Digitales Leben – Sucht oder Reichtum?

Nóirín Lyra vom Blog yvprysm.blogspot.com rief zu einer Blogparade auf, die ein spannendes Thema hat: die digitale Medien- und social media Nutzung. Sie stellt in ihrem Einleitungsbeitrag viele interessante Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ich habe mir zu einem Teil dieser Fragen ein paar Gedanken gemacht.

Ist die Suche nach digitaler Anerkennung in Form von Likes und Kommentaren eine Sucht? Sind wir so darauf fixiert, dass wir unser reales Leben danach ausrichten, ob eine Unternehmung oder ein Verhalten von uns „postbar“ ist?

Trinken wir beispielsweise lieber einen selbst gemachten Smoothie, als uns einen Burger einzuschmeißen, weil gesundes Essen trendy ist?

Passen wir unseren Fotografie-/Koch- und Ernährungsstil etc. der neuesten Mode an, in der Hoffnung, das bringt uns mehr Likes bei facebook und instagram?

Was haben wir überhaupt von dieser Form der Anerkennung?

Schauen wir uns einmal die Bedürfnispyramide von Maslow an. Dies ist ein Modell, wie der Mensch zufrieden wird. Nach was strebt er, um sich bestmöglich zu entwickeln? Ganz unten an der Basis sind Grundbedürfnisse. Sicherheit, Nahrung und so weiter. Erst wenn ein Mensch diese einfachen, aber überlebenswichtigen Dinge befriedigen kann, erwächst in ihm der dringende Wunsch nach nachgeordneten Bedürfnissen im oberen Teil der Pyramide.

Wir leben zum Glück in einem sicheren Land ohne Hunger und Krieg. Unsere Grundbedürfnisse sind also befriedigt. Deshalb ist es uns wichtig, uns selbst verwirklichen zu können, Erfolg zu haben und Anerkennung von unseren Mitmenschen zu bekommen. Wir sind ja soziale Wesen, die gerne beliebt und geschätzt werden möchten.

Einer Mutter im Kriegsgebiet wäre es wahrscheinlich wichtiger, etwas zu essen für ihre Familie zu finden, anstatt das neueste Rezept auf ihrem Blog zu teilen.

Meine These zum Thema „digitale Sucht nach Anerkennung“

Auch vor dem Zeitalter des Internets ging es uns materiell und gesellschaftlich nicht sonderlich schlecht. Unsere Grundbedürfnisse waren in der jüngeren Geschichte befriedigt. Sicherlich gab es in den Wendejahren und danach Unsicherheiten und eine höhere Arbeitslosigkeit. Trotzdem musste man nicht verhungern.

Auch damals schon freute man sich über Anerkennung. Die erhielt man aber nicht im Internet, sondern offline. Sitzt man heute bequem am Laptop und vergleicht seine Followerzahl mit der von anderen Usern, so maß man sich früher beim Skatabend am Stammtisch, im Kegelverein, oder in der Rassekaninchenzucht.

Durch den einfachen Zugang zum Internet lässt sich Anerkennung bequemer und einfacher generieren als früher. Es findet also meiner Meinung nach nur eine Verlagerung statt. Zudem erreicht man heute über das Internet mehr Menschen wie damals. Regionale Schranken verschwinden. Es wird uns auch leichter gemacht, uns zu vergleichen. Benötigte man in der Vergangenheit einen Linienrichter oder eine Jury, so zählt man heute ganz einfach Likes. Dass man diese manipulieren kann und in den Algorithmus der diversen social media Communitys kaum eingreifen kann, vergisst man dabei leider.

Mit der künstlichen Verknappung durch die Reichweitenbeschränkung wird sogar Geld verdient. Man zahlt eine Summe, um mehr Menschen zu erreichen und dadurch potentiell mehr Anerkennung zu bekommen. Ein ganzer Wirtschaftszweig lebt auf Kosten unserer Gier nach Likes und Followern. Ich habe übrigens noch nie die Bezahlfunktion bei facebook und co genutzt.

Meine Einstellung zum Thema digitale Anerkennung

Ich liebe Likes und Kommentare. Ich nehme auch häufig das Handy zur Hand, um zu schauen, „ob sich wieder was getan hat“. Wenn mir die digitale Anerkennung nichts bedeuten würde, könnte ich diesen Blog privat führen und für die Außenwelt unsichtbar machen. Ich nutze facebook, instagram, flickr und pinterest, um durch das Teilen meiner Fotos möglichst viele Menschen zu erreichen.

ABER: Ich lasse mich von diesen Plattformen nicht übermäßig beeinflussen. Es gibt zum Beispiel Empfehlungen für die besten Postingzeiten. Diese variieren auch noch von Community zu Community. Wenn man beispielsweise abends bei Facebook einen Beitrag hochläd, sehen ihn mehr User, als wenn man ihn mittags zeigt. Logisch. Abends sind einfach mehr Besucher online, weil viele mittags auf Arbeit sind.

Dieses Theater mache ich nicht mit. Wenn bei mir nachts ein Blogbeitrag fertig wird, lade ich ihn auch hoch. Basta!

Ich habe schon seit Monaten um die 200 Follower bei instagram. Es werden nicht mehr. Na und? Es stört mich nicht. Ich müsste „instagramkonformer“ posten, um dort meine Reichweite weiter auszubauen. Es wir geraten, einen einheitlichen Feed zu gestalten. Den erreicht man, wenn man alle Fotos farblich aufeinander abstimmt. Aber meine Fotos sind nun einmal kunterbunt und quer durch den Gemüsegarten. Ich müsste mich verbiegen, um eine Vereinheitlichung zu erreichen. Will ich das? NEIN!

