Meine schönsten Bilder aus dem 2. Halbjahr 2018

Michael vom Blog Erkunde die Welt hat wieder zu seiner beliebten Blogparade aufgerufen. Gesucht werden diesmal die schönsten Fotos aus dem 2. Halbjahr 2018. Hier ist der Aufruf.

Ich hatte bereits im 1. Halbjahr 2018 an dieser interessanten Fotoparade teil genommen. Schau Dir gerne meine damaligen Favoriten an!

Diesmal hat Michael folgende Kategorien ausgewählt:

  • “Abstrakt”
  • “Aussicht”
  • “Krasse Sache”
  • “Landschaft”
  • “Rot”
  • “Tierisch”
  • „schönstes Foto“

Folgende Fotos habe ich dazu heraus gesucht:

Abstrakt

Das Foto entstand abends, kurz nach Sonnenuntergang an einem Strand in Norddänemark. Ich wählte eine längere Belichtungszeit und bewegte meine Kamera während der Aufnahme horizontal zum Meer. Heraus gekommen ist diese abstrakte Aufnahme, die die Ruhe, die zu dieser späten Stunde an der Küste herrschte, wunderbar widerspiegelt:

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Aussicht

Der Blick auf die kleine Stadt Löbau in der Oberlausitz. In dieser Gegend wohne ich. Das Bild habe ich bei einem Ausflug gemacht.

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Hier ist übrigens eine Aufnahme vom gusseisernen Turm, von dem aus das Bild entstand. Er ist wirklich sehr sehenswert!

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Krasse Sache

Das nächste Foto ist auf verrücktem Wege entstanden. Das hübsche seitliche Bokeh habe ich mit einem Topfkratzer gezaubert. Solche Dinge lässt man ja normalerweise nicht in die Nähe seiner Objektive kommen. Ich habe es aber trotzdem gewagt und auch ein kleines Tutorial dazu geschrieben:

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Land(wirt)schaft

Hier siehst Du die Stadt Löbau von der anderen Seite wie oben. Als ich das Örtchen fotografieren wollte, rasten mir doch glatt zwei Mähdrescher durchs Bild 😉

Übrigens habe ich auch einen Artikel mit Tipps für die Erntefotografie für Dich notiert!

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rot

Nach einem Gewitter genossen wir den Sonnenuntergang in Thorup, Norddänemark. Es gibt dort keinen Hafen. Die Fischerboote mit ihren roten Bäuchen werden auf den Sand gezogen. Auch der Regenbogen erschien in einem hauptsächlich rötlichen Farbton.

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Tierisch

Nun zeige ich Dir eine Collage. Solche digitalen Basteleien mache ich eher selten. Hier bot sich aber quasi ein vorher/nachher-Bild an. Um den hübschen Seestern tat es mir allerdings schon ein wenig leid!

Seestern

schönstes Foto

Meine Wahl fiel auf das folgende Bild. Es lässt bei mir sofort Fernweh und Sehnsucht nach Dänemark aufkommen. Wir hatten dieses Jahr wirklich viele Sonnenuntergänge zu bestaunen und als die Sonne eines Abends schon sehr tief stand, legte ich mich an den Strand und machte dieses Foto. Ich liebe Gegenlichtaufnahmen!

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… und sonst so?

Ans Herz legen möchte ich Dir noch meinen Beitrag über Grenen, Norddänemark. Dort treffen Nord- und Ostsee aufeinander. Ich habe dazu einen Artikel geschrieben über Fotospots und die Wahrheit dahinter.

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Ein weiterer Reiseartikel befasst sich mit dem Weißabgleich

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…und ich habe einen Beitrag geschrieben, in dem ich Dir an einem Beispiel erkläre, wie man Fotoregeln kombinieren kann.

Fotoregeln kombinieren

Nun zeige ich Dir noch eine sehr kleine (ca. 1cm im Durchmesser) gefrorene Seifenblase in der Morgensonne. Ein Tutorial zu diesem Thema habe ich auch verfasst.

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Zum Schluss gibt es noch ein Bild von kleinen Schmucksternen. Ich habe auch einen Artikel über besondere Motive zur Weihnachtszeit verfasst, die Dich zu ausgefallenen Fotoideen inspirieren sollen.

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Das soll es so weit von mir gewesen sein. Welches Foto gefällt Dir am besten?


Ich werde mir auf alle Fälle fortlaufend die Beiträge der anderen Teilnehmer anschauen. Die sehenswertesten Artikel verlinke ich hier:

Kathi zeigt uns tolle Landschaftsfotos auf hohem Niveau. Besonders die Bilder der sächsischen Schweiz sind toll: https://kulturtaenzer.com/fotoparade-2-2018/

Palmen, Berge und ein Riesenrad präsentiert uns Sabi: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-2-2018/

Die Phototravellers haben atemberaubende Landschaften, abstrakte Architektur und Schafspopos im Angebot: https://phototravellers.de/unsere-schonsten-reisefotos-2018/

Christina nimmt uns unter anderen mit nach Slowenien und Kärnten: https://triptotheplanet.de/reisefotografie-2-2018/

Cornelia ist in Deutschland geblieben. Was sie da fotografiert hat, zeigt sie Dir hier: https://www.silvertravellers.de/reisefotos-deutschland/

Esther entführt uns zum Beispiel nach Vietnam, Spanien und Kambodscha: https://esthers-travel-guide.com/meine-foto-highlights-2018/

Auch Anita nimmt uns mit auf ihre Reisen. Am tollsten sind ihre Santorinbilder: https://www.gailtalontour.com/fotoparade-2-2018-reisen-erlebnisse/

Nathalie schickt uns auf die Seychellen. Zu sehen gibt es viel, viel Meer und Urlaubsfeeling: https://natworldwild.de/2018/12/16/fotoparade-02-2018/

Ganz besonders künstlerische Bilder präsentiert uns Birgit. Schau sie Dir unbedingt an: https://www.seh-n-sucht.de/BLOG/14657/fotoparade-2-2018/

Lisa zeigt uns süße Murmeltiere und Stadtansichten bei Nacht: https://imprintmytravel.com/fotoparade-2-2018/

 

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Vom #Novemberglück

Der November wird von allen Monaten am wenigsten gemocht. Zumindest hat er den Ruf des grauen Monats inne. Der November ist weder Fisch noch Fleisch. Vorbei sind die goldenen Herbsttage (zumindest in „normalen“ Jahren) mit bunter Laubfärbung und braunen, glänzenden Kastanien. Aber der knackig kalte Winter ist auch noch nicht in Sicht. Bäh-Wetter mit Tristesse und Nebel sind an der Tagesordnung. Der November-Blues setzt ein!

