Besuch im Schmetterlingshaus

Letzte Woche war ich im Schmetterlingshaus Jonsdorf. Hier siehst Du ein erstes Foto. Ich plane noch ein paar Bilder von diesem Besuch zu bearbeiten. Zusätzlich möchte ich auch noch einen Beitrag mit Tipps für Fotos in Tropenhäusern aufschreiben. Hast Du Interesse daran?

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Rapslandschaft

 

Gestern konnten wir die herrliche Natur der Oberlausitz genießen. Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, WIE gelb der Raps ist! Ein verschwenderischer Griff in den Farbtopf, der mich glücklich macht. Die gelben Teppiche strahlten mit der Sonne um die Wette. Der Berg Landeskrone bei Görlitz sieht aus, wie aus einem Märchen. Klar, dass ich davon unbedingt ein Foto machen musste!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 2

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es zum Teil 1. Dort findet ihr die ersten sieben Beiträge der Blogbeiträge! Dies hier ist Teil 2.

8. 5 Tipps für bessere Fotos

Zu Sabine gehört der Blog Ferngeweht. Bei ihr geht es wieder um die Reisefotografie. Sie hat Dir 5 Tipps aufgeschrieben, wie Du ganz easy die häufigsten Anfängerfehler bei Deinen Fotos vermeiden kannst. Man findet diese Fehler sehr häufig, obwohl sie eigentlich einfach abzustellen sind. Man muss nur daran denken!

9. Foto-Tipp: Besser Querformat oder Hochformat?

Karin und Markus schreiben auf ihrem Blog Fotonomaden. Unterlegt mit anschaulichen Bildern beantworten sie Dir die Frage nach dem Bildformat. Sie stellen die einzelnen Fortmate vor und geben Tipps, wann welches Format die beste Bildwirkung erzielt. Dabei gehen sie aber nicht nur auf das Quer- und das Hochformat ein, sondern stellen Dir auch Panoramen und quadratische Fotos vor.

10. Auto fotografieren: Wie Du in 4 Schritten tolle Fotos von Autos machst

Alexander ist Autor des Blogs Vecartec. Er geht in seinem informativen Beitrag der Frage nach, wie man fotogene Aufnahmen von seinem Auto macht. Seine Tipps sind kurz und gut umsetzbar. Wenn Du also Autos fotografieren möchtest, bist Du mit Alexanders Beitrag bestens vorbereitet.

11. Meine Fünf besten Fototipps

Eigentlich lohnt es sich ja schon, nur wegen den tollen Fotos Gunther Dihlmans Blog zu besuchen. Er nennt sich Kamera und Foto Zubehör. In seinem Beitrag gibt es wieder Anfängertipps. Der Artikel bietet einen Rundumschlag. Er klärt die Frage JPEG oder Raw, reißt Regen zum Bildaufbau an und vieles mehr. Ein echter Impulsgeber!

12. Fotografie-Tipps für Landschaftsfotografie

Silvia ist eine Abenteuerin, Wanderin und Reisende. Sie gestaltet den Blog Abenteuerzeilen. Ihr Artikel beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie, Bildbearbeitung und allgemeinen Tipps für Anfänger. Dazwischen gestreut hat sie wirklich spektakuläre Fotos ihrer Reisen. Wenn Du dieses Jahr eine Reise planst, solltest Du Dir vorher ihren Beitrag durchlesen!

13. Meine besten Fotografie-Tipps

Ich habe natürlich auch einen Beitrag für Dich! Ich habe vier allgemeine Tipps für Anfänger in der Fotografie, die sehr wichtig sind. Ich erzähle Dir beispielsweise, wie und wo Du ehrliche Fotokritiker findest und warum Du Dich bei Deinem Hobby nicht unter Druck setzen solltest.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Mitwirkenden für die interessanten Beiträge.

Bitte schau Dich in Ruhe auf den verlinkten Blogs um. Es lohnt sich!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Aufgrund der vielen tollen Artikel, habe ich mich dazu entschlossen, die Auswertung auf zwei Beiträge aufzuteilen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum der Einsendung.

Besuche bitte unbedingt auch Teil 2.

1. Meine einfachen und wirksamen Fotografie-Tipps

Gebhard Roese betreibt den Blog Sehpferd. Er fotografiert mit Unterbrechungen schon seit 65 Jahren. In seinem Artikel gibt er Dir sieben Tipps zum Thema Equipmentkauf, Kamerahaltung und Motivwahl. Seine Ratschläge sind kurz und gut.

