Aus dem Nähkästchen geplaudert…

Birgit Schultz vom Marketing-Zauber hat zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Fakten, beziehungsweise Dinge preiszugeben, die einen persönlich ausmachen. Ich nehme meinen ersten Bloggeburtstag gestern zum Anlass, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Es wird Zeit, dass Du mich ein bisschen besser kennen lernst!

1. Aus dem Nähkästchen plaudern kann ich eigentlich gar nicht…

… denn ich besitze keines! Einen verlorenen Knopf bekomme ich zwar wieder rangefriemelt, das war es aber auch schon mit meinen handarbeitlichen Fähigkeiten! Früher in der Schule hatte ich in diesem Fach zwar eine 1, das lag aber nicht an meinem Geschick. Meine Mutter trennte alles zu Hause wieder auf und verbesserte und begradigte meine dreieckig gehäkelten Topflappen, die ich im Unterricht anfertigte. Die 1 hatte sich Mama verdient und nicht ich.

2. Ich koche gerne Marmeladen und stelle Liköre her

Ich wohne auf dem Land und habe sehr viele Obstbäume und -sträucher im Garten. Da wir es nie und nimmer schaffen, alles gleich zu essen, müssen die Früchte haltbar gemacht werden. Da liegt es nahe, Marmeladen und Konfitüren herzustellen! Ich mische dabei häufig Obstsorten, die es in dieser Kombination nicht im Laden zu kaufen gibt. Oder hast Du schon einmal Stachelbeer-Pfirsisch-Marmelade gegessen?

Auch alkoholische Tropfen setze ich gerne an. Voriges Jahr habe ich Dir beispielsweise ein Rezept für Holunderblütenlikör gezeigt.

Holunderblütenlikör

3. Ich fahre erst seit vier Jahren Auto…

… obwohl ich schon viel länger meinen Führerschein habe. Ganz kurz nachdem ich die Fahrerlaubnis mit 18 Jahren gemacht hatte, verursachte ich einen kleinen Unfall mit Blechschaden. Das berühmte Anfängerpech! Leider prägte mich dieses Ereignis so sehr, dass ich von da ab 14 Jahre lang so gut wie nicht mehr selbst gefahren bin. Ich hatte regelrecht Angst davor! In dieser Zeit wohnte ich in Zwickau. Dank öffentlichem Nahverkehr brauchte ich das Auto auch nicht unbedingt! Als ich dann in die Oberlausitz gezogen bin, konnte ich mich vor dem Autofahren nicht mehr drücken. Und siehe da: Mittlerweile fahre ich sogar gerne. Es ist zur Routine geworden! Allerdings hat es mich auch viel Überwindung gekostet!

4. Ich habe Angst vor Spinnen

Da wir ja einmal bei Ängsten sind: Ich ekle mich vor Spinnen! Aber nur, wenn sie sich bewegen. Als Makrofotografin fasziniert mich alles, was klein ist. Insekten und Spinnen gehören natürlich auch dazu! Wenn ich also eine Spinne gemütlich in ihrem Netz abhängen sehe, juckt es mich in den Fingern! Ich muss sie fotografieren! Aber wehe, sie bewegt sich! 🙂 Dann nehme ich schreiend reißaus! Ich weiß, dass meine Angst unbegründet ist, kann es aber nunmal nicht ändern. Eigentlich sind Spinnen ja sehr faszinierend. Hier ist das Portrait einer Kürbisspinne. Die Aufnahme habe ich letztes Jahr gemacht. Ich finde, sie schaut recht freundlich aus mit ihren sechs Augen, oder?

kürbisstimmelogosk

5. Ich fürchte mich vor Krankheiten, gehe aber kaum zum Arzt

Du musst denken, ich bin eine absolute Memme. Und vielleicht stimmt das auch! Schon wieder ein Angstthema! Bei jedem Zipperlein bekomme ich sofort Angst, es könnte eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

Kopfschmerzen: Vielleicht Bluthochdruck? Oder gar ein Hirntumor?

Magenschmerzen: Oh weh! Bestimmt ein Geschwür!

ein Pickel auf dem Rücken meines Sohnes: Gürtelrose? Neurodermitis?

Das mag jetzt vielleicht lustig klingen, belastet mich aber manchmal ganz schön sehr! Blöderweise unterrrichte ich auch noch Krankheitslehre an einer Schule für Altenpflege. Ständig werde ich mit Symptomen und Krankheiten konfrontiert und kenne mich auf diesem Gebiet gut aus. Menschen, die mit dem Thema Gesundheit nicht so viel zu tun haben, leben da bestimmt sorgloser!

