Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos

Michael betreibt den Blog Erkunde die Welt und ruft zwei Mal im Jahr zu einer Fotoblogparade unter dem Hashtag #FopaNet auf. Die Aufgabe besteht darin, sechs gut gelungene (Reise)fotos der vergangenen sechs Monate zu suchen. Zusätzlich sollen diese Bilder noch vorgegebenen Kategorien zugeteilt werden. Hier geht es zum Artikel, in dem alles weitere beschrieben wird.

Da es meinen Blog erst seit Anfang des Jahres gibt, beteilige ich mich das erste Mal an dieser Blogparade. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der ReiseEule.

Los geht´s!

Nahaufnahme

Nichts leichter als das! Ich liebe die Makrofotografie! Dieses Bild entstand im Schmetterlingshaus Jonsdorf in der Oberlausitz. Ein tolles Ausflugsziel für alle, die Schmetterlinge mögen. Ich habe noch viele Fotos mehr von diesem Besuch mitgebracht. Schau hier! Wenn Du einen Tipp möchtest, wie Du flinke Insekten nervenschonend fotografieren kannst, lies bitte diesen Artikel. Darin beschreibe ich Dir eine einfach umzusetzende Strategie.

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Nachts

Zu dieser Kategorie möchte ich Dir gerne eine Abendaufnahme der Albrechtsburg in Meißen, Sachsen zeigen. Meißen hat eine wirklich wunderschöne Altstadt und ist eine Reise wert. Sicherlich werde ich zu meinem Wochenendausflug in dieses Kleinod noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Wenn Du Dich über die Burg informieren möchtest, schau hier vorbei.

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Nass

Die Moritzburg. Das Märchenschloss von August dem Starken ist ein wahrer Touristenmagnet. Umgeben von Wasser ist dieses Barockschloss schon ein wenig kitschig. Deshalb habe ich mein Foto auch dementsprechend bearbeitet. Mittels Tilt-shift sieht es nun aus, wie aus dem Modellbau. Hier geht es zur Webseite des sächsischen Schlosses.

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Kontrast

Blau und Gelb bilden Komplementärfarben, stehen also im Kontrast zueinander. Aus diesem Grund habe ich das Foto der des Berges „Landeskrone“ bei Görlitz zur Kategorie „Kontrast“ ausgewählt. Ist diese Landschaft nicht wunderschön? Wenn ich leuchtend-gelbe Rapsfelder sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Wenn Du Dich über die Farbgebung bei Bildern informieren möchtest, lies gerne meinen Gastartikel auf dem Mitmachblog. Leider ist dieser Blog mittlerweile privat. Aber auf Wunsch erhälst Du dort Zugang.

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Farbtupfer

Dieser Binnenleuchtturm steht nicht weit von der Moritzburg entfernt am Fasanenschlösschen. Er diente Ausgust dem Starken als Kulisse für nachgespielte Seeschlachten. Er bietet einen schönen Farbtupfer im trüben Wasser.

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Schönstes Foto

In dieser Kategorie möchte ich Dir eine Aufnahme der Nelkenwurz (Geum) aus meinem Garten zeigen. Ich liebe dieses Bild, weil es eine wunderschöne Blüte ist. Zu diesem Foto gab es auch eine Blogparade. Neun Fotografen bearbeiteten die Raw-Datei. Wenn Du Dir die tollen Ergebnisse anschauen möchtest, empfehle ich Dir die Auswertung meiner Blogparade.

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Zusatz

Ein Bild möchte ich Dir unbedingt noch zeigen. Es entstand eines Morgens im Winter. Wir haben noch die alten Doppelfenster im Schlafzimmer. Väterchen Frost zauberte wunderschöne Eisblumen daran. Im Hintergrund siehst Du die aufgehende Sonne. So steht man doch gerne früh auf, oder?

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Das war mein kleiner Halbjahresrückblick. Ich bin schon sehr gepannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer. Die letzten Male haben über 100 Blogger mitgemacht. Das bietet interessanten Lesestoff, denke ich!

Vielen Dank an Michael für seine großartige Idee und die Organisation!

Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und Dir ein paar Blogbeiträge der anderen Teilnehmer zeigen, die mir besonders gefallen (wird fortlaufend aktualisiert):

Bilder von Rügen und Stralsund. Eine klare „aufgeräumte“ Linie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bilder: https://www.pixelwo.de/schoenste-reisefotos-1-2018

Atemberaubende eiskalte Landschaftsaufnahmen: https://www.reisewut.com/2018/06/fotoparade-1-2018-unsere-schoensten-bilder/

Traumhaft schöne Landschaften: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-1-2018/

Bilder von Bergen: https://www.moosbrugger-climbing.com/fopanet-fotoparade-2018/

Bilder von Florida in hoher Qualität: https://aiseetheworld.de/bilder-florida-rundreise/

Norwegische Aufnahmen bunt gemischt: 8-meine-schoensten-reisefotos/

Hochwertige Landschaftsfotos: http://wanderlust.team/2018/06/fotoparade-1-2018/#

Besonders vielfältige Aufnahmen: https://natworldwild.com/2018/06/17/fotoparade-01-2018/

„Bleiben-im-Kopf-Fotos“: https://paleica.com/2018/06/18/fotoparade-1-2018-meine-schoensten-reisefotos/

Tolle Fotospots: https://www.borboletameetsworld.de/fotoparade1-2018/

Fernwehauslösend: https://www.feeistmeinname.de/2018/06/meine-schoensten-reisefotos-yeah-fotoparade/

Sehr professionelle Bilder: https://www.hikelust.de/fotoparade2018-1/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 2

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es zum Teil 1. Dort findet ihr die ersten sieben Beiträge der Blogbeiträge! Dies hier ist Teil 2.

8. 5 Tipps für bessere Fotos

Zu Sabine gehört der Blog Ferngeweht. Bei ihr geht es wieder um die Reisefotografie. Sie hat Dir 5 Tipps aufgeschrieben, wie Du ganz easy die häufigsten Anfängerfehler bei Deinen Fotos vermeiden kannst. Man findet diese Fehler sehr häufig, obwohl sie eigentlich einfach abzustellen sind. Man muss nur daran denken!

9. Foto-Tipp: Besser Querformat oder Hochformat?

Karin und Markus schreiben auf ihrem Blog Fotonomaden. Unterlegt mit anschaulichen Bildern beantworten sie Dir die Frage nach dem Bildformat. Sie stellen die einzelnen Fortmate vor und geben Tipps, wann welches Format die beste Bildwirkung erzielt. Dabei gehen sie aber nicht nur auf das Quer- und das Hochformat ein, sondern stellen Dir auch Panoramen und quadratische Fotos vor.

10. Auto fotografieren: Wie Du in 4 Schritten tolle Fotos von Autos machst

Alexander ist Autor des Blogs Vecartec. Er geht in seinem informativen Beitrag der Frage nach, wie man fotogene Aufnahmen von seinem Auto macht. Seine Tipps sind kurz und gut umsetzbar. Wenn Du also Autos fotografieren möchtest, bist Du mit Alexanders Beitrag bestens vorbereitet.

11. Meine Fünf besten Fototipps

Eigentlich lohnt es sich ja schon, nur wegen den tollen Fotos Gunther Dihlmans Blog zu besuchen. Er nennt sich Kamera und Foto Zubehör. In seinem Beitrag gibt es wieder Anfängertipps. Der Artikel bietet einen Rundumschlag. Er klärt die Frage JPEG oder Raw, reißt Regen zum Bildaufbau an und vieles mehr. Ein echter Impulsgeber!

12. Fotografie-Tipps für Landschaftsfotografie

Silvia ist eine Abenteuerin, Wanderin und Reisende. Sie gestaltet den Blog Abenteuerzeilen. Ihr Artikel beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie, Bildbearbeitung und allgemeinen Tipps für Anfänger. Dazwischen gestreut hat sie wirklich spektakuläre Fotos ihrer Reisen. Wenn Du dieses Jahr eine Reise planst, solltest Du Dir vorher ihren Beitrag durchlesen!

13. Meine besten Fotografie-Tipps

Ich habe natürlich auch einen Beitrag für Dich! Ich habe vier allgemeine Tipps für Anfänger in der Fotografie, die sehr wichtig sind. Ich erzähle Dir beispielsweise, wie und wo Du ehrliche Fotokritiker findest und warum Du Dich bei Deinem Hobby nicht unter Druck setzen solltest.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Mitwirkenden für die interessanten Beiträge.