Lutz vom Blog Zwetschgenmann hat zu einer Blogparade aufgerufen. Titel: #Novemberglück! Da bin ich doch gerne dabei. Ich kann dem trüben Jammermonat nämlich durchaus auch Gutes abgewinnen:

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Das mag ich am November

1. Die Abende werden gemütlicher

Es wird eher dunkel und man kann sich ohne schlechtes Gewissen Abends eine warme Wanne einlassen, ein Buch lesen, Bilder bearbeiten und so weiter. Draußen wird es kalt, innen umso heimeliger.

2. Endlich Zeit zusammen verbringen

Mein Partner arbeitet im Sommer meist lange. Ab November ist auch er Abends zu „normalen“ Zeiten zu Hause und am Wochenende muss er auch nicht auf Arbeit. So nutzen wir diese Zeit gerne, um gemeinsam zu kochen. Das macht immer viel Spaß und wir haben uns nebenbei viel zu erzählen. Aber auch die Zeit der Gesellschaftsspiele beginnt. Das Kind ist „näher bei mir“, weil es nicht irgendwo im Garten tobt, oder draußen unterwegs ist.

3. Die Natur holt Luft – die Menschen auch!

Wenn es draußen grau in grau ist, hat man nicht wirklich viel Lust auf Ausflüge und dergleichen. Man ist aber auch noch nicht im Weihnachtsstress. Zeit, inne zu halten! Man „muss“ mal nichts machen!

4. Vorfreude auf die Adventszeit

Ich liebe die Vorweihnachtszeit mit den schönen Wehnachtsmärkten, dem geschäftigen Treiben und dem ganz besonderen Flair der Düfte und Lichter im Advent. Dummerweise ist sie meist so schnell vorbei, dass man sie gar nicht richtig genießen konnte. Im November rückt diese besondere Stimmung in greifbare Nähe, aber man kann sich noch darauf freuen, denn die gesamte Advents- und Weihnachtszeit steht erst noch bevor.

5. Zeit für Nebelbilder

Die reduzierten Farben und die Nebelschleier lassen eine ganz neue Sicht auf die Landschaft zu. Wenn die Natur nicht mehr so bunt ist, treten Muster und Kontraste viel mehr in den Vordergrund. Fotografen können interessante Fotos machen, fernab der typischen Postkartenmotive. Auch ich mache deswegen in diesem Monat gerne Bilder.

 

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Ich möchte den November nicht missen. Er ist für mich durch seine Ruhe fast besinnlicher, als der hektische Dezember.

Wie siehst Du das? Magst Du den November, oder bist Du froh, wenn er um ist?

 

 

Schreib doch mal die Biografie Deines Blogthemas – Die Auswertung

Anfang September hatte ich einen Artikel zum Thema Blogbiografie geschrieben. Ich ging darin auf die Vorteile ein und gab Tipps, was man bei diesem Vorhaben beachten sollte. Anschließend rief ich zu einer Blogparade auf, der sieben Teilnehmer folgten. Herzlichen Dank dafür!

Ich möchte es mir natürlich nicht nehmen lassen, Dir die entstandenen Beiträge näher vorzustellen. Die direkten Links zu den Artikeln findest Du jeweils in den Überschriften. Schau gerne bei den Blogs vorbei! Du wirst viel Neues entdecken. Mir ging es jedenfalls so!

1. https://rechnungswesenlehrer.de/das-leben-ist-lernen-meine-blogthemenbiographie/

Den ersten Beitrag hat Alexander Meneikis geschrieben. Er führt den Blog Rechnungswesenlehrer. Er hat ein paar meiner Impulsfragen sehr interessant und kurzweilig beantwortet. Enstanden ist quasi ein Interview, in dem er erklärt, wie sich seine Laufbahn entwickelt hat. Insbesondere geht er darauf ein, wie er (negative) Erfahrungen für sich nutzte, um ein erfolgreicher Dozent für Rechnungswesen und co zu werden.

2. https://essen-sport-gesundheit.de/warum-ich-einen-blog-zum-theme-essen-sport-gesundheit-erstellt-habe-blogparade/

Auf dem Blog Essen-Sport-Gesundheit dreht sich alles um den Body und wie man ihn in Bezug auf Nahrung und Sport optimiert. Josef schreibt in seinem Beitrag, welche Ernährunsformen er bereits probiert hat und wie sich sein Trainingplan gestaltet. Er verspricht, auch in Zukunft weiter zu experimentieren und Dich an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

3.  https://prinz-von-moabit.blogspot.com/2018/09/prinz-von-moabit-meine-blogthemenbiografie.html

Der Prinz von Moabit ist ein derzeit Dreijähriger, dessen Protokollantin über Anekdoten des Söhnchens berichtet. Entstanden ist der Blog im Januar 2018. Er ist also genau so alt wie meiner. Ihre „Ambition war und ist es, Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, die Welt mit Kinderaugen zu sehen und neu zu entdecken“. Entstanden ist der Blog ursprünglich aus Briefen zu Geburtstagen der lieben Verwandschaft.

4. https://www.flutes-for-friends.de/ueber-mich/

Meinen Aufruf nahm Miriam vom Blog https://www.flutes-for-friends.de/ zum Anlass, ihre Über-mich-Seite zu überarbeiten. Dort erfährst Du ihren Weg von der kleinen Blockflötenschülerin über die Ausbildung zur Holzblasinstrumentenmacherin, dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und zurück zu ihrer Liebe, der Querflöte.

5. https://teacuppic.wordpress.com/2018/10/21/meine-blogthemenbiografie/

Der Blog Tea-cup-pic hat die Fotografie zum Thema. Du erfährst den Werdegang von der ersten Digicam bishin zu Fotoexperimenten mit einer Spiegelreflexkamera. Erkunde die Welt vom Freelnsing, Bokehs und kreativen Motivideen!

6. https://queerdurchdiemedien.com/2018/10/22/blogparade-meine-blogthemenbiografie/

Anja setzt sich auf ihrem Blog Queer durch die Medien „für eine buntere Welt ohne Vorurteile“ ein. Sie befasst sich mit queeren Medienformaten und Charakteren in der Film- und Buchwelt. Ihr Blog ist noch recht jung. Sie beschreibt in ihrem Blogbeitrag, warum ihr das Thema Gleichgeschlechtlichkeit und LGBT, beziehungsweise das Reden darüber, so wichtig ist.

