Meine schönsten Frühlingsbilder

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Letzte Woche veröffentlichten gleich zwei Blogs denen ich folge eine Blogparade mit ähnlichem Inhalt. Cornelia von den Silvertravellers ruft auf, die schönsten Frühlingsfotos zu zeigen. Pixelwo bittet darum, sich Gedanken zu machen, warum man den Frühling liebt. Da sich beide Themen ganz wunderbar ergänzen, gibt es nun einen Beitrag für beide Blogparaden von mir!

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Ich muss sagen, die Auswahl der Bilder fiel mir nicht leicht. Zum einen fotografiere ich im Frühling immer sehr viel, weil es auch ausreichend Motive gibt. Ich habe also die Qual der Wahl. Zum anderen gefallen mir einige „frühere Werke“ nicht mehr. Mein Geschmack und mein Anspruch haben sich scheinbar geändert.

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Darum liebe ich den Frühling:

Alles ist im Aufbruch!

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Nach dem grauen, kargen Winter bin ich froh, wenn es wieder grünt und sprießt! Ich mag zwar jede Jahreszeit, der Frühling und der Sommer sind aber meine Favoriten! Ich liebe es, der Natur zuzuschauen. Wie sich die Pflanzen durch die Erde schieben, wie die Insekten wieder fliegen, wie die Vögel singen und ihre Nester bauen… Das löst in mir echte Glücksgefühle aus – auch wenn das sehr kitschig klingt! Ich beobachte dieses alljährliche Schauspiel immer mit großer Freude.

Ich liebe die Farben, Geräusche und Gerüche!

 

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Ich kann mich an den kräftig gelben Rapsfeldern kaum satt sehen. Der Duft von Veilchen und Holunderblüten ist unnachahmlich gut. Das Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen weckt die Lebensgeister.  Kurz: alle Sinne sind auf Empfang und werden verwöhnt!

Die Tage werden heller und wärmer!

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Bei längeren trüben Zeitspannen werde ich schnell missmutig. Wenn ich wieder am Abend auf der Bank vorm Haus sitzen und Licht tanken kann, geht es mir gleich viel besser. Ein Frühlingsgefühl stellt sich ein und ich fühle mich wieder vitaler. Außerdem friere ich schnell. Gut, wenn man sich nach dem kalten Winter wieder aufwärmen kann!

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Gefallen Dir meine Frühlingsbilder? Wenn Du ein paar Tipps brauchst, um deine Fotografie zu verbessern, dann klicke gerne hier: Fototipps

 

 

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So sieht ein Makrofotograf

Wenn man gerne fotografiert, entwickelt man automatisch ein Auge für besondere Motive. Sogar wenn ich meine Kamera nicht dabei habe, beobachte ich das Licht und mir fallen viele kleine Details auf. Insbsondere seit ich Makros mache, betrachte ich die Welt mit anderen Augen. Ich erblicke zum Beispiel schneller Insekten als andere und Pilze finde ich nach ästhetischen Gesichtspunkten. Mein Partner und mein Sohn sammeln die Essbaren und ich entdecke besonders hübsche oder klitzekleine Exemplare. Aber auch bei Pflanzen fallen mir schnell besondere Motive auf. Zum Beispiel Samenstände.

Hier zeige ich Dir meine neueste Entdeckung. Ein paar minikleine Sempervivum (Hauswurz) im blühenden Moos auf einem Stein. Zum Vergleich habe ich einen Euro daneben gelegt.

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Ich habe mir also meine Kamera und das Makroobjektiv geschnappt und mich direkt neben den Stein gekniet. Hier siehst Du die entstandene Aufnahme:

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Ich freue mich immer wie ein Kind, wenn ich meine Entdeckungen mit Dir teilen kann. Mich faszinieren die kleinen Zauberwelten, die man sieht, wenn man Nahaufnahmen macht! Das macht mich sehr glücklich.

Flitterwochen in Dänemark

Weißt Du was eine Honeymoon-Zystitis ist?

Das ist eine durch häufigen Geschlechtsverkehr hervorgerufene Harnblasenentzündung bei der Frau. Da ich als Dozentin für Pflege auch Krankheitslehre unterrichte, war die theoretische Erläuterung dieser Erkrankung bisher mein einzigster Bezugspunkt zu den Flitterwochen. Da wir dieses Jahr heiraten, rückt nun diese erste Reise als verheiratetes Paar auch bei uns in den Fokus (Ich hoffe nicht die passende Krankheit dazu, hihi!).

Liane vom Blog Die Reiseeule veranstaltet eine Blogparade mit dem Titel Die schönsten Honeymoon- bzw. Flitterwochen Ziele. Ich möchte ihren Aufruf zum Anlass nehmen, über unsere Pläne zur Hochzeitsreise zu berichten!

Wir fahren nach Dänemark!

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Warum? Weil wir schon jahrelang begeistert unsere Urlaube an der dänischen Westküste verbringen. Wir lieben die (manchmal wilde) Nordsee, die Ruhe und die weiten einsamen Strände.

Für wen eignet sich dieses Land als Honeymoonziel besonders?

