Meine schönsten Frühlingsbilder

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Letzte Woche veröffentlichten gleich zwei Blogs denen ich folge eine Blogparade mit ähnlichem Inhalt. Cornelia von den Silvertravellers ruft auf, die schönsten Frühlingsfotos zu zeigen. Pixelwo bittet darum, sich Gedanken zu machen, warum man den Frühling liebt. Da sich beide Themen ganz wunderbar ergänzen, gibt es nun einen Beitrag für beide Blogparaden von mir!

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Ich muss sagen, die Auswahl der Bilder fiel mir nicht leicht. Zum einen fotografiere ich im Frühling immer sehr viel, weil es auch ausreichend Motive gibt. Ich habe also die Qual der Wahl. Zum anderen gefallen mir einige „frühere Werke“ nicht mehr. Mein Geschmack und mein Anspruch haben sich scheinbar geändert.

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Darum liebe ich den Frühling:

Alles ist im Aufbruch!

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Nach dem grauen, kargen Winter bin ich froh, wenn es wieder grünt und sprießt! Ich mag zwar jede Jahreszeit, der Frühling und der Sommer sind aber meine Favoriten! Ich liebe es, der Natur zuzuschauen. Wie sich die Pflanzen durch die Erde schieben, wie die Insekten wieder fliegen, wie die Vögel singen und ihre Nester bauen… Das löst in mir echte Glücksgefühle aus – auch wenn das sehr kitschig klingt! Ich beobachte dieses alljährliche Schauspiel immer mit großer Freude.

Ich liebe die Farben, Geräusche und Gerüche!

 

Landeskrone

Ich kann mich an den kräftig gelben Rapsfeldern kaum satt sehen. Der Duft von Veilchen und Holunderblüten ist unnachahmlich gut. Das Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen weckt die Lebensgeister.  Kurz: alle Sinne sind auf Empfang und werden verwöhnt!

Die Tage werden heller und wärmer!

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Bei längeren trüben Zeitspannen werde ich schnell missmutig. Wenn ich wieder am Abend auf der Bank vorm Haus sitzen und Licht tanken kann, geht es mir gleich viel besser. Ein Frühlingsgefühl stellt sich ein und ich fühle mich wieder vitaler. Außerdem friere ich schnell. Gut, wenn man sich nach dem kalten Winter wieder aufwärmen kann!

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Gefallen Dir meine Frühlingsbilder? Wenn Du ein paar Tipps brauchst, um deine Fotografie zu verbessern, dann klicke gerne hier: Fototipps

 

 

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So sieht ein Makrofotograf

Wenn man gerne fotografiert, entwickelt man automatisch ein Auge für besondere Motive. Sogar wenn ich meine Kamera nicht dabei habe, beobachte ich das Licht und mir fallen viele kleine Details auf. Insbsondere seit ich Makros mache, betrachte ich die Welt mit anderen Augen. Ich erblicke zum Beispiel schneller Insekten als andere und Pilze finde ich nach ästhetischen Gesichtspunkten. Mein Partner und mein Sohn sammeln die Essbaren und ich entdecke besonders hübsche oder klitzekleine Exemplare. Aber auch bei Pflanzen fallen mir schnell besondere Motive auf. Zum Beispiel Samenstände.

Hier zeige ich Dir meine neueste Entdeckung. Ein paar minikleine Sempervivum (Hauswurz) im blühenden Moos auf einem Stein. Zum Vergleich habe ich einen Euro daneben gelegt.

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Ich habe mir also meine Kamera und das Makroobjektiv geschnappt und mich direkt neben den Stein gekniet. Hier siehst Du die entstandene Aufnahme:

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Ich freue mich immer wie ein Kind, wenn ich meine Entdeckungen mit Dir teilen kann. Mich faszinieren die kleinen Zauberwelten, die man sieht, wenn man Nahaufnahmen macht! Das macht mich sehr glücklich.

Flitterwochen in Dänemark

Weißt Du was eine Honeymoon-Zystitis ist?

Das ist eine durch häufigen Geschlechtsverkehr hervorgerufene Harnblasenentzündung bei der Frau. Da ich als Dozentin für Pflege auch Krankheitslehre unterrichte, war die theoretische Erläuterung dieser Erkrankung bisher mein einzigster Bezugspunkt zu den Flitterwochen. Da wir dieses Jahr heiraten, rückt nun diese erste Reise als verheiratetes Paar auch bei uns in den Fokus (Ich hoffe nicht die passende Krankheit dazu, hihi!).