7. https://zeitsparen.co/blogbiographie/

Ein Thema was uns alle angeht: Zeitsparen und Produktivität! Das ist Carmens Steckenpferd. Auf ihrem Blog Zeitsparen teilt sie ihr Wissen mit Dir. In ihrem Blogbeitrag erfährst Du, dass Carmen früher eine Chaotin war und was sie dann später mit ihrem verbesserten Zeitmanagement alles errreicht hat.

8. Meine Fotografie-Biografie Teil 1

Ich habe natürlich auch meine Blogbiografie aufgeschrieben! Sie gliedert sich in acht Teile. Du erfährst darin, wie ich zur Fotografie gekommen bin und was ich schon alles auf meinem Weg ausprobiert und erfahren habe.

Nochmal vielen lieben Dank an alle fürs Mitmachen. Eure Beiträge sind sehr interessant und Ihr habt es geschafft, dass ich mal wieder über den Tellerrand hinaus geschaut habe!

 

 

Goldener Herbst – meine 5 schönsten Herbstfotos

Cornelia vom Blog Silvertravellers hat zu einer Blogparade aufgerufen und ich mache mit! Gesucht werden die fünf schönsten Herbstfotos. Die Auswahl viel mir nicht leicht, da ich den Herbst sehr mag und deshalb in dieser Jahreszeit auch sehr viel fotografiere. Wie Du meinem Blog vielleicht ansiehst, liebe ich Farben! Deshalb ist der Herbst in meinen Augen sehr fotogen. Aber genug geschwafelt: Hier sind meine Top 5:

Ein abslouter Glückstreffer: Ein nebliger Herbstmorgen. Der Mais wird gehäckselt. Als ich dieses Schauspiel fotografieren möchte, laufen mir zufällig die Wildschweine vor die Linse.

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Die Rakotzbrücke in Ostsachsen. Sie bildet zusammen mit ihrem Spiegelbild einen Kreis. Deshalb ist sie ein beliebtes Fotomotiv. Sie steht in einem märchenhaften Rhododendronpark mit altem Baumbestand. Daher ist ein Besuch das ganze Jahr über ein Erlebnis!

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Das Lampenputzergras gefällt mir sehr. Im Hintergrund stehen Aroniasträucher, die im Herbst eine tolle rötliche Laubfärbung annehmen. Das Sternenbokeh habe ich mit Hilfe einer einfachen Schablone gestaltet, die ich vor mein Objektiv klemme.

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Ich gebe zu: Golden ist nichts auf diesem Bild! Aber Nebel und Tristesse gehören für mich ebenso zum Herbst. Das Foto zeigt ein Fernglas auf dem Brocken. Ich finde das Motiv sehr krotesk, denn die Sicht war gleich 0. Mangelnder Durchblick ;-), der eine schöne Bildaussage ergibt.

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Das letzte Foto zeigt das Schloss Altenburg in Thüringen. Aufgenommen habe ich es durch meine Glaskugel hindurch. Das Bild erinnert mich ein wenig an das Märchen „Der Froschkönig“.

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Ich hoffe, Dir gefällt mein kleiner herbstlicher Streifzug. Ich freue mich schon, die Fotos  der anderen Teilnehmer dieser Blogparade zu entdecken!

 

 

Schreib doch mal die Biografie Deines Blogthemas!

Hallo Blogger!

Schreibst Du über Reisen, Nähen, Rezepte, Fotografie, Texten, Modellbau, Lettering oder ganz was anderes? Sicherlich ist Dein Blogthema oder Deine Leidenschaft etwas, was Du besonders gut kannst. Deine Fähigkeiten entwickelten sich bestimmt über einen längeren Zeitraum, oder? Prima!

Hast Du schon einmal aufgeschrieben, wie Du zu Deiner Nische, deiner Fähigkeit, deinem Hobby oder Beruf gekommen bist? Nein?

Dann ist jetzt die Zeit gekommen 😉

Die Vorteile Deiner Biografiearbeit

1. Du erschaffst Content

Manchmal fällt einem vielleicht nicht so recht ein, was man mal wieder schreiben könnte. Irgendwie wurde irgendwo schon alles aufgeschrieben. Bei der Biografie Deiner Leidenschaft ist das anders. Denn die hast ja nur Du erlebt! Du erschaffst also etwas ganz neues. Falls Du schon viel zu Deinem Thema erlebt hast, kannst Du Deine Biografie sogar in Etappen unterteilen. Und damit hast Du sogar „Stoff“ für mehre Blogartikel!

2. Du zeigst Persönlichkeit

Es gibt zu vielen Themen unendlich viele Blogs. Deine Follower folgen aber Dir! Das tun sie, weil sie Dich als Person und/oder Deinen Schreibstil mögen. Deine Biografie ist etwas ganz individuelles. Hier kannst Du soviel wie Du möchtest von Dir Preis geben und die Leser können Dich besser kennenlernen. Das lässt sie vielleicht sogar zu Stammlesern (und Kunden, falls das Dein Ziel ist) werden. Stichwort: Storytelling!

3. Du zeigst, dass Du Experte bist

Erkläre Deinen Lesern, wie Du mit Deinen Aufgaben gewachsen bist und was Du alles erreicht hast. So kannst Du zeigen, dass Du Dir über die Zeit ein hohes Wissen aneignen konntest. Das schafft Vertrauen in Deine Fähigkeiten.

4. Es ergeben sich neue Themen für später folgende Blogartikel

Sicherlich kannst Du in Deiner themenbezogenen Biografie nicht alle Deine Etappen bis ins kleinste Detail erklären. Das macht aber nichts. Bestimmt stolperst Du während Du Deine Geschichte aufschreibst über Anekdoten oder Techniken, die Du in später erscheinenden Blogartikeln genau beleuchten kannst. So geht Dir nie das „Futter“ für Deinen Blog aus.

5. Du kannst interne Backlinks sammeln

In Deinen späteren Artikeln kannst Du immer wieder auf Deine Biografie verweisen. Auch innerhalb Deiner in mehrere Teile geschnittenen Biografie kannst Du die verschiedenen Berichte untereinander verlinken. Das hält Deine Leser lange auf Deinem Blog! Und das ist ja bekanntlich wieder gut für den Erfolg Deines „Babys“. Falls Du an Affiliate-Programmen teilnimmst, kannst Du dezent erzählen, welche Produkte Du besonders schätzen gelernt hast.