Wer sich für meine Beiträge wirklich interessiert, wird sie auch finden.

…Natürlich freue ich mich, wenn das viele Menschen tun. Und mir ist schon klar, dass ein breites Streuen meiner Beiträge auch zu einer hohen Sichtbarkeit und damit zu neuen potentiellen Lesern und Followern führt. Aber ich möchte mich nicht zu sehr von den einzelnen Social Media Plattformen abhängig machen, oder gar meine Art der Fotografie und Bearbeitung davon beeinflussen lassen.

Als ich damals mit dem Rauchen aufgehört habe, tat ich dies, weil ich mir nicht mehr von den Glimmstengeln mein Leben diktieren lassen wollte:

  • Wie oft lief ich trotz Kälte auf den Balkon, um noch eine Zigarette zu rauchen? -Obwohl ich dabei fror?
  • Wie oft geriet ich fast in Panik, als meine Zigarettenschachtel Sonntag Abend alle war und ich auch kein Kleingeld für den Automaten fand? -Um dann noch einmal zur Tankstelle zu fahren?

Das wollte ich nicht mehr!

Wir sind sowieso schon von so vielen extrinsischen Faktoren (Chef, Deadline, Einkommen…), also Dingen von außen beinflusst. Da muss man sich doch nicht noch freiwillig von Drogen oder eben social Media abhängig machen lassen, oder?

Kann Social Media zur Sucht werden?

Vielleicht sollte ich erst einmal nachschauen, wie man Sucht überhaupt definiert. Laut Wikipedia kommt für unseren Fall eine substanzungebundene Abhängigkeit in Frage:

„Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von psychoaktiven Substanzen (wie z. B. Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen) gebunden sind.

Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.“

Zweifelsohne gibt es eine Computerspielsucht, bei der die Betroffenen den Kontakt zur realen Welt verlieren. Sie vernachlässigen ihre Arbeit, ihre Familie und sich selbst, um pausenlos vor dem PC zu sitzen.

Meiner Meinung nach kann das bei social media deutlich schwerer geschehen. Man benötigt nämlich reale Geschichten und Erlebnisse, die man digital weitergeben kann. Bestenfalls macht man sogar reale Dinge, die einem gut tun, um damit Anerkennung zu bekommen. Ich denke da zum Beispiel an eine gesunde Lebensweise, Reisen, Naturschutz, Bücherrezensionen etc.. All diese Themen sind derzeit trendy. Idealer Inhalt, um damit likes zu sammeln. Ich weiß natürlich, dass in derlei Beiträgen auch viele Dinge „geschönt“ werden. Trotzdem bewegt es bestimmt den einen oder anderen zum Überdenken seines Lebensstils. Das Internet gilt nicht umsonst in Bloggerkreisen als Impulsgeber und Inspirationsquelle.

Apropos Bücher! Würde man einen Vielleser als süchtig benennen? Lesen gilt als positiv. Man spricht also liebevoll von Bücherwürmern und Leseeulen. Und was macht man im Internet? Richtig! Man schreibt und liest!

Nichtdestotrotz ist es natürlich wichtig, seine social Media Gewohnheiten zu reflektieren. Tut mir gut, was ich da mache? Wie fühle ich mich, wenn ich mal nichts zu posten habe? Habe ich auch genügend echte Freunde, oder vernachlässige ich meine realen Pflichten? Inwieweit lasse ich mich von Social Media beeinflussen?

Fazit

Früher schrieb man Tagebuch. Heute lässt man die Außenwelt an seinem Leben teilnehmen. Für mich bedeutet das digitale Leben einen immateriellen Reichtum. Es gibt genügend Menschen (Influencer und Coaches z.B.), die aus social media sogar finanziellen Reichtum ziehen. Ich gehöre nicht dazu.

Das Internet ermöglicht es uns, Anerkennung zu erhalten. Jeder Mensch freut sich über ein Lob. Er strebt sogar danach, denn es macht ihn zufrieden. Diese positive Aufmerksamkeit ist mein Reichtum. Dafür danke ich Dir als Leser!

Da das digitale Leben durch Content (Inhalt) aus dem real life gespeist wird, ist die Suchtgefahr meiner Meinung nach nicht so hoch, wie bei anderen Drogen. Man kann sich weniger leicht darin „verlieren“, wie beispielsweise beim Computerspiel. Trotzdem ist ein wenig Vorsicht nicht verkehrt. Man sollte überlegen, welchen Stellenwert social media im Leben einnimmt und ob einem das Ganze noch gut tut.

Vielleicht sollte man sich auch überlegen, ob man Anerkennung nicht auch offline bekommen kann? Zum Beispiel durch ein Ehrenamt?

Wie stehst Du zu social media? Stimmst Du meinen Gedanken zu, oder hast Du eine ganz andere Meinung? Lass es mich gerne wissen! Ich finde das Thema nämlich sehr spannend und vielschichtig. Vielleicht magst Du auch an der oben verlinkten Blogparade teilnehmen?

Mein Blogfoto habe ich übrigens farblich in Anlehnung des Ausgangsbeitrags gestaltet. Ich liebe die Motivideen und Farbkombinationen von Nóirín Lyra.

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Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos

Michael betreibt den Blog Erkunde die Welt und ruft zwei Mal im Jahr zu einer Fotoblogparade unter dem Hashtag #FopaNet auf. Die Aufgabe besteht darin, sechs gut gelungene (Reise)fotos der vergangenen sechs Monate zu suchen. Zusätzlich sollen diese Bilder noch vorgegebenen Kategorien zugeteilt werden. Hier geht es zum Artikel, in dem alles weitere beschrieben wird.