Liane vom Blog Die Reiseeule veranstaltet eine Blogparade mit dem Titel Die schönsten Honeymoon- bzw. Flitterwochen Ziele. Ich möchte ihren Aufruf zum Anlass nehmen, über unsere Pläne zur Hochzeitsreise zu berichten!

Wir fahren nach Dänemark!

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Warum? Weil wir schon jahrelang begeistert unsere Urlaube an der dänischen Westküste verbringen. Wir lieben die (manchmal wilde) Nordsee, die Ruhe und die weiten einsamen Strände.

Für wen eignet sich dieses Land als Honeymoonziel besonders?

  • Für Liebhaber einsamer Strände, fernab von trubeligen Promenaden.
  • Für Paare mit Kindern und/oder Hunden.
  • Für Menschen mit Flugangst.
  • Für „Selbermacher“, die auf den typischen Hotelservice verzichten können. In Dänemark sind Ferienhäuser und Wohnmobile typisch.
  • Für Leute, die sich selbst beschäftigen können und es ruhig mögen.
  • Für Paare, die auch ohne tropische Temperaturen den Strand und das Meer lieben.
  • Für Naturliebhaber.

Bernstein am Strand der Nordsee

Nach der aufregenden und anstrengenden Hochzeit möchten viele Paare logischerweise eine entspannte Reise verbringen und ihr Zweisamkeit genießen. Da geht ganz fantastisch in warmen Urlaubsländern. Deshalb fallen vielen Menschen als erstes Ziele wie Bali und Teneriffa ein. Allerdings gibt es durchaus Gründe, die eine Reise zu solchen Orten ausschließen. Sei es die Flugangst, der Hund oder die Aussicht auf eine Unterbringung in einem lauten Hotel. Mein Tipp für alle, die deshalb nicht in ein exotisches Land reisen möchten: Dänemark! Dort kann man mit Kind und Kegel ganz fantastisch entspannen. Man darf sich nur nicht vor zu viel Ruhe und ein wenig mehr Do-it-yourself scheuen. Dann liegt einem naturnahen Reiseerlebnis nichts mehr im Wege. Übrigens ist es im Hochsommer dort durchaus schön warm, so dass man auch baden gehen kann. Und wer auf romantische Sonnenuntergänge steht, der ist an Dänemarks Stränden allemal bestens aufgehoben!

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Warum ist Dänemark unser Lieblingsreiseland?

Wir haben weder Hunde, noch Flugangst. Trotzdem fahren wir jedes Jahr in unser Herzensland. Sobald wir in Dänemark sind, entspannen wir, als würde man einen Schalter umlegen. In dem Land ist vieles unkomplizierter als in Deutschland: Selbst an abgelegenen Strandzugängen findet man häufig saubere Toiletten. Parkgebühren zahlt man nur an besonders exponierten Stellen, wie Grenen. Supermärkte findet man auch in kleineren Gemeinden. Die Öffnungszeiten sind großzüzig gewählt. An den Straßen findet man immer wieder kleine Stände mit Gemüse, Brennholz und Marmelade. Dazu eine Kasse des Vertrauens. Am Strand gibt es kostenlose und ausreichende Parkplätze. An den Autostränden darf man sein Fahrzeug sogar mitbringen. Man liegt am Meer nicht Handtuch an Handtuch, sondern hat Platz zum Nachbarn… Das alles trägt sehr zu unserem Wohlgefühl bei. Ein zweiter Pluspunkt sind die liebevoll eingerichteten und sehr komfortablen Ferienhäuser. In Dänemark gibt es Häuschen, die findet man in Deutschland entweder gar nicht, oder kann sie sich nicht leisten. Wlan, Kamin und Whirlpool sind fast schon Standard. Manche Häuser warten sogar mit Pool, Sauna oder Tischfußball auf. Außerdem liegen die Siedlungen oft sehr strandnah. Wir lieben ausgiebige Strandspaziergänge und es ist einfach herrlich, wenn man dazu nicht erst kilometerweit fahren muss.