6. Du schaffst einen Mehrwert für Deine Leser

Wenn du Deine Erfahrungen teilst und auch erzählst, was Du aus Deinen Fehlern gelernt hast, ist das eine gute Information für Anfänger. Du als alter Hase kannst Beginner so vor manchem Missgeschick bewahren.

7. Du kannst Dich vernetzen

Gibt es andere Blogger oder Online-Angebote, die Dich auf Deinem Weg begleitet haben? Vielleicht magst Du sie ja nennen und sie verlinken? Sharing is caring!

Haben Dich diese sieben Punkte überzeugt?

Dann mal los!

Das musst Du beachten

A) Chronologische Reihenfolge

Besonders wenn Du Deiner Leidenschaft schon lange frönst, solltest Du Dir einen Überblick verschaffen. Zeichne Dir am besten einen Zeitstrahl mit den wichtigsten Etappen auf, damit Du Deinen Beitrag oder Deine Beiträge in der richtigen Reihenfolge planen kannst. Am logischsten ist es natürlich, wenn Du mit dem zurückliegendsten Ereignis beginnst und Dich dann nach vorn arbeitest.

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B) Spannende Beiträge

Insbesondere, wenn Du einen sehr langen Beitrag planst, oder eine lange Serie von Artikeln, ist es wichtig, die Spannung zu halten!

Es ist nicht wichtig, WAS Du erlebt hast, sondern WIE Du es erlebt hast.

Deine Leser mögen Geschichten und Gefühle. Du solltest also nicht nur wie in einem Lebenslauf die Stationen Deiner Entwicklung aneinander reihen. Erzähle, was Du empfunden hast, als Du Deine erste Tasche genäht hast. Beschreibe, wie sauer Du warst, als Deine erste selbst gekochte Mahlzeit anbrannte. Wie war das, als Du bei einem Wettbewerb die Nase vorn hattest?

Untermale Deine Berichte unbedingt mit anschaulichen Fotos.

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Falls Du die Biografie Deiner Leidenschaft in mehrere Teile teilst, dann gebe auch immer einen kleinen Ausblick auf die nächste Folge, um Deine Leser neugierig zu machen.

C) Kennzeichnung und Verlinkung

Wenn Du mehrere Artikel schreibst, ist es wichtig, die Beiträge zu nummerieren und untereinander zu verlinken. Am Anfang von jedem Beitrag schreibst Du einen Verweis zu Folge 1. Am Ende eines jeden Beitrags verlinkst Du zum nächsten Teil.

Mögliche Fragen, die Du in Deiner Biografie beantworten könntest:

Warum fesselt Dich ausgerechnet Dein Thema? Wie bist Du dazu gekommen? Welche Erlebnisse und Erfahrungen (gut und schlecht) haben Dich besonders geprägt? Welches Equipment und welche Techniken haben Dich besonders voran gebracht/zurück geworfen? Wo und wie hast Du besonders viel über Deine Leidenschaft gelernt? Was machst du heute anders wie früher? Von und mit wem hast Du viel gelernt? Was würdest Du heute nicht mehr machen? Welche Steine lagen Dir im Weg? Welche Schritte würdest Du heute überspringen? Wie hat sich Deine Leidenschaft Punkt für Punkt entwickelt? Warum betreibst Du Deine Leidenschaft heute so, und nicht anders? Wo willst Du hin?…

Blogparade

Um Dich noch ein wenig zu motivieren, schlage ich vor, wir machen eine Blogparade daraus!

Wie kannst Du mitmachen?

  1. Schreibe bis zum 01.11.2018 einen oder mehrere Artikel zum Thema „Meine Blogthemenbiografie“.
  2. Verlinke diesen Beitrag hier in Deinem Text.
  3. Verlinke Deinen Artikel (oder den ersten, solltest Du mehrere Teile schreiben) in einem Kommentar unter meinem Beitrag hier.

Wie geht es weiter?

Ich werde zum Abschluss in einem gesonderten Artikel alle Beiträge verlinken und besonders informative Texte hervorheben.

Ich freue mich sehr auf Deine Teilnahme und bin schon sehr gespannt darauf!

Ich habe natürlich auch eine Biografie aufgeschrieben. Meine Leidenschaft ist die Fotografie: Meine Fotografie-Biografie Teil 1

Bisher erschienene Artikel der Teilnehmer:

https://rechnungswesenlehrer.de/das-leben-ist-lernen-meine-blogthemenbiographie/

https://prinz-von-moabit.blogspot.com/2018/09/prinz-von-moabit-meine-blogthemenbiografie.html

https://essen-sport-gesundheit.de/warum-ich-einen-blog-zum-theme-essen-sport-gesundheit-erstellt-habe-blogparade/

https://www.flutes-for-friends.de/ueber-mich/

https://teacuppic.wordpress.com/2018/10/21/meine-blogthemenbiografie/

https://queerdurchdiemedien.com/2018/10/22/blogparade-meine-blogthemenbiografie/

https://zeitsparen.co/blogbiographie

 

 

 

 

Das Bild meines Sommers 2018

Nico und Ina vom Blog Mit Kind im Rucksack haben zu einer Blogparade aufgerufen. Sie suchen Das Bild deines Sommers 2018. Eine schwierige Aufgabe! Ich habe im Sommer viele Fotos gemacht. Makros von Blumen und Insekten, Erntefotos und natürlich Urlaubsfotos. Noch sind die Bilder unserer Dänemarkreise gar nicht alle bearbeitet! Trotzdem habe ich ein Foto heraus gesucht! Gefällt es Euch?

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Es zeigt Fischerboote am Strand von Thorup in der Jammerbucht in Norddänemark. Das besondere dort ist, dass die Kutter nicht im Hafen liegen, sondern mittels eines Bulldozers aus dem Wasser auf den Sand geschleppt werden. An dem Abend, als das Foto entstand, hatten wir ein wunderbares Licht. Ein kleines Gewitter war gerade abgezogen. Du kannst noch die dunklen Wolken und den Regenbogen sehen. Die Sonne stand schon sehr tief am Horizont und tauchte die Boote in goldenes Licht. Was für ein Schauspiel!

Für mich sind Regenbögen etwas ganz besonderes. Sie strahlen Hoffnung aus. Als Schülerin habe ich in die Poesiealben und Freundschaftsbücher häufig den Spruch „Nach Regen kommt Sonnenschein“ geschrieben. Auch heute noch denke ich an dieses Zitat, wenn ich einen schlechten Tag habe. Wenn ich solche Wetterphänomene wie oben sehe, erinnere ich mich ebenfalls daran. Schön, wenn man solch eine Erscheinung vor einer tollen Kulisse mit der Kamera „konservieren“ kann.