Wenn du jetzt denkst: „Die rennt bestimmt ständig zum Arzt!“ hast Du Dich aber geirrt. Dahin gehe ich wirklich nur, wenn ich den Kopf unter dem Arm trage. Ich vertraue den Göttern in Weiß einfach nicht!

6. Ich mag Kriegsfilme

Ich kann nicht einmal sagen, warum! Aber Kriegsfilme üben auf mich eine Faszination aus. Vielleicht, weil dieses Grauen eigentlich unfassbar und kaum erklärbar ist. Besonders eindrücklich finde ich den dreiteiligen Film „Unsere Mütter, unsere Väter“.

7. Ich lerne und recherchiere gerne

Ich besuche gerne Weiterbildungen und google gerne nach Dingen, die ich noch nicht weiß. Wenn ich zum Beispiel durch eine Straße laufe, die nach einer Persönlichkeit benannt ist, die ich nicht kenne, recherchiere ich diese Person später am Handy oder Laptop. Lese ich irgendwo einen fremden Fachbegriff, möchte ich meistens auch wissen, was er bedeutet. Fotografiere ich eine mir unbekannte Pflanze oder ein unbekanntes Insekt, google ich zu Hause so lange herum, bis ich mein Motiv bestimmt habe. Auf diese Weise habe ich mir ein recht hohes Allgemeinwissen angeeignet (so hoffe ich jedenfalls).

8. Ich gebe mein Wissen gerne weiter

Aus diesem Grund bin ich Lehrerin geworden und habe diesen Blog hier. Zum einen ist es sehr erfüllend, Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Zum anderen finde ich es schön, über die Fotografie zu reden und Anfängern ein wenig unter die Arme greifen zu können.

9. Ich liebe Dänemark

Mein Herzensland ist Dänemark. Jedes Jahr fahren wir in den Urlaub dort hin. Es fühlt sich schon wie Heimat an! Besonders die rauhe Nordseeküste hat es uns angetan! Stehe ich am endlos rauschenden Meer, kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Alles verliert an Bedeutung, wenn wir unsere stundenlangen Strandspaziergänge unternehmen. Mehr Erholung geht nicht!

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10. Ich schaue gerne Musiksendungen

Der Fernseher läuft bei mir sehr selten. In letzter Zeit habe ich allerdings meine Liebe zu Musiksendungen entdeckt. Ich mag zum Beispiel den „Eurovision Song Contest“ sehr. Ich habe „Sing meinen Song“ gesehen. Sogar „The Voice of Germany“ habe ich mir reingezogen.

Früher sang ich im Chor und spielte Querflöte. Heute singe ich nur noch Weihnachts- und Schlaflieder für meinen Sohn. Schade eigentlich!

11. Ich bin ein dankbarer Mensch

Ich brauche nicht viel zum glücklich sein. Ich habe ein Dach über dem Kopf. Ich habe genügend zu essen. Ich habe eine wunderbare Familie. Ich fühle mich recht gesund. Ich kann mir Urlaub leisten… Das ist doch schon sehr viel! So gut wie mir geht es vielen anderen Menschen auch. Komischerweise hört man trotzdem so viele Menschen jammern und klagen! Über das Wetter, über die Politik, über die Landwirtschaft, über den Nachbarn, über die Ausländer…

Sicherlich bin ich auch nicht frei von solchen Gedanken. Ich rege mich sogar recht gerne auf! Ich habe ein hohes Gerechtigkeitsgefühl, was ich manchmal verletzt sehe. Ich hinterfrage viele Dinge. Irgendwo gehört ein Stück weit die Unzufriedenheit zum Menschsein dazu. Sonst würden wir uns nicht weiterentwicklen. Wir hätten schlicht und einfach keinen Grund dazu. Außerdem fördert das gemeinsame sich-aufregen das Gemeinschaftsgefühl.

Trotzdem sage ich mir mindestens einmal täglich laut, dass es mit gut geht. Und das meine ich ehrlich! Vor diesem Hintergrund verlieren viele aufregende Themen ihre Wichtigkeit. Sie sind plötzlich gar nicht mehr so tragisch.

So, jetzt kennst Du ein paar meiner Macken.