  • Für Liebhaber einsamer Strände, fernab von trubeligen Promenaden.
  • Für Paare mit Kindern und/oder Hunden.
  • Für Menschen mit Flugangst.
  • Für „Selbermacher“, die auf den typischen Hotelservice verzichten können. In Dänemark sind Ferienhäuser und Wohnmobile typisch.
  • Für Leute, die sich selbst beschäftigen können und es ruhig mögen.
  • Für Paare, die auch ohne tropische Temperaturen den Strand und das Meer lieben.
  • Für Naturliebhaber.

Bernstein am Strand der Nordsee

Nach der aufregenden und anstrengenden Hochzeit möchten viele Paare logischerweise eine entspannte Reise verbringen und ihr Zweisamkeit genießen. Da geht ganz fantastisch in warmen Urlaubsländern. Deshalb fallen vielen Menschen als erstes Ziele wie Bali und Teneriffa ein. Allerdings gibt es durchaus Gründe, die eine Reise zu solchen Orten ausschließen. Sei es die Flugangst, der Hund oder die Aussicht auf eine Unterbringung in einem lauten Hotel. Mein Tipp für alle, die deshalb nicht in ein exotisches Land reisen möchten: Dänemark! Dort kann man mit Kind und Kegel ganz fantastisch entspannen. Man darf sich nur nicht vor zu viel Ruhe und ein wenig mehr Do-it-yourself scheuen. Dann liegt einem naturnahen Reiseerlebnis nichts mehr im Wege. Übrigens ist es im Hochsommer dort durchaus schön warm, so dass man auch baden gehen kann. Und wer auf romantische Sonnenuntergänge steht, der ist an Dänemarks Stränden allemal bestens aufgehoben!

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Warum ist Dänemark unser Lieblingsreiseland?

Wir haben weder Hunde, noch Flugangst. Trotzdem fahren wir jedes Jahr in unser Herzensland. Sobald wir in Dänemark sind, entspannen wir, als würde man einen Schalter umlegen. In dem Land ist vieles unkomplizierter als in Deutschland: Selbst an abgelegenen Strandzugängen findet man häufig saubere Toiletten. Parkgebühren zahlt man nur an besonders exponierten Stellen, wie Grenen. Supermärkte findet man auch in kleineren Gemeinden. Die Öffnungszeiten sind großzüzig gewählt. An den Straßen findet man immer wieder kleine Stände mit Gemüse, Brennholz und Marmelade. Dazu eine Kasse des Vertrauens. Am Strand gibt es kostenlose und ausreichende Parkplätze. An den Autostränden darf man sein Fahrzeug sogar mitbringen. Man liegt am Meer nicht Handtuch an Handtuch, sondern hat Platz zum Nachbarn… Das alles trägt sehr zu unserem Wohlgefühl bei. Ein zweiter Pluspunkt sind die liebevoll eingerichteten und sehr komfortablen Ferienhäuser. In Dänemark gibt es Häuschen, die findet man in Deutschland entweder gar nicht, oder kann sie sich nicht leisten. Wlan, Kamin und Whirlpool sind fast schon Standard. Manche Häuser warten sogar mit Pool, Sauna oder Tischfußball auf. Außerdem liegen die Siedlungen oft sehr strandnah. Wir lieben ausgiebige Strandspaziergänge und es ist einfach herrlich, wenn man dazu nicht erst kilometerweit fahren muss.

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Du siehst, es gibt viele gute Gründe, in Dänemark Deinen Urlaub und Deine Flitterwochen zu verbringen. Ich habe mir fest vorgenommen, bei Gelegenheit einen kleinen Ratgeber mit Tipps für die Reise ins Land der Wikinger zu schreiben. Ich hoffe, ich habe Dir bis dahin ein wenig Lust auf Dänemark gemacht!

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Wo hast du Deine Flitterwochen verbracht? Oder welche Reiseziele hast Du dieses Jahr?

28 Tage Content – meine Erfolge

Der Monat Februar ist vorbei. Ich habe wieder am Projekt 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teilgenommen! Mein Ziel war es, täglich mindestens 20 Minuten an meinem Blog zu arbeiten und fünf Artikel zu schrieben. Ich kann vermelden: Ziel erreicht! Es sind sogar 8 Artikel entstanden, die ich Dir hiermit noch einmal ganz besonders ans Herz legen möchte.

Hier sind die Top-Artikel:

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv hat am meisten Besuche erhalten. Darin erfährst Du, wie Du ganz einfach und kostenlos einen schönen Hintergrund für Deine Blog- und Produktfotos erhalten kannst.

Der Artikel Instagram – Beeinflusst es die Fotografie? regte besonders stark zum Diskutieren an. Er erhielt die meisten Kommentare. Darin gehe ich der Frage nach, ob Instagram unsere Art der Fotografie beeinflusst und warum das so ist.

Die meisten Likes erhielt der Beitrag Ist denn schon wieder Herbst?. Ich zeige Dir Bilder einer verwelkten Blüte. Ein Foto entstand mit dem Objektiv eines alten Diaprojektors.

Mein Lieblingspost des Monats Februar ist dieser hier: Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung. Das Schreiben hat mir am meisten Spaß gemacht. Ich teste darin eine Möglichkeit, kreativ zu neuen Foto- und Beitragsideen zu kommen.

Schau Dir gerne (noch einmal) meine Artikel an. Ich freue mich auf Dein Feedback!

Unser neues Familienmitglied

Darf ich vorstellen?

Hildegard!

