Farben-Flower-Power

Ich hatte mal wieder Lust, ein typisches „Steflei-Fotografie“- Foto zu bearbeiten. Da wäre zum ersten meine Lieblingsfarbkombination. Ich mag das kühle Blau als Kontrast zum warmen kräftigen Pink! Zum zweiten siehst Du eines meiner liebsten Motive: Blümchen!

Nelkelogosk

Damit Du einen Vergleich zwischen dem unbearbeiteten Foto und dem Endergebnis hast, habe ich hier einen Link für Dich. Klick da unbedingt mal drauf!

Ich weiß, dass eine so kräftige Bildbearbeitung nicht jedem gefällt. Ich habe schon einmal einen Artikel geschrieben, warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite…

Magst Du solche Vorher-Nachher-Vergleiche, oder interessiert Dich nur das Endergebnis?

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Ist denn schon wieder Herbst?

Überall im Netz kann man schon wieder wunderschöne Fotos von Krokussen und Schneeglöckchen bestaunen. Auch ich hatte gestern große Lust, Nahaufnahmen von Frühblühern zu machen. Wir hatten warmen Sonnenschein und der Frühling lag in der Luft. Leider gab es noch keine Blumen im Garten. Also mussten die alten Samenstände der Echinacea herhalten. Ich fotografierte sie voriges Jahr in voller Blüte.

Meine Bearbeitung geschah wieder nach Lust und Laune und mutet etwas herbstlich an. Es fehlte noch das frische Grün.

Das erste Bild habe ich mit einem Objektiv von einem alten Diaprojektor gemacht. Ich habe es einfach vor den Body meiner Kamera gehalten. Alte Linsen mögen vielleicht nicht die Schärfe von modernen Gläsern besitzen. Aber sie zaubern in die Bilder einen Effekt, der aussieht wie gemalt, oder?

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Hier ist ein Vorher/Nachher-Vergleich für Dich.

Das zweite Foto habe ich mit meinem Makroobjektiv gemacht. Ich besitze das Tamron 90mm 2.8. Irgendwie hat mich die verblühte Blume an eine Rakete erinnert. Dem Hintergrund habe ich deswegen ein wenig „Sternenstaub“ hinzugefügt.

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Ich weiß, meine Art der Bildbearbeitung hat viele Fans, aber auch Kritiker. Zu diesem Thema habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben: Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite….

Ich finde, diese welken Schönheiten haben durchaus ihren Reiz, oder was meinst Du? Auf alle Fälle sieht man Fotos von Samenständen nicht so oft. Schon alleine deshalb sind sie ein Hingucker!

JPG, RAW und die Bildbearbeitung

Ich habe schon öfter unter Fotos Diskussionen über das Für und Wider von Bildbearbeitung gelesen. Oftmals spalten sich dabei zwei Lager. Die eine Gruppe ist überzeugt von der digitalen Bildbearbeitung, die andere Gruppe lehnt sie ab. Begründet wird die Ablehnung meist damit, dass die Bildbearbeitung ein Foto verfälschen würde und ein Originalbild natürlicher wäre. Größtenteils kommt diese Kritik von Menschen, die sich mit der Bildbearbeitung und ihren Möglichkeiten und Grenzen noch gar nicht richtig auseinander gesetzt haben. Das finde ich immer ein bisschen schade!

Mir liegt dieses Diskussionsthema sehr am Herzen, deshalb möchte ich gerne meine Gedanken dazu formulieren.

Viele Fotografen fotografieren nicht im JP(E)G-Format (dass die meisten Smartphones und Kompaktkameras unterstützen), sondern im RAW-Format. Ich fotografiere gleichzeitig in beiden Formaten. Ich finde es angenehmer, meine Fotos im JPG-Format am heimischen Rechner anzuschauen und nach „gelungen“ und „misslungen“ zu sortieren. Anschließend ENTWICKLE ich aber in 99% der Fälle die dazugehörige RAW-Datei des Bildes weiter zu einem JPG-Bild. Nur ganz selten mache ich eine Ausnahme: Wenn es schnell gehen muss, oder es nicht so sehr auf die Bildqualität ankommt.
Wo wir schon beim ersten Stichwort wären: Ich ENTWICKLE die RAW-Datei. Beim JPG-Format werden die Bildinformationen von ganz allein von der kamerainternen Software zu einem anschaubaren Foto entwickelt. Manche Bildinformationen, die die Kamera als nicht wichtig erachtet, gehen dabei allerdings verloren. In einer RAW-Datei findet diese Entwicklung nicht in der Kamera statt. Die Bildinformationen werden allumfassend von der Kamera gespeichert und die Entwicklung macht der Fotograf dann anschließend am PC. Das ist so in etwa wie wenn man einen Film in der Dunkelkammer belichtet. Man hat also als „RAW-Knipser“ viel mehr eigene Einflussmöglichkeiten, ein Foto auch so zu bearbeiten, wie man die Situation selbst im Moment der Bildentstehung wahrgenommen hat.
Da sind wir beim nächsten Punkt: Ein originales JPG-Bild ist NICHT automatisch natürlicher, als ein bearbeitetes Foto. Dies kann man an meinem Vergleichsfoto sehr gut sehen.

