Blogparade Bildbearbeitung

Im letzten Blogpost fragte ich Dich, welches Foto du gerne einmal bearbeiten möchtest. Drei Bilder gab es zur Auswahl:

Auswahl Dateien

Gleichzeitig stellte ich die gleiche Frage auf meinem Instagram-Account. Gewonnen hat Bild c, also die Ringelblume. Danke an alle Abstimmer!

Hier ist das frostige Blümchen noch mal in groß als unbearbeitetes JPG:

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Damit das ganze ein wenig in geordneten Bahnen verläuft, werde ich Dir nun gerne die Möglichkeit geben, das Foto im Rahmen einer Blogparade nach Herzenslust zu bearbeiten.

So nimmst du an meiner Blogparade teil:

  1. Lade Dir das Bild in RAW-Datei oder als JPG herunter.
  2. Bearbeite das Motiv, wie es Dir gefällt.
  3. Schreibe einen Blogartikel. Dort kannst du Dein Kunstwerk zeigen. Natürlich darfst Du auch gerne Deine Bearbeitungsschritte erläutern.
  4. Verlinke in Deinem Beitrag diesen Beitrag hier.
  5. Setze den Link zu Deinem Beitrag unter diesen Artikel, damit ich Dein bearbeitetes Bild auch finde.

Wenn Du keinen Blog hast, aber trotzdem mitmachen möchtest, dann lade Dir das Foto trotzdem herunter. Schicke mir Deine Endversion als E-Mail an folgende Adresse: steffi.fleischer@gmx.net.

Wenn Du das Bild bei Instagram oder Facebook veröffentlichst, schicke mir bitte ebenfalls den Link oder kommentiere ihn hier unter diesen Beitrag. Vergiss nicht, meinen IG- oder FB-Account zu verlinken.

Einsendeschluss ist der 26.12.2019. Ich werde danach alle entstandenen Beiträge noch einmal in einem neuen Blogpost vorstellen.

Ich wünsche Dir viel Spaß und freue mich über eine rege Teilnahme!

 

Raureif am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

„Draußen ist alles kandiert. Wunderschön sieht das aus!“

Mit diesen Worten weckte mich mein Mann am Sonntag vor zwei Wochen.
Toll! Da kann man schon mal ausschlafen und dann bekommt man früh um sieben Uhr solche Infos!
Ich bin Langschläferin. Normalerweise macht es mich wütend, wenn man mich wegen solcher Nebensächlichkeiten aus dem Traumland holt. Da ich aber neugierig war, riskierte ich einen Blick aus dem Schlafzimmerfenster.
Ok. Er hatte recht! Und wie recht er hatte!

Ich beschloss, Fotos zu machen. Jetzt war ich ja ohnehin wach…

Was folgte waren zwei wunderschöne Stunden im Garten bei Morgensonne. Herrlich! Nur ich, meine Kamera und die erwachende Natur. Es glitzerte an allen Ecken und Enden. Das Gras, die Hagebutten, die Blätter und sogar die verbliebenen Ringelblumen aus der Blühmischung für die Bienen waren weiß glassiert. Was für eine Pracht! Was für eine Ruhe!
Die Ergebnisse meines morgendlichen Gartenrundgangs kannst Du Dir nun besehen.

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Und nun kommst Du ins Spiel!

Möchtest Du mir helfen? Ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich es gar nicht schaffe, alle Bilder zeitnah zu entwickeln.
Ich zeige Dir deshalb noch drei unbearbeitete Fotos. Schreibe mir doch bitte einen Kommentar, welches Motiv Du gerne in einer Blogparade bearbeiten würdest.
Die meist genannte Aufnahme werde ich Dir dann als RAW-Datei zur Verfügung stellen und Du kannst sie nach Deinem eigenen Geschmack gestalten. Danke!

Auswahl Dateien

PS: Ich habe bei Facebook ein kleines Video hochgeladen mit allen sehenswerten und unbearbeiteten Fotos, die an diesem Morgen entstanden sind. Es ist nicht perfekt, aber trotzdem ganz schick. Hier ist der Link zum Film.