Seit einem Monat ist unsere Familie ein bisschen größer geworden. Wir haben eine neue Katze. Nachdem Reinhard verstorben war, sträubte ich mich gegen ein neues Haustier. Mein Partner und mein Sohn wünschten sich recht schnell ein neues Kätzchen. Ich insgeheim auch. Aber der Verlust schmerzte lange. Noch einmal wollte ich es nicht riskieren.

Vor vier Wochen schenkten wir der lieben Hildegard ein neues Zuhause. Sie ist ein dreiviertel Jahr alt. Charakterlich ist sie das ganze Gegenteil vom Draufgänger Reinhard: sehr ruhig, eher vorsichtig und wahnsinnig verschmust. Sie hat ein ganz sanftes Wesen. Wenn man mit ihr spielt, dreht sie aber so richtig auf. Sie springt beim Jagen der Federn an der Angel sehr hoch und ist mit Feuereifer dabei!

Das Portrait zeigt Klein-Hildegard auf der Treppe im Hausflur. Vorsichtig und neugierig zugleich lugt sie um die Ecke. Ist sie nicht zuckersüß?

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Möge ihr ein langes und gesundes Leben vergönnt sein, damit wir sie viele Jahre verwöhnen können!

Instagram – Beeinflusst es die Fotografie?

Ich habe mir vorgenommen, über jede Social Media Plattform, auf der ich ernsthaft unterwegs bin, einen kleinen Bericht zu schreiben. Ich möchte ein wenig auf Vor- und Nachteile eingehen und Dir von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Beginnen möchte ich mit Instagram. Es ist nicht meine Lieblingsanwendung. Ich habe sie trotzdem zuerst gewählt, weil sie mich gerade etwas nachdenklich macht. Warum, erzähle ich Dir gleich.

Registriert habe ich mich dort schon vor ein paar Jahren, bis vor zwei Jahren besuchte ich Instagram aber nur sporadisch.

Vorteile von Instagram aus meiner Sicht

Die Suchfunktion über Hashtags funktioniert dort einwandfrei. Fast jeder vergibt für seine Bilder viele treffende Tags. Aufgrund dessen erhält man zu vielen Suchanfragen dann die passenden Bilder. Wenn man beispielsweise einen unbekannten Ort besuchen möchte, kann man Instagram prima als Suchmaschine nutzen. Man weiß dann schon vorher, wie es dort aussieht und was es so für Sehenswürdigkeiten gibt. Oder man ist auf einer Veranstaltung und kann gut schauen, was andere Leute so fotografieren.

Die Storys sind ein weiterer Vorteil. Das sind quasi Statusnachrichten, die nach 24 Stunden von selbst wieder verschwinden. Diese werden bei Instagram ebenfalls viel eingesetzt und sorgen für zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Profilen. zudem bieten die Storys mit hilfe von Symbolen und verschiedenen Schriftarten eine Menge individuellen Gestaltungsspielraum.

Facebook arbeitet zwar ebenfalls mit Hashtags und Storys, dort werden sie aber (noch) viel weniger genutzt.

Nachteile von Instagram

Der für mich größte Minuspunkt ist die fehlende Möglichkeit Links zu setzen. In der sogenannten „Bio“, einer Art Kurzvorstellung kann man eine einzige Verlinkung setzen. Unter den geposteten Fotos kann man überhaupt keine „Wegweiser“ setzen. Für mich ist das total unverständlich. Schließlich lebt Social Media doch von Empfehlungen und Verlinkungen, oder?

Zweiter Nachteil ist die fehlende Gruppenfunktion. Für mich macht es das ganze Netzwerk irgendwie anonym. Es können so kaum Diskussionen entstehen. Überhaupt fühlt sich Instagram für mich irgendwie „anonym“ an. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll.

Dritter Minuspunkt ist für mich, dass es eine ausschließliche Handyapp ist. Eine Fotoplattform, bei der man seine Bilder, die man mit einer „richtigen“ Kamera gemacht hat, erst umständlich auf das Smartphone ziehen muss, um sie hochladen zu können, wird für mich dem Namen nicht gerecht. Natürlich weiß ich, dass die Smartphone-internen Kameras immer besser werden. Auch die Bildbearbeitung am Handy entwickelt sich immer weiter. Trotzdem schließt man damit ein Stück weit die große Gruppe der externen Kameras aus. Das finde ich schade.

Was mich bei Instagram massiv stört

Ich werde mit den folgenden Worten vielleicht etwas schreiben, was mancher nicht hören will. Vielleicht werde ich sogar einen Shitstorm ernten. Aber es muss raus. Bestenfalls teilst Du mir Deine Meinung in den Kommentaren mit und wir kommen ins Gespräch. Eventuell übersehe ich ja ein Argument, weil mich das Ganze etwas wütend macht. Ich verstehe es nicht!