Vergleich JPG RAW
Oben ist die vollkommen unbearbeitete Originaldatei im JPG-Format. Was ist passiert? Die Kamera führt EINE Belichtung und Bearbeitung durch, die sich in diesem Fall an der Sonne orientiert. Die Sonne ist korrekt belichtet, die dunkleren Bildteile verschwinden im Dunkel. Hätte ich meine Einstellungen an der Kamera so gewählt, dass die Straße korrekt belichtet wird, wäre die Sonne überbelichtet gewesen und der Himmel wäre viel zu hell erschienen. Da eine RAW-Datei viel mehr Bildinformationen beinhaltet als eine JPG-Datei, lässt sich mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung im Nachhinein noch das ein oder andere Detail – in diesem Fall die Straße – optimieren. Das untere Bild und nicht die Originaldatei erscheint also natürlicher, weil es viel besser den menschlichen Sehfähigkeiten entspricht. Die Kamera „sieht“ also quasi anders, als das menschliche Auge.
Ich kann zwar auch ein JPG-Foto noch nachbearbeiten, da in diesem Format aber nicht alle Bildinformationen von der Kamera gespeichert werden, gelingt die Optimierung meist nicht so gut, wie bei der Bearbeitung einer RAW-Datei. Eine vollkommen fehlbelichtete und/oder unscharfe RAW-Datei lässt sich allerdings auch mit allen Mitteln der Bildbearbeitung nicht mehr retten! Deshalb sollte man natürlich versuchen, sein Foto trotz nachträglicher Verbesserungsmöglichkeiten schon während der Aufnahme so gut wie möglich zu machen.
Obwohl ich gerne farbenfrohe Bilder mag, sind meine Fotos auch nicht zwangsweise kräftiger gefärbt, als die Originaldateien. Auch das kann man gut am Vergleichsfoto sehen. Das Orange um die Sonne ist im JPG kräftiger, als in der bearbeiteten Version. Im unteren Bild ist das Farbspektrum natürlich aufgrund der „Nachbelichtung“ höher.

Ich habe Dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Bildformate notiert. Sie haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Vorteile JPEG

  • die kamerainterne Bildkompression und -Bearbeitung macht die Vorarbeit
  • JPEGs benötigen weniger Speicherplatz
  • man kann sie mit vielen Programmen anschauen
  • die Nachbearbeitung geht schneller

Nachteile JPEG

  • die Kamera speichert weniger Bildinformationen und selektiert vor – die Nachbearbeitung hat deshalb seine Grenzen
  • Die Kamera „sieht“ anders, als das menschliche Auge

Vorteile RAW

  • der Fotograf hat durch die umfassend gespeicherten Bildinformationen mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, wie zum Beispiel Belichtungskorrektur und Weißabgleich
  • der Fotograf kann seinen eigenen Stil und seine eigene Sichtweise besser herausarbeiten

Nachteile RAW

  • die Speicherdaten sind umfangreicher, ein größerer Speicherplatz wird benötigt
  • RAWs werden von vielen Bildanzeigeprogrammen nicht unterstützt, man benötigt „speziellere“ Software
  • RAWs MUSS man entwickeln und nachbearbeiten. Das kostet Zeit

Fazit

Viele Fotografen fotografieren im RAW-Format. Da die Ansicht dieser Dateien von den meisten Internetanwendungen, Druckanbietern usw. nicht unterstützt wird, ist eine nachträgliche digitale Bildentwicklung und -bearbeitung nicht nur vom Fotografen gewünscht, sondern sogar zwingend notwendig. Im Rahmen der Bildentwicklung wird eine Bildoptimierung angestrebt, bei der die kamerainterne Bearbeitungssoftware nicht mithalten kann. Zudem kann der Fotograf in seine Bildbearbeitung einfliessen lassen, was er subjektiv während der Aufnahme gesehen und/oder empfunden hat.
WIE er seine Fotos bearbeitet, das heißt welchen Stil er hat, was ihm wichtig ist usw. ist dann wieder ein ganz anderes Diskussionsthema und hängt neben seinem Geschmack auch noch von seiner Persönlichkeit, seinem Wissensstand, seiner Hard- und Software und vielen anderen Faktoren ab.