Schaust Du noch…

… oder fotografierst Du schon?

In meinem Freundes- und Verwandtenkreis gibt es einige, die zwar eine Spiegelreflexkamera besitzen, sie aber kaum nutzen. Wie ist es bei Dir?

ringelblumenbienefrage


Einige von ihnen dachten beim Kauf, eine gute Kamera macht von allein auch gute Fotos. Aber kocht ein Koch auch automatisch tolle Gerichte, nur weil er sich hochwertige Töpfe leistet?

Andere knippsen zwar mit ihrer Kamera ganz hübsche dokumentarische Aufnahmen. Sie sind aber mit ihren Ergebnissen unzufrieden, weil sie wichtige Regeln der Fotografie nicht kennen. Begriffe wie Bildaufbau, Bildkomposition und Perspektive sind für sie Fremdwörter. Demzufolge erreichen sie auch nie hochwertigere Fotos.


Wieder andere sind frustriert, weil sie das Zusammenspiel aus Blende, Iso und Belichtungszeit nicht erlernt haben. Sie nutzen nur den Automatik-Modus ihrer Kamera. Irgendwann reicht ihnen das nicht mehr. Es fehlt aber die Zeit oder Lust, sich Wissen über die manuelle Bedienung anzueignen.


Ein Beweggrund kann es auch sein, dass man keine Zeit oder keine Geduld hat, um sich in die digitale Bildbearbeitung einzufuchsen.

Ich möchte dich motivieren!

Was auch immer die Gründe sind – es ist nie zu spät, sich mit der Fotografie auseinanderzusetzen! Auch kleine Schritte und Verbesserungen können Stück für Stück zum Erfolg führen. Deine Bilder werden sicher immer besser!

Ich habe jahrelang nur den Automatikmodus genutzt. Hier kannst Du meine Fotografie-Biografie lesen. Das Fotografieren ist ein Prozess, der langsam vonstatten geht.
Fotografieren ist ein wunderbares Hobby. Es lohnt sich, es zu versuchen und dran zu bleiben!

Übrigens… auch mit dem Smartphone kann man mittlerweile gute Bilder machen, wenn man beispielsweise die Fotoregeln bewusst einsetzt.

Hier auf meinem Blog erhälst Du viele Fotografietipps für Dein Vorhaben. Schau sie Dir gerne an, denn dazu habe ich sie aufgeschrieben. Ich freue mich!

Bildbearbeitungs-Challenge schottisches Schloss

Der Reisen Fotografie Blog hat ein Foto des schottischen Eilean Donan Castle zur Verfügung gestellt. Es soll von anderen Fotonarren nach Lust und Laune bearbeitet werden. Da ich diese Sehenswürdigkeit schon öfter auf Fotos gesehen habe, erweckte in mir das Interesse, bei dieser Aktion mitzumachen. Hier findest Du den Originalbeitrag. Wenn du Lust hast, kannst Du bei dieser Challenge auch gerne teilnehmen.

Das Originalbild

Was fiel mir auf?

Das Foto ist tolles Ausgangsmaterial. Es ist scharf, gut belichtet (vielleicht ein wenig zu dunkel, aber das macht nichts) und hat einen schönen Bildaufbau. Das Wetter ist jetzt nicht der Burner, aber halt typisch schottisch. die tolle Wolkenformation wollte ich unbedingt erhalten!

Auf den zweiten Blick störte mich der eklige Algenbewuchs im Vordergrund des Bildes und die rote Jacke der Touristin unten links neben der Brücke. Ich machte mich also an die Arbeit!

Meine Bearbeitung

Nach der RAW-Entwicklung mit dem Silkypix Developer entfernte ich mit dem Klonen-Werkzeug in Gimp die rot bejackte Person. Die anderen Menschen ließ ich im Bild. Wenn es mein eigenes Foto gewesen wäre, hätte ich alle Leute entfernt. Ich liebe Postkartenmotive und da stören die Touristen einfach. Vielleicht hätte ich auch eine Langzeitbelichtung gemacht, um die Menschen gleich von vorn herein gar nicht mit aufs Bild zu kriegen.