2. Meine Fotografie Tipps – Wie man ein schönes Bokeh zaubert

Der zweite Artikel stammt vom Blog Teacuppic. Die Autorin beschreibt darin ausführlich und verständlich, wie man in einem Foto ein schönes Bokeh (die Lichtkreise im Hintergrund) erzeugt. Sie untermauert Ihre Ausführungen mit erklärenden Bildern und beschreibt sogar noch, wie man das Bokeh mit selbst erstellten Schablonen verformen kann. Man lernt in diesem Beitrag sehr gut die Blende verstehen. Der Artikel lädt zum Nachmachen und experimentieren ein und ist perfekt für Anfänger umsetzbar.

3. 15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Miuh betreibt einen Reiseblog. Er nennt sich Geheimtippreisen. Sie gibt uns ganze 15 Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Foto aus einem fahrenden Fahrzeug heraus machen möchte. Dabei gibt es nämlich eine ganze Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nicht immer ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Auto auszusteigen und eine Rast einzulegen. Dann gilt es, den (fahrenden) Moment zu nutzen. Zusätzlich zeigt Miuh uns interessante Fotos zum Thema.

4. [Blogparade] Spiel mit der Schärfentiefe – Versuch macht klug mit dem Makroobjektiv

Auch Liane betreibt einen Reiseblog. Sie ist die ReiseEule. In ihrem Beitrag geht es allerdings nicht ums Reisen, sondern um die Schärfentiefe. Sie zeigt Dir, wie sich der Schärfebereich in Abhängigkeit von der gewählten Blende verändert. Es ist eine verständliche Erklärung mit Bildern, die Du gut nachvollziehen kannst. Der Beitrag ist ähnlich wie der vom Blog Teacuppic.

5. Die Kameramodi – Alles eine Sache der richtigen Einstellung

Ina, Nico und vier Kinder aus Norwegen stecken hinter dem Blog Mit Kind im Rucksack. Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, für was das Einstellrädchen oben an Deiner Kamera da ist, dann kann ich Dir ihren Artikel empfehlen! Sie erklären Dir, was es mit den einzelnen Buchstaben, den Kameramodi, auf sich hat. Außerdem geben sie Tipps, wann Du welchen Modus am sinnvollsten einsetzt.

6. Was ich bisher über Food-Fotografie gelernt habe, zehn Tipps für Anfänger

Jenny betreibt den Blog Jennyisbaking. Sie gibt Dir zehn toll verständliche Tipps für Anfänger der Food-Fotografie. Ich sage Dir: Bei den Fotos im Artikel bekommst Du sofort Appetit und Lust aufs Backen und Fotos schießen! Ich habe sehr viel Neues gelernt und werde bestimmt den einen oder anderen Rat bei meinen Marmeladenfotos in Zukunft umsetzen. Genauso unkompliziert wie ihre Rezepte ist übrigens auch ihr Fotoequipment.

7. Meine Food-Fotografie Ausrüstung

Purple Avocado heißt der Blog von Sabrina. Auch bei ihr geht es um Food Fotografie. Sie hat Dir einen superausführlichen Artikel zusammengestellt, der sich um das Fotografiequipment dreht, was sie nutzt. Sie hat ein enormes Wissen über Dauerlicht, Blitzlicht, Lichtformer und co. Zusätzlich „beleuchtet“ sie noch die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Lichtarten und gibt Tipps zum Zubehör. Prädikat: Technik, die begeistert!

Das waren die ersten sieben Beiträge. Hier geht es noch einmal zu Teil 2! Teile den Artikel gerne, damit auch andere Fotobegeisterte von den Tipps profitieren! Vielen Dank!

 

Mach´s gut, Reinhard

Ende August 2017 warst Du bei uns eingezogen und uns sofort ans Herz gewachsen. Lange hielt es Dich nicht im Haus. Dann machtest Du Deine ersten Schritte in unserem großen Garten. War das alles spannend für Dich! Ungefähr einen Monat lang reichte Dir Dein umzäuntes Revier. Dann entferntest Du Dich immer weiter vom Haus. Länger als eine Stunde warst Du am Anfang aber nie weg. Es dauerte nicht lange und Du legtest uns stolz Deine erste gefangene Maus vor die Tür.