Noch eine abschließende Bemerkung zum Thema „Bild fälschen“ bzw. „Bildmanipulation“: Obwohl ich (noch) kein Photoshop benutze, sondern andere Programme, führe ich bei meinen Fotos manchmal auch eine Retusche durch. Das können zum Beispiel störende Strommasten sein die ich verschwinden lasse, oder Staubkörner und welke Pflanzenteile bei meinen Nahaufnahmen. Ich bin ja kein Dokumentarfotograf – ich darf das

! Über meine Art der Bildbearbeitung habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben.

Möchtest Du öfter mal ein vorher-nachher-Foto sehen?

Wie stehst Du zur Bildbearbeitung und welches Format nutzt Du? Gerne kannst Du mir Deine Meinung zum Thema in die Kommentare schreiben, oder Fragen stellen.

PS: Das hier ist übrigens mein 100. Beitrag auf diesem Blog. Juhu!

Auswertung der Blogparade zur Bildbearbeitung

[Werbung: In diesem Beitrag werden Bildbearbeitungsprogramme genannt. Dies geschieht zum besseren Verständnis des Artikels und ohne das Wissen und ohne Vergütung der Firmen.]

Zum Jahresende 2018 gab ich Dir die Originaldatei einer Makroaufnahme von einem Kleeblatt zur freien Verfügung. Du hattest die Möglichkeit, das Bild nach Deinen eigenen Vorstellungen zu bearbeiten.

So sah die Aufnahme aus:

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Solch eine Blogparade hatte ich schon einmal gestartet. Es gab das Bild einer wunderhübschen Blüte zur Bearbeitung. Hier kannst du Dir den Auswertungsbeitrag von damals anschauen. Insgesamt entstanden so zehn Blumenbilder.

Diesmal nahmen leider nur zwei Teilnehmer an der Blogparade teil. Insgesamt gibt es vier Versionen des Kleeblattes. Diese möchte ich dir nun gerne zeigen!

Version 1 stammt vom Blog Mit Kind im Rucksack. Dort gibt es Fotografie- und Reisetipps für Familien. Schaut gerne mal rein, es lohnt sich. Nico hat folgendes Bild aus der Aufnahme gezaubert:

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Mir gefällt der schöne Blauton sehr gut. Der zusätzliche Lichtpunkt unten auf dem Stiel sagt mir auch sehr zu. In seinem Blogbeitrag beschreibt Nico noch genau, wie er das Foto bearbeitet hat. Er nutzt dazu die Programme Darktable und Gimp. Besonders spannend für mich, da ich ebenfalls Gimp nutze. Außerdem schreibt er, dass die Bearbeitung des Bildes eine Herausforderung war, da die Originaldatei sehr kontrastarm war.

Die Versionen zwei und drei hat mir Veronika Burtscher geschickt. Sie wurde über mein Instagram-Profil auf die Aktion aufmerksam. Hier sind ihre beiden Fotos:

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Sie schrieb mir: „auf dem Handy bearbeite ich mit Snapseed und Photogrid, am PC mit CS2 und gelegentlich Photoscape.“ Mir persönlich gefällt die kühle erste Version sehr gut. Sie passt gut zum Winter.

Ich habe das Foto natürlich auch bearbeitet:

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Ich habe zur Entwicklung der RAW-Datei das Programm Silkypix developer und Gimp genutzt. Meine Fotos leben oft von kalt/warm – Kontrasten. Auch hier nutzte ich kühlere und wärmere Farbnuancen im Hintergrund. Ich erhöhte auch den Kontrast und stempelte den kleinen weißen Lichtpunkt auf dem Stengel weg. In meinem Neujahrsgruß kannst Du Dir das Making of des Bildes gerne anschauen.

