Neujahrsgrüße mit Blick hinter die Kulissen

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen!


Vielleicht hast Du Dich schon gewundert, warum es von mir bisher keinen Jahresrückblick gegeben hat. Er wird am 10.01.2019 erscheinen. Dann gibt es diesen Blog nämlich genau ein Jahr und ich kann die beiden „Ereignisse“ miteinander kombinieren.

Bis zum 03.01. läuft noch meine kleine Blogparade zur Bildbearbeitung des Kleeblattes oben. Du kannst gerne noch teilnehmen. Ich freue mich! Die Ergebnisse aller Teilnehmer stelle ich Dir danach in einem gesonderten Beitrag vor.

Hinter den Kulissen…

Ich möchte Dir gerne zeigen, wie das Foto für diesen Beitrag entstand. Zuerst musste das Bild logischerweise in den Kasten! Ich habe ein Making-of-Foto für Dich gemacht. Es ist nicht sonderlich schön. Es dient ja auch nur zu Demonstrationszwecken:

makingofkleeblatt

So habe ich die Aufnahme gemacht: In einem meiner Zimmerpflanzentöpfe wächst Klee als „Beilage“. Ich habe mir ewas davon heraus gezupft und vor glitzerndes Geschenkpapier gestellt. Anschließend habe ich das Kleeblatt mit einer Taschenlampe von unten beleuchtet und mit meinem Makroobjektiv fotografiert. Fertig!

Danach ging es an die Bildbearbeitung. Die einzelnen Schritte erkläre ich Dir zur Auswertung der Blogparade. Hier kannst du Dir aber vorab schon einmal einen Vorher/nachher-Verleich zum Hin-und her-switchen anschauen. Cool, oder?

Bis dahin! Lass es dir gut gehen! Deine Steffi

 

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besondere Motive zur Weihnachtszeit

Auch zum Advent und zu Weihnachten gibt es viele Dinge, die Fotografen gerne ablichten. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze und Holzengelchen laden zum fotografieren ein. Häufig ähneln sich die Bilder. Das ist nicht schlimm, aber auf Dauer etwas eintönig. Deshalb habe ich hier ein paar kreative Fototipps für Dich notiert.

Ich möchte Dir ein paar neue Motivideen zeigen, die besonders die Herzen der Makrofotografen höher schlagen lassen. Denn auch wenn Blüten und Insekten nicht zur Verfügung stehen, kann man die Nahlinsen nutzen!

Das Beitragsbild ganz oben besteht aus kleinen gestapelten Schmucksteinen und Streusternchen. Ich habe sie im Bastelbedarf gekauft. Ich bin eine kleine Elster. Ich liebe es, wenn es funkelt und glitzert. Die Sterne habe ich ganz einfach auf einen weißen Teller gelegt und von oben fotografiert. Die Ausleuchtung erfolgte mit dem ganz normalen Küchenlicht. Das blaue Bokeh und die Strahlen habe ich nachträglich hinzugefügt.

Die folgenden Fotos zeigen klitzekleine Sternchen aus dem Bastelladen. Manchmal findet man diese kleinen Pailletten auch als Sonderangebote in den Discountern. Sie werden als Bastelmaterialien oder als Streudeko angeboten. Das erste Motiv gefällt mir wegen der kleinen Luftblase auf dem Sternlein, das in einem Glas mit Wasser schwimmt.

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Im zweiten Bild sind silberfarbene und blaue glitzernde Pailletten zu sehen. Sie „baden“ in einer Wasser-Öl-Mischung. Das kalte Licht habe ich mit einer Taschenlampe erzeugt. Es lässt das Foto schön frostig erscheinen.

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Für das Foto Nummer drei habe ich das Glas mit den Sternen zusätzlich auf einen alte CD gestellt. Deswegen hat das Bild einen kunterbunten Hintergrund.

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Die Motive sind außergewöhnlich und kreativ, wie ich finde. Vielleicht lasse ich davon ein paar Postkarten drucken.

Habe ich Dir mit diesem Beitrag ein paar neue Inspirationen gegeben? Dann experimentiere doch auch einfach mal mit Bastelzeug, Wasser, Öl und co!

Du möchtest noch mehr winterliche Motivideen? Hier gibt es Tipps für gefrorene Seifenblasen.

Welches Foto gefällt Dir am besten?