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Du siehst, es gibt viele gute Gründe, in Dänemark Deinen Urlaub und Deine Flitterwochen zu verbringen. Ich habe mir fest vorgenommen, bei Gelegenheit einen kleinen Ratgeber mit Tipps für die Reise ins Land der Wikinger zu schreiben. Ich hoffe, ich habe Dir bis dahin ein wenig Lust auf Dänemark gemacht!

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Wo hast du Deine Flitterwochen verbracht? Oder welche Reiseziele hast Du dieses Jahr?

Tipps für Makros von Insekten

Eines der häufigsten Motive von Makrofotografen sind Insekten und Spinnentiere. Die kleinen Krabbler und Flieger sind faszinierend. Nahaufnahmen von ihnen erlauben es uns, sie in Ruhe betrachten zu können. Durch die Vergrößerung erkennen wir kleine Details, die uns sonst verborgen bleiben. Durch ihre Schnelligkeit und Winzigkeit ist es eine besondere Herausforderung, eine scharfe Aufnahme von Insekten zu erhalten. Diese Schwierigkeit macht die Makrofotografie umso spannender und reizvoller.

Im Frühling sind Bilder der ersten Bienen an den Frühblühern zurecht ein beliebtes Motiv für jeden Fotografen. Zwei schöne Dinge kommen hier quasi zusammen. Hübsche Blüten und interessante Tiere. Auch mich hält es kaum im Haus, wenn die Saison endlich wieder los geht. Es gibt zwar immer irgend etwas zu fotografieren, aber das Frühjahr und der Sommer haben nach der langen Winterzeit ihren ganz besonderen Zauber!

In meinem Beitrag Wollschweber an Lungenkraut habe ich Dir schon einen ultimativen Ratschlag gegeben, wie Du besonders entspannt zu tollen Makros von Insekten kommst. Falls Du den Artikel noch nicht gelesen hast, hole das bitte unbedingt nach!

Nun möchte ich Dir noch ein paar neue Tipps geben, die Dir helfen, Deine Ausbeute an brauchbaren Makros zu erhöhen:

1. Begib dich auf Augenhöhe!

Wenn Du Insekten auf niedrig wachsenden Blumen fotografieren möchtest, ist es sinnvoll, sie aus ihrer Höhe zu fotografieren, oder Dich zumindest nah nach unten zu bewegen. Lichtest Du Bienen oder Hummeln an blühenden Bäumen und Sträuchern ab, begebe Dich ebenfalls auf den gleichen Blickwinkel wie sie. Du möchtest die Tiere ja möglichst groß abbilden. Außerdem ist diese Perspektive besonders reizvoll, weil sie nicht alltäglich ist. Normalerweise sehen wir ja Blumen meist von oben, weil wir stehen.

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2. Nimm eine kleinere Blende!

Ja kleiner Du die Blende wählst (Merke: Die Blendenzahl muss dann größer werden), desto größer ist der Schärfebereich. Sicherlich möchtest Du möglichst viel des Insekts scharf abbilden. Auch kleinere Verwackler fallen so weniger ins Gewicht. Aber Achtung: Je kleiner Du die Blende wählst, desto dunkler wird Dein Foto, weil weniger Licht auf den Sensor fällt. Du musst also parallel dazu die Belichtungszeit etwas verlängern. Die Kunst dabei ist, das du sie natürlich nicht zu lang wählen darfst. Dein Insekt bewegt sich meist, oder der Wind weht und es kommt zu Bewegungsunschärfe bei zu ausgiebiger Belichtungszeit. Da du Insekten aber in der Regel an hellen Tagen fotografierst, weil dann die Blüten geöffnet sind und besonders viele Tiere unterwegs sind, brauchst du meist keine zu lange Zeit.

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3. Fokussiere auf die Augen!

Ich finde, ein Foto von Tieren wir erst dann als richtig scharf wahrgenommen, wenn der Fokus, also der schärfste Punkt des Bildes, auf den Augen sitzt. Das ist -zugegeben- nicht immer ganz einfach. Gerade bei Makros hilft Dir dann häufig nicht mehr der Autofokus Deiner Kamera. Stelle ihn am besten ab und fokussiere manuell. Entweder Du stellst am Objektivring Dein Bild scharf, oder du bewegst leicht Deinen Körper hin und her, um scharfe Augen zu erwischen. Bei letzterem kannst Du natürlich nicht mit dem Stativ arbeiten. Übrigens: Wenn Du ein Insekt von der Seite fotografierst, befindet sich besonders viel des Tieres im Schärfebereich.