Ein was stört mich bei Instagram massiv. Es hat sich so ergeben, dass es schon fast einen Wettkampf gibt, wer den einheitlichsten Feed hat. Wenn ich böse wäre , würde ich schreiben: Wer es schafft, die langweiligste Abfolge von Fotos zu zeigen. Durch die Anordnung der Bilder als kleine Quadrate auf dem Handybildschirm ist nicht mehr nur das einzelne Bild wichtig, sondern es muss auch noch schön ins Gesamtbild seiner Werke passen. Das Foto verkommt dadurch zur Massenware. Und es öffnet Tür und Tor für die unreflektierte Anwendung immer der gleichen Filter. „Passt der Bildlook jetzt zu meinem Motiv?“ Egal! Die Hauptsache das Bild sieht aus wie die anderen! „Kann ich das hübsche Architekturbild jetzt zeigen?“ Nö. Es passt ja nicht zu meinen Naturaufnahmen! Man ist also entweder gezwungen, mehrere Accounts anzulegen (was viele User auch tun), oder man kann sein Repertoire nicht erweitern, weil es nicht zum Feed passt. Ist das nicht traurig? Bei meinen Recherchen zu diesem Phänomen, habe ich sogar schon eine sogenannte „Feeddesignerin“ entdeckt. sie hat sich darauf spezialisiert, Instagram Accounts zu „branden“ und die einzelnen Bilder so anzuordnen, dass sie ein schmeichelndes Gesamtbild ergeben. Das du mich nicht falsch verstehst: Es ist vollkommen ok, eine Marke zu entwickeln, Lieblingsfarben zu haben und einen bestimmten Fotografiestil zu entwicklen. Hier geht es aber darum, dass Instagram Einfluss auf die Fotografie nimmt.

Lassen wir es wirklich zu, dass eine Social Media Plattform unsere Art des Sehens, unsere Art des Fotografierens, unsere Art der Bildbearbeitung beeinflusst?

Wenn man User mit diesen Fragen konfrontiert, bekommt man gesagt, es würde ihnen so gefallen. Instagram hätte darauf keine Auswirkung. Das glaube ich aber nicht.

Ich für meinen Teil mache diesen Zirkus nicht mit. Mein Feed bleibt so bunt und wandelbar wie meine Fotografie. Ich nehme es mit Freuden in Kauf, dass ich dort deswegen nur sehr langsam neue Follower finde. Für mich zählt jedes einzelne Foto und ich bearbeite es so, wie das Motiv und die Stimmung es verdient hat. Wem das nicht stört, der kann mir bei Instagram gerne folgen. Wem mein Account dort zu wild ist, der kann sich gerne einen anderen, langweiligeren Vorzeigefeed suchen. Mir egal.

Hier siehst Du eine Collage meiner beliebtesten und ungeordneten Fotos  auf Instagram vom Jahr 2018:

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Schreibe mir gerne Deine Gedanken zu Instagram. Bist Du auch der Meinung, ein geordneter Feed begrenzt die eigene Weiterentwicklung und die Art der Fotografie? Oder ordnest Du Deine Bilder und warum? Oder lässt Dich Instagram total kalt und Du nutzt es überhaupt nicht? Ich bin gespannt auf Deine Ansicht.

Aus dem Nähkästchen geplaudert…

Birgit Schultz vom Marketing-Zauber hat zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Fakten, beziehungsweise Dinge preiszugeben, die einen persönlich ausmachen. Ich nehme meinen ersten Bloggeburtstag gestern zum Anlass, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Es wird Zeit, dass Du mich ein bisschen besser kennen lernst!

1. Aus dem Nähkästchen plaudern kann ich eigentlich gar nicht…

… denn ich besitze keines! Einen verlorenen Knopf bekomme ich zwar wieder rangefriemelt, das war es aber auch schon mit meinen handarbeitlichen Fähigkeiten! Früher in der Schule hatte ich in diesem Fach zwar eine 1, das lag aber nicht an meinem Geschick. Meine Mutter trennte alles zu Hause wieder auf und verbesserte und begradigte meine dreieckig gehäkelten Topflappen, die ich im Unterricht anfertigte. Die 1 hatte sich Mama verdient und nicht ich.

2. Ich koche gerne Marmeladen und stelle Liköre her

Ich wohne auf dem Land und habe sehr viele Obstbäume und -sträucher im Garten. Da wir es nie und nimmer schaffen, alles gleich zu essen, müssen die Früchte haltbar gemacht werden. Da liegt es nahe, Marmeladen und Konfitüren herzustellen! Ich mische dabei häufig Obstsorten, die es in dieser Kombination nicht im Laden zu kaufen gibt. Oder hast Du schon einmal Stachelbeer-Pfirsisch-Marmelade gegessen?

Auch alkoholische Tropfen setze ich gerne an. Voriges Jahr habe ich Dir beispielsweise ein Rezept für Holunderblütenlikör gezeigt.

Holunderblütenlikör

3. Ich fahre erst seit vier Jahren Auto…

… obwohl ich schon viel länger meinen Führerschein habe. Ganz kurz nachdem ich die Fahrerlaubnis mit 18 Jahren gemacht hatte, verursachte ich einen kleinen Unfall mit Blechschaden. Das berühmte Anfängerpech! Leider prägte mich dieses Ereignis so sehr, dass ich von da ab 14 Jahre lang so gut wie nicht mehr selbst gefahren bin. Ich hatte regelrecht Angst davor! In dieser Zeit wohnte ich in Zwickau. Dank öffentlichem Nahverkehr brauchte ich das Auto auch nicht unbedingt! Als ich dann in die Oberlausitz gezogen bin, konnte ich mich vor dem Autofahren nicht mehr drücken. Und siehe da: Mittlerweile fahre ich sogar gerne. Es ist zur Routine geworden! Allerdings hat es mich auch viel Überwindung gekostet!