Bitte schau Dich in Ruhe auf den verlinkten Blogs um. Es lohnt sich!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Aufgrund der vielen tollen Artikel, habe ich mich dazu entschlossen, die Auswertung auf zwei Beiträge aufzuteilen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum der Einsendung.

Besuche bitte unbedingt auch Teil 2.

1. Meine einfachen und wirksamen Fotografie-Tipps

Gebhard Roese betreibt den Blog Sehpferd. Er fotografiert mit Unterbrechungen schon seit 65 Jahren. In seinem Artikel gibt er Dir sieben Tipps zum Thema Equipmentkauf, Kamerahaltung und Motivwahl. Seine Ratschläge sind kurz und gut.

2. Meine Fotografie Tipps – Wie man ein schönes Bokeh zaubert

Der zweite Artikel stammt vom Blog Teacuppic. Die Autorin beschreibt darin ausführlich und verständlich, wie man in einem Foto ein schönes Bokeh (die Lichtkreise im Hintergrund) erzeugt. Sie untermauert Ihre Ausführungen mit erklärenden Bildern und beschreibt sogar noch, wie man das Bokeh mit selbst erstellten Schablonen verformen kann. Man lernt in diesem Beitrag sehr gut die Blende verstehen. Der Artikel lädt zum Nachmachen und experimentieren ein und ist perfekt für Anfänger umsetzbar.

3. 15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Miuh betreibt einen Reiseblog. Er nennt sich Geheimtippreisen. Sie gibt uns ganze 15 Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Foto aus einem fahrenden Fahrzeug heraus machen möchte. Dabei gibt es nämlich eine ganze Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nicht immer ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Auto auszusteigen und eine Rast einzulegen. Dann gilt es, den (fahrenden) Moment zu nutzen. Zusätzlich zeigt Miuh uns interessante Fotos zum Thema.

4. [Blogparade] Spiel mit der Schärfentiefe – Versuch macht klug mit dem Makroobjektiv

Auch Liane betreibt einen Reiseblog. Sie ist die ReiseEule. In ihrem Beitrag geht es allerdings nicht ums Reisen, sondern um die Schärfentiefe. Sie zeigt Dir, wie sich der Schärfebereich in Abhängigkeit von der gewählten Blende verändert. Es ist eine verständliche Erklärung mit Bildern, die Du gut nachvollziehen kannst. Der Beitrag ist ähnlich wie der vom Blog Teacuppic.

5. Die Kameramodi – Alles eine Sache der richtigen Einstellung

Ina, Nico und vier Kinder aus Norwegen stecken hinter dem Blog Mit Kind im Rucksack. Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, für was das Einstellrädchen oben an Deiner Kamera da ist, dann kann ich Dir ihren Artikel empfehlen! Sie erklären Dir, was es mit den einzelnen Buchstaben, den Kameramodi, auf sich hat. Außerdem geben sie Tipps, wann Du welchen Modus am sinnvollsten einsetzt.

6. Was ich bisher über Food-Fotografie gelernt habe, zehn Tipps für Anfänger

Jenny betreibt den Blog Jennyisbaking. Sie gibt Dir zehn toll verständliche Tipps für Anfänger der Food-Fotografie. Ich sage Dir: Bei den Fotos im Artikel bekommst Du sofort Appetit und Lust aufs Backen und Fotos schießen! Ich habe sehr viel Neues gelernt und werde bestimmt den einen oder anderen Rat bei meinen Marmeladenfotos in Zukunft umsetzen. Genauso unkompliziert wie ihre Rezepte ist übrigens auch ihr Fotoequipment.

7. Meine Food-Fotografie Ausrüstung

Purple Avocado heißt der Blog von Sabrina. Auch bei ihr geht es um Food Fotografie. Sie hat Dir einen superausführlichen Artikel zusammengestellt, der sich um das Fotografiequipment dreht, was sie nutzt. Sie hat ein enormes Wissen über Dauerlicht, Blitzlicht, Lichtformer und co. Zusätzlich „beleuchtet“ sie noch die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Lichtarten und gibt Tipps zum Zubehör. Prädikat: Technik, die begeistert!

Das waren die ersten sieben Beiträge. Hier geht es noch einmal zu Teil 2! Teile den Artikel gerne, damit auch andere Fotobegeisterte von den Tipps profitieren! Vielen Dank!