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4. Nutze die Serienbildfunktion!

Du kannst an Deiner Kamera einstellen, ob sie einmal auslösen soll, oder kurz hintereinander mehrmals. Die Ausbeute an scharfen Bildern ist höher, wenn Du das sich schnell bewegende Insekt im minimalen Abstand häufiger fotografierst. Irgendwann wird der kleine Flieger oder Krabbler zufällig in den Schärfebereich gelangen. Ich selbst halte aber von der Methode nicht viel, da man zwangsläufig auch viel Ausschuss produziert.

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Hast Du noch Fragen, oder weitere Tipps? Dann lass es mich wissen!

Du möchtest lieber Blumen und Blüten fotografieren? Dann empfehle ich Dir den Artikel 7 Fototipps für Blütenbilder. Auch lesenswert: Fototipps fürs Schmetterlingshaus.

Facebook Pro und Contra

Kürzlich berichtete ich Dir über meine Erfahrungen mit Instagram. Es entwickelten sich nach der Veröffentlichung interessante Diskussionen, für die ich sehr dankbar bin.

In diesem Beitrag möchte ich Dir ein bisschen über meine Erlebnisse bei Facebook erzählen. Auf dieser Plattform bin ich schon länger aktiv. Neben meinem privaten Profil betreibe ich dort eine eigene Fotoseite seit 2014.

Mich begeisterte in der Anfangsphase vor allem die Reichweite. Fast jeder schien dort ein aktives Profil zu besitzen. Wenn man ein wenig stöberte, fand man die Accounts von alten Schulfreuden und entfernten Bekannten. Wenn ich online war, hing ich meistens bei Facebook rum. Leider hat diese Plattform für mich ein wenig von dieser Magie verloren, obwohl ich mich dort nach wie vor wohl fühle.

Das finde ich gut bei Facebook

  1. Nach wie vor gehört (vor allem für Firmen) eine eigene Facebookseite fast schon zum guten Ton. Insbesondere die Altersgruppe zwischen Ende 20 und Mitte 40 (zu der ich auch gehöre) ist bei Facebook stark vertreten. Man findet also viele Gleichgesinnte, wenn man will.
  2. Man kann andere Seiten und Firmen häufig bewerten, oder öffentliche Beiträge an deren Pinnwände schreiben. Durch diese Nutzererfahrungen kann man sich schnell ein Bild über den Service eines Unternehmens machen.
  3. Es gibt richtig aktive Gruppen bei Facebook. Derzeit hole ich mir beispielsweise viele Tipps und Inspirationen zu unserer anstehenden Hochzeit in verschiedenen Gruppen, wo sich andere Bräute treffen. Auch Blogger- und Fotografiegruppen gibt es bei Facebook reichlich. Wenn man eine Frage hat, bekommt man in der Regel schnell geholfen. Manchmal entstehen dabei richtig tolle Diskussionen. Klar gibt es auch immer mal Streit. Aber den gibt es auf anderen Plattformen wahrscheinlich auch.
  4. Ich hege für Facebook ein wenig „Heimatgefühle“. durch meine langjährige Mitgliedschaft fühle ich mich dort sehr wohl und ich finde mich gut zurecht.

