Holunderblütengelee

Ich kann vom Duft und Geschmack der Holunderblüten nicht genug bekommen und deshalb muss ich dieses Aroma auch für den Frühstückstisch konservieren. So bereite ich Holunderblütengelee zu:

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Zutaten

15-20 Holunderblütendolden, 1 Bio-Zitrone, eventuell einen Spritzer Zitronensäure, 1 Vanillestange, 700ml Apfelsaft 100%, 300ml Weißwein, 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Die Holunderblütendolden bei Sonnenschein pflücken, da das Aroma dann am besten ist. Die Dolden leicht schütteln und auf Verunreinigungen (alte Blüten, Läuse…) kontrollieren, möglichst nicht waschen. Die Dolden kopfüber über eine Schüssel halten und mit einer Schere die Stengel kurz unter den Blüten abschneiden. Die Blüten mit den kleineren Stengeln fallen dann in die Schüssel. Ein einzelnes Abzupfen der Blüten ist nicht notwendig. Die Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Wenn die Zitrone nur klein ist, einen Spritze Zitronensäure hinzufügen. Das Vanillemark aus der Stange kratzen und die Stange klein schneiden. Mark und Vanillestangenstückchen in die Schüssel geben. Mit Apfelsaft (ich habe naturtrüben genommen) und Weißwein auffüllen und alles vermischen. Die Blüten dabei ruhig ein bisschen nach unten drücken, damit sie von der Flüssigkeit bedeckt sind. Die Schüssel abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dabei hin und wieder umrühren. Am nächsten Tag die Mischung durch ein sauberes Geschirrtuch filtern. Das Geschirrtuch mit der Mischung ruhig kräftig auswringen. 1 Liter Flüssigkeit abmessen, mit dem Gelierzucker mischen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe machen und dann die ausgekochten Marmeladengläser randvoll füllen. Die Deckel gut verschließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Der Optik wegen kann man vor dem Befüllen noch ein paar einzelne Holunderblüten in die Gläser geben und dann erst den Gelee einfüllen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und guten Appetit!

PS: Hast Du schon mein Rezept für Holunderblütenlikör probiert?

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Flieg Hummel, flieg!

In der Reihe „Geschichten übern Gartenzaun“ möchte ich ein paar Beobachtungen und Erfahrungen teilen, die ich bei meinen Streifzügen durch unser kleines Gartenparadies erlebt und gesehen habe.

Hummeln können nicht fliegen, sagt die Physik. Die Hummel weiß das nicht und fliegt trotzdem.

…vielleicht hast du diesen Spruch schon einmal gehört! Hier zeige ich Dir die Steigerung:

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Zur Zeit stehen die Rhododendren im Garten in voller Blüte. Umschwirrt werden sie von Hummeln und Bienen. Als ich sie letztens mit meiner Kamera beobachtete, fiel mir dieses Exemplar besonders ins Auge. Die Hummel war sehr groß und flog unbeiirt um die Blüten herum. Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich ihre total ausgefransten Flügel.

Ich fand das so interessant und bewundernswert, dass ich sofort ein Foto machen musste!

Ein Flugzeug würde unter diesen Umständen niemals eine Starterlaubnis bekommen.

Übrigens können Hummeln trotz ihrem Missverhältnis zwischen Körpergröße und Flügelfläche fliegen, weil ihre Flügel sehr biegsam sind. Dadurch entstehen Wirbel, die ihnen Auftrieb geben. Bei meinem lädierten Model schien das sogar trotz Handicap zu funktionieren. Erstaunlich, oder?

Ist denn schon wieder Herbst?

Überall im Netz kann man schon wieder wunderschöne Fotos von Krokussen und Schneeglöckchen bestaunen. Auch ich hatte gestern große Lust, Nahaufnahmen von Frühblühern zu machen. Wir hatten warmen Sonnenschein und der Frühling lag in der Luft. Leider gab es noch keine Blumen im Garten. Also mussten die alten Samenstände der Echinacea herhalten. Ich fotografierte sie voriges Jahr in voller Blüte.

Meine Bearbeitung geschah wieder nach Lust und Laune und mutet etwas herbstlich an. Es fehlte noch das frische Grün.

Das erste Bild habe ich mit einem Objektiv von einem alten Diaprojektor gemacht. Ich habe es einfach vor den Body meiner Kamera gehalten. Alte Linsen mögen vielleicht nicht die Schärfe von modernen Gläsern besitzen. Aber sie zaubern in die Bilder einen Effekt, der aussieht wie gemalt, oder?