 

Grenen – magischer Ort oder überlaufener Fotospot?

Wir waren dieses Jahr zum wiederholten Mal im Urlaub in Dänemark. Grenen, die nördlichste Spitze dieses wunderschönen Landes, sollte dieses Mal ein Ausflugsziel von uns werden. Skagerrak und Kattegat, also Nord- und Ostsee treffen dort aufeinander. Auf diversen Webseiten hatte ich gelesen, dass man diesen magischen Ort als Norddänemark-Tourist unbedingt gesehen haben muss. Das Naturschauspiel wäre überaus faszinierend. Also nichts wie hin!

Ich bin Mitglied in verschiedenen Dänemark-Gruppen auf Facebook und war daher vorgewarnt, dass diese magische Landzunge ein sehr beliebter Ort bei Touristen ist. Dementsprechend wusste ich, dass dort viel Trubel herrscht. Trotzdem hat man, nicht zuletzt von tollen Fotos aus Hochglanzmagazinen und Werbebroschüren, gewisse romantisierte Vorstellungen.

Das Bild im Kopf und im Herzen VOR dem Besuch

Wir fahren gerne nach Dänemark. Hauptgrund dafür ist die Einamkeit und Ruhe, die man in diesem entschleunigten Land erleben kann. Dänemark hat so viele Kilometer Strand zu bieten und ist so dünn besiedelt, dass man auch in der Hauptsaison die Natur alleine genießen kann. Wir lieben zudem, dass man kaum irgendwo Parkgebühren zahlen muss. Saubere öffentliche Toiletten und genügend Parkplätze findet man fast überall. Das trägt maßgeblich zum unbeschwerten Urlaubsfeeling bei.

Auch dieses Jahr waren wir die ersten Ferientage wieder ordentlich mit Einsamkeit verwöhnt worden. Gespannt machten wir uns auf den Weg an den nördlichsten Punkt von Dänemark. Wir konnten uns schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, auf eine Vielzahl von Artgenossen zu treffen. Es würde schon nicht so schlimm werden!

Das Bild, was uns suggeriert wird…

… ist geprägt von einsamen Stränden

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und dem dazugehörigen Leuchtturm.

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Von Ferne hört man das Rauschen der Wellen und das Tuckern des Linientraktors „Sandormen“, der gemächlich über den verlassenen, ruhigen Strand fährt.

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Schließlich sieht man den faszinierenden Zusammenschluss von Nord- und Ostsee direkt zu seinen Füßen. Was für ein magischer Ort!

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Wie es wirklich ist

Zum ersten Mal stießen wir in Dänemark auf Parkautomaten. Das fanden wir nicht schlimm, es erstaunte uns nur. Das doofe war aber: Die Parkautomaten akzeptierten ausschließlich Kreditkarten. Hatten wir nicht! Wir stellten uns dann kostenfrei an den Straßenrand der langen Zufahrtsstrecke. Problem gelöst!

Der Weg entlang der Ostsee zum Ende der Landzunge war nicht einsam. Ganz im Gegenteil. Wir wurden zum Teil einer nicht enden wollenden Karawane von Touristen.

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Am allernördlichsten Zipfel stoppte der Menschenzug. Das folgende Foto entstand nach einer 180° Drehung vom Bild mit den zusammentreffenden Wellen oben:

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Es herrschte ein ziemlicher Trubel und Lärm und es war gar nicht so einfach, die Reisefotos ohne Menschenmassen zu realisieren. Der Clou war jedoch ein Pärchen, dessen Hund sein großes Geschäft direkt an der Wasserkante verrichtete. Die Wellen verstreuten die Würstchen großflächig. Mehrere Leute liefen barfuss hindurch. Die Krönung war jedoch eine Mutter, die ihr Kleinkind, was gerade stehen konnte direkt in so ein Häufchen hinein stellte, um es zu fotografieren. Ein wahrlich magischer Ort!

Fazit

Grenen gehört zu den wenigen Orten in Dänemark, die wir sicherlich nicht noch einmal besuchen werden. So spektakulär wie es einen suggeriert wird, ist das Zusammentreffen der beiden Meere nicht. Die Menschenmassen tragen auch nicht gerade zum Wohlgefühl bei. Magisch und faszinierend ist der Ort zumindest in der Hochsaison keinesfalls!

Über die Fotos

Es gibt nicht die eine Realität. Alle Bilder sind real. Auch bei den oberen Fotos habe ich keine Personen heraus retuschiert. Die Bildausschnitte und Blickwinkel sind nur so gewählt, dass sie die typischen Reisefotos widerspiegeln. So möchte man den Ort gerne in Erinnerung behalten. Bilder für das Album eben. Fotos, für die man im Internet gelobt wird, weil sie die Betrachter als schön empfinden.

Die unteren Fotos haben dokumentarischen Charakter. Die „reale Realität“ sozusagen. Solche Bilder mache ich normalerweise nicht. Ich hatte im Vorfeld unseres Ausflugs allerdings von der Blogparade: Die schönsten Fotospots der Welt – und die Wahrheit dahinter gelesen. Dies ist mein Beitrag dazu. Nur deshalb fanden die Bilder einen Platz auf meiner Speicherkarte.

Schau gerne einmal bei dieser Fotoparade vorbei. Es gibt noch andere Fotospots zu entdecken!

Ich freue mich sehr über Feedback und Deine Gedanken zu dem Thema. Warst Du schon einmal in Grenen? Wie hast Du diesen Ort empfunden? Versuchst Du auch Postkartenfotos zu machen, oder fotografierst Du eher dokumentarisch? Schreibe es gerne in die Kommentare!

Warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist

Melanie und Thomas vom Blog Reisen-Fotografie haben zu einer Blogparade aufgerufen. Sie möchten wissen, warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist.

1. Ich kann Dinge entdecken und sichtbar machen, die man mit bloßem Auge gar nicht sehen kann.

Ich liebe die Makrofotografie. Dabei werden kleine Dinge wie Blüten und Insekten in einem Maßstab von mindesten 1:1 dargestellt. Dadurch kann man winzige Details besser und genauer betrachten, als das normal möglich ist. Ich liebe ebenfalls die Natur. Sie bietet soviel bewundernswertes. Mit Hilfe der Nahaufnahmen kann ich diese kleinen Wunder sichtbar machen. Oftmals gibt es Erstaunliches zu entdecken. Das möchte ich gerne zeigen.