Da es meinen Blog erst seit Anfang des Jahres gibt, beteilige ich mich das erste Mal an dieser Blogparade. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der ReiseEule.

Los geht´s!

Nahaufnahme

Nichts leichter als das! Ich liebe die Makrofotografie! Dieses Bild entstand im Schmetterlingshaus Jonsdorf in der Oberlausitz. Ein tolles Ausflugsziel für alle, die Schmetterlinge mögen. Ich habe noch viele Fotos mehr von diesem Besuch mitgebracht. Schau hier! Wenn Du einen Tipp möchtest, wie Du flinke Insekten nervenschonend fotografieren kannst, lies bitte diesen Artikel. Darin beschreibe ich Dir eine einfach umzusetzende Strategie.

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Nachts

Zu dieser Kategorie möchte ich Dir gerne eine Abendaufnahme der Albrechtsburg in Meißen, Sachsen zeigen. Meißen hat eine wirklich wunderschöne Altstadt und ist eine Reise wert. Sicherlich werde ich zu meinem Wochenendausflug in dieses Kleinod noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Wenn Du Dich über die Burg informieren möchtest, schau hier vorbei.

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Nass

Die Moritzburg. Das Märchenschloss von August dem Starken ist ein wahrer Touristenmagnet. Umgeben von Wasser ist dieses Barockschloss schon ein wenig kitschig. Deshalb habe ich mein Foto auch dementsprechend bearbeitet. Mittels Tilt-shift sieht es nun aus, wie aus dem Modellbau. Hier geht es zur Webseite des sächsischen Schlosses.

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Kontrast

Blau und Gelb bilden Komplementärfarben, stehen also im Kontrast zueinander. Aus diesem Grund habe ich das Foto der des Berges „Landeskrone“ bei Görlitz zur Kategorie „Kontrast“ ausgewählt. Ist diese Landschaft nicht wunderschön? Wenn ich leuchtend-gelbe Rapsfelder sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Wenn Du Dich über die Farbgebung bei Bildern informieren möchtest, lies gerne meinen Gastartikel auf dem Mitmachblog. Leider ist dieser Blog mittlerweile privat. Aber auf Wunsch erhälst Du dort Zugang.

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Farbtupfer

Dieser Binnenleuchtturm steht nicht weit von der Moritzburg entfernt am Fasanenschlösschen. Er diente Ausgust dem Starken als Kulisse für nachgespielte Seeschlachten. Er bietet einen schönen Farbtupfer im trüben Wasser.

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Schönstes Foto

In dieser Kategorie möchte ich Dir eine Aufnahme der Nelkenwurz (Geum) aus meinem Garten zeigen. Ich liebe dieses Bild, weil es eine wunderschöne Blüte ist. Zu diesem Foto gab es auch eine Blogparade. Neun Fotografen bearbeiteten die Raw-Datei. Wenn Du Dir die tollen Ergebnisse anschauen möchtest, empfehle ich Dir die Auswertung meiner Blogparade.

geum macro flower

Zusatz

Ein Bild möchte ich Dir unbedingt noch zeigen. Es entstand eines Morgens im Winter. Wir haben noch die alten Doppelfenster im Schlafzimmer. Väterchen Frost zauberte wunderschöne Eisblumen daran. Im Hintergrund siehst Du die aufgehende Sonne. So steht man doch gerne früh auf, oder?

eisblumenlogosk

Das war mein kleiner Halbjahresrückblick. Ich bin schon sehr gepannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer. Die letzten Male haben über 100 Blogger mitgemacht. Das bietet interessanten Lesestoff, denke ich!

Vielen Dank an Michael für seine großartige Idee und die Organisation!

Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und Dir ein paar Blogbeiträge der anderen Teilnehmer zeigen, die mir besonders gefallen (wird fortlaufend aktualisiert):

Bilder von Rügen und Stralsund. Eine klare „aufgeräumte“ Linie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bilder: https://www.pixelwo.de/schoenste-reisefotos-1-2018

Atemberaubende eiskalte Landschaftsaufnahmen: https://www.reisewut.com/2018/06/fotoparade-1-2018-unsere-schoensten-bilder/

Traumhaft schöne Landschaften: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-1-2018/

Bilder von Bergen: https://www.moosbrugger-climbing.com/fopanet-fotoparade-2018/

Bilder von Florida in hoher Qualität: https://aiseetheworld.de/bilder-florida-rundreise/

Norwegische Aufnahmen bunt gemischt: 8-meine-schoensten-reisefotos/

Hochwertige Landschaftsfotos: http://wanderlust.team/2018/06/fotoparade-1-2018/#

Besonders vielfältige Aufnahmen: https://natworldwild.com/2018/06/17/fotoparade-01-2018/

„Bleiben-im-Kopf-Fotos“: https://paleica.com/2018/06/18/fotoparade-1-2018-meine-schoensten-reisefotos/

Tolle Fotospots: https://www.borboletameetsworld.de/fotoparade1-2018/

Fernwehauslösend: https://www.feeistmeinname.de/2018/06/meine-schoensten-reisefotos-yeah-fotoparade/

Sehr professionelle Bilder: https://www.hikelust.de/fotoparade2018-1/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade eben im Garten diese wunderschöne Blüte fotografiert. Da ich Bildbearbeitungs-Challenges immer sehr spannend finde, möchte ich nun auf diesem Blog auch eine starten.