Überhaupt warst Du ein stolzer Kater. Dein Blick war entschlossen und aufmerksam. Wenn Du nach Hause kamst, saßt Du auf dem Fensterbrett neben der Tür und schautest uns mit großen Augen von draußen an. Manchmal sprangst Du sogar gegen die Tür, um Dein Begehr nach Einlass zu unterstreichen. Meist begrüßtest Du uns mit einem freundlichen „Mau“, um Dich danach sofort auf Deinen Futternapf zu stürzen. Beim Essen warst Du von Zeit zu Zeit wählerisch. Natürlich bekamst Du nur hochwertige Nahrung.

Fast immer warst Du im Haus, wenn wir auf Arbeit und in der Schule waren. Dann war Ausruhen angesagt! Dein Lieblingsplatz war ein Kobel, der an der Heizung hing. Nachts schliefst Du entweder ganz lang gestreckt auf dem Sofa, oder auf einer Decke oder in Deinem Körbchen bei uns im Schlafzimmer. Du konntest sogar leise schnarchen. War das beruhigend für uns!

Du warst unser kleiner Rebell! Zwei Mal hattest Du Bisswunden von anderen Katzen, die medizinisch versorgt werden mussten. Bei den häufigen Tierarztbesuchen konntest Du knurren wie ein Hund. Fauchen ging natürlich auch. Du warst eben ein echter „Kampfkater“. Du wehrtest Dich mit allen vier Pfoten und sprangst einmal sogar vom Untersuchungstisch. Dein anschließendes Versteck befand sich hinter einer Reihe von Kisten mit Medikamenten.

Am liebsten ließt Du Dich von Deinem „Vati“ streicheln. Aber meist nur kurz. Dafür strichst Du uns allen mit Vorliebe schnurrend um die Beine und hast uns viel angestuppst mit Deinem klugen Köpfchen. Du hast Dich bei uns wohl gefühlt. Das merkte man.

Du wolltest immer genau dann Aufmerksamkeit, wenn wir mit dem Laptop oder dem Tablet beschäftigt waren. Das führte einmal sogar zu einem Totalabsturz des ersteren, weil Du quer über die Tastatur gelaufen bist.

Unsere schönsten Erinnerungen an Dich sind Deine akrobatischen Kletterkünste auf unseren Obstbäumen. Wenn wir im Garten waren, warst Du nie weit. Voller Lebenslust sprangst Du umher. Besonders schön war es auch, wenn Du unseren Sohn und mich früh bis fast ans Schultor begleitetest. Du liefst neben uns wie ein Hund und schienst uns zu beschützen. Manchmal nannten wir Dich deshalb „Wachkater“. Unvergessen sind auch Deine erstklassigen Künste beim Fliegen fangen.

Leider wehrte Dein schönes Leben nur kurz. Du wurdest nur ein Jahr und zehn Tage alt. In der Nacht vom 25. zum 26.04.2018 kamst Du nicht nach Hause. Und das, obwohl es regnete (den mochtest Du nämlich nicht). Das machte uns große Sorgen. Normalerweise warst Du täglich um 22 Uhr herum zu Hause. Am Morgen fanden wir Dich tot an der Straße vorm Haus liegen. Du wurdest sehr wahrscheinlich überfahren. Und das, obwohl bei uns nur wenig Verkehr ist.

Du hattest Dich so gut bei uns eingelebt. In letzter Zeit waren auch keine Tierarztbesuche mehr nötig. Du warst endlich angekommen. Wir wollten mit Dir noch so viel erleben!

Wir haben Dich in „Deinem“ Garten begraben. Du liegst nun gleich neben der großen dichten Scheinzypresse, unter der Du dich so gerne versteckt hast. Unser Sohn hat den Platz für Dich ausgesucht.

Mach´s gut Du großer kleiner Räuber! Wir sind sehr traurig und vermissen Dich und Deine Eigenarten jetzt schon ganz sehr.

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Unbeachtete Schönheiten

Ich liebe den Frühling. Alles ist in Aufbruchstimmung. Es gibt Blüten und Blumen im Überfluss. Besonders die Obstbäume tragen eine spektakuläre Tracht.

Ganz versteckt und bescheiden blühen auch die Beerensträucher. Nur bei näherem Hinsehen erkennt man die faszinierende Schönheit der kleinen und wenig bunt gefärbten Blüten. Ich habe sie bei meinem Streifzug durch den heimischen Garten entdeckt. Sie stehen bei genauer Betrachtung den üppig blühenden Obstbäumen in nichts nach.

Rätsel

Weißt Du, welche Blüten zu welchen Beeren gehören? Tipp: Auf den drei Bildern blühen rote und schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren. Welches Bild gehört zu welchem Strauch? Am Ende des Artikels findest Du die richtige Lösung.