Welche Dinge machen Dich aus? Hast Du kuriose Eigenarten? Erzähle mir gerne davon! Findest Du Dich in ein paar meiner Eigentümlichkeiten wieder?

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Heute ist mein erster Bloggeburtstag!

Vor genau einem Jahr ging mein erster Blogbeitrag online. Im Grunde war er nur eine kurze Zusammenfassung meiner Über mich – Seite. Aber ich hatte den ersten Schritt getan. Da war ein großes Glücksgefühl in meinem Bauch damals ;-). So ein bisschen wie Schmetterlinge beim frisch-verliebt-sein.

Mittlerweile sind sage und schreibe 90 Artikel dazu gekommen. Die fünf Artikel, die am häufigsten angesehen wurden sind folgende:

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1 und Teil 2

Ich hatte zu einer Blogparade aufgerufen. Andere Blogs, die sich mit Fotos beschäftigen, sollten ihre besten Fototipps preisgeben.

Gefrorene Seifenblasen fotografieren

Wie der Name schon sagt, habe ich in diesem Beitrag notiert, wie Du Seifenblasen gefrieren lassen kannst und sie dann am fotogensten ablichtest.

Warum Du niemals mit der Hobbyfotografie erfolgreich sein wirst!

Dieser Artikel kam etwas wachrüttelnd, beziehungsweise provokant daher und führte zu vielen Diskussionen besonders in Facebookgruppen. Sogar das unter Fotografen sehr bekannte Online-Fotografie-Magazin kwerfeldein teilte den Artikel. Deshalb bekam er auch so viel Resonanz. Er wird aber auch heute noch öfters angeklickt.

So findest Du Deinen Fotografie-Stil

Dieser Beitrag beinhaltet Tipps und sogar ein Arbeitsblatt zum Thema „Dein eigener Fotostil“. Viele hobbyfotografen fragen sich früher oder später, was ihre Fotos ausmacht. Der Artikel versucht, diese Frage zu beantworten.

Man kann aus dieser Auflistung gut erkennen, dass Dir besonders meine Fototipps sehr zugesagt haben. Das Teilen von solchen Tipps und Tricks ist auch das Hauptziel dieses Blogs und einer der Hauptgründe für das Bloggen von mir. Von daher passen meine und Deine Interessen fabelhaft zueinander ;-).

Wenn du genauer lesen möchtest, warum ich diesen Blog eröffnet habe, dann schau Dir gerne meinen Artikel Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen? an.

Es war ein schönes und lehrreiches erstes Bloggerjahr für mich! Ich bin nach wie vor sehr froh, dass es diesen Blog gibt. Er ist zu meinem „Baby“ geworden. Die Hauptsache, dass ich mich mit meinem kleinen „Baby“ hier so wohl fühle, bist aber Du, lieber Leser und liebe Leserin! Ohne Deine Likes, Deine Teilungen und Kommentare wäre es hier ziemlich langweilig und einsam. Ich freue mich über jedes kleine Zeichen von Dir! Insgesamt wurden meine Beiträge über 50.000 Mal von über 30.000 Menschen gelesen. Das mag für einen größeren Blog eine klitzekleine Zahl sein. Für meine Verhältnisse ist das aber ganz schön viel! Stelle Dir mal 30.000 Menschen auf einem Haufen vor!

Ich danke Dir vielmals!

Ausblick

Ich bin kein Mensch, der weit im voraus plant. Ich habe nicht einmal einen richtigen Redaktionsplan, obwohl dazu immer geraten wird. Spontane Ideen für neue Artikel oder Fotos werden bei mir kurzerhand als Memo auf dem Handy gespeichert. Eines kann ich Dir aber versprechen: Es wird weitergehen, denn solche Einfälle, die ich dann schnell ins Telefon notieren muss, habe ich recht häufig :-).

Derzeit bereite ich einen Artikel zur Nachtfotografie vor. Auch die Veranstaltung von Blogparaden und die Teilnahme an solchen Aktionen wird weiterhin im Mittelpunkt stehen, denn ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern.

Meine Hochzeit wird natürlich auch eine Rolle spielen.

Hast du Artikelideen oder Wünsche? Welche Beiträge haben Dir besonders gefallen? Was soll ich in Zukunft lieber anders machen?… Schreibe mir gerne Deine Gedanken! Denn ohne Dich wäre dieser Blog nichts.

