spontane Ideen für neue Artikel oder Fotos werden bei mir kurzerhand als Memo auf dem Handy gespeichert. Eines kann ich Dir aber versprechen: Es wird weitergehen, denn solche Einfälle, die ich dann schnell ins Telefon notieren muss, habe ich recht häufig :-).

Derzeit bereite ich einen Artikel zur Nachtfotografie vor. Auch die Veranstaltung von Blogparaden und die Teilnahme an solchen Aktionen wird weiterhin im Mittelpunkt stehen, denn ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern.

Meine Hochzeit wird natürlich auch eine Rolle spielen.

Hast du Artikelideen oder Wünsche? Welche Beiträge haben Dir besonders gefallen? Was soll ich in Zukunft lieber anders machen?… Schreibe mir gerne Deine Gedanken! Denn ohne Dich wäre dieser Blog nichts.

Liebe Grüße, Steffi

PS: Folge mir gerne auch über meine Social Media Kanäle. Dann verpasst du keinen Beitrag!

 

 

 

 

 

 

Blogparade Bildbearbeitung

Hiermit lade ich Dich ganz herzlich zu einer Blitz – Blogparade ein!

Thema: Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade ein klitzekleines Kleeblatt fotografiert, um eine schöne Makroaufnahme für meine Neujahrsgrüße zu erhalten. Da dachte ich mir, dass ich die Datei auch öffentlich zugänglich machen könnte. Es gab schon einmal eine sehr erfolgreiche Blogparade mit solch einer Aktion von mir.

Deine Aufgaben:

  1. Lade Dir das Bild in RAW oder als Jpeg kostenlos hier herunter.
  2. Bearbeite das Motiv ganz nach Deinen Wünschen. Du kannst auch gerne Schrift einfügen, um es als Blogfoto zu nutzen.
  3. Schreibe einen Blogartikel. Gerne kannst Du das Bild für Deine Neujahrsgrüße oder Wünsche für Silvester verwenden. Du darfst aber auch einen anderen Beitrag schreiben.
  4. Verlinke in Deinem Beitrag diesen Beitrag hier.
  5. Setze den Link zu Deinem Beitrag unter diesen Artikel, damit ich Dein bearbeitetes Foto auch bewundern kann.

[Du hast keinen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Prima! Dann lade Dir das Bild ebenfalls herunter. Schicke mir Dein fertiges Kunstwerk als E-mail an folgende Adresse: steffi.fleischer@gmx.net Wenn Du das Bild bei instagram oder facebook veröffentlichen möchtest, schicke mir bitte ebenfalls den Link oder kommentiere ihn hier unter diesen Beitrag. Vergiss nicht, meinen Blog als Urheber zu nennen! Du kannst es auch in meine Facebook-Gruppe posten.]

Einsendeschluss ist der 03.01.2019. Ich werde danach alle entstandenen Beiträge noch einmal gesondert in einem Artikel auswerten.

Mein fertiges Werk zeige ich Dir am Neujahrstag. Dann gibt es auch ein Making-of zur Entstehung der Aufnahme. Jetzt freue ich mich über eine rege Teilnahme und bin ganz gespannt auf Dein Ergebnis!

Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen?

… und wie hat sich meine Einstellung zum Bloggen seitdem verändert? Gab es überhaupt eine Entwicklung?

Das Jahr neigt sich dem Ende. Fast zeitgleich jährt sich meine Bloggründung zum ersten Mal. Da liegt es nahe, ein kleines Resümee zu ziehen. Zufälligerweise hat Anna Livia Koschinski zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen? Anna hat auch ein paar Leitfragen gestellt, die ich gerne beantworten möchte.

Dein Warum: Was war der ausschlaggebende Grund, deinen Blog zu starten?

Zu dieser Frage kann ich auf einen meiner ersten Blogartikel verlinken: 4 Gründe für einen eigenen Blog. Ich gebe gerne mein Wissen weiter. Mit einem Blog kann ich viele Menschen erreichen. Meine Erfahrungen (nicht nur) zum Thema Fotografie kann ich damit gut teilen und jederzeit wieder aufrufen.

Welche Motivation hat dich getrieben, das Projekt umzusetzen?