 

Wie verträumte Fotos schon in der Kamera entstehen…

Verspielt, verträumt, märchenhaft, romantisch, zart … all das sind Adjektive, die man im Zusammenhang mit Bildern sieht, die viel weiches Bokeh enthalten. Oftmals werden diesen Fotos nachträglich am Computer digitale Overlays und Texturen hinzu gefügt. Hier hatte ich schon einmal beschrieben, was das ist und wie ich solche Dateien nutze.

Du kannst solche Effekte aber auch schon während des Fotografierens einfügen. Das erspart Dir eine umfangreiche Manipulation während der Bildbearbeitung. Ich persönlich liebe die Spielerei am Computer. Trotzdem zeichnet es natürlich einen guten Fotografen aus, wenn er möglichst schon ein sehr gutes Rohbild hat und nicht zu tief in die digitale Trickkiste greifen muss.

Hier siehst Du noch einmal den Vergleich zwischen dem Original und meiner Bearbeitung.

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Wie habe ich das schöne Bokeh im Vorder- und Hintergrund gemacht?

Ich habe mich auf unsere Wiese gelegt und durch ein paar Narzissen auf die Osterglocken DAHINTER fokussiert. Dazu habe ich natürlich den Autofokus ausgeschaltet. Er hätte mir immer die vorderen Blumen scharf gestellt. Die gelben Kreise im oberen Bilddrittel und das weiche verschwommene Grün, was die Stengel des Hauptmotivs verdeckt, stammen also von den unscharfen Pflanzen im Vordergrund. Meine „Hauptblüten“ stehen wiederrrum ein wenig entfernt vor einer noch nicht belaubten Hecke. Diese wurde vom warmen Sonnenlicht angestrahlt und bildet somit den rötlichen weichen Hintergrund.

Welche Einstellungen habe ich gewählt?

Da mir genügend Licht zur Verfügung stand, wählte ich eine sehr kurze Belichtungszeit (1/2000 stel Sekunde). Die Blende öffnete ich weit (f=2.8) um einen kleinen Schärfebereich und ein schönes weiches Bokeh vor und hinter der Pflanzen zu bekommen. Den ISO wählte ich sehr niedrig, um Bildrauschen zu vermeiden. Die Brennweite betrug 90mm. Ich habe das Makroobjektiv von Tamron genutzt.

Über den Tellerrand Fotorand geschaut…

Perdita Petzl und Henrik Spranz sind für mich DIE Fotografen, wenn ich an romantische Naturbilder denke. Schau doch mal auf ihrer Seite vorbei. Du wirst über ihre wunderbaren verträumten Bilder staunen. Ich bin jedenfalls immer wieder von Neuem fasziniert, wie die beiden mit Licht malen.

 

Helle Blumen fotografieren

In den letzten Tagen habe ich viele Fotos mit Buschwindröschen gesehen. Zur Zeit bilden sie wieder an manchen Orten wunderschöne weiße Blumenteppiche. Was mir bei den Bildern häufig auffällt: Die zarten Blütenblätter sind einfach nur weiß. Sie strahlen flächig und ohne Zeichnung. Wenn man die Köpfchen der Blumen jedoch von Nahen besieht, erkennt man eine zarte, filigrane Struktur. Sie sind ganz fein geädert.

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Das Problem

Buschwindröschen schließen ihre Blüten im Schatten. Möchte man sie im geöffneten Zustand fotografieren, muss man sie in der Sonne ablichten. Da die schneeweißen Blütenblätter aber das Licht stark reflektieren, überstrahlt es dann oft in den hellen Bereichen des Fotos. Die Blüten sind ohne Struktur und Zeichnung. Das gleiche Problem hat man natürlich auch bei anderen sehr hellen Blüten und Gegenständen. Auch Hochzeitsfotografen haben oft ihre liebe Not mit den hübsch verzierten Brautkleidern. Sie wirken auch gerne flächig weiß neben den dunklen Anzügen der Bräutigame.

Die Lösung

Viele Wege führen nach Rom. Und viele Möglichkeiten führen zu einem gut belichteten und nicht zu hellen Buschwindröschen.