  1. Unter diesem Link findest Du die RAW-Datei zum herunterladen.
  2. Bearbeite mein Foto ganz nach Deinen Vorstellungen.
  3. Schicke mir das fertige Bild an meine E-Mail-Adresse steffi.fleischer@gmx.net.
  4. Lade es auf Deinem Blog hoch.
  5. Bitte verlinke meinen Blog https://stefleifotografie.wordpress.com/ als Urheber.
  6. Schreibe gerne dazu, wie und mit welchem Programm Du das Werk bearbeitet hast und warum Du es so und nicht anders gestaltet hast.
  7. Zur besseren Übersicht schicke mir bitte den Link zu Deinem Blogbeitrag unten in die Kommentare.

Die Blogparade läuft bis zum 24.05.2018. Ich freue mich schon auf Dein Bild. Ich werde alle Kunstwerke in einer Auswertung mit Verlinkungen zusammen stellen. Und nun…Viel Spaß!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 2

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es zum Teil 1. Dort findet ihr die ersten sieben Beiträge der Blogbeiträge! Dies hier ist Teil 2.

8. 5 Tipps für bessere Fotos

Zu Sabine gehört der Blog Ferngeweht. Bei ihr geht es wieder um die Reisefotografie. Sie hat Dir 5 Tipps aufgeschrieben, wie Du ganz easy die häufigsten Anfängerfehler bei Deinen Fotos vermeiden kannst. Man findet diese Fehler sehr häufig, obwohl sie eigentlich einfach abzustellen sind. Man muss nur daran denken!

9. Foto-Tipp: Besser Querformat oder Hochformat?

Karin und Markus schreiben auf ihrem Blog Fotonomaden. Unterlegt mit anschaulichen Bildern beantworten sie Dir die Frage nach dem Bildformat. Sie stellen die einzelnen Fortmate vor und geben Tipps, wann welches Format die beste Bildwirkung erzielt. Dabei gehen sie aber nicht nur auf das Quer- und das Hochformat ein, sondern stellen Dir auch Panoramen und quadratische Fotos vor.

10. Auto fotografieren: Wie Du in 4 Schritten tolle Fotos von Autos machst

Alexander ist Autor des Blogs Vecartec. Er geht in seinem informativen Beitrag der Frage nach, wie man fotogene Aufnahmen von seinem Auto macht. Seine Tipps sind kurz und gut umsetzbar. Wenn Du also Autos fotografieren möchtest, bist Du mit Alexanders Beitrag bestens vorbereitet.

11. Meine Fünf besten Fototipps

Eigentlich lohnt es sich ja schon, nur wegen den tollen Fotos Gunther Dihlmans Blog zu besuchen. Er nennt sich Kamera und Foto Zubehör. In seinem Beitrag gibt es wieder Anfängertipps. Der Artikel bietet einen Rundumschlag. Er klärt die Frage JPEG oder Raw, reißt Regen zum Bildaufbau an und vieles mehr. Ein echter Impulsgeber!

12. Fotografie-Tipps für Landschaftsfotografie

Silvia ist eine Abenteuerin, Wanderin und Reisende. Sie gestaltet den Blog Abenteuerzeilen. Ihr Artikel beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie, Bildbearbeitung und allgemeinen Tipps für Anfänger. Dazwischen gestreut hat sie wirklich spektakuläre Fotos ihrer Reisen. Wenn Du dieses Jahr eine Reise planst, solltest Du Dir vorher ihren Beitrag durchlesen!

13. Meine besten Fotografie-Tipps

Ich habe natürlich auch einen Beitrag für Dich! Ich habe vier allgemeine Tipps für Anfänger in der Fotografie, die sehr wichtig sind. Ich erzähle Dir beispielsweise, wie und wo Du ehrliche Fotokritiker findest und warum Du Dich bei Deinem Hobby nicht unter Druck setzen solltest.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Mitwirkenden für die interessanten Beiträge.

Bitte schau Dich in Ruhe auf den verlinkten Blogs um. Es lohnt sich!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Aufgrund der vielen tollen Artikel, habe ich mich dazu entschlossen, die Auswertung auf zwei Beiträge aufzuteilen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum der Einsendung.

Besuche bitte unbedingt auch Teil 2.

1. Meine einfachen und wirksamen Fotografie-Tipps

Gebhard Roese betreibt den Blog Sehpferd. Er fotografiert mit Unterbrechungen schon seit 65 Jahren. In seinem Artikel gibt er Dir sieben Tipps zum Thema Equipmentkauf, Kamerahaltung und Motivwahl. Seine Ratschläge sind kurz und gut.

2. Meine Fotografie Tipps – Wie man ein schönes Bokeh zaubert

Der zweite Artikel stammt vom Blog Teacuppic. Die Autorin beschreibt darin ausführlich und verständlich, wie man in einem Foto ein schönes Bokeh (die Lichtkreise im Hintergrund) erzeugt. Sie untermauert Ihre Ausführungen mit erklärenden Bildern und beschreibt sogar noch, wie man das Bokeh mit selbst erstellten Schablonen verformen kann. Man lernt in diesem Beitrag sehr gut die Blende verstehen. Der Artikel lädt zum Nachmachen und experimentieren ein und ist perfekt für Anfänger umsetzbar.

3. 15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Miuh betreibt einen Reiseblog. Er nennt sich Geheimtippreisen. Sie gibt uns ganze 15 Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Foto aus einem fahrenden Fahrzeug heraus machen möchte. Dabei gibt es nämlich eine ganze Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nicht immer ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Auto auszusteigen und eine Rast einzulegen. Dann gilt es, den (fahrenden) Moment zu nutzen. Zusätzlich zeigt Miuh uns interessante Fotos zum Thema.

4. [Blogparade] Spiel mit der Schärfentiefe – Versuch macht klug mit dem Makroobjektiv

Auch Liane betreibt einen Reiseblog. Sie ist die ReiseEule. In ihrem Beitrag geht es allerdings nicht ums Reisen, sondern um die Schärfentiefe. Sie zeigt Dir, wie sich der Schärfebereich in Abhängigkeit von der gewählten Blende verändert. Es ist eine verständliche Erklärung mit Bildern, die Du gut nachvollziehen kannst. Der Beitrag ist ähnlich wie der vom Blog Teacuppic.