Welche Version gefällt die am besten, und warum? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ein wenig traurig über die geringe Beteiligung an meiner Blogparade bin ich schon. Vielleicht magst Du mir schreiben, warum Du nicht teilgenommen hast? Hast Du eine Idee, woran es gelegen haben könnte? Ich möchte mich gerne verbessern und Dir nützliche und interessante Inhalte bieten. Deshalb ist mir Deine Meinung sehr wichtig.

Ich danke den beiden Teilnehmern sehr für ihre Fotos!

Blogparade Bildbearbeitung

Hiermit lade ich Dich ganz herzlich zu einer Blitz – Blogparade ein!

Thema: Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade ein klitzekleines Kleeblatt fotografiert, um eine schöne Makroaufnahme für meine Neujahrsgrüße zu erhalten. Da dachte ich mir, dass ich die Datei auch öffentlich zugänglich machen könnte. Es gab schon einmal eine sehr erfolgreiche Blogparade mit solch einer Aktion von mir.

Deine Aufgaben:

  1. Lade Dir das Bild in RAW oder als Jpeg kostenlos hier herunter.
  2. Bearbeite das Motiv ganz nach Deinen Wünschen. Du kannst auch gerne Schrift einfügen, um es als Blogfoto zu nutzen.
  3. Schreibe einen Blogartikel. Gerne kannst Du das Bild für Deine Neujahrsgrüße oder Wünsche für Silvester verwenden. Du darfst aber auch einen anderen Beitrag schreiben.
  4. Verlinke in Deinem Beitrag diesen Beitrag hier.
  5. Setze den Link zu Deinem Beitrag unter diesen Artikel, damit ich Dein bearbeitetes Foto auch bewundern kann.

[Du hast keinen Blog, möchtest aber trotzdem mitmachen? Prima! Dann lade Dir das Bild ebenfalls herunter. Schicke mir Dein fertiges Kunstwerk als E-mail an folgende Adresse: steffi.fleischer@gmx.net Wenn Du das Bild bei instagram oder facebook veröffentlichen möchtest, schicke mir bitte ebenfalls den Link oder kommentiere ihn hier unter diesen Beitrag. Vergiss nicht, meinen Blog als Urheber zu nennen! Du kannst es auch in meine Facebook-Gruppe posten.]

Einsendeschluss ist der 03.01.2019. Ich werde danach alle entstandenen Beiträge noch einmal gesondert in einem Artikel auswerten.

Mein fertiges Werk zeige ich Dir am Neujahrstag. Dann gibt es auch ein Making-of zur Entstehung der Aufnahme. Jetzt freue ich mich über eine rege Teilnahme und bin ganz gespannt auf Dein Ergebnis!

Fast Food aus der Nordsee

Diese Collage beweist: Möwen brauchen keinen Sternekoch. Sie sind auch mit dem Speiseangebot der Nordsee sehr zufrieden und angeln sich ihre Sterne einfach selbst.

Ich fertige sehr selten Collagen aus meinen Fotos an. Hier hat es sich aber super angeboten, oder was sagst Du? Aus den zwei Bildern ist eine kleine Geschichte geworden.

Erstellt habe ich mein Werk mit der Online-Bildbearbeitungssoftware Picmonkey.

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung – Die Auswertung

Am 12. Mai hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich stellte ein Foto von einer Nelkenwurz-Blüte aus meinem Garten zur Verfügung.

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Wer wollte, konnte sich das Bild herunterladen und ganz nach seinen Vorstellungen bearbeiten. Ich freue mich sehr über die vielen interessanten Einsendungen, die ich Dir in diesem Beitrag gerne vorstellen möchte.

Version Nummer 1 stammt von Walter Schiftner. Er hat keinen Blog, aber eine Facebookseite. Er schreibt: „Hab den Hintergrund über Tonwert abgedunkelt um so die Blüte besser zur Geltung zu bringen. Außerdem die Lichter etwas zurückgenommen um die Struktur der Blütenblätter besser darzustellen. Bearbeitet mit LR CC Classic und Photoshop CS5.“

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Version Nummer 2 hat Andrea Scheidl entwickelt. Auch Andrea besitzt eine Facebookseite. Sie schreibt: „…ich habe das Foto nur dezent bearbeitet mit Corel Paint Shop Pro X5: Tonalcontrast, etwas glamourglow und etwas kühler.“

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Der dritte Beitrag kommt von Peter. Peter hat ebenfalls eine Facebookseite. Er hat mir geschrieben: „Die Regentropfen darauf haben mich ein wenig zu dem Thema „Der Sonnenschein nach dem Regen“ inspiriert. Genau so habe ich meine Bearbeitung umgesetzt.“