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Hier ist ein Vorher/Nachher-Vergleich für Dich.

Das zweite Foto habe ich mit meinem Makroobjektiv gemacht. Ich besitze das Tamron 90mm 2.8. Irgendwie hat mich die verblühte Blume an eine Rakete erinnert. Dem Hintergrund habe ich deswegen ein wenig „Sternenstaub“ hinzugefügt.

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Ich weiß, meine Art der Bildbearbeitung hat viele Fans, aber auch Kritiker. Zu diesem Thema habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben: Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite….

Ich finde, diese welken Schönheiten haben durchaus ihren Reiz, oder was meinst Du? Auf alle Fälle sieht man Fotos von Samenständen nicht so oft. Schon alleine deshalb sind sie ein Hingucker!

Willkommen September!

Nach dem heißen und trockenen Dauersommer begrüßt uns der September mit trüben Wetter und Regen. Endlich! Ich mag hohe Temperaturen. Aber die Wärme über so lange Zeit machte mich schon ein wenig mürbe. Vorhin war ich einmal kurz im Garten zum fotografieren. Ich muss sagen: Der Herbst hält unmissverständlich Einzug! Ich liebe diese Jahreszeit mit ihren bunten Farben. Und wie ich auch schon in meinem Beitrag Motive gibt es bei jedem Wetter! schrieb, gelang es mir, ein paar schöne Impressionen für Dich einzufangen.

Mein Fototipp für Fotos bei Regen

Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur falsche Kleidung. Und es gibt auch keinen Grund, bei ein paar Tröpfchen Regen die Kamera in ihrer Tasche zu lassen! Sollte es allerdings zu nass von oben werden, denke an einen Schutz für Deine Ausrüstung. Eine Gefriertüte, die Du am Boden aufschneidest, leistet gute Dienste und ist preiswert. Ist der Schauer zu stark, schone lieber Deine Kamera. Nach einem Regenguss sind dann ganz bestimmt wieder tolle Tropfenbilder möglich!

Also: Raus mit Dir!

Hast Du auch schon einmal im Regen fotografiert? Zeige gerne Deine Fotos in meiner Facebook-Gruppe Fotografie – Tipps (nicht nur) für Anfänger.

Hier habe ich noch ein paar andere Tropfenbilder aus meinem Garten für Dich!

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühsommerleben

In der Reihe „Geschichten übern Gartenzaun“ möchte ich ein paar Beobachtungen und Erfahrungen teilen, die ich bei meinen Streifzügen durch unser kleines Gartenparadies erlebt und gesehen habe.

Auf Facebook hatte ich Dich gefragt, welches Bild meines Ausflugs in die Oberlausitzer Natur ich zuerst bearbeiten soll. Die meisten Leser haben sich für den kleinen Schmetterling auf seiner Butterblume entschieden.

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“

Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter

Ich möchte dieses passende Zitat nutzen, um Dir ein bisschen zu erzählen, wie sich mein frühsommerliches Leben zur Zeit gestaltet.

Vormittags bis nachmittags arbeite ich als Berufsschullehrerin für Altenpflege. Hinterher widme ich mich unserem großen Garten. Da im Moment die Erntezeit beginnt, habe ich viel zu tun. Ich sammle die Früchte und mache daraus Marmelade, Chutneys und Liköre. Hier und hier habe ich Dir schon einmal Rezepte gezeigt.

Natürlich stehe ich nicht jeden Tag in der Küche. Die Pflanzen benötigen ja auch ihre Pflege. Beim Unkraut zupfen und gießen entdecke ich dann häufig hübsche Blüten und Insekten und „bewaffne“ mich mit meiner Kamera. Dabei entstehen viele Fotos. Zu viele! Ich schaffe sie gar nicht alle zu bearbeiten.

Abends sitze ich gerne mit meinem Partner vor dem Haus und genieße die Abendruhe. Ich liebe die Geräusche und Gerüsche lauer Sommernächte! Deswegen habe ich kaum Zeit für das entwickeln meiner Bilder und fürs bloggen. Im Winter vertreibe ich mir damit am Abend die Zeit.

Wie genießt Du die warme Jahreszeit?

 

 

Unbeachtete Schönheiten

Ich liebe den Frühling. Alles ist in Aufbruchstimmung. Es gibt Blüten und Blumen im Überfluss. Besonders die Obstbäume tragen eine spektakuläre Tracht.