1. Nutze eine kurze Belichtungszeit!

Unsere lieblichen Blümelein stehen auf einem sehr dünnen Stengel. Dadurch schwanken sie recht schnell im Wind. Es ist also angebracht, mit einer sehr kurzen Belichtungszeit zu fotografiern. Das vermindert zu einem die Bewegungsunschärfe durch das Wanken und die zitternde Hand des Fotografen. Zum anderen fällt dadurch weniger Licht auf den Sensor der Kamera, da die Lichteinfallszeit ja nur kurz ist. Das Foto wird dunkler und damit auch unsere überstrahlten Blütenblätter.

2. Nimm eine höhere Blendenzahl!

In der Regel fotografiert man kleine Blumen mit einem Makroobjektiv. Diese sind meist sehr lichtstark. Nutzt man die Offenblende (also z.B. f=2.8), fällt viel Licht auf den Sensor, das das Loch (die Blende) sehr weit geöffnet ist. Man erhält also wieder ein sehr helles Bild. Zudem ist der Schärfebereich sehr klein. Schließt man die Blende (Blendzahl wird größer), wird das Foto dunkler und der scharfe Bereich größer. Da Du ja bestimmt nicht nur ein Staubgefäß deutlich abbilden möchtest, sondern einen Großteil der Blüte, ist eine etwas geschlossene Blende also besser. Durch den größeren Schärfebereich werden auch wieder kleinere Verwacklungen besser toleriert.

3. Meide die Mittagszeit zum fotografieren!

In den Mittagsstunden steht die Sonne am höchsten. Sie strahlt am hellsten. Weiße Flächen reflektieren das Licht besonders stark. Es blendet und das Foto wird überbelichtet. Nutze zum Fotografieren also die frühen Morgenstunden oder die Zeit kurz vor Sonnenuntergang, wenn die letzten Strahlen den Boden berühren. Aber beeile Dich! Buschwindröschen schließen bei fehlendem Licht schnell ihre Blüten.

4. Schatte die Blume leicht ab!

Du hast nur mittags Zeit? Auch kein Problem. Besorge Dir ein helles dünnes Tuch oder ein T-shirt und dämpfe damit das Sonnenlicht. Buschwindröschen wachsen gerne unter Bäumen. Vielleicht kannst Du Deinen Sonnenschutz sogar mit ein paar Wäscheklammern an den Zweigen befestigen?! Wenn Du nun das Gefühl hast, die grünen Blätter der Pflanze werden zu dunkel wenn Du die weiße Blüte korrekt belichtest, dann helle die Blätter auf. Dies erreichst Du beispielweise mit einem Stück Alufolie, einer Rettungsdecke oder einem Blatt Papier. Probiere, wie Du diese Dinge als Reflektoren einsetzen kannst! Helle damit punktuell die Blätter auf, während die Blüte im Schatten bleibt.

Wenn Du die grünen Pflanzenteile nicht vor Ort aufhellen möchtest oder kannst, ist es auch nicht so schlimm. Während der digitalen Bildbearbeitung ist es auch später noch möglich, die Tiefen aufzuhellen. Das geht besser, als ausgebrannte überbelichtete Stellen nachträglich abzudunkeln. Eine kleine Unterbelichtung ist also besser korrigierbar, als eine Überbelichtung.

5. Fotografiere auf Augenhöhe!

Runter auf die Knie, oder auf den Bauch! Fotografiere die Blumen nicht von oben. Sie wirken platt und reflektieren die Sonne besonders stark. Nimmst Du sie von der Seite auf, entsteht eine interessante Perspektive. Die Blüte wird räumlicher. Vielleicht schimmern sogar die Staubgefäße durch die dünnen Blütenblätter?

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Je nach Deinen Vorrausetzungen kannst Du natürlich auch mehrere Tipps gleichzeitig anwenden, um ein korrekt belichtetes Blümchenfoto zu erhalten. Probiere es doch einfach mal aus!

Hat Dir dieser Artikel weiter geholfen? Empfehle ihn gerne weiter. Ich freue mich auch über Kommentare und Links zu Deinen Bildern von hellen Blüten.

Du möchtest noch mehr Blütenfoto-Tipps, die leicht umzusetzen sind? Hier entlang!

Hier findest Du alle meine Artikel mit Tipps zur Fotografie.

Fototipp: Nutze den Hintergrund bewusst!

Ein häufiger Anfängerfehler: Du bist so mit dem Hauptmotiv beschäftigt, dass Du den Vorder- und den Hintergrund außer acht lässt und gar nicht so richtig wahr nimmst. Manchmal findet man vielleicht auch ein tolles Motiv, aber die Umgebung stört.