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Birgit betreibt den Blog Seh-N-Sucht. Ihren Beitrag zum Foto findest Du hier. Sie notierte: „Dein Bild war schon gut fotografiert, was man bei solchen Blogparaden nicht immer hat. Die Blüte des Nelkenwurz hängt so verträumt, so lange die Blüte noch nicht aufgeblüht ist. In dem Stadium hat sie so etwas „märchenhaftes“, „verträumtes“.. Daher wollte ich in der Entwicklung auch nicht viel, was von der Blüte ablenkt ins Spiel bringen. Einfach nur den verträumten Charakter dieser Pflanze, von der man hier wenig sieht unterstreichen.“

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Mias Blog findest Du hier. Er nennt sich „Atroksia“. Sie hat meinem Bild etwas Magie eingehaucht. Sie schreibt: „Ich habe das Bild auf diese Weise bearbeitet, weil es gerade danach schreit magisch zu sein. 😉 Gearbeitet habe ich mit Lightroom und Photoshop. Es wurden verschiedene Presets, Hintergründe, Lightflares, Pinsel und Overlays verwendet.“

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Wow, wie sind schon bei Beitrag Nummer 6! Sonja betreibt den Blog Neun-Sterne. Sie hat Farbe und Format auf ihre Art geändert. Hier ist der Originalbeitrag. Und hier ihr Foto:

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Ulrike Adam hat eine Facebookseite. Sie schreibt zu ihrer Bearbeitung: „Ich habe fast nichts verändert außer es um 90 ° zu drehen ,zuzuschneiden , Farben hervorheben, Details schärfen und den Hintergrund leicht verwischen. Fertig!“

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Zu Heidi gehört der Nahaufnahmeblog. Hier ist ihr Beitrag zu meinem Bild. Sie schreibt: „Ich mag die Bildgestaltung, die Regentropfen auf der Blüte und die tolle Farbe der Blüte. Auch die Schärfe ist toll gelungen! Steffis Vorlage habe ich in Lightroom entwickelt. Dort habe ich ein Cinnamon-Preset drübergelegt, weil ich die Gelb- und Orangetöne herausarbeiten wollte. Die Arbeit mit Presets finde ich ganz spannend, aber nur selten ist ein Foto für mich mit dem Preset fertig. Auch in dem Fall habe ich nach der Auswahl des Presets noch modifiziert und an den Feinheiten gearbeitet. Vor allem habe ich die Regler für Tiefen und Schwarz komplett auf -100 gesetzt, so dass der dunkle Hintergrund entsteht. Ich finde, dadurch kommt die Blüte richtig schön, würdevoll und fast schon mysteriös zur Geltung…“

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Liane vom Blog „DieReiseEule“ hat aus meinem Bild eine schwarz-weiße Version gezaubert. Hier ist ihr Beitrag. Sie schreibt: „Anfangs habe ich mit Schärfe, Kontrast und Farbe experimentiert, aber letztlich habe ich dem Motiv einfach die Farbe entzogen und so entstand ein schwarz-weiß Bild. Ich mag es sehr, wenn die Wassertropfen und Staubgefäße scharf und konturiert abgezeichnet werden. Der Hintergrund soll nicht vom Hauptmotiv ablenken.“

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Zuletzt möchte ich Dir natürlich auch noch meine Version der Nelkenwurz zeigen. Hier ist mein Beitrag dazu. Darin gebe ich Dir noch 7 Tipps für bessere Blütenfotos.

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Ich danke allen, die sich an meiner Aktion beteiligt haben von ganzem Herzen. Es hat mir große Freude bereitet, Eure ganz verschiedenen Versionen zu bestaunen!

Bitte besucht auch die Facebookseiten und Blogs der Teilnehmer. Sie freuen sich!

Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite…

Kürzlich erhielt ich per E-Mail folgende Frage, die sich auf mein letztes Foto bezog. Ich möchte auf diese Frage gerne antworten.