4. Ich habe Angst vor Spinnen

Da wir ja einmal bei Ängsten sind: Ich ekle mich vor Spinnen! Aber nur, wenn sie sich bewegen. Als Makrofotografin fasziniert mich alles, was klein ist. Insekten und Spinnen gehören natürlich auch dazu! Wenn ich also eine Spinne gemütlich in ihrem Netz abhängen sehe, juckt es mich in den Fingern! Ich muss sie fotografieren! Aber wehe, sie bewegt sich! 🙂 Dann nehme ich schreiend reißaus! Ich weiß, dass meine Angst unbegründet ist, kann es aber nunmal nicht ändern. Eigentlich sind Spinnen ja sehr faszinierend. Hier ist das Portrait einer Kürbisspinne. Die Aufnahme habe ich letztes Jahr gemacht. Ich finde, sie schaut recht freundlich aus mit ihren sechs Augen, oder?

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5. Ich fürchte mich vor Krankheiten, gehe aber kaum zum Arzt

Du musst denken, ich bin eine absolute Memme. Und vielleicht stimmt das auch! Schon wieder ein Angstthema! Bei jedem Zipperlein bekomme ich sofort Angst, es könnte eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

Kopfschmerzen: Vielleicht Bluthochdruck? Oder gar ein Hirntumor?

Magenschmerzen: Oh weh! Bestimmt ein Geschwür!

ein Pickel auf dem Rücken meines Sohnes: Gürtelrose? Neurodermitis?

Das mag jetzt vielleicht lustig klingen, belastet mich aber manchmal ganz schön sehr! Blöderweise unterrrichte ich auch noch Krankheitslehre an einer Schule für Altenpflege. Ständig werde ich mit Symptomen und Krankheiten konfrontiert und kenne mich auf diesem Gebiet gut aus. Menschen, die mit dem Thema Gesundheit nicht so viel zu tun haben, leben da bestimmt sorgloser!

Wenn du jetzt denkst: „Die rennt bestimmt ständig zum Arzt!“ hast Du Dich aber geirrt. Dahin gehe ich wirklich nur, wenn ich den Kopf unter dem Arm trage. Ich vertraue den Göttern in Weiß einfach nicht!

6. Ich mag Kriegsfilme

Ich kann nicht einmal sagen, warum! Aber Kriegsfilme üben auf mich eine Faszination aus. Vielleicht, weil dieses Grauen eigentlich unfassbar und kaum erklärbar ist. Besonders eindrücklich finde ich den dreiteiligen Film „Unsere Mütter, unsere Väter“.

7. Ich lerne und recherchiere gerne

Ich besuche gerne Weiterbildungen und google gerne nach Dingen, die ich noch nicht weiß. Wenn ich zum Beispiel durch eine Straße laufe, die nach einer Persönlichkeit benannt ist, die ich nicht kenne, recherchiere ich diese Person später am Handy oder Laptop. Lese ich irgendwo einen fremden Fachbegriff, möchte ich meistens auch wissen, was er bedeutet. Fotografiere ich eine mir unbekannte Pflanze oder ein unbekanntes Insekt, google ich zu Hause so lange herum, bis ich mein Motiv bestimmt habe. Auf diese Weise habe ich mir ein recht hohes Allgemeinwissen angeeignet (so hoffe ich jedenfalls).

8. Ich gebe mein Wissen gerne weiter

Aus diesem Grund bin ich Lehrerin geworden und habe diesen Blog hier. Zum einen ist es sehr erfüllend, Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Zum anderen finde ich es schön, über die Fotografie zu reden und Anfängern ein wenig unter die Arme greifen zu können.

9. Ich liebe Dänemark

Mein Herzensland ist Dänemark. Jedes Jahr fahren wir in den Urlaub dort hin. Es fühlt sich schon wie Heimat an! Besonders die rauhe Nordseeküste hat es uns angetan! Stehe ich am endlos rauschenden Meer, kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Alles verliert an Bedeutung, wenn wir unsere stundenlangen Strandspaziergänge unternehmen. Mehr Erholung geht nicht!

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10. Ich schaue gerne Musiksendungen

Der Fernseher läuft bei mir sehr selten. In letzter Zeit habe ich allerdings meine Liebe zu Musiksendungen entdeckt. Ich mag zum Beispiel den „Eurovision Song Contest“ sehr. Ich habe „Sing meinen Song“ gesehen. Sogar „The Voice of Germany“ habe ich mir reingezogen.

Früher sang ich im Chor und spielte Querflöte. Heute singe ich nur noch Weihnachts- und Schlaflieder für meinen Sohn. Schade eigentlich!

11. Ich bin ein dankbarer Mensch

Ich brauche nicht viel zum glücklich sein. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Ich habe genügend zu essen. Ich habe eine wunderbare Familie. Ich fühle mich recht gesund. Ich kann mir Urlaub leisten… Das ist doch schon sehr viel! So gut wie mir geht es vielen anderen Menschen auch. Komischerweise hört man trotzdem so viele Menschen jammern und klagen! Über das Wetter, über die Politik, über die Landwirtschaft, über den Nachbarn, über die Ausländer…

Sicherlich bin ich auch nicht frei von solchen Gedanken. Ich rege mich sogar recht gerne auf! Ich habe ein hohes Gerechtigkeitsgefühl, was ich manchmal verletzt sehe. Ich hinterfrage viele Dinge. Irgendwo gehört ein Stück weit die Unzufriedenheit zum Menschsein dazu. Sonst würden wir uns nicht weiterentwicklen. Wir hätten schlicht und einfach keinen Grund dazu. Außerdem fördert das gemeinsame sich-aufregen das Gemeinschaftsgefühl.