Mein Tipp: Spiele mit dem Hintergrund! Baue ihn bewusst als gestaltendes Element ins Bild mit ein!

Das Problem

Ein gutes Beispiel liefert dieses Bild hier. Ich fotografierte die Narzisse in meinem Garten. Hinter der Pflanze befand sich eine dunkle Hecke. Dahinter stand das Auto des Nachbarn. Sein Rücklicht wurde von der Sonne bestrahlt und leuchtete dadurch rot. Ich hätte mich jetzt ärgern können über den unnatürlichen Lichtfleck. Oder ich hätte ihn in der Nachbearbeitung aus dem Bild entfernen können.

Die Lösung

Ich öffnete die Blende (großes „Loch“ gleich kleiner Blendenwert gleich kleiner Schärfebereich) und positionierte mich mit der Kamera so, dass sich der nun entstandene rote Bokehkreis genau hinter der Blüte befand. Die Narzisse wurde nun quasi vom Hintergrund zusätzlich betont. Der Lichtkringel ist mein gestalterisches Mittel, um das Foto interessanter zu machen. Die weit geöffnete Blende lässt das Auto verschwinden. Ohne den Lichtkreis wäre das Bild ein ganz normales Blumenfoto. Schön, aber nichts besonderes.

Probiere es mal aus. Du wirst sehen: Man kann auch in der Fotografie aus der Not eine Tugend machen!

Hier geht es zu einem anderen Fototipp.

 

Blogparade – Meine besten Fotografie-Tipps

Ich möchte hiermit zu einer Blogparade aufrufen! Diese richtet sich an alle Fotografie-Begeisterten. Gesucht werden Fototipps und -tricks, die Du gerne mit anderen teilen möchtest. Es ist dabei ganz egal, mit welcher Kamera Du fotografierst. Es ist auch völlig schnuppe, ob Du Anfänger oder Profi bist. Es ist ganz gleich, ob Du Blogfotos machst, Makros, Portraits, Architektur oder Deinen Dackel fotografierst!

Wichtig ist, dass Du Tipps für uns hast.

Diese Hinweise können die Fotografie allgemein betreffen, Erfahrungen zu Equipment und Low-Budget beinhalten, oder sich mit der Bildbearbeitung beschäftigen. Vielleicht möchtest Du auch einfach „nur“ Fotografie-Anfänger motivieren, oder bedienst eine interessante Nische? Oder Du hast eine Step-by-Step-Anleitung für die Umsetzung einer interessanten Fotoidee? Möchtest Du uns über Deine größten Anfängerfehler berichten? Prima! Immer her damit!

Wie kannst Du mitmachen?

  1. Schreibe bis zum 01.05.2018 einen Artikel zum Thema „Meine Fotografie-Tipps“ und verlinke diesen Beitrag hier in Deinem Text.
  2. Verlinke Deinen Bericht in einem Kommentar unter meinem Beitrag hier.

Wie geht es weiter?

Ich werde zum Abschluss in einem gesonderten Artikel alle Beiträge verlinken und besonders informative Texte hervorheben.

Ich freue mich sehr auf Deine Fotografie-Tipps und bin schon sehr gespannt darauf!

Ich habe natürlich auch einen Artikel zum Thema geschrieben: Meine besten Fotografie-Tipps.

Diese Blogparade ist beendet. Hier findest Du die Auswertung Teil 1 und Teil 2.

28 Tage Schreibprojekt – mein Re­sü­mee

Den Februar über lief das „28 Tage Content“ Schreibprojekt von Anna Livia Koschinski, an dem ich teilnahm. Nun ist schon März und ich möchte Dir erzählen, wie es mir damit ergangen ist.

Es war ein guter Monat für diesen Blog. Als ich am 1. Februar begann, war er erst drei Wochen alt. Im vergangenen Monat habe ich 17 Beiträge veröffentlicht. Aber auch an den anderen Tagen war ich nicht tatenlos. Ich überarbeitete beispielsweise meine Über mich-Seite, bearbeitete Fotos und machte mich ein wenig mit Pinterest vertraut.