„Frage, warum machst du das Foto so „hart“ Starke Konturen und kalte Farben. Du kannst so toll fotografieren, da brauchst du meiner Meinung nach gar nicht immer soviel bearbeiten. Sicher ist Geschmackssache, aber ich dachte ich darf dir das mal sagen 😉“

Danke erst einmal für das Lob. Wenn man gesagt bekommt, dass man toll fotografieren kann, freut man sich sehr. Tatsächlich bearbeite ich meine Bilder nicht, weil sie größere Mängel aufweisen, die ich mittels digitaler Pinselei ausbügeln muss. Oder anders gesagt: Aus einem schlechten Bild wird auch durch Retusche und Bastelei kein Meisterwerk.

Ich bearbeite meine Fotos, weil sie mir im Original zu blass und unscheinbar vorkommen. Selbst wenn ich wöllte, könnte ich die Bilder nicht natürlicher belassen, denn ich wäre am Ende unzufrieden mit ihnen. Ich kann einfach nicht aufhören damit! Pro Bild arbeite ich circa zwei Stunden am PC. Es ist für mich sehr entspannend. Eine prima Abendbeschäftigung, bei der ich nicht viel denken muss. Ein toller Ausgleich zum Tagesgeschäft! Wenn ich meine Fotos bearbeite, werden sie in jedem Schritt kontrastreicher und farbenfroher. Das macht meinen Stil aus. Ich mag bunte Farben, Schärfe und Kontrast.

Es gibt viele hervorragende Fotografen, die ihre Bilder natürlicher belassen. Auch das kann sehr schön aussehen. Ich folge über die Social media Kanäle vielen Nah-am-Original-Fotografen, weil mir deren Bilder gefallen. Für mich persönlich sind diese fast schon dokumentarischen Aufnahmen aber nichts. Ich mag es lieber pompöser.

Gerade diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen empfinde ich als sehr spannend und bereichernd. Ich mag die Vielfalt und das Zusammenspiel unterschiedlicher Fotografie-Stile.

Wenn Du mehr über die Stilfindung in der Fotografie erfahren möchtest, lies bitte diesen Artikel.

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade eben im Garten diese wunderschöne Blüte fotografiert. Da ich Bildbearbeitungs-Challenges immer sehr spannend finde, möchte ich nun auf diesem Blog auch eine starten.

  1. Unter diesem Link findest Du die RAW-Datei zum herunterladen.
  2. Bearbeite mein Foto ganz nach Deinen Vorstellungen.
  3. Schicke mir das fertige Bild an meine E-Mail-Adresse steffi.fleischer@gmx.net.
  4. Lade es auf Deinem Blog hoch.
  5. Bitte verlinke meinen Blog https://stefleifotografie.wordpress.com/ als Urheber.
  6. Schreibe gerne dazu, wie und mit welchem Programm Du das Werk bearbeitet hast und warum Du es so und nicht anders gestaltet hast.
  7. Zur besseren Übersicht schicke mir bitte den Link zu Deinem Blogbeitrag unten in die Kommentare.

Die Blogparade läuft bis zum 24.05.2018. Ich freue mich schon auf Dein Bild. Ich werde alle Kunstwerke in einer Auswertung mit Verlinkungen zusammen stellen. Und nun…Viel Spaß!

Osterkaktus vorher-nachher

Blumen sind dankbare Fotomotive. Sie zicken nicht herum, halten still und sind trotzdem wunderschön. 😉

Dieser Osterkaktus steht auf der Fensterbank bei der Schwiegermutter. Ich mag die Blütenform von Osterkakteen besonders gerne wegen ihrer weit hervorstehenden neugierigen Blütenstempel. Das „Rohfoto“ war mir allerdings ein wenig zu langweilig. Wer mich kennt weiß, dass ich Farben liebe. Deshalb legte ich ein blau-pinkes selbst hergestelltes Overlay über das Bild. Ich liebe den Kontrast zwischen warmen und kalten Farbtönen!

Ich bin mir bewusst, dass diese Art der Bildbearbeitung nicht jedermanns Geschmack ist. Manch einer findet derart gestaltete Fotos nicht mehr natürlich genug. Ich möchte aber kein Dokumentarfotograf sein. In der Malerei gibt es auch sehr naturgetreue Künstler und solche, die lieber farbenfroher ans Werk gehen. Warum nicht? Keiner nimmt dem anderen etwas weg. Für mich gehört die Bildbearbeitung zur digitalen Fotografie dazu.

Hier siehst Du einen Vergleich zwischen dem unbearbeiteten Foto und meinem entstandenen Bild:

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Erzähle mir gerne, wie Dir mein Endergebnis gefällt. Nutzt Du auch Texturen und Overlays? Machst Du sie selbst, oder kaufst Du sie?