Danach nutzte ich die Online-Anwendung picmonkey. Dort begradigte ich das Foto etwas und schnitt unten den Algenbewuchs ab. Das Bauwerk rutschte nun zwar ein wenig zu vel in die Mitte, die hübsche Brücke wollte ich aber zum Ausgleich nicht auch noch opfern. Das Schloss schärfte ich ein wenig nach und erhielt dieses Ergebnis:

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Trotzdem störte mich das braune Geglibber am Ufer weiterhin. Deshalb entschied ich mich dazu, ein schwarz-weiß-Foto daraus zu machen.

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Du siehst also, dass die Bildbearbeitung bei mir ein Prozess ist. Hätte ich vorher gewusst, dass meine Endversion farblos wird, hätte ich die rote Jacke auch nicht entfernen müssen. Auch nutze ich mehrere Programme. Das ist einfach so „gewachsen“. Jede Anwendung hat für mich Vorteile, die ich gerne kombiniere.

Welche meiner beiden Versionen gefällt Dir besser? Schreibe es mir gerne in die Kommentare.

Pilze fotografieren – aber richtig!

Letzten Sonntag waren wir Pilze sammeln im Wald. Während mein Mann und mein Sohn die Körbe voll hatten, fand ich nicht wirklich viele essbare Exemplare.

Das lag an meiner Kamera! Ich hielt eher Ausschau nach fotogenen Motiven und beschäftigte mich daher nicht so intensiv mit der Nahrungsbeschaffung!

Plötzlich entdeckte mein Mann (der Glückspilz) einen riesigen Steinpilz und rief mich zu sich. Den musste ich natürlich auf den Sensor bannen!

Während der Fotografie dieses Prachtexemplars lernte ich folgende Dinge:

  1. Nutze die Froschperspektive!

Ein Pilzportrait ist am spannendsten, wenn Du es wirklich aus der Froschperspektive machst. Am besten sieht es aus, wenn Du Deine Kamera vor den Pilz auf den Boden legst. Unter Umständen nutze eine Rettungsdecke oder eine andere Unterlage, um Deine Kleidung und Deine Ausrüstung vor dem feuchten Waldboden zu schützen. Wenn du nicht den Live-View nutzt, wirst Du Dich nämlich auf den Boden legen müssen. Das klingt erst einmal furchtbar umständlich. Aber glaube mir: in diesem Fall entscheidet wirklich die Kameraperspektive über Top oder Flop!

Hier ist der Beweis:

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unbearbeitetes Foto aus höherer Perspektive

Für das erste Foto kniete ich am Boden. Der Kamerastandpunkt war also auch schon recht niedrig. Trotzdem habe ich damit nur eine seitliche Draufsicht erzielt. Dem Foto fehlt das gewisse Etwas. Es wirkt dokumentarisch.

2. Nutze einen hellen Tag!

Ich habe festgestellt, dass die Mittagszeit, die man ja sonst aufgrund der harten Schatten nicht für Fotoshootings nutzt, sehr gut für Pilzfotos geeignet ist. Auch der frühe Nachmittag ist noch gut geeignet. Durch die Bäume ist es ja recht dunkel im Wald und sie werfen auch große Schatten. Deshalb ist hier der Sonnenuntergang gefühlt viel eher. Wenn du dann Pilze am Waldboden fotografieren möchtest, wird es schnell zu dunkel für Deine Bilder! Wenn Du die Kamera auf die Erde legst, kannst du die Belichtungszeit verlängern, ohne zu verwackeln. So erhälst Du trotzdem helle Aufnahmen. Gerade an trüben Tagen ist das ein guter Tipp!

2. Räume die Umgebung auf!

Natürlich braucht der Waldboden nicht lupenrein sauber zu sein. Im Gegenteil. Du fotografierst in der Natur. Kleinere Zweige oder Grashalme stören meines Erachtens das Foto nicht. Man kann dem Bild ruhig ansehen, dass es nicht im Studio entstanden ist. Wenn aber beispielsweise Tannenzapfen im Vordergrund liegen, oder größere Zweige den Pilzstiel verdecken, dann räume diese Störer lieber für einen Moment beiseite. Diese Dinge können auf Deiner Aufnahme den Blick vom Hauptmotiv ablenken. Du ersparst Dir natürlich auch viel Zeit bei der Nachbearbeitung.