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Darum liebe ich die Makrofotografie

Ich mag die Makrofotografie. Damit sind Nahaufnahmen gemeint, die mindestens im Maßstab 1:1 abgebildet werden. Man kann dabei kleine Dinge also relativ groß darstellen. Das eröffnet dem Betrachter Ansichten, die er sonst gar nicht wahrgenommen hätte. Ich bin immer wieder erstaunt, was es in der Natur alles kleines zu entdecken gibt. An meinem Staunen lasse ich Dich gerne teilhaben. Ich erfreue mich daran, wenn ich Dir meine kleinen großen Entdeckungen zeigen kann und Du ebenso fasziniert bist wie ich.

Oder hast Du blühende Beerensträucher schon einmal so betrachtet?

Die Lösung des Rätsels

Auf dem Titelbild sind Stachelbeerblüten. Auf dem zweiten Bild ist eine Blüte der schwarzen Johannisbeere und auf dem untersten Bild eine Rispe der roten Johannisbeere. Hast Du es gewusst?

 

Rezept für Löwenzahnblütengelee

Ich wohne auf dem Land. Zu unserem Haus (von uns liebevoll „Murkelhäuschen“ genannt) gehört ein großer Garten mit Unmengen von Obstbäumen und Beerensträuchern. Ein wenig Grünzeug bauen wir auch noch an. Klar, dass ich aus den Gaben der Natur auch die ein oder andere Leckerei zaubere. Es geht doch nichts über die Verwertung von selbst geenteten Früchten und Gemüse! Fruchtaufstriche, Chutneys, Liköre und sogar Ketchup habe ich schon hergestellt.

Ich mag es sehr, meine gärtnerisch-kulinarischen Schätze fotografisch abzulichten. So kann ich beide Leidenschaften prima miteinander verbinden. Es ist quasi meine Art der Food-photography. Da sich für meine Rezepte kein eigener Blog lohnt, bekommst Du hier deshalb in Zukunft immer mal eine kleine Köstlichkeit virtuell serviert. Los geht’s!

Von mehreren Seiten bekam ich den Tipp, einmal Löwenzahnblütengelee herzustellen. Das musste ich natürlich ausprobieren! Er wächst ja sowieso und ich musste ihn nicht extra anbauen.
Hier ist das Rezept zum Nachmachen, falls Du noch eine Beschäftigung suchst.

Zutaten

Löwenzahnblüten, 1 Liter Wasser, 1 Zitrone, 500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Löwenzahnblüten sammeln (am besten aus dem Garten oder von einer ungedüngten Wiese) und die Blütenblätter heraustrennen (also quasi nur das nehmen, was später mal die Schirmchen werden würden). Danach 200g abwiegen (man braucht ziemlich viele Blüten und viel Geduld, bis man die 200g zusammen hat!), mit dem Wasser aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Bitte wundere Dich nicht über den Heugeruch. Das Endergebnis wird nicht so schmecken, wie es nun riecht. Das Ganze lässt man nun 24 Stunden stehen. Danach alles durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter gießen und ausdrücken.

Zu dem gewonnenen Sud den Saft der Zitrone und den Gelierzucker geben, unter Rühren aufkochen und 4 Minuten kochen lassen. Danach den noch heißen Gelee in sterilisierte (ausgekochte) Gläser geben. Sofort die Gefäße verschließen und auf den Kopf stellen.

Der Geschmack erinnert ein wenig an Honig. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und besten Appetit!

Ich schenke Dir ein Foto!

Im Garten blühen die Obstbäume. Bei meinem Streifzug durch den Frühling habe ich ein Foto mit viel satten blauen Himmel fotografiert. Durch den Freiraum eignet es sich super als Blogfoto für Deine Beiträge. Ich schenke es Dir! Klicke einfach auf den Link zur Dropbox und lade es gratis herunter. Du kannst es nach Lust und Laune bearbeiten. Bitte verlinke meinen Blog bei Benutzung https://stefleifotografie.wordpress.com/. Du hast keinen Blog, möchtest mein Foto aber zum Beispiel als Titelbild bei Facebook nutzen, oder als Desktopfoto? Kein Problem. Du darfst es natürlich auch kostenlos downloaden. Die Datei darf nicht weiter verkauft werden und es dürfen mit dem Foto keine kommerziellen Druckerzeugnisse erstellt werden.

Wollschweber an Lungenkraut

Jedes Jahr im Frühjahr kann man Wollschweber beobachten. Sie sehen aus wie Hummeln, gehören aber zu den Fliegen. Sie sind geschickte Insekten und haben einen langen Rüssel. Mit dem sammeln sie Nektar.