Trotzdem sage ich mir mindestens einmal täglich laut, dass es mit gut geht. Und das meine ich ehrlich! Vor diesem Hintergrund verlieren viele aufregende Themen ihre Wichtigkeit. Sie sind plötzlich gar nicht mehr so tragisch.

So, jetzt kennst Du ein paar meiner Macken.

Welche Dinge machen Dich aus? Hast Du kuriose Eigenarten? Erzähle mir gerne davon! Findest Du Dich in ein paar meiner Eigentümlichkeiten wieder?

Heute ist mein erster Bloggeburtstag!

Vor genau einem Jahr ging mein erster Blogbeitrag online. Im Grunde war er nur eine kurze Zusammenfassung meiner Über mich – Seite. Aber ich hatte den ersten Schritt getan. Da war ein großes Glücksgefühl in meinem Bauch damals ;-). So ein bisschen wie Schmetterlinge beim frisch-verliebt-sein.

Mittlerweile sind sage und schreibe 90 Artikel dazu gekommen. Die fünf Artikel, die am häufigsten angesehen wurden sind folgende:

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1 und Teil 2

Ich hatte zu einer Blogparade aufgerufen. Andere Blogs, die sich mit Fotos beschäftigen, sollten ihre besten Fototipps preisgeben.

Gefrorene Seifenblasen fotografieren

Wie der Name schon sagt, habe ich in diesem Beitrag notiert, wie Du Seifenblasen gefrieren lassen kannst und sie dann am fotogensten ablichtest.

Warum Du niemals mit der Hobbyfotografie erfolgreich sein wirst!

Dieser Artikel kam etwas wachrüttelnd, beziehungsweise provokant daher und führte zu vielen Diskussionen besonders in Facebookgruppen. Sogar das unter Fotografen sehr bekannte Online-Fotografie-Magazin kwerfeldein teilte den Artikel. Deshalb bekam er auch so viel Resonanz. Er wird aber auch heute noch öfters angeklickt.

So findest Du Deinen Fotografie-Stil

Dieser Beitrag beinhaltet Tipps und sogar ein Arbeitsblatt zum Thema „Dein eigener Fotostil“. Viele hobbyfotografen fragen sich früher oder später, was ihre Fotos ausmacht. Der Artikel versucht, diese Frage zu beantworten.

Man kann aus dieser Auflistung gut erkennen, dass Dir besonders meine Fototipps sehr zugesagt haben. Das Teilen von solchen Tipps und Tricks ist auch das Hauptziel dieses Blogs und einer der Hauptgründe für das Bloggen von mir. Von daher passen meine und Deine Interessen fabelhaft zueinander ;-).

Wenn du genauer lesen möchtest, warum ich diesen Blog eröffnet habe, dann schau Dir gerne meinen Artikel Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen? an.

Es war ein schönes und lehrreiches erstes Bloggerjahr für mich! Ich bin nach wie vor sehr froh, dass es diesen Blog gibt. Er ist zu meinem „Baby“ geworden. Die Hauptsache, dass ich mich mit meinem kleinen „Baby“ hier so wohl fühle, bist aber Du, lieber Leser und liebe Leserin! Ohne Deine Likes, Deine Teilungen und Kommentare wäre es hier ziemlich langweilig und einsam. Ich freue mich über jedes kleine Zeichen von Dir! Insgesamt wurden meine Beiträge über 50.000 Mal von über 30.000 Menschen gelesen. Das mag für einen größeren Blog eine klitzekleine Zahl sein. Für meine Verhältnisse ist das aber ganz schön viel! Stelle Dir mal 30.000 Menschen auf einem Haufen vor!

Ich danke Dir vielmals!

Ausblick

Ich bin kein Mensch, der weit im voraus plant. Ich habe nicht einmal einen richtigen Redaktionsplan, obwohl dazu immer geraten wird. Spontane Ideen für neue Artikel oder Fotos werden bei mir kurzerhand als Memo auf dem Handy gespeichert. Eines kann ich Dir aber versprechen: Es wird weitergehen, denn solche Einfälle, die ich dann schnell ins Telefon notieren muss, habe ich recht häufig :-).

Derzeit bereite ich einen Artikel zur Nachtfotografie vor. Auch die Veranstaltung von Blogparaden und die Teilnahme an solchen Aktionen wird weiterhin im Mittelpunkt stehen, denn ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern.

Meine Hochzeit wird natürlich auch eine Rolle spielen.

Hast du Artikelideen oder Wünsche? Welche Beiträge haben Dir besonders gefallen? Was soll ich in Zukunft lieber anders machen?… Schreibe mir gerne Deine Gedanken! Denn ohne Dich wäre dieser Blog nichts.

Liebe Grüße, Steffi

PS: Folge mir gerne auch über meine Social Media Kanäle. Dann verpasst du keinen Beitrag!