Mir hat es sehr gefallen, wie Anna diesen Monat begleitet hat. Es gab regen Austausch in einer eigens dafür angelegten Facebook-Gruppe. Außerdem versorgte uns Anna mit gut umsetzbaren Tipps rund um das Schreiben. Ich hatte im Februar zwei Wochen Urlaub. Natürlich konnte ich deshalb die Zeit auch optimal nutzen und hatte gute „Wettkampfbedingungen“ und stressfreie Tage. Mich hat der Monat gut voran gebracht und es hat mir sehr viel Spaß gemacht!

Diese Beiträge kamen bei Dir besonders gut an:

Das Herzstück des Monats ist meine insgesamt achtteilige Fotografie-Biografie. Sie stellt meinen fotografischen Werdegang dar und ist mit vielen Fotos bestückt. Darin steht zum Beispiel geschrieben, wie sich meine Leidenschaft entwickelte, mit welcher Technik ich fotografiere und warum ich bis heute ohne Photoshop auskomme (obwohl ich meine Bilder trotzdem bearbeite). Es freut mich sehr, dass diese acht Beiträge schon viele Leser erreicht haben. Falls Du meine Fotografie-Biografie (nochmal) lesen möchtest – hier findest Du Teil 1.

Ein anderer Artikel, der mir sehr am Herzen liegt, ist mein erster Fototipp. Ich erkläre in diesem Beitrag, wie Du ganz einfach in Dein Foto eine Lichtstimmung zaubern kannst. Das Ganze geht super einfach und funktioniert ohne Bildbearbeitung. Hier geht es zum Fototipp #1.

Falls Du bloggst, aber nicht so viel fotografierst, kennst Du die leidige Frage: Woher bekommt man gute Blogfotos und/oder Hintergründe für Pinterest-Grafiken? Anlässlich der frostigen Temperaturen habe ich ein Bild für Dich zur Verfügung gestellt, dass Du nach Herzenslust dafür nutzen darfst. Zum Foto geht es hier entlang.

Der Artikel mit den meisten Klicks handelt von der neuesten Social-Media-App „Vero“. Ich stelle sie kurz vor und erkläre, warum ich mich dort erst einmal nicht anmelde. Hier kannst Du den Beitrag lesen.

Natürlich sind auch meine anderen Beiträge mit viel Liebe geschrieben. Ich freue mich, wenn Du sie liest und mir Feedback gibst.

Das Foto zeigt im übrigen ein paaar verblühte Ballonblüten in meinem Garten. Sie leuchten so schön blau. Ich habe sie extra im Herbst stehen gelassen, um sie im Winter fotografieren zu können.

 

 

 

 

Farben in der Fotografie

Ich habe auf dem Mitmachblog einen Artikel zum Thema „farbenfroh“ veröffentlicht.

Im Bereich der Fotografie nimmt die Farbgebung eines Bildes einen hohen Stellenwert ein. Wenn ihr euch ein bisschen genauer in das Thema „eingoogled“ erhaltet ihr viele Tipps, wie die ideale Farbgestaltung eines Fotos zu sein hat. Zum Beispiel: Bilder mit viel rot darin, werden häufiger angeklickt. Logisch – gilt doch die Farbe des Feuers und […]

über Farben in der Fotografie — MitmachBlog

Fototipp #1

Neben meiner Rubrik Evergreens – Bilder mit Bedeutung möchte ich Dir auch in loser Folge Fototipps geben. Das ein oder andere ausführliche Tutorial wird sicherlich auch darunter sein. Ich liebe es, low-budget-Dinge bei meinen Bildern einzusetzen, die meist auch ganz schnell umzusetzen sind. Los gehts…

Fototipp #1 ~natürlicher Filter~

Für das untere Foto der Collage habe ich einfach ein oranges Tuch ganz nah seitlich vor die Linse gehalten – und schwupps – fertig ist die Sonnenuntergangsstimmung völlig ohne Bildbearbeitung, Lightroom-Preset, oder irgendein overlay. Die Fotos sind tatsächlich out of cam. Es macht Spaß mit solchen einfachen Dingen tolle Effekte zu erzielen. Natürlich kann man auch andere Dinge vor die Linse halten – zum Beispiel farbiges Papier.

Du hast den Tipp ausprobiert? Zeige mir gerne Dein Werk oder andere Tricks für tolle Fotos! Ich freue mich darüber!

Fototipp
natürlicher Filter, ganz ohne Bildbearbeitung