Liebe Grüße, Steffi

PS: Folge mir gerne auch über meine Social Media Kanäle. Dann verpasst du keinen Beitrag!

 

 

 

 

 

 

Auswertung der Blogparade zur Bildbearbeitung

[Werbung: In diesem Beitrag werden Bildbearbeitungsprogramme genannt. Dies geschieht zum besseren Verständnis des Artikels und ohne das Wissen und ohne Vergütung der Firmen.]

Zum Jahresende 2018 gab ich Dir die Originaldatei einer Makroaufnahme von einem Kleeblatt zur freien Verfügung. Du hattest die Möglichkeit, das Bild nach Deinen eigenen Vorstellungen zu bearbeiten.

So sah die Aufnahme aus:

kleeblatt_original

Solch eine Blogparade hatte ich schon einmal gestartet. Es gab das Bild einer wunderhübschen Blüte zur Bearbeitung. Hier kannst du Dir den Auswertungsbeitrag von damals anschauen. Insgesamt entstanden so zehn Blumenbilder.

Diesmal nahmen leider nur zwei Teilnehmer an der Blogparade teil. Insgesamt gibt es vier Versionen des Kleeblattes. Diese möchte ich dir nun gerne zeigen!

Version 1 stammt vom Blog Mit Kind im Rucksack. Dort gibt es Fotografie- und Reisetipps für Familien. Schaut gerne mal rein, es lohnt sich. Nico hat folgendes Bild aus der Aufnahme gezaubert:

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Mir gefällt der schöne Blauton sehr gut. Der zusätzliche Lichtpunkt unten auf dem Stiel sagt mir auch sehr zu. In seinem Blogbeitrag beschreibt Nico noch genau, wie er das Foto bearbeitet hat. Er nutzt dazu die Programme Darktable und Gimp. Besonders spannend für mich, da ich ebenfalls Gimp nutze. Außerdem schreibt er, dass die Bearbeitung des Bildes eine Herausforderung war, da die Originaldatei sehr kontrastarm war.

Die Versionen zwei und drei hat mir Veronika Burtscher geschickt. Sie wurde über mein Instagram-Profil auf die Aktion aufmerksam. Hier sind ihre beiden Fotos:

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Sie schrieb mir: „auf dem Handy bearbeite ich mit Snapseed und Photogrid, am PC mit CS2 und gelegentlich Photoscape.“ Mir persönlich gefällt die kühle erste Version sehr gut. Sie passt gut zum Winter.

Ich habe das Foto natürlich auch bearbeitet:

kleeblattlogosk

Ich habe zur Entwicklung der RAW-Datei das Programm Silkypix developer und Gimp genutzt. Meine Fotos leben oft von kalt/warm – Kontrasten. Auch hier nutzte ich kühlere und wärmere Farbnuancen im Hintergrund. Ich erhöhte auch den Kontrast und stempelte den kleinen weißen Lichtpunkt auf dem Stengel weg. In meinem Neujahrsgruß kannst Du Dir das Making of des Bildes gerne anschauen.

Welche Version gefällt die am besten, und warum? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ein wenig traurig über die geringe Beteiligung an meiner Blogparade bin ich schon. Vielleicht magst Du mir schreiben, warum Du nicht teilgenommen hast? Hast Du eine Idee, woran es gelegen haben könnte? Ich möchte mich gerne verbessern und Dir nützliche und interessante Inhalte bieten. Deshalb ist mir Deine Meinung sehr wichtig.

Ich danke den beiden Teilnehmern sehr für ihre Fotos!

Mein bestes Bild 2018

… oder doch lieber das wichtigste Foto?

Der unter Fotografen ziemlich bekannte Blog kwerfeldein sucht das wichtigste Bild 2018. Es soll nicht das beste Foto sein, sondern tatsächlich eines, was eine tiefere Bedeutung hat. Ich finde es schwierig, mich auf ein einziges Foto festzulegen. Ich habe im vergangenen Jahr viele tolle Momente erlebt. An vielen meiner Bilder hängen deshalb Erinnerungen, die ich nicht missen und gegeneinander aufwiegen möchte.

Letztendlich habe ich mich für dieses Foto entschieden:

eisblumen

Es zeigt den Sonnenaufgang hinter meinem Schlafzimmerfenster. Wir haben noch die alten Doppelfenster. Anfang 2018 war es so kalt, dass der Frost uns diese Eistannen über Nacht ans Fenster malte. Das Bild erinnert mich ein wenig an Scherenschnitt und löst irgendein geheimnisvolles, aber auch ein heimeliges Gefühl in mir aus. Ich mochte als Kind das Märchen „Die Schneekönigin“ sehr. Vielleicht liegt es daran.