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Pilz aus der Froschperspektive, unbearbeitet

Das zweite Foto ist die Aufnahme, die ich im Endeffekt für die weitere Bildbearbeitung ausgewählt habe. Ich lag dazu auf dem Boden. Aufgrund der niedrigen Kameraperspektive konnte ich sogar ein wenig Vordergrund erzielen. Durch das Gras erscheint eine ganz natürliche Weichzeichnung. Der dreischichtige Bildaufbau aus verschwommenen Vordergrund, scharfen Hauptmotiv und unscharfen Hintergrund schmeichelt dem Auge. Das Foto wirkt doch gleich ganz anders, oder?

Du kannst außerdem deutlich sehen, dass ich um den Stiel herum ein wenig das Gras entfernt habe.

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Die Nachbearbeitung

Was habe ich hautsächlich gemacht? Wie Du sehen kannst, habe ich noch den ein oder anderen Grashalm entfernt. Quasi digitales Pilze putzen ;-). Die „Fehler“ auf dem Hut retuschierte ich. Den linken Bildrand habe ich etwas beschnitten, um das Hauptmotiv noch ein wenig mehr aus der Mitte zu rucken. Zusätzlich zeichnete ich dort das Gras weicher. Es lenkte mich vom Hauptmotiv ab. Zum Schluss gestaltete ich den Bildlook wärmer als im Original. Während der Aufnahme kitzelten mich tatsächlich warme Sonnenstrahlen!

Wie gefällt Dir meine Bearbeitung? Hättest Du es anders gemacht? Oder hast du noch weitere Pilzfoto-Tipps?

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, empfehle ihn gerne weiter! Dich könnte ebenfalls mein Blogpost Fast Foto – der Quicktipp interessieren. Darin beschreibe ich, wie Du eine Rettungsdecke in der Fotografie einsetzen kannst. Auch der Artikel Fotoregeln kombinieren passt zu diesem Artikel hier. Darin gehe ich noch einmal genauer auf die Bildgestaltung ein.

 

 

Meine schönsten Fotos 2019 – die große Fotoparade!

Es ist wieder soweit! Michael vom Blog Erkunde die Welt ruft auf zur Fotoparade. Und sicherlich werden seiner Bitte wieder weit über 100 Blogger folgen. Ich freue mich schon darauf, viele neue Blogs zu entdecken!

Ich bin mit dem folgenden Beitrag auch mit dabei und möchte Dir jetzt meine schönsten Fotos aus dem Jahr 2019 zeigen.

Du willst auch mit machen? Dann lies Dir bitte folgenden Beitrag durch!

Michael hat sechs Kategorien gewählt. Folgende Aufnahmen habe ich dazu für Dich heraus gesucht:

Stadtbild oder Landschaft?

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Land(wirt)schaft! Ich habe es dieses Jahr wieder geschafft, mit meinem Mann aufs Feld zu fahren und ein paar Mähdrescher zu fotografieren. Ich wohne auf dem Land und habe dieses Jahr kaum Gelegenheit gehabt, Stadtansichten aufzunehmen. Aber das Jahr ist ja auch noch nicht zu Ende. Vielleicht wird das ja noch…

Tier oder Pflanze?

hummel

Beides! Ein Insekt auf einer Blüte. Ich liebe es, durch meinen Garten zu streifen und Nahaufnahmen von Blumen und Insekten zu machen. Dabei ist dieses Foto entstanden. Siehst Du ihre zerfransten Flügel? Trotzdem flog die dicke Hummel emsig herum. Erstaunlich, oder?

Tipps für Makros von Insekten gibt es natürlich auch!