Ganz versteckt und bescheiden blühen auch die Beerensträucher. Nur bei näherem Hinsehen erkennt man die faszinierende Schönheit der kleinen und wenig bunt gefärbten Blüten. Ich habe sie bei meinem Streifzug durch den heimischen Garten entdeckt. Sie stehen bei genauer Betrachtung den üppig blühenden Obstbäumen in nichts nach.

Rätsel

Weißt Du, welche Blüten zu welchen Beeren gehören? Tipp: Auf den drei Bildern blühen rote und schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren. Welches Bild gehört zu welchem Strauch? Am Ende des Artikels findest Du die richtige Lösung.

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Darum liebe ich die Makrofotografie

Ich mag die Makrofotografie. Damit sind Nahaufnahmen gemeint, die mindestens im Maßstab 1:1 abgebildet werden. Man kann dabei kleine Dinge also relativ groß darstellen. Das eröffnet dem Betrachter Ansichten, die er sonst gar nicht wahrgenommen hätte. Ich bin immer wieder erstaunt, was es in der Natur alles kleines zu entdecken gibt. An meinem Staunen lasse ich Dich gerne teilhaben. Ich erfreue mich daran, wenn ich Dir meine kleinen großen Entdeckungen zeigen kann und Du ebenso fasziniert bist wie ich.

Oder hast Du blühende Beerensträucher schon einmal so betrachtet?

Die Lösung des Rätsels

Auf dem Titelbild sind Stachelbeerblüten. Auf dem zweiten Bild ist eine Blüte der schwarzen Johannisbeere und auf dem untersten Bild eine Rispe der roten Johannisbeere. Hast Du es gewusst?

 

Rezept für Löwenzahn Blütengelee

Rezept für Löwenzahnblütengelee

Ich wohne auf dem Land. Zu unserem Haus (von uns liebevoll „Murkelhäuschen“ genannt) gehört ein großer Garten mit Unmengen von Obstbäumen und Beerensträuchern. Ein wenig Grünzeug bauen wir auch noch an. Klar, dass ich aus den Gaben der Natur auch die ein oder andere Leckerei zaubere. Es geht doch nichts über die Verwertung von selbst geenteten Früchten und Gemüse! Fruchtaufstriche, Chutneys, Liköre und sogar Ketchup habe ich schon hergestellt.

Ich mag es sehr, meine gärtnerisch-kulinarischen Schätze fotografisch abzulichten. So kann ich beide Leidenschaften prima miteinander verbinden. Es ist quasi meine Art der Food-photography. Da sich für meine Rezepte kein eigener Blog lohnt, bekommst Du hier deshalb in Zukunft immer mal eine kleine Köstlichkeit virtuell serviert. Los geht’s!

Von mehreren Seiten bekam ich den Tipp, einmal Löwenzahnblütengelee herzustellen. Das musste ich natürlich ausprobieren! Er wächst ja sowieso und ich musste ihn nicht extra anbauen.
Hier ist das Rezept zum Nachmachen, falls Du noch eine Beschäftigung suchst.

Zutaten

Löwenzahnblüten, 1 Liter Wasser, 1 Zitrone, 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Löwenzahnblüten sammeln (am besten aus dem Garten oder von einer ungedüngten Wiese) und die Blütenblätter heraustrennen (also quasi nur das nehmen, was später mal die Schirmchen werden würden). Danach 200g abwiegen (man braucht ziemlich viele Blüten und viel Geduld, bis man die 200g zusammen hat!), mit dem Wasser aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Bitte wundere Dich nicht über den Heugeruch. Das Endergebnis wird nicht so schmecken, wie es nun riecht. Das Ganze lässt man nun 24 Stunden stehen. Danach alles durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter gießen und ausdrücken.

Zu dem gewonnenen Sud den Saft der Zitrone und den Gelierzucker geben, unter Rühren aufkochen und 4 Minuten kochen lassen. Danach den noch heißen Gelee in sterilisierte (ausgekochte) Gläser geben. Sofort die Gefäße verschließen und auf den Kopf stellen.

Der Geschmack erinnert ein wenig an Honig. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und besten Appetit!

Motive gibt es bei jedem Wetter!

Ich lasse im Herbstgarten immer dekorative Samenstände stehen. Das hilft der Natur und sorgt für interessante Fotomotive im Winter. Außerdem hat man so eine prima Begründung für seine Faulheit ;-). Hier siehst Du eine verblühte Indianernessel, vom Reif kandiert. Wer eine andere, farbenfrohere Variante des Bildes anschauen möchte, sollte mal auf meine Facebook-Seite schauen.