Das mag ich nicht bei Facebook

  1. Facebook wird (wie Instagram eigentlich auch) immer mehr zu einer Werbeplattform. Man bekommt häufig gesponsorte Beiträge angezeigt. Artikel, die man eigentlich viel interessanter finden würde, fallen dann hinten runter.
  2. Diese Plattform hat viele Bugs. Beispielsweise wurde einmal ein total harmloser Post von mir nicht veröffentlicht, weil er angeblich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen hat. Ich bekomme von meiner eigenen Gruppe Fotografie – Tipps (nicht nur) für Anfänger keine Benachrichtigungen, wenn jemand neues dieser Community beitreten möchte. Eine zeitlang konnte ich in Gruppen keine Kommentare schreiben. Das ist echt ärgerlich und verdirbt mir den Spaß!
  3. Jüngere Menschen nutzen vermehrt Instagram. Da ich insbesondere mit meinen Fototipps Fotografieanfänger ansprechen möchte, erreiche ich sie über Facebook nicht.
  4. Es findet eine Beschränkung der Reichweite statt. Das hat zwei Gründe: Man soll als Seiteninhaber Geld bezahlen, um die Reichweite zu erhöhen. Und viele Menschen folgen so vielen interessanten Seiten, dass Facebook gar nicht mehr alles anzeigen KANN. Man hätte eine ellenlange und unübersichtliche Timeline. Für mich als Hobbybloggerin, die keinerlei einnahmen hat und demzufolge auch keine Werbung schaltet, ist das natürlich besonders bitter. Ich „lebe“ von Likes, Kommentaren und Teilungen. Wenn meine Beiträge aber nur noch wenigen Menschen angezeigt werden, werden diese Interaktionen weniger. Die Folge: Noch weniger Leute sehen meine Artikel. Ein Teufelskreis!

 

  1. Screenshot (1)

Hier ist ein Beispiel: Da auf meiner Seite bei Facebook immer weniger los ist, nahm ich an, dass die meisten Follower mir auch über andere Medien folgen. Ich startete deshalb eine Umfrage. Ergebnis: Von 1320 Abonennten sahen nur 269 Menschen diese Umfrage. Das ist eine Reichweite von nur 20 %. Es wurden 25 Stimmen abgegeben. Das sind traurigerweise nur 1,89% aller Follower und unter 10 % aller Menschen, die die Umfrage überhaupt gesehen haben. Das macht mich als Betreiber der Facebookseite schon ein bisschen nachdenklich! Lohnt es sich überhaupt noch, bei Facebook eine Fanpage anzubieten? Und was passiert, wenn alle „kleinen“ Seiten, die sich keine Reichweite erkaufen möchten, Facebook verlassen? Dann wird diese Community eine reine Werbeplattform und auch die privaten User werden sich früher oder später abmelden…

Eine kleine Überraschung gab es dann doch! Immerhin 56% der Menschen, die sich an meiner Umfrage beteiligten, folgen mir tatsächlich ausschließlich über Facebook. Ich werde aus diesem Grund dort bleiben. Wenn diese Nutzer meine Beiträge aber aufgrund der Reichweitebeschränkung nicht mehr angezeigt bekommen, nutzt mein Engagement dort auch nichts.

Das beste ist also, Du abonnierst diesen Blog hier einfach. So bekommst Du bei jedem neu veröffentichten Beitrag eine E-Mail von mir.

Erzähle mir gerne von Deinen Erfahrungen und Beobachtungen bei Facebook! Bist Du dort (noch) registriert? Warum/Warum nicht?

 

 

Automatik oder manueller Modus?

Ich möchte Dir in diesem Beitrag zeigen, dass es sich lohnt, den Automatikmodus Deiner Kamera zu verlassen. Du wirst sehen, dass Du mit manuellen Einstellungen das Ergebnis Deines Fotos viel besser nach Deinen Wünschen gestalten kannst. 

Ich möchte mich weder über die „Automatik-Knipser“ (wie sie in bestimmten Foren gerne genannt werden) lustig machen, noch jemanden belehren. Jeder hat einmal klein angefangen und ich habe selbst sehr lange Zeit nur mit den Automatikprogrammen gearbeitet. Unter bestimmten Umständen (zum Beispiel wenn es schnell gehen muss), nutze ich die Automatik auch heute noch. Warum auch nicht? Dafür ist sie doch da! Die zwei Fotos sollen lediglich demonstrieren, dass es lohnt, sich einmal eingehender mit seiner Kamera zu beschäftigen, da man dadurch die Bilder optimieren kann und sie besser nach seinen Vorstellungen gestalten kann.