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Diese klitzekleine gefrorene Seifenblase habe ich vorgestern im Licht der aufgehenden Sonne fotografiert. Sie lag auf der mit Raureif bedeckten Umrandung unseres Hochbeetes. Gefällt Sie Dir? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild. Das goldene Glitzern und Funkeln passt so schön zur Adventszeit. Fast könnt man meinen, es ist eine Weihnachtskugel. Ich finde es immer wieder magisch, wenn ich es schaffe, diese zarten und vergänglichen Gebilde entstehen zu lassen. Hast Du es selbst schon einmal versucht?

Ich habe einen Ratgeber zum Thema Seifenblasen gefrieren und fotografieren geschrieben. Du findest auch viele andere Fotos meiner runden Schätze unter diesem Link. Natürlich freue ich mich sehr über Deinen Besuch!

Gefrorene Seifenblasen fotografieren

Jetzt kommt sie wieder, die kalte Jahreszeit! Und damit beginnt auch wieder die Zeit, in der man Seifenblasen gefrieren lassen kann. Was noch vor zwei Jahren ein absoluter Geheimtipp unter uns Fotografen war, eroberte im letzten Jahr das Internet. Überall sah man sie, die zauberhaften Bilder von den zarten, filigranen und im Normalfall äußerst schnell platztenden Schönheiten. Auf Facebook und Instagram wurden Tipps getauscht über die optimale Zusammensetzung der Seifenlauge und die besten Wetterbedingungen.

Auch ich möchte meine Erfahrungen auf diesem Gebiet mit Dir teilen und Dir natürlich meine gesammelten Werke präsentieren. Vielleicht kann ich Dir noch ein paar Tricks verraten, die Du noch nicht kanntest…

Eins vorab:

Du brauchst Geduld!

Man liebt sie, oder man hasst sie. Seifenblasen gefrieren zu lassen, ist eine Kunst für sich. Selbst wenn Du das beste Wetter bestellt hast und die ausgereifteste Seifenblasenmischung zusammengerührt hast, kann es Dir passieren, dass Du keinen Erfolg hast. Warum? Vielleicht hast Du ein mieses Karma, oder der Luftdruck ist falsch, oder was weis ich! Es klappt manchmal einfach nicht! Meist ist es dann so, dass die Blasen entweder nicht gefrieren, oder vorher platzen. Pech gehabt! Probiere es ein anderes Mal und ärgere Dich nicht!

Diese Zutaten benötigst Du:

Eine Kamera und ein Objektiv. Da die kleinen Kullern (Durchmesser 2-5 cm) am beständigsten sind, empfehle ich Dir ein Makroobjektiv zu nutzen.

Ein Stativ. Wenn Du es erst einmal geschafft hast, dass eine Seifebblase gefroren ist, so hält sie deutlich länger, als die Kugeln im Sommer. Bis zu eine halbe Stunde habe ich das schon geschafft. Du kannst also getrost ein Stativ nutzen, denn Du hast Zeit!

Seifenblasenlauge. Es kursieren die wildesten Mischungsrezepte im Netz. Ich hatte bisher am meisten Erfolg mit Geschirrspülmittel, Wasser und ein wenig Zucker (einfach mal rumprobieren!) und mit stinknormalen Seifenblasenmittel ohne irgend welche Zusätze. Die besten Ergebnisse erzielte ich immer, wenn die Mischung Zimmertemperatur hatte.

Einen Strohhalm. Wenn du ein wenig Seifenblasenlauge ansaugst und die Blase dann gleich mit dem Trinkröhrchen auf Deine gewünschte Unterlage pustest, bist Du nicht darauf angewiesen, dass Deine Blase auf eine gut erreichbare Stelle fliegt.

So gehst Du am besten vor:

Wähle einen Tag mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Am besten hat es bei mir immer geklappt, wenn das Thermometer ungefähr -3 bis -8 Grad Celsius anzeigte. Ganz wichtig: Es muss absolut windstill sein!

Puste nun eine Seifenblase und warte bis sie gefriert. Wie oben schon beschrieben, wird das nicht immer auf Anhieb klappen. Du benötigst unter Umständen viele Versuche. Das ist normal!

Besonders gelungen finde ich immer richtig runde Bubbles. Also keine halben Seifenblasen, sondern komplett ausgeformte.