5. Die Kameramodi – Alles eine Sache der richtigen Einstellung

Ina, Nico und vier Kinder aus Norwegen stecken hinter dem Blog Mit Kind im Rucksack. Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, für was das Einstellrädchen oben an Deiner Kamera da ist, dann kann ich Dir ihren Artikel empfehlen! Sie erklären Dir, was es mit den einzelnen Buchstaben, den Kameramodi, auf sich hat. Außerdem geben sie Tipps, wann Du welchen Modus am sinnvollsten einsetzt.

6. Was ich bisher über Food-Fotografie gelernt habe, zehn Tipps für Anfänger

Jenny betreibt den Blog Jennyisbaking. Sie gibt Dir zehn toll verständliche Tipps für Anfänger der Food-Fotografie. Ich sage Dir: Bei den Fotos im Artikel bekommst Du sofort Appetit und Lust aufs Backen und Fotos schießen! Ich habe sehr viel Neues gelernt und werde bestimmt den einen oder anderen Rat bei meinen Marmeladenfotos in Zukunft umsetzen. Genauso unkompliziert wie ihre Rezepte ist übrigens auch ihr Fotoequipment.

7. Meine Food-Fotografie Ausrüstung

Purple Avocado heißt der Blog von Sabrina. Auch bei ihr geht es um Food Fotografie. Sie hat Dir einen superausführlichen Artikel zusammengestellt, der sich um das Fotografiequipment dreht, was sie nutzt. Sie hat ein enormes Wissen über Dauerlicht, Blitzlicht, Lichtformer und co. Zusätzlich „beleuchtet“ sie noch die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Lichtarten und gibt Tipps zum Zubehör. Prädikat: Technik, die begeistert!

Das waren die ersten sieben Beiträge. Hier geht es noch einmal zu Teil 2! Teile den Artikel gerne, damit auch andere Fotobegeisterte von den Tipps profitieren! Vielen Dank!

 

Ich schenke Dir ein Foto!

Im Garten blühen die Obstbäume. Bei meinem Streifzug durch den Frühling habe ich ein Foto mit viel satten blauen Himmel fotografiert. Durch den Freiraum eignet es sich super als Blogfoto für Deine Beiträge. Ich schenke es Dir! Klicke einfach auf den Link zur Dropbox und lade es gratis herunter. Du kannst es nach Lust und Laune bearbeiten. Bitte verlinke meinen Blog bei Benutzung https://stefleifotografie.wordpress.com/. Du hast keinen Blog, möchtest mein Foto aber zum Beispiel als Titelbild bei Facebook nutzen, oder als Desktopfoto? Kein Problem. Du darfst es natürlich auch kostenlos downloaden. Die Datei darf nicht weiter verkauft werden und es dürfen mit dem Foto keine kommerziellen Druckerzeugnisse erstellt werden.

So findest Du Deinen Fotografie-Stil

Irgendwann fragt sich fast jeder Hobbyfotograf: „Was ist eigentlich mein Stil?“ Ich habe schon viele Diskussionen in Fotografiegruppen darüber gelesen. Es scheint also ein ziemlich wichtiges Thema zu sein.

Möchtest Du auch Deinen Stil finden?

Ich habe mir irgendwann auch die Frage gestellt, ob ich einen Stil habe und wie er denn nun aussieht.

Aber was ist damit eigentlich gemeint?

Ich denke, der eigene Fotografie-Stil ist der Charakter der Bilder. Etwas, dass sie unverwechselbar macht. Wenn man einen Stapel unbeschrifteter Fotos von verschiedenen Fotografen hätte, könnte man die Bilder den jeweiligen Künstlern zuordnen. Es ist ein Stück weit die persönliche Handschrift.

Wozu braucht man ihn?

Ich bin der Meinung, diese Frage ist ein Phänomen der Neuzeit. Früher galt die Fotografie als Handwerk. Individualität hatte keinen so hohen Stellenwert wie heute. Die Qualität musste stimmen. Natürlich gab es auch damals schon Ikonen, die sich abhebten. Heutzutage hat man aber vielfältigere Möglichkeiten mit der digitalen Bildbearbeitung. Das gibt viel Raum für den künstlerischen Aspekt.

Hinzu kommt der Marketing-Singsang diverser Social media- und Fotografiegurus: „Du musst Dich abheben! Du musst Deine Nische finden! Sei unverwechselbar!“

Dritter Grund ist der geradewegs inflationäre Einsatz von Presets. Presets sind Voreinstellungspakete in Lightroom und Photoshop, die einen bestimmten Look ganz schnell auf viele Bilder anwendbar machen. Wenn man sich dann die Fotostreams der Presetnutzer anschaut, ähneln die Bilder sich stark. Sie fallen zum Beispiel durch eine gleiche Tonung auf, haben immer den gleichen Kontrast und so weiter.

Fotografen verkaufen solche Presets gerne und werben damit. Der Stil wird damit zur Handelsware und wird als wichtig angepriesen. Das erhöht den Druck auf Fotografieneulinge. Prima! Das hilft beim verkaufen! Und Zack – schon ist das Produkt im Warenkorb. Man will ja, dass seine Fotos genauso aussehen, wie die vom Idol. Voll individuell. Genauso individuell wie die Fotos der 20.000 anderen Käufer des gleichen Presets. …Merkst Du was? Mit dem Stil lässt sich Geld verdienen. Die Werbung hat den Zweck, Bedürfnisse zu wecken, die man vorher gar nicht kannte.