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Beide Fotos sind unbearbeitete JPGs. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war es sonnig. Beim oberen Foto hatte ich das Programmrädchen auf „Makro“ gestellt. Die Kamera nahm folgende Einstellungen vor: Blende F/5.6, Belichtungszeit 1/125 Sek., Iso 200. Das Foto ist scharf geworden und sieht ganz gut aus. Durch die Helligkeit wirkt die Distel sehr zart und filigran. Aber: Die Kamera hat die Blüte und die Blätter überbelichtet. In den überstrahlten Bereichen ist keine Zeichnung mehr vorhanden. Zudem wirken die Farben flau. Das untere Foto habe ich gleich im Anschluss im manuellen Modus „M“ gemacht. Ich nahm folgende Einstellungen vor: Blende F/10, Belichtungszeit 1/320 Sek., Iso 100. Auch dieses Foto ist scharf. Die Blende habe ich relativ weit geschlossen, damit möglichst ein großer Bereich der Blüte scharf wird. Die Aufnahme ist aber nicht überbelichtet und hat deutlich kräftigere Farben. Ich habe eine kürzere Belichtungszeit gewählt, weil es windig war und den Iso-Wert so niedrig wie möglich gestellt, um das Rauschen des Bildes zu minimieren.

Ich habe mal den Vergleich von einer Kamera und einem Messer gelesen. Man kann mit einem Messer ein Stück Brot abschneiden, aber auch filigrane Sachen schnitzen. Es kommt immer auf die Hand an, die es führt. Genau so ein Werkzeug ist Deine Kamera. Du kannst sicherlich auch mit der Automatik passable Bilder schießen. Mit der Wahl eigener Einstellungen hast Du aber mehr Möglichkeiten, das Optimum aus Deinen Motiven heraus zu holen. Die Kamera konnte in meinem Foto zum Beispiel nicht wissen, dass es windig ist und eine kurze Belichtungszeit besser ist.

Jetzt bin ich natürlich mega neugierig! Wie ist das bei Dir? Welche Programme nutzt Du am liebsten und warum?

Hier findest Du alle meine bisher erschienenen Fototipps.

Nahaufnahmen von Perlen und Spitze

Seit ich mein Brautkleid letzten Donnerstag gekauft habe, bin ich vollends im Vorfreudemodus auf unsere Hochzeit. Das Kleid ist noch im Laden. Aber den Bolero habe ich schon Zuhause. Und was macht man damit? Richtig! Fotos! 🙂 Ich habe mir meine Kamera und das Makroobjektiv geschnappt und Nahaufnahmen der Perlenblumen und der Spitzendetails  auf dem Jäckchen gemacht. Sind sie nicht hübsch?

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Eigentlich bin ich ja so gar nicht die typische Prinzessin. Am liebsten trage ich Jeans. Aber irgendwie habe ich mich in diese Mädchensachen verliebt!

Rosa Deko wird es auf unserer Hochzeit aber trotzdem nicht geben. Keine Angst! So weit geht mein Sinn für weibliche Romantik dann doch nicht ;-).

Die Einladungen zur Hochzeit

Ich werde heiraten! Juhu! Wenn Du mir bei unseren aufregenden Vorbereitungen über die Schulter schauen möchtest, dann sieh mal in mein Hochzeitstagebuch.

Ausgewählte Dinge, die zum Beispiel Fotografie und Papeterie betreffen, werde ich zusätzlich als eigene Blogbeiträge veröffentlichen. Bereits erschienen ist mein Artikel zum Thema Save the Date Karten und Hochzeitslogo. Fühlst Du Dich überfordert von Deiner Hochzeitsplanung? Dann lies meinen Beitrag Entspann Dich, Braut!

Wenn man nach der sogenannten Hochzeitspapeterie googelt, bekommt man Angebote ohne Ende! Es gibt unzählige Anbieter von Hochzeitskarten. Meist werden zusätzlich noch Sets mit passenden Menükarten, Kirchenheften, Tischkarten usw. angeboten. Einen Einblick mit Produkttests und Gutscheincodes bietet Dir übrigens Liebe zur Hochzeit. Die Designs sind oftmals sehr ansprechend und mit viel Liebe zum Detail designt. Wenn man sich nicht für seine Hochzeitseinladungen entscheiden kann, liegt es also keinesfalls am mangelnden Angebot, sondern eher an der großen Auswahl!