Ich mag die Aufnahme aber nicht nur wegen dieser Gefühle, sondern auch wegen dem Motiv an sich. So häufig sieht man heutzutage keine Eisblumen mehr. Obwohl sie so schön sind…

Was ist Dein wichtigstes Bild 2018?

Neujahrsgrüße mit Blick hinter die Kulissen

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen!


Vielleicht hast Du Dich schon gewundert, warum es von mir bisher keinen Jahresrückblick gegeben hat. Er wird am 10.01.2019 erscheinen. Dann gibt es diesen Blog nämlich genau ein Jahr und ich kann die beiden „Ereignisse“ miteinander kombinieren.

Bis zum 03.01. läuft noch meine kleine Blogparade zur Bildbearbeitung des Kleeblattes oben. Du kannst gerne noch teilnehmen. Ich freue mich! Die Ergebnisse aller Teilnehmer stelle ich Dir danach in einem gesonderten Beitrag vor.

Hinter den Kulissen…

Ich möchte Dir gerne zeigen, wie das Foto für diesen Beitrag entstand. Zuerst musste das Bild logischerweise in den Kasten! Ich habe ein Making-of-Foto für Dich gemacht. Es ist nicht sonderlich schön. Es dient ja auch nur zu Demonstrationszwecken:

makingofkleeblatt

So habe ich die Aufnahme gemacht: In einem meiner Zimmerpflanzentöpfe wächst Klee als „Beilage“. Ich habe mir ewas davon heraus gezupft und vor glitzerndes Geschenkpapier gestellt. Anschließend habe ich das Kleeblatt mit einer Taschenlampe von unten beleuchtet und mit meinem Makroobjektiv fotografiert. Fertig!

Danach ging es an die Bildbearbeitung. Die einzelnen Schritte erkläre ich Dir zur Auswertung der Blogparade. Hier kannst du Dir aber vorab schon einmal einen Vorher/nachher-Verleich zum Hin-und her-switchen anschauen. Cool, oder?

Bis dahin! Lass es dir gut gehen! Deine Steffi

 

Blogparade Bildbearbeitung

Hiermit lade ich Dich ganz herzlich zu einer Blitz – Blogparade ein!

Thema: Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade ein klitzekleines Kleeblatt fotografiert, um eine schöne Makroaufnahme für meine Neujahrsgrüße zu erhalten. Da dachte ich mir, dass ich die Datei auch öffentlich zugänglich machen könnte. Es gab schon einmal eine sehr erfolgreiche Blogparade mit solch einer Aktion von mir.

Deine Aufgaben:

  1. Lade Dir das Bild in RAW oder als Jpeg kostenlos hier herunter.
  2. Bearbeite das Motiv ganz nach Deinen Wünschen. Du kannst auch gerne Schrift einfügen, um es als Blogfoto zu nutzen.
  3. Schreibe einen Blogartikel. Gerne kannst Du das Bild für Deine Neujahrsgrüße oder Wünsche für Silvester verwenden. Du darfst aber auch einen anderen Beitrag schreiben.
  4. Verlinke in Deinem Beitrag diesen Beitrag hier.
  5. Setze den Link zu Deinem Beitrag unter diesen Artikel, damit ich Dein bearbeitetes Foto auch bewundern kann.

[Du hast keinen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Prima! Dann lade Dir das Bild ebenfalls herunter. Schicke mir Dein fertiges Kunstwerk als E-mail an folgende Adresse: steffi.fleischer@gmx.net Wenn Du das Bild bei instagram oder facebook veröffentlichen möchtest, schicke mir bitte ebenfalls den Link oder kommentiere ihn hier unter diesen Beitrag. Vergiss nicht, meinen Blog als Urheber zu nennen! Du kannst es auch in meine Facebook-Gruppe posten.]

Einsendeschluss ist der 03.01.2019. Ich werde danach alle entstandenen Beiträge noch einmal gesondert in einem Artikel auswerten.

Mein fertiges Werk zeige ich Dir am Neujahrstag. Dann gibt es auch ein Making-of zur Entstehung der Aufnahme. Jetzt freue ich mich über eine rege Teilnahme und bin ganz gespannt auf Dein Ergebnis!