Richte Deine Kamera auf dem Stativ aus und fokussiere manuell (der Autofokus wird dein zartes Motiv bestimmt nicht erkennen) auf die vordere Haut der Blase. Begieb Dich dabei auf Augenhöhe mit Deinem Motiv. Vergiss den Bildstabilisator nicht auszuschalten, wenn du ein Stativ nutzt. Nutze eine mittlere Blende. Du kannst die Belichtungszeit ja ruhig etwas ausdehnen, wenn Du nicht freihändig fotografierst. Abdrücken. Fertig!

Extratipps

Wenn Du Dir einen dunkleren Hintergrund suchst, hebt sich Deine Seifenblase optisch besser ab.

Die aufgehende Sonne im Hintergrund bietet einen tollen kalt/warm – Kontrast.

Den gleichen Effekt erhältst Du auch, wenn Du einen farbigen Hintergrund nutzt (z.B. auch aus Tonpapier).

Wähle den Untergrund ganz bewusst aus. Deine Seifenblase kann noch so schön sein. Gefriert sie im Schlamm oder auf einer unfotogenen Stelle, wird Dein Foto nur halb so sehenswert. Wenn Du sie aber im Schnee oder auf einem alten Samenstand oder Zweig ablichten kannst, gelingt Dir Dein Bild viel besser. 

Das Gegenlicht oder sogar der Schein einer Taschenlampe von hinten lässt die Eisblumen auf Deiner Seifenblase wunderbar kontrastreich zur Geltung kommen.

Hier zeige ich Dir noch meine neueste goldene Seifenblase im Sonnenlicht.

Ich wünsche Dir viel Spaß und vor allem viel Erfolg bei Deinen Versuchen. Aber Vorsicht! Es macht süchtig!

Zeige mir gerne Links zu Deinen Ergebnissen in den Kommentaren!

Wenn Dir dieser Artikel geholfen hat, empfehle ihn gerne weiter!

Hummelschwärmer

Derzeit summt und brummt es nur so in der Natur und in meinem Garten. Nachdem letzte Woche ein kamerascheuer Schwalbenschwanz beim Anblick meines Fotoapparates das Weite suchte, hatte ich heute mehr Glück! Ein seltener Hummelschwärmer ließ genau drei schnelle Aufnahmen zu, bevor er verschwand. Hier ist ein Wikipedia-Link zum zu den Schmetterlingen gehörenden Insekt. Ich habe mich riesig über seinen Besuch gefreut. Siehst Du, wie transparent seine Flügel sind?

Wenn Dich ein schneller Tipp für gute Insektenfotos interessiert, lies bitte diesen Artikel von mir.

Fototipps fürs Schmetterlingshaus

Im Mai ging es zum Betriebsausflug ins wunderschöne Schmetterlingshaus nach Jonsdorf. Ich konnte viele gute Fotos machen. Nun möchte ich gerne meine Erfahrungen, die ich an diesem Tag machen konnte, mit Dir teilen. In diesem Tropenhaus gibt es nicht nur Schmetterlinge, sondern auch Reptilien, Äffchen und Fische. Ich möchte mich in meinem Beitrag aber nur auf die Insekten fokussieren.

Tipp 1: Trage luftige, helle Kleidung!

In Schmetterlingshäusern herrschen tropische Temperaturen. Es ist feuchtwarm. Ziehe Dich also nicht zu warm an, schließlich möchtest Du Dich ja wohl fühlen und Deinen Besuch genießen können. Helle Kleidung reflektiert Licht, dunkle Kleidung schluckt es. Trage also helle Töne.

Schmetterlinge mögen übrigens rot. Da Du die kleinen Flatterer aber schlecht fotografieren kannst, wenn Sie auf Deinem Rücken sitzen, oder auf Deinem Arm, verzichte lieber auf diesen Farbton.

Tipp 2: Plane den Tag und die Uhrzeit Deines Besuchs!

Meide wenn möglich Zeiten, an denen viele Besucher die Location besuchen. Das zeigt teilweise auch Google an. Du hast dann einfach mehr Ruhe und musst keine Rücksicht auf andere Leute nehmen.  Besonders hoch frequentiert sind die Wochenenden, Feiertage und Schulferien. Da Du auf Blitzlicht verzichten musst, wähle einen sonnigen Tag für eine hohe Lichtausbeute.