 

 

 

 

 

 

Mein bestes Bild 2018

… oder doch lieber das wichtigste Foto?

Der unter Fotografen ziemlich bekannte Blog kwerfeldein sucht das wichtigste Bild 2018. Es soll nicht das beste Foto sein, sondern tatsächlich eines, was eine tiefere Bedeutung hat. Ich finde es schwierig, mich auf ein einziges Foto festzulegen. Ich habe im vergangenen Jahr viele tolle Momente erlebt. An vielen meiner Bilder hängen deshalb Erinnerungen, die ich nicht missen und gegeneinander aufwiegen möchte.

Letztendlich habe ich mich für dieses Foto entschieden:

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Es zeigt den Sonnenaufgang hinter meinem Schlafzimmerfenster. Wir haben noch die alten Doppelfenster. Anfang 2018 war es so kalt, dass der Frost uns diese Eistannen über Nacht ans Fenster malte. Das Bild erinnert mich ein wenig an Scherenschnitt und löst irgendein geheimnisvolles, aber auch ein heimeliges Gefühl in mir aus. Ich mochte als Kind das Märchen „Die Schneekönigin“ sehr. Vielleicht liegt es daran.

Ich mag die Aufnahme aber nicht nur wegen dieser Gefühle, sondern auch wegen dem Motiv an sich. So häufig sieht man heutzutage keine Eisblumen mehr. Obwohl sie so schön sind…

Was ist Dein wichtigstes Bild 2018?

Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen?

… und wie hat sich meine Einstellung zum Bloggen seitdem verändert? Gab es überhaupt eine Entwicklung?

Das Jahr neigt sich dem Ende. Fast zeitgleich jährt sich meine Bloggründung zum ersten Mal. Da liegt es nahe, ein kleines Resümee zu ziehen. Zufälligerweise hat Anna Livia Koschinski zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen? Anna hat auch ein paar Leitfragen gestellt, die ich gerne beantworten möchte.

Dein Warum: Was war der ausschlaggebende Grund, deinen Blog zu starten?

Zu dieser Frage kann ich auf einen meiner ersten Blogartikel verlinken: 4 Gründe für einen eigenen Blog. Ich gebe gerne mein Wissen weiter. Mit einem Blog kann ich viele Menschen erreichen. Meine Erfahrungen (nicht nur) zum Thema Fotografie kann ich damit gut teilen und jederzeit wieder aufrufen.

Welche Motivation hat dich getrieben, das Projekt umzusetzen?

Ich glaube, es war der Reiz des Neuen und der Aufbruchszauber, den der Beginn eines neuen Jahres so mit sich bringt. Und der glückliche Umstand, dass Anna gerade ihr Projekt 28 Tage Content – ein Schreibprojekt ins Leben rief. Es ging darum, jeden Tag zu texten. Das motivierte mich natürlich und brachte meinen Blog voran!

Welche Bedenken hattest du, welche Hürden gab es zu überwinden?

Ich bin ein Mensch, der schnelle Erfolge braucht. Geduld ist ein Fremdwort für mich. Ich wollte einfach loslegen. Eine Hürde für mich war die Wahl der technischen Grundlage. WordPress.com oder wordpress.org? Selbst hosten oder nicht? Oder doch lieber eine eigene Seite bei einem Anbieter dieser Website-Baukastensysteme wie Jimdo und co? Ich habe mich viel belesen müssen. Das hat mich so richtig genervt. Da will man anfangen und drauf-los-schreiben und muss sich mit solchem Schei* befassen 😉 ! Schlussendlich bin ich erst einmal den Weg des geringsten Aufwands gegangen. Bisher fühlt es sich richtig an.

Ich hatte außerdem Bedenken, dass mir die Themen für Blogartikel ausgehen würden. Bisher ist das noch nicht eingetreten.

Hattest du konkret geplant oder einfach losgelegt?

Es war eine spontane Eingebung, mit dem Bloggen zu beginnen. Ich hatte schon viele schöne Beispiele gesehen und wollte das auch probieren. Also habe ich einfach losgelegt.

Welche Ziele hattest du dir gesteckt? Welche Pläne hattest du mit deinem Blog?

Ich wollte meine Fototipps und meine schönsten Bilder teilen. Mehr nicht. Ziele hatte ich mir keine gesteckt, außer natürlich zu wachsen und Leser zu gewinnen.

Gab es eine zeitliche Dimension, in der du gedacht und geplant hast? Hast du dir eine Frist gesetzt, in der du erste Meilensteine erreicht haben wolltest?

Es gab keine Meilensteine. Ich wollte den Blog zeitlich unbegrenzt führen und steigende Besucherzahlen erreichen. Konkrete Vorstellungen hatte ich aber nicht. Die Hauptsache: ein sichtbares Wachstum war zu verzeichnen.

Wie wolltest du deinen Blog aufbauen? Wie regelmäßig schreiben?

Ich wollte einen bis zwei Artikel in der Woche schreiben. Es hat sich jetzt auf einen Wochenbeitrag eingepegelt. Wenn ich weniger „schaffe“, bin ich unzufrieden.

Wen wolltest du erreichen?