Frohe Weihnachten!

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir ein frohes Fest und viel Zeit für besinnliche Stunden.

Alles Liebe, Steffi


Das Foto ist schon 10 Jahre alt. Es entstand auf dem Annaberger Weihnachtmarkt im Erzgebirge. Meiner Meinung nach gibt es keinen schöneren Weihnachtsmarkt, als diesen! Ich habe damals bewusst unscharf fokussiert, weil ich das Bokeh der Lichterkette so schön fand.

Warum habe ich mit dem Bloggen angefangen?

… und wie hat sich meine Einstellung zum Bloggen seitdem verändert? Gab es überhaupt eine Entwicklung?

Das Jahr neigt sich dem Ende. Fast zeitgleich jährt sich meine Bloggründung zum ersten Mal. Da liegt es nahe, ein kleines Resümee zu ziehen. Zufälligerweise hat Anna Livia Koschinski zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen? Anna hat auch ein paar Leitfragen gestellt, die ich gerne beantworten möchte.

Dein Warum: Was war der ausschlaggebende Grund, deinen Blog zu starten?

Zu dieser Frage kann ich auf einen meiner ersten Blogartikel verlinken: 4 Gründe für einen eigenen Blog. Ich gebe gerne mein Wissen weiter. Mit einem Blog kann ich viele Menschen erreichen. Meine Erfahrungen (nicht nur) zum Thema Fotografie kann ich damit gut teilen und jederzeit wieder aufrufen.

Welche Motivation hat dich getrieben, das Projekt umzusetzen?

Ich glaube, es war der Reiz des Neuen und der Aufbruchszauber, den der Beginn eines neuen Jahres so mit sich bringt. Und der glückliche Umstand, dass Anna gerade ihr Projekt 28 Tage Content – ein Schreibprojekt ins Leben rief. Es ging darum, jeden Tag zu texten. Das motivierte mich natürlich und brachte meinen Blog voran!

Welche Bedenken hattest du, welche Hürden gab es zu überwinden?

Ich bin ein Mensch, der schnelle Erfolge braucht. Geduld ist ein Fremdwort für mich. Ich wollte einfach loslegen. Eine Hürde für mich war die Wahl der technischen Grundlage. WordPress.com oder wordpress.org? Selbst hosten oder nicht? Oder doch lieber eine eigene Seite bei einem Anbieter dieser Website-Baukastensysteme wie Jimdo und co? Ich habe mich viel belesen müssen. Das hat mich so richtig genervt. Da will man anfangen und drauf-los-schreiben und muss sich mit solchem Schei* befassen 😉 ! Schlussendlich bin ich erst einmal den Weg des geringsten Aufwands gegangen. Bisher fühlt es sich richtig an.

Ich hatte außerdem Bedenken, dass mir die Themen für Blogartikel ausgehen würden. Bisher ist das noch nicht eingetreten.

Hattest du konkret geplant oder einfach losgelegt?

Es war eine spontane Eingebung, mit dem Bloggen zu beginnen. Ich hatte schon viele schöne Beispiele gesehen und wollte das auch probieren. Also habe ich einfach losgelegt.

Welche Ziele hattest du dir gesteckt? Welche Pläne hattest du mit deinem Blog?

Ich wollte meine Fototipps und meine schönsten Bilder teilen. Mehr nicht. Ziele hatte ich mir keine gesteckt, außer natürlich zu wachsen und Leser zu gewinnen.

Gab es eine zeitliche Dimension, in der du gedacht und geplant hast? Hast du dir eine Frist gesetzt, in der du erste Meilensteine erreicht haben wolltest?

Es gab keine Meilensteine. Ich wollte den Blog zeitlich unbegrenzt führen und steigende Besucherzahlen erreichen. Konkrete Vorstellungen hatte ich aber nicht. Die Hauptsache: ein sichtbares Wachstum war zu verzeichnen.

Wie wolltest du deinen Blog aufbauen? Wie regelmäßig schreiben?

Ich wollte einen bis zwei Artikel in der Woche schreiben. Es hat sich jetzt auf einen Wochenbeitrag eingepegelt. Wenn ich weniger „schaffe“, bin ich unzufrieden.

Wen wolltest du erreichen?