Ist der Fotografie-Stil also etwas schlechtes?

Nein, natürlich nicht. Im Gegenteil. Ein Stück weit ist es sogar gut, sein eigenes Markenzeichen zu entwickeln. Gerade Berufsfotografen sollten eine eigene Fotografie-Handschrift haben. Deren Kunden möchten verlässlich wissen, wie die zukünftigen Bilder in etwa aussehen werden. Auch für Hobbyfotografen ist es nicht schlecht, einen Wiedererkennungswert zu haben. Schließlich gibt es ja eine große Masse von ihnen. Aber es ist wirklich wichtig, seinen EIGENEN Stil zu verfolgen und nicht einfach einen anderen zu kopieren.

Wie finde ich meinen eigenen Stil?

Vermutlich hast Du ihn schon. Du weißt es nur noch nicht. Deshalb möchte ich Dir ein paar Tipps geben. Sie sollen Dir dabei helfen, Deinen eigenen Stil zu erkennen und zu definieren. Los geht´s!

Tipp 1: Betrachte Deine Werke!

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Suche Dir 8 bis 12 Fotos aus Deinem Archiv aus, die Dir richtig gut gefallen. Schau sie Dir genau an und nimm Dir dabei Zeit. Entweder Du legst Sie Dir in gedruckter Form zurecht, oder Du fasst Sie auf dem Bildschirm zusammen. Wichtig ist, dass Du sie gleichzeitig betrachten kannst. Notiere Dir zu den folgenden Punkten Deine Beobachtungen. Findest Du Ähnlichkeiten?

Was sind Deine Hauptmotive? Hast Du Dir Portraits heraus gesucht, oder Landschaften? Magst Du lieber Blumenmakros, oder Tierfotos? Sind Deine Fotos vielleicht abstrakt, oder fotografierst Du Architektur?

Hast Du Lieblingsfarben und Farbkombinationen, die sich wiederholen? Sind Deine Bilder eher knallig bunt, pastellig oder schwarz-weiß? Magst Du bestimmte Farben überhaupt nicht?

Verfolgst Du einen bestimmten Bildaufbau? Befindet sich das Hauptmotiv eher in der Mitte, oder im goldenen Schnitt? Haben Deine Bilder klar definierte Bereiche? Legst Du beispielsweise Wert auf einen Vordergrund? Oder nimmt der Hintergrund viel Platz ein? Hast Du viel Raum um Deine Hauptmotive, oder beschneidest Du sie stark? Bevorzugst Du Composings?

-Wie kontrastreich und scharf sind Deine Werke? Legst Du viel Wert auf Schärfe, oder ist Dir das nicht so wichtig? Magst Du eher softe Schattierungen, oder hebt sich Dein Hauptmotiv stark vom Hintergrund ab?

Welches Format nutzt Du am meisten? Hoch- oder Querformat? Nutzt Du lieber Panoramen oder das Quadrat? Setzt Du Rahmen ein? Gestaltest Du gerne Collagen?

Was möchtest Du mit Deinen Werken ausdrücken? Bist Du ein Dokumentarfotograf, der wach rütteln möchte? Sind Deine Fotos eher beruhigend? Möchtest Du die Betrachter zum Staunen bringen?

Was gibt es sonst noch für Gemeinsamkeiten? Hast Du vielleicht eine Lieblingsperspektive? Benutzt Du bestimmte Bearbeitungsschritte/Presets/Overlays? Magst Du lieber Offenblende mit softem Bokeh, oder sind Deine Bilder von vorne bis hinten scharf? Sind Deine Bilder perfekt inszeniert, oder retuschierst Du sehr viel?

-Wenn Dir zu den Punkten nichts mehr einfällt, dann lehne Dich noch einmal zurück. Schaue Deine Bilder an und versetze Dich in die Lage eines fremden Betrachters. Was würde er spontan für Gemeinsamkeiten entdecken? Was würde er fühlen, beim Betrachten Deiner Bilder?

Du hast jetzt zu allen acht Punkten Deine Beobachtungen notiert. Nimm nun einen Stift und markiere Dir fünf bis acht Wörter oder Stichpunkte, auf die Du bei Deinen Bildern nicht verzichten möchtest? Was ist Dir besonders wichtig?

Bilde ein bis vier kurze Sätze, die Deine markierten Worte beinhalten. (Beispiel: Ich fotografiere am liebsten Kopfportraits in Polaroidrahmen. Am liebsten mag ich hübsche weibliche Models. Sie müssen perfekt geschminkt sein und ich lege viel Wert auf blasse Farben.)

Hier kannst Du Dir zum Tipp 1 ein kostenloses Worksheet herunterladen.

Tipp 2: Frage Deine Community, wie sie Deinen Stil beschreiben würde!

Sicherlich bist Du bei irgendeiner Fotoplattform oder bei einem Social-Media-Dienst angemeldet. Frage doch Deine Fans einmal, wie sie Deine Fotos beschreiben würden! Welche Gemeinsamkeiten fallen ihnen bei Deinen Bildern auf? Sicherlich helfen sie Dir gerne bei Deiner Suche!

Tipp 3: Schaue Dir die Bilder Deiner Lieblingsfotografen an!

Du kennst bestimmt viele verschiedene Fotografen im world-wide-web. Tendenziell folgt man eher Menschen mit ähnlichen Interessen. Sieh Dir ihre Bilder an! In welchen Bereichen ähneln sie Deinen Fotos? Warum bewunderst Du sie? Vielleicht gelingt es Dir, über diesen Umweg Deinen Stil zu definieren.