Meine Zielgruppe sind und waren Anfänger in der Fotografie. ich veröffentliche hauptsächlich einfach zu verstehende und umzusetzende Fototipps. Ich möchte den Beginnern zeigen, dass die Fotografie ein wunderschönes Hobby ist. Sie sollen sich nicht erschlagen fühlen von Technik-Blabla. Ich kenne einige Leute, die möchten zum Beispiel den Automatik-Modus ihrer Kamera nicht verlassen, weil sie die fortgeschrittenen Funktionen für zu kompliziert halten. So schwierig ist das aber gar nicht. Natürlich sind auch alle anderen Leser ganz herzlich willkommen!

Was wolltest du für dich? Welche Blogger-Persönlichkeit wolltest du sein?

Eine entspannte und einfach zu verstehende Person, die Spaß am schreiben hat und ohne Druck arbeitet.

Welche Werte waren und sind dir wichtig? Für dich selbst, dein Schreiben und deinen Blog?

Selbstreflektion und Toleranz. Ich bin weder allwissend, noch maße ich es mir an, über andere Meinungen die Fotografie betreffend negativ zu urteilen. Außerdem möchte ich nicht arrogant rüberkommen. Ich will nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen, nach dem Motto: „So und nicht anders musst Du es machen!“ Ich sehe mich eher als Impulsgeberin. Das schließt ein, dass ich manche Dinge nicht bis ins kleinste Detail beschreibe. Der mündige Leser meines Blogs sollte schon in der Lage sein, Dinge die er nicht versteht auch einmal nachzugooglen. Natürlich kann er auch nachfragen.

Was wolltest du auf keinen Fall?

…noch so einen technikaffinen Expertenblog mit Fachartikeln, die keiner versteht. Ich mag es nicht, Dinge zu verkomplizieren. In meiner Hobbyfotografenlaufbahn bin ich über viele Seiten gestolpert, die ein wahres Mysterium um Blende, Iso und Belichtungszeit machten. So etwas wollte ich auf keinen Fall!

Wie ging es dir damit, als du deine ersten Artikel veröffentlicht hast?

Sehr gut! Ich war aufgeregt und checkte ständig die Zugriffszahlen.

Wie haben sich deine Einstellungen und deine Arbeitsweise zum Bloggen im Lauf der Zeit verändert?

Den Blog gibt es ja noch nicht einmal ein Jahr. Daher kann ich noch keine Entwicklung erkennen. Zu Beginn schrieb ich meine Artikel in der Badewanne über das Smartphone. Jetzt meistens mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett. Ich bin nach wie vor hochmotiviert. Mittlerweile hab ich mir allerdings ein Ziel gesetzt: Ich möchte am 10. Januar, meinem ersten Bloggeburtstag, 200 Abonnenten erreicht haben. Bisher habe ich 187 Follower. Es könnte also knapp werden.

Hat sich die Zielgruppe verändert oder deine Ausrichtung?

Jein. Es heißt ja immer so schön: „Finde Deine Nische! Halte sie möglichst klein!“ Die Fotografieanfänger sind nach wie vor meine Hauptzielgruppe. Aber ich habe mein Beitragsspektrum erweitert und damit meine Zielgruppe ausgebaut. Ich möchte gerne auch gleichgesinnte, also fortgeschrittenere Fotografen erreichen. Da ich mich auch sehr gerne mit dem Thema Social Media beschäftige, sind mittlerweile auch Bloggeranfänger und andere Blogger meine Zielgruppe. Ich habe zum Beispiel notiert, welche „Marketingstrategie“ ich mit meinem Blog habe und freue mich über Austausch mit anderen.

Da dieser Blog mein Hobby ist, kann ich es mir erlauben, auch über andere Themen als die Fotografie und das Bloggen zu schreiben. Ganz neue Wege gehe ich mit der Planung unserer Hochzeit. Die Zielgruppe „zukünftige Braut“ wird aber nach unserem großen Tag sicherlich wieder verschwinden.

Wer mir „nur“ folgt, weil ihm oder ihr meine Fotos gefallen, ist natürlich auch ein gern gesehener Gast.

Wie hat sich dein Schreiben mit der Zeit entwickelt?

Ich denke, es geht mir etwas schneller von der Hand. Es fließt quasi aus mir heraus. Mein Schreibstil hat sich glaube ich nicht verändert. Oder?

Hast du deine Motivation und deine Ziele auf dem Weg beibehalten oder bist du mal vom Weg abgekommen?

Nö. Ich bin nach wie vor sehr motiviert. Da ich kaum Ziele habe und ziemlich planlos vorgehe, kann ich sie auch nicht aus den Augen verlieren 😉 . Wie gesagt: Ich mache das hier alles ohne Druck. Mein Blog ist neben der Fotografie mein Hobby. Es soll Spaß machen.

Hattest du Phasen, in denen du gezweifelt hast? Gab es Krisen, in denen du gern hingeschmissen hättest?

Ja. Als das Thema DSGVO hochkam, habe ich kurz überlegt, ob ich das Projekt „Blog“ wieder einstampfe. Ich war noch ganz neu dabei. Und dann kam da so ein großer Stein auf mich zu gerollt. Ich musste mich wieder belesen und war wieder genervt. Wie ganz am Anfang. Ich habe dann für mich entschieden, dass Thema zwar Ernst zu nehmen, aber mich nicht der allgemeinen Panikmache anzuschließen.

Liebe Anna! Vielen Dank für Deine Blogparade und die vielen interessanten Fragen. Es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten!

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