Meine Zielgruppe sind und waren Anfänger in der Fotografie. ich veröffentliche hauptsächlich einfach zu verstehende und umzusetzende Fototipps. Ich möchte den Beginnern zeigen, dass die Fotografie ein wunderschönes Hobby ist. Sie sollen sich nicht erschlagen fühlen von Technik-Blabla. Ich kenne einige Leute, die möchten zum Beispiel den Automatik-Modus ihrer Kamera nicht verlassen, weil sie die fortgeschrittenen Funktionen für zu kompliziert halten. So schwierig ist das aber gar nicht. Natürlich sind auch alle anderen Leser ganz herzlich willkommen!

Was wolltest du für dich? Welche Blogger-Persönlichkeit wolltest du sein?

Eine entspannte und einfach zu verstehende Person, die Spaß am schreiben hat und ohne Druck arbeitet.

Welche Werte waren und sind dir wichtig? Für dich selbst, dein Schreiben und deinen Blog?

Selbstreflektion und Toleranz. Ich bin weder allwissend, noch maße ich es mir an, über andere Meinungen die Fotografie betreffend negativ zu urteilen. Außerdem möchte ich nicht arrogant rüberkommen. Ich will nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen, nach dem Motto: „So und nicht anders musst Du es machen!“ Ich sehe mich eher als Impulsgeberin. Das schließt ein, dass ich manche Dinge nicht bis ins kleinste Detail beschreibe. Der mündige Leser meines Blogs sollte schon in der Lage sein, Dinge die er nicht versteht auch einmal nachzugooglen. Natürlich kann er auch nachfragen.

Was wolltest du auf keinen Fall?

…noch so einen technikaffinen Expertenblog mit Fachartikeln, die keiner versteht. Ich mag es nicht, Dinge zu verkomplizieren. In meiner Hobbyfotografenlaufbahn bin ich über viele Seiten gestolpert, die ein wahres Mysterium um Blende, Iso und Belichtungszeit machten. So etwas wollte ich auf keinen Fall!

Wie ging es dir damit, als du deine ersten Artikel veröffentlicht hast?

Sehr gut! Ich war aufgeregt und checkte ständig die Zugriffszahlen.

Wie haben sich deine Einstellungen und deine Arbeitsweise zum Bloggen im Lauf der Zeit verändert?

Den Blog gibt es ja noch nicht einmal ein Jahr. Daher kann ich noch keine Entwicklung erkennen. Zu Beginn schrieb ich meine Artikel in der Badewanne über das Smartphone. Jetzt meistens mit dem Laptop auf dem Schoß im Bett. Ich bin nach wie vor hochmotiviert. Mittlerweile hab ich mir allerdings ein Ziel gesetzt: Ich möchte am 10. Januar, meinem ersten Bloggeburtstag, 200 Abonnenten erreicht haben. Bisher habe ich 187 Follower. Es könnte also knapp werden.

Hat sich die Zielgruppe verändert oder deine Ausrichtung?

Jein. Es heißt ja immer so schön: „Finde Deine Nische! Halte sie möglichst klein!“ Die Fotografieanfänger sind nach wie vor meine Hauptzielgruppe. Aber ich habe mein Beitragsspektrum erweitert und damit meine Zielgruppe ausgebaut. Ich möchte gerne auch gleichgesinnte, also fortgeschrittenere Fotografen erreichen. Da ich mich auch sehr gerne mit dem Thema Social Media beschäftige, sind mittlerweile auch Bloggeranfänger und andere Blogger meine Zielgruppe. Ich habe zum Beispiel notiert, welche „Marketingstrategie“ ich mit meinem Blog habe und freue mich über Austausch mit anderen.

Da dieser Blog mein Hobby ist, kann ich es mir erlauben, auch über andere Themen als die Fotografie und das Bloggen zu schreiben. Ganz neue Wege gehe ich mit der Planung unserer Hochzeit. Die Zielgruppe „zukünftige Braut“ wird aber nach unserem großen Tag sicherlich wieder verschwinden.

Wer mir „nur“ folgt, weil ihm oder ihr meine Fotos gefallen, ist natürlich auch ein gern gesehener Gast.

Wie hat sich dein Schreiben mit der Zeit entwickelt?

Ich denke, es geht mir etwas schneller von der Hand. Es fließt quasi aus mir heraus. Mein Schreibstil hat sich glaube ich nicht verändert. Oder?

Hast du deine Motivation und deine Ziele auf dem Weg beibehalten oder bist du mal vom Weg abgekommen?