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Tipp 3: Nimm Dir Zeit!

Das hat mehrere Gründe. Solltest Du an einem kühlen Tag das Schmetterlingshaus besuchen, wird Dein Objektiv erst einmal anlaufen. Du fotografierst also wie durch eine Nebelwand. Warte also erst einmal ab, bis sich Dein Equipment aklimatisiert hat.

In dieser Zeit kannst Du Dir gemütlich einen Überblick verschaffen. Wo sitzen die faszinierenden Insekten? Wo sind ihre Futterplätze? Wo gibt es schönes Licht und hübsche Pflanzen?

Du wirst weniger Erfolg haben, wenn Du selbst unter Zeitdruck stehst und hektisch umhergehst. Sicher scheuchst Du damit die sensiblen Tiere auf. Bringe also genügend Zeit mit, um die Schmetterlinge beobachten zu können und vermeide schnelle Bewegungen.

Tipp 4: Nehme Dir ein Tuch zum putzen des Objektivs mit!

Wie ich oben schon geschrieben habe, werden Deine Linsen eventuell durch die hohe Luftfeuchte anlaufen. Ein weiches und fusselfreies Reinigungstuch hilft ungemein beim säubern der Gläser.

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Tipp 5: Störe die Tiere nicht und vermeide Blitzlicht!

Du bist Gast im Lebensraum der Flatterer! Störe die Insekten bitte nicht. Versuche sie weder aufzuscheuchen, noch zu berühren. Wenn die Tiere vor Dir wegfliegen, bekommst Du ohnehin keine Gelegenheit, sie zu fotografieren. Auch das Blitzlicht irritiert die Schmetterlinge.

Tipp 6: Wähle das richtige Objektiv!

Ich hatte mein Makroobjektiv und mein Teleobjektiv dabei. Ein Teleobjektiv bietet Dir die Möglichkeit, Fotos von weiter entfernten Insekten zu machen, ohne sie zu stören. Manchmal wirst Du, da Du die Wege nicht verlassen darfst, dadurch unerreichbare Schmetterlinge vor die Linse bekommen. Das Makrobjektiv bietet sich für entspannte und in Deiner Nähe sitzende Tiere an. Ich würde Dir eher zu längeren Brennweiten ab 50 mm raten.

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Tipp 7: Fokussiere auf die Augen!

Wie auch bei Menschenportraits solltest Du den Fokus auf die Augen der Tiere legen. Unsere Sehgewohnheiten fixieren automatisch die Augen von Mensch und Tier. Sie sollten deshalb scharf abgebildet werden.

Tipp 8: Wähle die richtige Kombination von Blende, Belichtungszeit und Iso!

Die größte Schwierigkeit ist es, die richtigen Einstellungen Deiner Kamera zu wählen. Es empfiehlt sich eine höhere Blendenzahl zu wählen. Du möchtest ja so viel Schmetterling wie möglich scharf abgebildet haben. Je kleiner die Blende, desto größer der Schärfebereich.

Leider wird Dein Bild dadurch aber dunkler, weil weniger Licht auf den Sensor trifft. Du musst also die Belichtungszeit erhöhen. Das bedeutet aber wiederrum, dass Dein Fotomotiv möglichst still sitzen muss und Du selbst eine ruhige Hand haben musst. Sonst wird Dein Bild trotz richtigem Fokus matschig durch die Bewegungsunschärfe.

Deine eigene Unruhe kannst Du durch Nutzung eines Stativs verhindern. Allerdings bist Du damit sehr unflexibel. Wenn Du Dein Dreibein endlich richtig positioniert und eingestellt hast, ist der Schmetterling vielleicht schon wieder weggeflogen.

Bleibt noch der Iso. Wenn Du einen hohen Wert wählst, erhälst Du ein helleres Bild, trotz kleiner Blende und längerer Belichtungszeit. Problem? -Ja, richtig! Das Foto rauscht. Zumindest, wenn Du wie ich eine preiswerte Einsteigerkamera benutzt. Meine Canon 700d beginnt schon bei ISO 400 deutlich zu rauschen. Das stört mich sehr!

Du siehst also, es ist ein kleiner Drahtseilakt und Du musst eine Kompromisslösung für die optimale Kameraeinstellungen finden. Wenn Du die vorangehenden Tipps umsetzt, kannst Du Deine Ergebnisse aber günstig beeinflussen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Ausflug in ein Schmetterlingshaus. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, empfehle ihn gern weiter!