Berge oder Meer?

verwischt

Ganz klare Antwort: Meer! Wir waren dieses Jahr wie immer in Norddänemark und haben die Nordsee genossen! Vielleicht wunderst Du Dich über das unscharfe Foto!?

Ich habe verwischte Kunst produziert. Mein Beitrag Der Wischeffekt erklärt Dir die Hintergründe!

Fremdländisch oder einheimisch?

königstein und Lilienstein

Na gut! Ich war nicht nur in Norddänemark! Dies ist eine einheimische Aufnahme mit Blick auf den Lilienstein in der sächsischen Schweiz, von der Festung Königstein aus gesehen. Ich mag den Kontrast zwischen dem strahlenden Gelb des Rapses und den dicken Regenwolken ganz besonders!

Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?

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Ich bin ein Morgenmuffel durch und durch! Ich weiß, dass man wunderschöne Sonnenaufgangsfotos machen kann und dass es wunderschön ist, wenn der Tag erwacht. Die Vögel beginnen zu singen, es wird langsam wärmer…

Trotzdem bin ich ein echter Langschläfer. Deshalb gibt es auch keinen 2019er Sonnenaufgang von mir! Dafür habe ich diese drei Männer fotografiert, als sie mir durchs Bild liefen. Erinnern sie Dich auch an die Olsenbande?

Schwarz-Weiß oder bunt?

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Darf ich vorstellen? Die wilde Hilde! Unser neues Haustier bereichert unseren Alltag. Sie ist eine echte Schmusekatze. Aber sie liebt es auch, wenn man mit ihr spielt.

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Im Hafen von Hirtshals liegen die Fischerboote bereit für ihren nächsten Einsatz. Der Leuchtturm wird sie leiten!

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Natürlich darf auch Farbe nicht fehlen! Bei einem Ausflug mit einem analogen Flohmarktobjektiv habe ich verschiedene Aufnahmen in meinem Garten gemacht. Unter anderem von diesen Hagebutten.

Mein schönstes Foto 2019

Ringe aus dänischen Münzen

Wir haben geheiratet. In den Flitterwochen in Dänemark habe ich unsere Ringe fotografiert. Sie wurden aus dänischen Kronen gefertigt. Das Foto ist mein Bild des Jahres 2019, weil es für mich eine starke Symbolwirkung hat.

Zugabe! Zugabe! Zugabe!

Jaja! Geht ja schon los! 😉

Zu Beginn des neuen Jahres war ich im Pillnitzer Park. Dort wurde das Schloss anlässlich des „Christmas Garden“ sehr schön angestrahlt. Ich habe dieses Spektakel zum Anlass genommen, einen Artikel mit Tipps für die Nachtfotografie zu schreiben.

Schloss Pillnitz bei Nacht
Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.
Christmas Garden
Brennweite: 28mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 15 Sek.

Hat Dir meine kleine Reise durchs bisherige Jahr 2019 gefallen? Welches Bild magst Du am liebsten? Schreibe es mir gerne!

Hier sind übrigens noch meine zwei Artikel von 2018: Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos und Meine schönsten Bilder aus dem 2. Halbjahr 2018

Ich freue mich jetzt auf die Fotos der anderen Blogger. Die schönsten Beiträge werde ich hier fortlaufend verlinken:

 

 

 

Begrenze Deine Möglichkeiten und werde kreativ!

Manchmal stelle ich mir selbst kleine Fotoaufgaben. Das macht Spaß und weckt die Kreativität. Gestern war mal wieder so ein Tag. Das warme Herbstlicht schien durch die lichter werdenden Bäume. Ich bekam Lust auf einen Gartenrundgang. Ich schnappte mir die Kamera und erlegte mir folgende Limitationen auf: meine Fotos sollten alle mit einem einzigen Objektiv mit Festbrennweite bei Offenblende erstellt werden und ich durfte den Garten nicht verlassen. Ein Zeitlimit gab ich mir nicht, aber meine Challenge sollte nicht all zu lange dauern. Es war schon recht spät und ich musste noch das Abendbrot vorbereiten. Wahllos griff ich in meine Vitrine mit den alten analogen Flohmarktobjektiven. Das Domiplan 2.8 50mm bekam ich zuerst in die Finger.
Mit dem Handy habe ich es Dir mal abgelichtet.