Nö. Ich bin nach wie vor sehr motiviert. Da ich kaum Ziele habe und ziemlich planlos vorgehe, kann ich sie auch nicht aus den Augen verlieren 😉 . Wie gesagt: Ich mache das hier alles ohne Druck. Mein Blog ist neben der Fotografie mein Hobby. Es soll Spaß machen.

Hattest du Phasen, in denen du gezweifelt hast? Gab es Krisen, in denen du gern hingeschmissen hättest?

Ja. Als das Thema DSGVO hochkam, habe ich kurz überlegt, ob ich das Projekt „Blog“ wieder einstampfe. Ich war noch ganz neu dabei. Und dann kam da so ein großer Stein auf mich zu gerollt. Ich musste mich wieder belesen und war wieder genervt. Wie ganz am Anfang. Ich habe dann für mich entschieden, dass Thema zwar Ernst zu nehmen, aber mich nicht der allgemeinen Panikmache anzuschließen.

Liebe Anna! Vielen Dank für Deine Blogparade und die vielen interessanten Fragen. Es hat Spaß gemacht, sie zu beantworten!

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besondere Motive zur Weihnachtszeit

Auch zum Advent und zu Weihnachten gibt es viele Dinge, die Fotografen gerne ablichten. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze und Holzengelchen laden zum fotografieren ein. Häufig ähneln sich die Bilder. Das ist nicht schlimm, aber auf Dauer etwas eintönig. Deshalb habe ich hier ein paar kreative Fototipps für Dich notiert.

Ich möchte Dir ein paar neue Motivideen zeigen, die besonders die Herzen der Makrofotografen höher schlagen lassen. Denn auch wenn Blüten und Insekten nicht zur Verfügung stehen, kann man die Nahlinsen nutzen!

Das Beitragsbild ganz oben besteht aus kleinen gestapelten Schmucksteinen und Streusternchen. Ich habe sie im Bastelbedarf gekauft. Ich bin eine kleine Elster. Ich liebe es, wenn es funkelt und glitzert. Die Sterne habe ich ganz einfach auf einen weißen Teller gelegt und von oben fotografiert. Die Ausleuchtung erfolgte mit dem ganz normalen Küchenlicht. Das blaue Bokeh und die Strahlen habe ich nachträglich hinzugefügt.

Die folgenden Fotos zeigen klitzekleine Sternchen aus dem Bastelladen. Manchmal findet man diese kleinen Pailletten auch als Sonderangebote in den Discountern. Sie werden als Bastelmaterialien oder als Streudeko angeboten. Das erste Motiv gefällt mir wegen der kleinen Luftblase auf dem Sternlein, das in einem Glas mit Wasser schwimmt.

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Im zweiten Bild sind silberfarbene und blaue glitzernde Pailletten zu sehen. Sie „baden“ in einer Wasser-Öl-Mischung. Das kalte Licht habe ich mit einer Taschenlampe erzeugt. Es lässt das Foto schön frostig erscheinen.

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Für das Foto Nummer drei habe ich das Glas mit den Sternen zusätzlich auf einen alte CD gestellt. Deswegen hat das Bild einen kunterbunten Hintergrund.

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Die Motive sind außergewöhnlich und kreativ, wie ich finde. Vielleicht lasse ich davon ein paar Postkarten drucken.

Habe ich Dir mit diesem Beitrag ein paar neue Inspirationen gegeben? Dann experimentiere doch auch einfach mal mit Bastelzeug, Wasser, Öl und co!

Du möchtest noch mehr winterliche Motivideen? Hier gibt es Tipps für gefrorene Seifenblasen.

Welches Foto gefällt Dir am besten?

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Diese klitzekleine gefrorene Seifenblase habe ich vorgestern im Licht der aufgehenden Sonne fotografiert. Sie lag auf der mit Raureif bedeckten Umrandung unseres Hochbeetes. Gefällt Sie Dir? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild. Das goldene Glitzern und Funkeln passt so schön zur Adventszeit. Fast könnt man meinen, es ist eine Weihnachtskugel. Ich finde es immer wieder magisch, wenn ich es schaffe, diese zarten und vergänglichen Gebilde entstehen zu lassen. Hast Du es selbst schon einmal versucht?

Ich habe einen Ratgeber zum Thema Seifenblasen gefrieren und fotografieren geschrieben. Du findest auch viele andere Fotos meiner runden Schätze unter diesem Link. Natürlich freue ich mich sehr über Deinen Besuch!