Hier habe ich noch einen Tipp für Insektenfotos für Dich!

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Dieser Beitrag nimmt an einer Blogparade von Frau Schweizer zum Thema „Tipps“ teil.

 

 

 

 

Frühsommerleben

Auf Facebook hatte ich Dich gefragt, welches Bild meines Ausflugs in die Oberlausitzer Natur ich zuerst bearbeiten soll. Die meisten Leser haben sich für den kleinen Schmetterling auf seiner Butterblume entschieden.

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“

Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter

Ich möchte dieses passende Zitat nutzen, um Dir ein bisschen zu erzählen, wie sich mein frühsommerliches Leben zur Zeit gestaltet.

Vormittags bis nachmittags arbeite ich als Berufsschullehrerin für Altenpflege. Hinterher widme ich mich unserem großen Garten. Da im Moment die Erntezeit beginnt, habe ich viel zu tun. Ich sammle die Früchte und mache daraus Marmelade, Chutneys und Liköre. Hier und hier habe ich Dir schon einmal Rezepte gezeigt.

Natürlich stehe ich nicht jeden Tag in der Küche. Die Pflanzen benötigen ja auch ihre Pflege. Beim Unkraut zupfen und gießen entdecke ich dann häufig hübsche Blüten und Insekten und „bewaffne“ mich mit meiner Kamera. Dabei entstehen viele Fotos. Zu viele! Ich schaffe sie gar nicht alle zu bearbeiten.

Abends sitze ich gerne mit meinem Partner vor dem Haus und genieße die Abendruhe. Ich liebe die Geräusche und Gerüsche lauer Sommernächte! Deswegen habe ich kaum Zeit für das entwickeln meiner Bilder und fürs bloggen. Im Winter vertreibe ich mir damit am Abend die Zeit.

Wie genießt Du die warme Jahreszeit?

 

 

Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite…

Kürzlich erhielt ich per E-Mail folgende Frage, die sich auf mein letztes Foto bezog. Ich möchte auf diese Frage gerne antworten.

„Frage, warum machst du das Foto so „hart“ Starke Konturen und kalte Farben. Du kannst so toll fotografieren, da brauchst du meiner Meinung nach gar nicht immer soviel bearbeiten. Sicher ist Geschmackssache, aber ich dachte ich darf dir das mal sagen 😉“

Danke erst einmal für das Lob. Wenn man gesagt bekommt, dass man toll fotografieren kann, freut man sich sehr. Tatsächlich bearbeite ich meine Bilder nicht, weil sie größere Mängel aufweisen, die ich mittels digitaler Pinselei ausbügeln muss. Oder anders gesagt: Aus einem schlechten Bild wird auch durch Retusche und Bastelei kein Meisterwerk.

Ich bearbeite meine Fotos, weil sie mir im Original zu blass und unscheinbar vorkommen. Selbst wenn ich wöllte, könnte ich die Bilder nicht natürlicher belassen, denn ich wäre am Ende unzufrieden mit ihnen. Ich kann einfach nicht aufhören damit! Pro Bild arbeite ich circa zwei Stunden am PC. Es ist für mich sehr entspannend. Eine prima Abendbeschäftigung, bei der ich nicht viel denken muss. Ein toller Ausgleich zum Tagesgeschäft! Wenn ich meine Fotos bearbeite, werden sie in jedem Schritt kontrastreicher und farbenfroher. Das macht meinen Stil aus. Ich mag bunte Farben, Schärfe und Kontrast.

Es gibt viele hervorragende Fotografen, die ihre Bilder natürlicher belassen. Auch das kann sehr schön aussehen. Ich folge über die Social media Kanäle vielen Nah-am-Original-Fotografen, weil mir deren Bilder gefallen. Für mich persönlich sind diese fast schon dokumentarischen Aufnahmen aber nichts. Ich mag es lieber pompöser.

Gerade diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen empfinde ich als sehr spannend und bereichernd. Ich mag die Vielfalt und das Zusammenspiel unterschiedlicher Fotografie-Stile.

Wenn Du mehr über die Stilfindung in der Fotografie erfahren möchtest, lies bitte diesen Artikel.