Wer allerdings ein wenig Wert auf Individualität legt, kommt bei den einschlägigen Angeboten schnell an seine Grenzen. Die Einladungen aller Hersteller sind zwar personalisierbar, aber für mich sind diese Möglichkeiten ungenügend. Man kann den Text und die Fotos ändern, manchmal noch die Schriftart. Das war es dann aber schon! Was also tun, wenn man schon ein eigenes Logo hat, eigene Farben und eigene Schriften? Richtig – selbst designen! Ich bin über einige Anbieter gestolpert, bei denen man Blankos gestalten konnte. Man entwirft also seine Datei komplett alleine und wählt dann nur noch das Format und die Papiersorte aus. Das Problem: Ich hatte nicht genügend Zeit dafür und ich mag es unkompliziert! Also entschied ich mich für eine halbselbstständige Variante. Ich entdeckte die Kartendruckererei Carinokarten. Dort gibt es zwei Möglichkeiten, ein vorgegebenes Kartendesign zu individualisieren. Der „normale“ Modus lässt wie bei den anderen Herstellern nur kleinere Text-, Foto-, und Schriftartenänderungen zu. Der Gestaltungsmodus allerdings lässt den Kunden viel umfangreichere Möglickeiten der Anpassung zu. Der Vorteil: Man wählt das Format und bekommt quasi eine Vorlage, die man kreativ verändern kann. Trotzdem hat man sozusagen einen Leitfaden. Man weis gleich, welche Textinhalte auf welche Seite gehören zum Beispiel. Trotz der komplexen Möglichkeiten ist der Gestaltungsmodus einfach zu bedienen. Zweiter Vorteil: Es war der einzige Anbieter der meine zwei Schriftarten in seinen Vorlagen hatte. Ich konnte also gar keine andere Firma wählen!

Das designen „unserer“ Karten war knifflig, aber es hat mir auch großen Spaß gemacht. Es gab ein paar Stolpersteine zu überwinden. „Unsere“ Farben waren nicht in den Vorlagen vorhanden. Ich wandelte meine HEX-Farbwerte mit einem Farbumrechner zwar in das druckfähige Format CMYK um, aber irgendwie erschienen die Farben viel dunkler. Also erstellte ich für fast alle Seiten der Einladung dann doch eigene Dateien. Nur die Innenseiten mit den Texten gestaltete ich direkt über das Programm von Carinokarten. Hier könnte der Anbieter nachbessern, indem man im Editor die Farbwahl noch indvidueller gestaltet. Auch das Eingabefenster für den Text im Gestaltungsmodus ist winzig klein.

Hier sind die Karten:

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Die Uhr auf der Rückseite ist übrigens auch eine Eigenkreation, für die ich schon viel Lob bekommen habe. Ich wollte nicht die übliche Timeline, wie sie überall zu finden ist. (Unsere Adressen darunter und das Logo von Carinokarten habe ich für das Foto überdeckt.)

Spartipp: Das Format haben wir gewählt, weil das Porto am preiswertesten ist, wenn man die Karten in einem normalen Briefumschlag versenden kann. Häufig werden quadratische Formate angeboten. Die Post verlangt dafür aber einen ordentlichen Aufschlag!

Ich hatte mir bei Carinokarten mit einem Gutscheincode eine kostenlose Musterkarte bestellt, um wirklich alles noch einmal überprüfen zu können. Die Lieferzeiten sind mit 2-3 Werktagen echt kurz. Das Papier ist hochwertig und die Ware war gut verpackt. Für 30 Karten habe ich insgesamt 124,87 Euro bezahlt. Das macht rund 4,16 Euro pro Karte. Der Preis spielt also schon in der Oberliga mit. Zumal die Einladungen ja ziemlich schlicht sind. Ohne Gold, ohne Prägung, ohne Einleger und anderen Raffinessen. Ein wenig geärgert hat mich das kleine Logo von Carinokarten, was auf jede Rückseite gedruckt ist. Das Entfernen hätte uns zusätzlich 12,45 Euro gekostet. Irgendwie sehe ich das nicht richtig ein, zumal ja vom ursprüngliche Design nicht mehr viel übrig geblieben ist. Warum ziert verschandelt jetzt ein fremdes Logo mein „geistiges Eigentum“?