Ich glaube, es war der Reiz des Neuen und der Aufbruchszauber, den der Beginn eines neuen Jahres so mit sich bringt. Und der glückliche Umstand, dass Anna gerade ihr Projekt 28 Tage Content – ein Schreibprojekt ins Leben rief. Es ging darum, jeden Tag zu texten. Das motivierte mich natürlich und brachte meinen Blog voran!

Welche Bedenken hattest du, welche Hürden gab es zu überwinden?

Ich bin ein Mensch, der schnelle Erfolge braucht. Geduld ist ein Fremdwort für mich. Ich wollte einfach loslegen. Eine Hürde für mich war die Wahl der technischen Grundlage. WordPress.com oder wordpress.org? Selbst hosten oder nicht? Oder doch lieber eine eigene Seite bei einem Anbieter dieser Website-Baukastensysteme wie Jimdo und co? Ich habe mich viel belesen müssen. Das hat mich so richtig genervt. Da will man anfangen und drauf-los-schreiben und muss sich mit solchem Schei* befassen 😉 ! Schlussendlich bin ich erst einmal den Weg des geringsten Aufwands gegangen. Bisher fühlt es sich richtig an.

Ich hatte außerdem Bedenken, dass mir die Themen für Blogartikel ausgehen würden. Bisher ist das noch nicht eingetreten.

Hattest du konkret geplant oder einfach losgelegt?

Es war eine spontane Eingebung, mit dem Bloggen zu beginnen. Ich hatte schon viele schöne Beispiele gesehen und wollte das auch probieren. Also habe ich einfach losgelegt.

Welche Ziele hattest du dir gesteckt? Welche Pläne hattest du mit deinem Blog?

Ich wollte meine Fototipps und meine schönsten Bilder teilen. Mehr nicht. Ziele hatte ich mir keine gesteckt, außer natürlich zu wachsen und Leser zu gewinnen.

Gab es eine zeitliche Dimension, in der du gedacht und geplant hast? Hast du dir eine Frist gesetzt, in der du erste Meilensteine erreicht haben wolltest?

Es gab keine Meilensteine. Ich wollte den Blog zeitlich unbegrenzt führen und steigende Besucherzahlen erreichen. Konkrete Vorstellungen hatte ich aber nicht. Die Hauptsache: ein sichtbares Wachstum war zu verzeichnen.

Wie wolltest du deinen Blog aufbauen? Wie regelmäßig schreiben?

Ich wollte einen bis zwei Artikel in der Woche schreiben. Es hat sich jetzt auf einen Wochenbeitrag eingepegelt. Wenn ich weniger „schaffe“, bin ich unzufrieden.

Wen wolltest du erreichen?

Meine Zielgruppe sind und waren Anfänger in der Fotografie. ich veröffentliche hauptsächlich einfach zu verstehende und umzusetzende Fototipps. Ich möchte den Beginnern zeigen, dass die Fotografie ein wunderschönes Hobby ist. Sie sollen sich nicht erschlagen fühlen von Technik-Blabla. Ich kenne einige Leute, die möchten zum Beispiel den Automatik-Modus ihrer Kamera nicht verlassen, weil sie die fortgeschrittenen Funktionen für zu kompliziert halten. So schwierig ist das aber gar nicht. Natürlich sind auch alle anderen Leser ganz herzlich willkommen!

Was wolltest du für dich? Welche Blogger-Persönlichkeit wolltest du sein?

Eine entspannte und einfach zu verstehende Person, die Spaß am schreiben hat und ohne Druck arbeitet.

Welche Werte waren und sind dir wichtig? Für dich selbst, dein Schreiben und deinen Blog?

Selbstreflektion und Toleranz. Ich bin weder allwissend, noch maße ich es mir an, über andere Meinungen die Fotografie betreffend negativ zu urteilen. Außerdem möchte ich nicht arrogant rüberkommen. Ich will nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen, nach dem Motto: „So und nicht anders musst Du es machen!“ Ich sehe mich eher als Impulsgeberin. Das schließt ein, dass ich manche Dinge nicht bis ins kleinste Detail beschreibe. Der mündige Leser meines Blogs sollte schon in der Lage sein, Dinge die er nicht versteht auch einmal nachzugooglen. Natürlich kann er auch nachfragen.