Schon seit vielen Jahren versuche ich diese Tiere zu fotografieren. Jedes Jahr von Neuem bin ich erstaunt und überrumpelt, wie flink und emsig sie von Blüte zu Blüte summseln. Kaum hat man einen Wollschweber entdeckt und die Kamera im Anschlag, ist er auch schon wieder fort. Ein scharfes Makro? Fehlanzeige!

Dieses Jahr habe ich es anders gemacht…

Es war ein sehr reges Treiben auch von anderen fliegenden Nahrungssuchern. Ich fokusierte einfach das Blümchen an und wartete, bis sich Bombylius major kurz niederließ. Eine klassische Photobomb sozusagen. Vielleicht wird er ja deshalb im lateinischen so bezeichnet? 😉

Mein kleiner Quicktipp…

… für nervenschonende Insektenfotos ist also folgender: Fokussiere erst in Ruhe eine umschwirrte Blüte an. Du kannst sogar ein Stativ nutzen und gemütlich Deine Kameraeinstellungen überprüfen. Mach ruhig ein paar Probeaufnahmen, dann siehst Du, ob Deine Belichtung stimmt. Nun kannst Du in Ruhe und mit Geduld auf ein Insekt warten. Setzt es sich nieder, drücke entspannt auf den Auslöser!

Die Pflanze heißt übrigens geflecktes Lungenkraut oder Pulmonaria officinalis. Ich mag sie sehr. Sie hat hübsch gemusterte und behaarte Blätter und die Blüten sind oft zweifarbig. Rosa- und lilafarbene Blüten wachsen gleichzeitig an einer Pflanze. Sie wurde früher als Heilkraut bei Lungenerkrankungen angewandt.

Wie verträumte Fotos schon in der Kamera entstehen…

Verspielt, verträumt, märchenhaft, romantisch, zart … all das sind Adjektive, die man im Zusammenhang mit Bildern sieht, die viel weiches Bokeh enthalten. Oftmals werden diesen Fotos nachträglich am Computer digitale Overlays und Texturen hinzu gefügt. Hier hatte ich schon einmal beschrieben, was das ist und wie ich solche Dateien nutze.

Du kannst solche Effekte aber auch schon während des Fotografierens einfügen. Das erspart Dir eine umfangreiche Manipulation während der Bildbearbeitung. Ich persönlich liebe die Spielerei am Computer. Trotzdem zeichnet es natürlich einen guten Fotografen aus, wenn er möglichst schon ein sehr gutes Rohbild hat und nicht zu tief in die digitale Trickkiste greifen muss.

Hier siehst Du noch einmal den Vergleich zwischen dem Original und meiner Bearbeitung.

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Wie habe ich das schöne Bokeh im Vorder- und Hintergrund gemacht?

Ich habe mich auf unsere Wiese gelegt und durch ein paar Narzissen auf die Osterglocken DAHINTER fokussiert. Dazu habe ich natürlich den Autofokus ausgeschaltet. Er hätte mir immer die vorderen Blumen scharf gestellt. Die gelben Kreise im oberen Bilddrittel und das weiche verschwommene Grün, was die Stengel des Hauptmotivs verdeckt, stammen also von den unscharfen Pflanzen im Vordergrund. Meine „Hauptblüten“ stehen wiederrrum ein wenig entfernt vor einer noch nicht belaubten Hecke. Diese wurde vom warmen Sonnenlicht angestrahlt und bildet somit den rötlichen weichen Hintergrund.

Welche Einstellungen habe ich gewählt?

Da mir genügend Licht zur Verfügung stand, wählte ich eine sehr kurze Belichtungszeit (1/2000 stel Sekunde). Die Blende öffnete ich weit (f=2.8) um einen kleinen Schärfebereich und ein schönes weiches Bokeh vor und hinter der Pflanzen zu bekommen. Den ISO wählte ich sehr niedrig, um Bildrauschen zu vermeiden. Die Brennweite betrug 90mm. Ich habe das Makroobjektiv von Tamron genutzt.

Über den Tellerrand Fotorand geschaut…

Perdita Petzl und Henrik Spranz sind für mich DIE Fotografen, wenn ich an romantische Naturbilder denke. Schau doch mal auf ihrer Seite vorbei. Du wirst über ihre wunderbaren verträumten Bilder staunen. Ich bin jedenfalls immer wieder von Neuem fasziniert, wie die beiden mit Licht malen.