Libelle
Libelle in der Abendsonne

2. Ich kann die Zeit anhalten oder verlängern

Ich mag es, mit den Belichtungszeiten zu spielen. Es ist mir möglich, Dinge darzustellen, die man ohne die Aufnahme gar nicht sehen könnte. Ich kann den Augenblick einfrieren:

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Bunker bei Agger, Dänemark

oder verlängern (hier sind es 65 Sekunden):

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Bunker in Vigsø, Dänemark

3. Ich kann mit Licht malen

Ich bin kein sonderlich guter Maler. Mit Hilfe der Fotografie ist es trotzdem möglich, mich visuell auszudrücken. Sieht dieses Bild mit dem soften Hintergrund nicht aus, wie ein Gemälde von Monet?

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Nicht nur während der Aufnahme kann ich entspannen und mich ausleben. Ein wichtiger Baustein der Fotografie ist für mich ebenfalls die Bildbearbeitung. Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite, erfährst Du hier.

4. Ich kann Erinnerungen sammeln

Es gibt (dokumentarische) Bilder, die für mich einfach dazu gehören. Das sind Fotos, die mein Leben und das meiner Familie dokumentieren. (Verstorbene) Verwandte geraten nicht in Vergessenheit, wenn man sie auf alten Bildern betrachten kann. Entwicklungsschritte von Menschen, oftmals verbunden mit Ereignissen wie Geburtstagsfeiern, Schulanfang usw., sind dokumentiert. Das ist mir sehr wichtig. Es hilft, die Erinnerung daran frisch zu halten.

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5. Ich kann Dinge teilen, die mir wichtig sind

… und an denen ich mich selbst erfreue. Ich mag es zum Beispiel, Urlaubsfotos zu zeigen, Erntefotos und Bilder der Heimat. Es ist mir ein Anliegen, meine Freude über die schönen Landschaften zu teilen. Es gefällt mir, wenn ich Fotos von Insekten und Blüten zeigen kann. Vielleicht kann ich damit ja auch den einen oder anderen Betrachter auf die Schönheit der Natur aufmerksam machen?

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Fasanenschlösschen, Moritzburg

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6. Ich bin ortsunabhängig und kann mich ausprobieren

Es gibt viele Hobbys, die man entweder draußen machen kann (wie angeln). Oder drinnen (wie töpfern). Die Fotografie ist innen wie außen möglich. Bei schlechtem Wetter weiche ich einfach in die Wohnung aus. Durch diese räumliche Beschränkung habe ich dann häufig kreative Motivideen.

Kristall
Kristall, von zwei Lichtquellen beleuchtet, mit Diaprojektorobjektiv fotografiert
Pailletten
Pailletten in Öl/Wasser, auf einer CD

Sicherlich gibt es noch viele andere Gründe, warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist. Ich bin schon ganz gespannt auf die Blogbeiträge der anderen.

Wenn Du wissen möchtest, wie sich mein Hobby entwickelt hat, lies meine Fotografie-Biografie.

Wie alles im Leben, hat auch mein Hobby eine Kehrseite der Medaille. Hier erfährst Du deshalb drei Dinge, die ich an der Fotografie NICHT mag.

 

 

 

 

 

 

Digitales Leben – Sucht oder Reichtum?

Nóirín Lyra vom Blog yvprysm.blogspot.com rief zu einer Blogparade auf, die ein spannendes Thema hat: die digitale Medien- und social media Nutzung. Sie stellt in ihrem Einleitungsbeitrag viele interessante Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ich habe mir zu einem Teil dieser Fragen ein paar Gedanken gemacht.

Ist die Suche nach digitaler Anerkennung in Form von Likes und Kommentaren eine Sucht? Sind wir so darauf fixiert, dass wir unser reales Leben danach ausrichten, ob eine Unternehmung oder ein Verhalten von uns „postbar“ ist?

Trinken wir beispielsweise lieber einen selbst gemachten Smoothie, als uns einen Burger einzuschmeißen, weil gesundes Essen trendy ist?

Passen wir unseren Fotografie-/Koch- und Ernährungsstil etc. der neuesten Mode an, in der Hoffnung, das bringt uns mehr Likes bei facebook und instagram?

Was haben wir überhaupt von dieser Form der Anerkennung?

Schauen wir uns einmal die Bedürfnispyramide von Maslow an. Dies ist ein Modell, wie der Mensch zufrieden wird. Nach was strebt er, um sich bestmöglich zu entwickeln? Ganz unten an der Basis sind Grundbedürfnisse. Sicherheit, Nahrung und so weiter. Erst wenn ein Mensch diese einfachen, aber überlebenswichtigen Dinge befriedigen kann, erwächst in ihm der dringende Wunsch nach nachgeordneten Bedürfnissen im oberen Teil der Pyramide.

Wir leben zum Glück in einem sicheren Land ohne Hunger und Krieg. Unsere Grundbedürfnisse sind also befriedigt. Deshalb ist es uns wichtig, uns selbst verwirklichen zu können, Erfolg zu haben und Anerkennung von unseren Mitmenschen zu bekommen. Wir sind ja soziale Wesen, die gerne beliebt und geschätzt werden möchten.

Einer Mutter im Kriegsgebiet wäre es wahrscheinlich wichtiger, etwas zu essen für ihre Familie zu finden, anstatt das neueste Rezept auf ihrem Blog zu teilen.

Meine These zum Thema „digitale Sucht nach Anerkennung“

Auch vor dem Zeitalter des Internets ging es uns materiell und gesellschaftlich nicht sonderlich schlecht. Unsere Grundbedürfnisse waren in der jüngeren Geschichte befriedigt. Sicherlich gab es in den Wendejahren und danach Unsicherheiten und eine höhere Arbeitslosigkeit. Trotzdem musste man nicht verhungern.

Auch damals schon freute man sich über Anerkennung. Die erhielt man aber nicht im Internet, sondern offline. Sitzt man heute bequem am Laptop und vergleicht seine Followerzahl mit der von anderen Usern, so maß man sich früher beim Skatabend am Stammtisch, im Kegelverein, oder in der Rassekaninchenzucht.

Durch den einfachen Zugang zum Internet lässt sich Anerkennung bequemer und einfacher generieren als früher. Es findet also meiner Meinung nach nur eine Verlagerung statt. Zudem erreicht man heute über das Internet mehr Menschen wie damals. Regionale Schranken verschwinden. Es wird uns auch leichter gemacht, uns zu vergleichen. Benötigte man in der Vergangenheit einen Linienrichter oder eine Jury, so zählt man heute ganz einfach Likes. Dass man diese manipulieren kann und in den Algorithmus der diversen social media Communitys kaum eingreifen kann, vergisst man dabei leider.