Was wolltest du auf keinen Fall?

…noch so einen technikaffinen Expertenblog mit Fachartikeln, die keiner versteht. Ich mag es nicht, Dinge zu verkomplizieren. In meiner Hobbyfotografenlaufbahn bin ich über viele Seiten gestolpert, die ein wahres Mysterium um Blende, Iso und Belichtungszeit machten. So etwas wollte ich auf keinen Fall!

Wie ging es dir damit, als du deine ersten Artikel veröffentlicht hast?

Sehr gut! Ich war aufgeregt und checkte ständig die Zugriffszahlen.

Wie haben sich deine Einstellungen und deine Arbeitsweise zum Bloggen im Lauf der Zeit verändert?

Den Blog gibt es ja noch nicht einmal ein Jahr. Daher kann ich noch keine Entwicklung erkennen. Zu Beginn schrieb ich meine Artikel in der Badewanne über das Smartphone. Jetzt meistens mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett. Ich bin nach wie vor hochmotiviert. Mittlerweile hab ich mir allerdings ein Ziel gesetzt: Ich möchte am 10. Januar, meinem ersten Bloggeburtstag, 200 Abonnenten erreicht haben. Bisher habe ich 187 Follower. Es könnte also knapp werden.

Hat sich die Zielgruppe verändert oder deine Ausrichtung?

Jein. Es heißt ja immer so schön: „Finde Deine Nische! Halte sie möglichst klein!“ Die Fotografieanfänger sind nach wie vor meine Hauptzielgruppe. Aber ich habe mein Beitragsspektrum erweitert und damit meine Zielgruppe ausgebaut. Ich möchte gerne auch gleichgesinnte, also fortgeschrittenere Fotografen erreichen. Da ich mich auch sehr gerne mit dem Thema Social Media beschäftige, sind mittlerweile auch Bloggeranfänger und andere Blogger meine Zielgruppe. Ich habe zum Beispiel notiert, welche „Marketingstrategie“ ich mit meinem Blog habe und freue mich über Austausch mit anderen.

Da dieser Blog mein Hobby ist, kann ich es mir erlauben, auch über andere Themen als die Fotografie und das Bloggen zu schreiben. Ganz neue Wege gehe ich mit der Planung unserer Hochzeit. Die Zielgruppe „zukünftige Braut“ wird aber nach unserem großen Tag sicherlich wieder verschwinden.

Wer mir „nur“ folgt, weil ihm oder ihr meine Fotos gefallen, ist natürlich auch ein gern gesehener Gast.

Wie hat sich dein Schreiben mit der Zeit entwickelt?

Ich denke, es geht mir etwas schneller von der Hand. Es fließt quasi aus mir heraus. Mein Schreibstil hat sich glaube ich nicht verändert. Oder?

Hast du deine Motivation und deine Ziele auf dem Weg beibehalten oder bist du mal vom Weg abgekommen?

Nö. Ich bin nach wie vor sehr motiviert. Da ich kaum Ziele habe und ziemlich planlos vorgehe, kann ich sie auch nicht aus den Augen verlieren 😉 . Wie gesagt: Ich mache das hier alles ohne Druck. Mein Blog ist neben der Fotografie mein Hobby. Es soll Spaß machen.

Hattest du Phasen, in denen du gezweifelt hast? Gab es Krisen, in denen du gern hingeschmissen hättest?

Ja. Als das Thema DSGVO hochkam, habe ich kurz überlegt, ob ich das Projekt „Blog“ wieder einstampfe. Ich war noch ganz neu dabei. Und dann kam da so ein großer Stein auf mich zu gerollt. Ich musste mich wieder belesen und war wieder genervt. Wie ganz am Anfang. Ich habe dann für mich entschieden, dass Thema zwar Ernst zu nehmen, aber mich nicht der allgemeinen Panikmache anzuschließen.

Liebe Anna! Vielen Dank für Deine Blogparade und die vielen interessanten Fragen. Es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten!

Follow my blog with Bloglovin