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Es passt natürlich normalerweise nicht an meine Canonkamera, denn es ist ein altes DDR- Objektiv. Ich weiß gar nicht mehr, wieviel es gekostet hat. Mehr als 50 Euro bestimmt nicht. Um es auf meine Kamera schrauben zu können, habe ich mir einen Adapter aus Metall gekauft, den ich einfach zwischen Body und Altglas anbringe. So sieht dieser Ring aus:

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Los ging es! Zuerst viel mir eine Sonnenblume ins Auge. Sie wiegte sich im Wind und ich fotografierte sie gegen das Licht. Sie sollte ihrem Namen alle Ehre machen. Das hübsche kreisförmige Bokeh des Domiplan kommt bei Gegenlichtaufnahmen besonders gut zur Geltung.

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Dann entdeckte ich die Hagebutten. Auch hier durfte das Obi zeigen, was es konnte. Bubbles ohne Ende!

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Doch auch im Schatten zeigten sich die roten Samenstände von ihrer schönsten Seite. Ich rahmte sie grün ein, indem ich durch die belaubten Zweige hindurch fotografierte.

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Dann leuchteten mich zwei Birnen an. Im Hintergrund brach wieder das Sonnenlicht durch einen anderen Baum. Dahingetupfte Bokehkreise schmücken deshalb das Obst.

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Weiter ging es mit dicht stehenden ,verblühten Senf. Ich fokussierte auf eine Pflanze. Der Rest versank dank fehlender Streulichtblende in der Sonne.

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Mein letztes Motiv waren noch einmal Hagebutten. Dieser Strauch besaß besonders viele rote Früchtchen. Ich nahm bewusst zwei Störer im Vordergrund mit ins Bild. Sie rahmen die scharfen Hagebutten ein und lassen das Bild dadurch räumlicher wirken.

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Innerhalb von ungefähr 20 Minuten hatte ich so viele hübsche Motive gefunden. Meine selbst auferlegten Begrenzungen hatten mich umdenken lassen. Ich durfte nicht das Objektiv wechseln und war gezwungen, dass beste daraus zu machen. So konnte ich mich besser auf die Bildgestaltung konzentrieren. Cool oder? Probiere es doch selbst einmal aus, Deine Möglichkeiten bewusst einzuschränken!

Wie gefallen Dir die Fotos? Magst Du solche kleinen Challenges? Hast Du vielleicht sogar Bock auf eine Blogparade, bei der ich uns eine kleine Fotoaufgabe stelle? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

Hier findest Du meine anderen Beiträge mit Fototipps.

Der Wischeffekt

Das A und O eines Fotografen ist seine ruhige Hand. Denn wer will schon verwackelte Fotos! Denkst Du auch so?

Im folgenden Artikel möchte ich Dir beweisen, dass das nicht zwangsläufig auf jedes Bild zutreffen muss.

Meistens beurteilt man die Qualität eines Bildes unter anderem nach seiner Schärfe. Ich selbst bin ein regelrechter Schärfefanatiker. Bilder, die in der 100% Ansicht unscharf sind, werden bei mir sofort aussortiert.

Allerdings ist dies ein ziemlich technisches Kriterium. Fast noch wichtiger ist es, was ein Foto für Stimmungen und Emotionen transportiert. Ein technisch einwandfreies Bild kann ziemlich belanglos sein, wenn es beim Betrachter nichts auslöst. Anders herum kann ein Foto mit offensichtlichen Mängeln eine wichtige Bildaussage haben, die es trotzdem wertvoll macht.
Diesen Sommer habe ich bewusst verwackelte Fotos probiert, um Dir das zu demonstrieren.