Extratipp, wenn Du Deinen Stil bis jetzt noch nicht gefunden hast

Warst Du schon einmal im Wald Pilze suchen? Um welche finden zu können, müssen logischerweise erst einmal welche gewachsen sein. Genauso ist es mit Deinem Fotografie-Stil. Wenn Du ihn noch gar nicht entwickelt hast, kannst Du ihn auch nicht finden. Dir haben meine drei Tipps nicht geholfen? Es kann sein, dass sich Dein persönlicher Stil ganz einfach noch nicht ausgeprägt hat. Ja, richtig! Er prägt sich von ganz alleine aus.

Und wann macht er das?

Wenn Du loslässt. Ich habe lange Zeit keinen eigenen Stil gehabt. Das hat mich geärgert. Ich bewunderte insgeheim die vielen Fotografen, deren Fotos so unverwechselbar waren. Bis ich verstand, dass ich mich einfach noch auf einer langen und spannenden Entdeckungsreise befand. Mit jedem Fotoexperiment und jedem neuen Bearbeitungstrick den ich anwendete und übernahm, entwickelte sich mein Stil. Er kristallisierte sich erst heraus, als ich mir keinen Druck mehr machte und ihn unbedingt finden wollte. Diese Beobachtung teilen im übrigen auch andere Fotografen, die ich auf meiner Facebookseite befragte. Druck und Zwang hemmen Deine Kreativität. Du kopierst vielleicht sogar den Fotografie- Stil von anderen, nur um schneller mit Deiner Suche fertig zu werden. Aber es gibt keine Abkürzung! Habe Spaß an Deinem Hobby. Sei geduldig mit Dir. Probiere Dich aus. Du wirst von ganz alleine Vorlieben entdecken, die Du beibehältst. Aus diesen Gewohnheiten wird sich dann Dein eigener Fotografie-Stil entwickeln. Ganz bestimmt!

Übrigens…

Ich habe 2006 mit dem fotografieren begonnen. Mein Stil hat sich so ungefähr im Jahr 2015 herausgebildet.

Der „Liebster Award“: 11 Fragen & Antworten

Ich wurde Von Nadine vom allimoblog für den „Liebster Award“ nominiert. Sie hat mir 11 Fragen gestellt, die ich nun beantworten möchte. Ich persönlich mag ja solche „Spielchen“. Man erfährt interessante Dinge von den Menschen hinter den Blogs.

Den Begriff „Liebster Award“ mag ich hingegen grammatikalisch nicht. Ist es der liebste Award? Ist es mein liebster Award? Und warum stellt man vor den englischen Begriff „Award“ ein deutsches „liebster“? Vielleicht bin ich auch einfach nur spitzfindig. Na ja, was solls?

Legen wir los!

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Was ist dein Lieblingsfilm? Unsere Mütter, unsere Väter. Es ist ein dreiteiliger Kriegsfilm. Er hat sowohl positive, als auch negative Kritiken bekommen. Ich finde ihn emotional fesselnd und sehr spannend. Ich schaue sehr gerne Krigsfilme und überhaupt Filme mit historischem Hintergrund. „Forrest Gump“ zum Beispiel ist auch klasse. Ein zweites Lieblingsgenre sind mehrteilige Thriller aus den skandinavischen Ländern, gerne mit mehreren Handlungssträngen. Allen voran „Kommissarin Lund“ und „Die Brücke“.

Was hast du diese Woche geschafft, was dich glücklich gemacht hat?
Ich habe mein 28 Tage Schreibprojekt beendet. Mein Blog ist ja noch ganz frisch. Zum Auftakt schloss ich mich einem Schreibprojekt an. Ich hatte im Februar zwei Wochen Urlaub und habe ziemlich viele Blogbeiträge geschrieben. Das hat großen Spaß gemacht.

Was bedeutet Erfolg für dich? Erfolg bedeutet für mich, dass man sich und seine Fähigkeiten und Interessen ausleben kann. Das führt zu einer hohen Lebenszufriedenheit. Ich bin erfolgreich in meinem Tun, wenn ich zufrieden damit bin.

Welches Lied hast du zuletzt gehört?
Anti-Flag mit American Attraction Ich habe zu Weihnachten ein Digitalradio geschenkt bekommen. Seitdem läuft ausnahmslos StarFM. Da gibt es nette Rockmusik. Das Gedudel der sächsischen Radiolandschaft hat nun bei mir Sendepause.

Ohne was gehst du nicht aus dem Haus? Der Haustürschlüssel und das Smartphone müssen immer mit! Die stopfe ich in meine Jacke. Ich hasse Handtaschen.

Was ist das letzte, was du machst, wenn du ins Bett gehst? Ich stecke das Handy ans Ladegerät und stelle den Wecker. Und ich schalte das Licht aus.

Wie lange bloggst du schon? Seit Mitte Januar 2018. Also noch nicht lange.

Warum hast du deinen Blog ins Leben gerufen? Die letzten Jahren war ich sehr aktiv auf meiner Fotofanpage bei Facebook. Dort kann man aber das Seitendesign nicht auf seine Wünsche anpassen. Außerdem wird es einem dort dank der Reichweitenbeschränkung immer schwerer gemacht, seine Follower zu erreichen. Auch hat man nur schlecht einen Überblick über seine alten Artikel. Die geraden sehr schnell in Vergessenheit. Hier kann man sie dank Archiv und Stichwortsuche viel besser wiederfinden. Ich wollte unabhängiger sein.