Checkliste zum Inhalt einer Einladungskarte zur Hochzeit

Was sollte eigentlich in einer Einladungskarte zu einer Hochzeit drin stehen? Hier sind ein paar Anregungen:

  • Anrede
  • eventuell Motto oder Trauspruch
  • Genaue Termin- und Adressangaben des Standesamtes/der Kirche und der Location
  • Organisation der Übernachtungsmöglichkeiten
  • eventuell Dresscode
  • eventuelle Ansprechpartner für Organisatorisches (häufig machen das die Trauzeugen)
  • Termin der Rückmeldung
  • eventuell Ablaufplan
  • ein paar Worte zu gewünschten Geschenken
  • Grüße zum Abschluss
  • Eure Adressen/Rückmeldemöglichkeit, eventuell Antwortkarte

Fazit

Es gibt sehr viele Anbieter und Designs für Hochzeitseinladungen. Das macht die Auswahl echt schwierig. Wenn man viel Wert auf Individualität legt, schränkt sich das Angebot stark ein. Ich habe mich für einen Anbieter entschieden, der sehr viel eigenen Gestaltungsspielraum zuließ, ohne das man die Karten komplett selbst entwerfen musste. Uns gefällt das Ergebnis. Auch von den Gästen habe ich schon viel Lob bekommen. Allerdings stört mich das kleine Logo des Herstellers etwas. Da die Karten aber schon teuer genug waren, verzichtete ich auf die kostenpflichtige Entfernung von diesem Aufdruck.

Wie gefällt Dir die Karte?

Übrigens: Dieser Beitrag spiegelt meine unabhängige Meinung und Erfahrung wieder. Ich wurde vom Anbieter der Karten zu diesem Beitrag nicht beauftragt. Ebenso erhielt ich in keinster Weise irgendwelche Vergünstigungen.

28 Tage Content – meine Erfolge

Der Monat Februar ist vorbei. Ich habe wieder am Projekt 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teilgenommen! Mein Ziel war es, täglich mindestens 20 Minuten an meinem Blog zu arbeiten und fünf Artikel zu schrieben. Ich kann vermelden: Ziel erreicht! Es sind sogar 8 Artikel entstanden, die ich Dir hiermit noch einmal ganz besonders ans Herz legen möchte.

Hier sind die Top-Artikel:

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv hat am meisten Besuche erhalten. Darin erfährst Du, wie Du ganz einfach und kostenlos einen schönen Hintergrund für Deine Blog- und Produktfotos erhalten kannst.

Der Artikel Instagram – Beeinflusst es die Fotografie? regte besonders stark zum Diskutieren an. Er erhielt die meisten Kommentare. Darin gehe ich der Frage nach, ob Instagram unsere Art der Fotografie beeinflusst und warum das so ist.

Die meisten Likes erhielt der Beitrag Ist denn schon wieder Herbst?. Ich zeige Dir Bilder einer verwelkten Blüte. Ein Foto entstand mit dem Objektiv eines alten Diaprojektors.

Mein Lieblingspost des Monats Februar ist dieser hier: Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung. Das Schreiben hat mir am meisten Spaß gemacht. Ich teste darin eine Möglichkeit, kreativ zu neuen Foto- und Beitragsideen zu kommen.

Schau Dir gerne (noch einmal) meine Artikel an. Ich freue mich auf Dein Feedback!

Unser neues Familienmitglied

Darf ich vorstellen?

Hildegard!

Seit einem Monat ist unsere Familie ein bisschen größer geworden. Wir haben eine neue Katze. Nachdem Reinhard verstorben war, sträubte ich mich gegen ein neues Haustier. Mein Partner und mein Sohn wünschten sich recht schnell ein neues Kätzchen. Ich insgeheim auch. Aber der Verlust schmerzte lange. Noch einmal wollte ich es nicht riskieren.

Vor vier Wochen schenkten wir der lieben Hildegard ein neues Zuhause. Sie ist ein dreiviertel Jahr alt. Charakterlich ist sie das ganze Gegenteil vom Draufgänger Reinhard: sehr ruhig, eher vorsichtig und wahnsinnig verschmust. Sie hat ein ganz sanftes Wesen. Wenn man mit ihr spielt, dreht sie aber so richtig auf. Sie springt beim Jagen der Federn an der Angel sehr hoch und ist mit Feuereifer dabei!

Das Portrait zeigt Klein-Hildegard auf der Treppe im Hausflur. Vorsichtig und neugierig zugleich lugt sie um die Ecke. Ist sie nicht zuckersüß?

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Möge ihr ein langes und gesundes Leben vergönnt sein, damit wir sie viele Jahre verwöhnen können!