Abends am Strand war es aufgrund der einbrechenden Dunkelheit kaum noch möglich, scharfe Landschaftsaufnahmen aufzunehmen. Ich musste die Belichtungszeit so weit verlängern, um das Restlicht zu nutzen, dass meine Bilder ohne Stativ verwackelten. Zudem konnte ich auch keine scharfen Wellen mehr abbilden. Das Wasser bewegte sich schneller, als es die Belichtungszeit zuließ.Trotzdem wollte ich die tolle Lichtstimmung einfangen. Ich belichtete also meine Fotos korrekt, bewegte aber die Kamera während der Auslösung horizontal. Es entstanden Streifen- oder Wischbilder. Die weiche Unschärfe in den Bildern unterstreicht wunderbar die abendliche Ruhe am Abend und die Lichtstimmung blieb trotzdem erhalten.

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Ein anderes Beispiel ist meine Aufnahme von Schilf an einem See am helllichten Tag. Hier benötigt man normalerweise nur kurze Belichtungszeiten. Zu kurz, um einen Wischeffekt zu erzielen. Belichtet man länger, erhält man eine Überbelichtung. Was habe ich gemacht, um trotzdem ein optimal helles Foto zu bekommen? Ich habe die Blende so weit wie möglich geschlossen (die Blendenzahl ist groß). In diesem Fall lag sie bei f/32. Es gelangte damit nur wenig Licht auf den Sensor und ich konnte die Belichtungszeit wieder auf „wischfreundliche“ Länge erhöhen. Um die Gestalt der dünnen und langen Schilfgräser zu unterstreichen, habe ich in diesem Fall die Kamera während der Aufnahme vertikal von unten nach oben geschwenkt.

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Wie gefällt Dir diese künstlerische Art der Fotografie? Findest Du sie ansehlich, oder ist es für Dich nur eine abstrakte, überflüssige Spielerei? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

Wenn Du solche Aufnahmen auch einmal probieren möchtest, habe ich einen Extratipp für Dich: Drücke den Auslöser während Deiner Bewegung. Du erhälst damit gleichmäßigere Wischeffekte, als wenn Du mit Deiner Bewegung erst zeitgleich anfängst, wenn Du den Auslöser betätigst. Viel Spaß!

Hier findest Du meine anderen Beiträge mit Fototipps.

Unsere Eheringe

Wir sind nun glücklich verheiratet und ich arbeite im Hintergrund fleißig an der Vervollständigung meiner Seite Hochzeit. Noch gibt es dort nichts neues zu sehen, aber das wird! Wer neugierig ist, kann gerne meiner Facebook-Seite folgen. Dort habe ich zum Beispiel schon Bilder der Torte und des Blumenstraußes verlinkt.

Heute zeige ich Dir unsere Eheringe. Wir beide lieben Dänemark. Deshalb haben wir unsere Ringe aus dänischen Münzen fertigen lassen.

Da wir auch unsere Hochzeitsreise in Dänemark verbrachten, fotografierte ich unsere Schmuckstücke am Strand. Mein Mann (Wie das klingt! Ich muss mich erst daran gewöhnen.) hatte schon Angst, ich würde sie aus Versehen einbuddeln :-).

Übrigens gabe es schon mal einen Blogbeitrag von mir, warum es schön ist, seine Flitterwochen in Dänemark zu verbringen.

Aber nun zu den Ringen:

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Die Erntezeit rückt näher

Ich mache mich zur Zeit etwas rar. Mein letzter Beitrag ist nun schon wieder drei Wochen alt. Das liegt daran, dass ich zur Zeit, auch aufgrund der Vorbereitung unserer Hochzeit, weniger Zeit fürs Bloggen und fürs Fotografieren habe. Ich sehe das aber positiv: Ich habe ein reges echtes Offlineleben!

So ganz langsam beginnt wieder die Erntezeit im Garten und auf den Feldern. Zeit, Dich auf die Erntefotografie vorzubereiten! In meinem passenden Beitrag vom letzten Jahr erkläre ich Dir die Basics dazu.

Um Dich ein wenig einzustimmen, habe ich ein Foto vom Gras häckseln für Dich. Es entstand vor zwei Tagen. Ich musste für dieses Bild nicht einmal das Haus verlassen. Die Aufnahme entstand aus dem Flurfenster unseres Murkelhäuschens.

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