Was würdest du dir kaufen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Über diese Frage musste ich tatsächlich am längsten nachdenken. Ich mache mein Glück nicht von materiellen Dingen abhängig. Wahrscheinlich würde ich mir einen sehr langen Urlaub in Dänemark gönnen. In einem Haus mit Pool. Bekannte/Verwandte denen es finanziell nicht so gut geht, würde ich mitnehmen. Und ich würde mich selbständig machen als Fotografin und/oder Social media Manager und im Online Marketing. Ich würde anderen Leuten dabei helfen, ihr Herzensunternehmen für die Außenwelt sichtbar zu machen. Natürlich müsste ich dafür noch mal studieren. Aber Du sagst ja, Geld spielt keine Rolle…

Wenn du irgendetwas aus deiner Vergangenheit ändern könntest, würdest du es ändern und wenn ja, wieso? Ich habe die tiefe Überzeugung, dass alles im Leben seinen Sinn hat und nichts durch Zufall passiert. Es ist alles gut so, wie es ist.

Welcher fiktionaler Charakter (egal ob Buch, Serie, Film) ist dir am ähnlichsten und warum? Da fällt mir jetzt nur „Bridget Jones“ ein. Pummelig und tollpatschig. Aber trotzdem ganz liebenswert. Haha.

minimaltaglogosk

Ich nominiere:

TwinsiesBlog

Sarahhazelart

Heike Pohl

Kathsfotografie

Jürgenherschelmann

glubinadushi

spontanvernunft

Dirkderbaum

eisblumen1bclogosk

Meine 11 Fragen an Euch:

  1. Über welche Art von Humor kannst Du lachen? Hast Du einen Lieblings-Comedian?
  2. Was ist Dein bestes Foto und warum? Zeige es bitte!
  3. Warum bloggst Du?
  4. Was bedeutet Fotografie für Dich?
  5. Welches Gesetz würdest Du ändern oder auf den Weg bringen, wenn Du Politiker wärst?
  6. Social Media bedeutet für Dich…?
  7. Welche Stärken hast Du?
  8. Welche drei Tipps gibst Du Blogger-Anfängern?
  9. Würdest Du gerne den Beruf/das Studium wechseln? Wenn ja, was ist Deine Berufung?
  10. Welche Sehenswürdigkeit/welches Land/welche Stadt würdest Du gerne (noch einmal) bereisen und warum?
  11. Was würdest Du tun, wenn drei Tage am Stück der Strom ausfallen würde?

Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Antworten!

eisblumelogosk

Die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen – oder benutze die gleichen Fragen, die du gestellt bekommen hast.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Den Artikel habe ich mit ein paar Eisblumenbildern garniert.

 

28 Tage Schreibprojekt – mein Re­sü­mee

Den Februar über lief das „28 Tage Content“ Schreibprojekt von Anna Livia Koschinski, an dem ich teilnahm. Nun ist schon März und ich möchte Dir erzählen, wie es mir damit ergangen ist.

Es war ein guter Monat für diesen Blog. Als ich am 1. Februar begann, war er erst drei Wochen alt. Im vergangenen Monat habe ich 17 Beiträge veröffentlicht. Aber auch an den anderen Tagen war ich nicht tatenlos. Ich überarbeitete beispielsweise meine Über mich-Seite, bearbeitete Fotos und machte mich ein wenig mit Pinterest vertraut.

Mir hat es sehr gefallen, wie Anna diesen Monat begleitet hat. Es gab regen Austausch in einer eigens dafür angelegten Facebook-Gruppe. Außerdem versorgte uns Anna mit gut umsetzbaren Tipps rund um das Schreiben. Ich hatte im Februar zwei Wochen Urlaub. Natürlich konnte ich deshalb die Zeit auch optimal nutzen und hatte gute „Wettkampfbedingungen“ und stressfreie Tage. Mich hat der Monat gut voran gebracht und es hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Diese Beiträge kamen bei Dir besonders gut an:

Das Herzstück des Monats ist meine insgesamt achtteilige Fotografie-Biografie. Sie stellt meinen fotografischen Werdegang dar und ist mit vielen Fotos bestückt. Darin steht zum Beispiel geschrieben, wie sich meine Leidenschaft entwickelte, mit welcher Technik ich fotografiere und warum ich bis heute ohne Photoshop auskomme (obwohl ich meine Bilder trotzdem bearbeite). Es freut mich sehr, dass diese acht Beiträge schon viele Leser erreicht haben. Falls Du meine Fotografie-Biografie (nochmal) lesen möchtest – hier findest Du Teil 1.

Ein anderer Artikel, der mir sehr am Herzen liegt, ist mein erster Fototipp. Ich erkläre in diesem Beitrag, wie Du ganz einfach in Dein Foto eine Lichtstimmung zaubern kannst. Das Ganze geht super einfach und funktioniert ohne Bildbearbeitung. Hier geht es zum Fototipp #1.

Falls Du bloggst, aber nicht so viel fotografierst, kennst Du die leidige Frage: Woher bekommt man gute Blogfotos und/oder Hintergründe für Pinterest-Grafiken? Anlässlich der frostigen Temperaturen habe ich ein Bild für Dich zur Verfügung gestellt, dass Du nach Herzenslust dafür nutzen darfst. Zum Foto geht es hier entlang.

Der Artikel mit den meisten Klicks handelt von der neuesten Social-Media-App „Vero“. Ich stelle sie kurz vor und erkläre, warum ich mich dort erst einmal nicht anmelde. Hier kannst Du den Beitrag lesen.

Natürlich sind auch meine anderen Beiträge mit viel Liebe geschrieben. Ich freue mich, wenn Du sie liest und mir Feedback gibst.

Das Foto zeigt im übrigen ein paaar verblühte Ballonblüten in meinem Garten. Sie leuchten so schön blau. Ich habe sie extra im Herbst stehen gelassen, um sie im Winter fotografieren zu können.