Mit der künstlichen Verknappung durch die Reichweitenbeschränkung wird sogar Geld verdient. Man zahlt eine Summe, um mehr Menschen zu erreichen und dadurch potentiell mehr Anerkennung zu bekommen. Ein ganzer Wirtschaftszweig lebt auf Kosten unserer Gier nach Likes und Followern. Ich habe übrigens noch nie die Bezahlfunktion bei facebook und co genutzt.

Meine Einstellung zum Thema digitale Anerkennung

Ich liebe Likes und Kommentare. Ich nehme auch häufig das Handy zur Hand, um zu schauen, „ob sich wieder was getan hat“. Wenn mir die digitale Anerkennung nichts bedeuten würde, könnte ich diesen Blog privat führen und für die Außenwelt unsichtbar machen. Ich nutze facebook, instagram, flickr und pinterest, um durch das Teilen meiner Fotos möglichst viele Menschen zu erreichen.

ABER: Ich lasse mich von diesen Plattformen nicht übermäßig beeinflussen. Es gibt zum Beispiel Empfehlungen für die besten Postingzeiten. Diese variieren auch noch von Community zu Community. Wenn man beispielsweise abends bei Facebook einen Beitrag hochläd, sehen ihn mehr User, als wenn man ihn mittags zeigt. Logisch. Abends sind einfach mehr Besucher online, weil viele mittags auf Arbeit sind.

Dieses Theater mache ich nicht mit. Wenn bei mir nachts ein Blogbeitrag fertig wird, lade ich ihn auch hoch. Basta!

Ich habe schon seit Monaten um die 200 Follower bei instagram. Es werden nicht mehr. Na und? Es stört mich nicht. Ich müsste „instagramkonformer“ posten, um dort meine Reichweite weiter auszubauen. Es wir geraten, einen einheitlichen Feed zu gestalten. Den erreicht man, wenn man alle Fotos farblich aufeinander abstimmt. Aber meine Fotos sind nun einmal kunterbunt und quer durch den Gemüsegarten. Ich müsste mich verbiegen, um eine Vereinheitlichung zu erreichen. Will ich das? NEIN!

Wer sich für meine Beiträge wirklich interessiert, wird sie auch finden.

…Natürlich freue ich mich, wenn das viele Menschen tun. Und mir ist schon klar, dass ein breites Streuen meiner Beiträge auch zu einer hohen Sichtbarkeit und damit zu neuen potentiellen Lesern und Followern führt. Aber ich möchte mich nicht zu sehr von den einzelnen Social Media Plattformen abhängig machen, oder gar meine Art der Fotografie und Bearbeitung davon beeinflussen lassen.

Als ich damals mit dem Rauchen aufgehört habe, tat ich dies, weil ich mir nicht mehr von den Glimmstengeln mein Leben diktieren lassen wollte:

  • Wie oft lief ich trotz Kälte auf den Balkon, um noch eine Zigarette zu rauchen? -Obwohl ich dabei fror?
  • Wie oft geriet ich fast in Panik, als meine Zigarettenschachtel Sonntag Abend alle war und ich auch kein Kleingeld für den Automaten fand? -Um dann noch einmal zur Tankstelle zu fahren?

Das wollte ich nicht mehr!

Wir sind sowieso schon von so vielen extrinsischen Faktoren (Chef, Deadline, Einkommen…), also Dingen von außen beinflusst. Da muss man sich doch nicht noch freiwillig von Drogen oder eben social Media abhängig machen lassen, oder?

Kann Social Media zur Sucht werden?

Vielleicht sollte ich erst einmal nachschauen, wie man Sucht überhaupt definiert. Laut Wikipedia kommt für unseren Fall eine substanzungebundene Abhängigkeit in Frage:

„Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von psychoaktiven Substanzen (wie z. B. Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen) gebunden sind.

Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.“

Zweifelsohne gibt es eine Computerspielsucht, bei der die Betroffenen den Kontakt zur realen Welt verlieren. Sie vernachlässigen ihre Arbeit, ihre Familie und sich selbst, um pausenlos vor dem PC zu sitzen.

Meiner Meinung nach kann das bei social media deutlich schwerer geschehen. Man benötigt nämlich reale Geschichten und Erlebnisse, die man digital weitergeben kann. Bestenfalls macht man sogar reale Dinge, die einem gut tun, um damit Anerkennung zu bekommen. Ich denke da zum Beispiel an eine gesunde Lebensweise, Reisen, Naturschutz, Bücherrezensionen etc.. All diese Themen sind derzeit trendy. Idealer Inhalt, um damit likes zu sammeln. Ich weiß natürlich, dass in derlei Beiträgen auch viele Dinge „geschönt“ werden. Trotzdem bewegt es bestimmt den einen oder anderen zum Überdenken seines Lebensstils. Das Internet gilt nicht umsonst in Bloggerkreisen als Impulsgeber und Inspirationsquelle.

Apropos Bücher! Würde man einen Vielleser als süchtig benennen? Lesen gilt als positiv. Man spricht also liebevoll von Bücherwürmern und Leseeulen. Und was macht man im Internet? Richtig! Man schreibt und liest!

Nichtdestotrotz ist es natürlich wichtig, seine social Media Gewohnheiten zu reflektieren. Tut mir gut, was ich da mache? Wie fühle ich mich, wenn ich mal nichts zu posten habe? Habe ich auch genügend echte Freunde, oder vernachlässige ich meine realen Pflichten? Inwieweit lasse ich mich von Social Media beeinflussen?

Fazit

Früher schrieb man Tagebuch. Heute lässt man die Außenwelt an seinem Leben teilnehmen. Für mich bedeutet das digitale Leben einen immateriellen Reichtum. Es gibt genügend Menschen (Influencer und Coaches z.B.), die aus social media sogar finanziellen Reichtum ziehen. Ich gehöre nicht dazu.

Das Internet ermöglicht es uns, Anerkennung zu erhalten. Jeder Mensch freut sich über ein Lob. Er strebt sogar danach, denn es macht ihn zufrieden. Diese positive Aufmerksamkeit ist mein Reichtum. Dafür danke ich Dir als Leser!

Da das digitale Leben durch Content (Inhalt) aus dem real life gespeist wird, ist die Suchtgefahr meiner Meinung nach nicht so hoch, wie bei anderen Drogen. Man kann sich weniger leicht darin „verlieren“, wie beispielsweise beim Computerspiel. Trotzdem ist ein wenig Vorsicht nicht verkehrt. Man sollte überlegen, welchen Stellenwert social media im Leben einnimmt und ob einem das Ganze noch gut tut.

Vielleicht sollte man sich auch überlegen, ob man Anerkennung nicht auch offline bekommen kann? Zum Beispiel durch ein Ehrenamt?

Wie stehst Du zu social media? Stimmst Du meinen Gedanken zu, oder hast Du eine ganz andere Meinung? Lass es mich gerne wissen! Ich finde das Thema nämlich sehr spannend und vielschichtig. Vielleicht magst Du auch an der oben verlinkten Blogparade teilnehmen?

Mein Blogfoto habe ich übrigens farblich in Anlehnung des Ausgangsbeitrags gestaltet. Ich liebe die Motivideen und Farbkombinationen von Nóirín Lyra.

Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos

Michael betreibt den Blog Erkunde die Welt und ruft zwei Mal im Jahr zu einer Fotoblogparade unter dem Hashtag #FopaNet auf. Die Aufgabe besteht darin, sechs gut gelungene (Reise)fotos der vergangenen sechs Monate zu suchen. Zusätzlich sollen diese Bilder noch vorgegebenen Kategorien zugeteilt werden. Hier geht es zum Artikel, in dem alles weitere beschrieben wird.

Da es meinen Blog erst seit Anfang des Jahres gibt, beteilige ich mich das erste Mal an dieser Blogparade. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der ReiseEule.

Los geht´s!

Nahaufnahme

Nichts leichter als das! Ich liebe die Makrofotografie! Dieses Bild entstand im Schmetterlingshaus Jonsdorf in der Oberlausitz. Ein tolles Ausflugsziel für alle, die Schmetterlinge mögen. Ich habe noch viele Fotos mehr von diesem Besuch mitgebracht. Schau hier! Wenn Du einen Tipp möchtest, wie Du flinke Insekten nervenschonend fotografieren kannst, lies bitte diesen Artikel. Darin beschreibe ich Dir eine einfach umzusetzende Strategie.

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Nachts

Zu dieser Kategorie möchte ich Dir gerne eine Abendaufnahme der Albrechtsburg in Meißen, Sachsen zeigen. Meißen hat eine wirklich wunderschöne Altstadt und ist eine Reise wert. Sicherlich werde ich zu meinem Wochenendausflug in dieses Kleinod noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Wenn Du Dich über die Burg informieren möchtest, schau hier vorbei.

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Nass

Die Moritzburg. Das Märchenschloss von August dem Starken ist ein wahrer Touristenmagnet. Umgeben von Wasser ist dieses Barockschloss schon ein wenig kitschig. Deshalb habe ich mein Foto auch dementsprechend bearbeitet. Mittels Tilt-shift sieht es nun aus, wie aus dem Modellbau. Hier geht es zur Webseite des sächsischen Schlosses.

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Kontrast

Blau und Gelb bilden Komplementärfarben, stehen also im Kontrast zueinander. Aus diesem Grund habe ich das Foto der des Berges „Landeskrone“ bei Görlitz zur Kategorie „Kontrast“ ausgewählt. Ist diese Landschaft nicht wunderschön? Wenn ich leuchtend-gelbe Rapsfelder sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Wenn Du Dich über die Farbgebung bei Bildern informieren möchtest, lies gerne meinen Gastartikel auf dem Mitmachblog. Leider ist dieser Blog mittlerweile privat. Aber auf Wunsch erhälst Du dort Zugang.

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Farbtupfer

Dieser Binnenleuchtturm steht nicht weit von der Moritzburg entfernt am Fasanenschlösschen. Er diente Ausgust dem Starken als Kulisse für nachgespielte Seeschlachten. Er bietet einen schönen Farbtupfer im trüben Wasser.

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Schönstes Foto

In dieser Kategorie möchte ich Dir eine Aufnahme der Nelkenwurz (Geum) aus meinem Garten zeigen. Ich liebe dieses Bild, weil es eine wunderschöne Blüte ist. Zu diesem Foto gab es auch eine Blogparade. Neun Fotografen bearbeiteten die Raw-Datei. Wenn Du Dir die tollen Ergebnisse anschauen möchtest, empfehle ich Dir die Auswertung meiner Blogparade.

geum macro flower

Zusatz

Ein Bild möchte ich Dir unbedingt noch zeigen. Es entstand eines Morgens im Winter. Wir haben noch die alten Doppelfenster im Schlafzimmer. Väterchen Frost zauberte wunderschöne Eisblumen daran. Im Hintergrund siehst Du die aufgehende Sonne. So steht man doch gerne früh auf, oder?

eisblumenlogosk

Das war mein kleiner Halbjahresrückblick. Ich bin schon sehr gepannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer. Die letzten Male haben über 100 Blogger mitgemacht. Das bietet interessanten Lesestoff, denke ich!

Vielen Dank an Michael für seine großartige Idee und die Organisation!

Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und Dir ein paar Blogbeiträge der anderen Teilnehmer zeigen, die mir besonders gefallen (wird fortlaufend aktualisiert):

Bilder von Rügen und Stralsund. Eine klare „aufgeräumte“ Linie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bilder: https://www.pixelwo.de/schoenste-reisefotos-1-2018

Atemberaubende eiskalte Landschaftsaufnahmen: https://www.reisewut.com/2018/06/fotoparade-1-2018-unsere-schoensten-bilder/

Traumhaft schöne Landschaften: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-1-2018/

Bilder von Bergen: https://www.moosbrugger-climbing.com/fopanet-fotoparade-2018/

Bilder von Florida in hoher Qualität: https://aiseetheworld.de/bilder-florida-rundreise/

Norwegische Aufnahmen bunt gemischt: 8-meine-schoensten-reisefotos/

Hochwertige Landschaftsfotos: http://wanderlust.team/2018/06/fotoparade-1-2018/#

Besonders vielfältige Aufnahmen: https://natworldwild.com/2018/06/17/fotoparade-01-2018/

„Bleiben-im-Kopf-Fotos“: https://paleica.com/2018/06/18/fotoparade-1-2018-meine-schoensten-reisefotos/

Tolle Fotospots: https://www.borboletameetsworld.de/fotoparade1-2018/

Fernwehauslösend: https://www.feeistmeinname.de/2018/06/meine-schoensten-reisefotos-yeah-fotoparade/

Sehr professionelle Bilder: https://www.hikelust.de/fotoparade2018-1/