28 Tage Content – meine Erfolge

Der Monat Februar ist vorbei. Ich habe wieder am Projekt 28 Tage Content von Anna Livia Koschinski teilgenommen! Mein Ziel war es, täglich mindestens 20 Minuten an meinem Blog zu arbeiten und fünf Artikel zu schrieben. Ich kann vermelden: Ziel erreicht! Es sind sogar 8 Artikel entstanden, die ich Dir hiermit noch einmal ganz besonders ans Herz legen möchte.

Hier sind die Top-Artikel:

Der perfekte Hintergrund für Dein Fotomotiv hat am meisten Besuche erhalten. Darin erfährst Du, wie Du ganz einfach und kostenlos einen schönen Hintergrund für Deine Blog- und Produktfotos erhalten kannst.

Der Artikel Instagram – Beeinflusst es die Fotografie? regte besonders stark zum Diskutieren an. Er erhielt die meisten Kommentare. Darin gehe ich der Frage nach, ob Instagram unsere Art der Fotografie beeinflusst und warum das so ist.

Die meisten Likes erhielt der Beitrag Ist denn schon wieder Herbst?. Ich zeige Dir Bilder einer verwelkten Blüte. Ein Foto entstand mit dem Objektiv eines alten Diaprojektors.

Mein Lieblingspost des Monats Februar ist dieser hier: Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung. Das Schreiben hat mir am meisten Spaß gemacht. Ich teste darin eine Möglichkeit, kreativ zu neuen Foto- und Beitragsideen zu kommen.

Schau Dir gerne (noch einmal) meine Artikel an. Ich freue mich auf Dein Feedback!

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Instagram – Beeinflusst es die Fotografie?

Ich habe mir vorgenommen, über jede Social Media Plattform, auf der ich ernsthaft unterwegs bin, einen kleinen Bericht zu schreiben. Ich möchte ein wenig auf Vor- und Nachteile eingehen und Dir von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Beginnen möchte ich mit Instagram. Es ist nicht meine Lieblingsanwendung. Ich habe sie trotzdem zuerst gewählt, weil sie mich gerade etwas nachdenklich macht. Warum, erzähle ich Dir gleich.

Registriert habe ich mich dort schon vor ein paar Jahren, bis vor zwei Jahren besuchte ich Instagram aber nur sporadisch.

Vorteile von Instagram aus meiner Sicht

Die Suchfunktion über Hashtags funktioniert dort einwandfrei. Fast jeder vergibt für seine Bilder viele treffende Tags. Aufgrund dessen erhält man zu vielen Suchanfragen dann die passenden Bilder. Wenn man beispielsweise einen unbekannten Ort besuchen möchte, kann man Instagram prima als Suchmaschine nutzen. Man weiß dann schon vorher, wie es dort aussieht und was es so für Sehenswürdigkeiten gibt. Oder man ist auf einer Veranstaltung und kann gut schauen, was andere Leute so fotografieren.

Die Storys sind ein weiterer Vorteil. Das sind quasi Statusnachrichten, die nach 24 Stunden von selbst wieder verschwinden. Diese werden bei Instagram ebenfalls viel eingesetzt und sorgen für zusätzliche Informationen zu den jeweiligen Profilen. zudem bieten die Storys mit hilfe von Symbolen und verschiedenen Schriftarten eine Menge individuellen Gestaltungsspielraum.

Facebook arbeitet zwar ebenfalls mit Hashtags und Storys, dort werden sie aber (noch) viel weniger genutzt.

Nachteile von Instagram

Der für mich größte Minuspunkt ist die fehlende Möglichkeit Links zu setzen. In der sogenannten „Bio“, einer Art Kurzvorstellung kann man eine einzige Verlinkung setzen. Unter den geposteten Fotos kann man überhaupt keine „Wegweiser“ setzen. Für mich ist das total unverständlich. Schließlich lebt Social Media doch von Empfehlungen und Verlinkungen, oder?

Zweiter Nachteil ist die fehlende Gruppenfunktion. Für mich macht es das ganze Netzwerk irgendwie anonym. Es können so kaum Diskussionen entstehen. Überhaupt fühlt sich Instagram für mich irgendwie „anonym“ an. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll.

Dritter Minuspunkt ist für mich, dass es eine ausschließliche Handyapp ist. Eine Fotoplattform, bei der man seine Bilder, die man mit einer „richtigen“ Kamera gemacht hat, erst umständlich auf das Smartphone ziehen muss, um sie hochladen zu können, wird für mich dem Namen nicht gerecht. Natürlich weiß ich, dass die Smartphone-internen Kameras immer besser werden. Auch die Bildbearbeitung am Handy entwickelt sich immer weiter. Trotzdem schließt man damit ein Stück weit die große Gruppe der externen Kameras aus. Das finde ich schade.

Was mich bei Instagram massiv stört

Ich werde mit den folgenden Worten vielleicht etwas schreiben, was mancher nicht hören will. Vielleicht werde ich sogar einen Shitstorm ernten. Aber es muss raus. Bestenfalls teilst Du mir Deine Meinung in den Kommentaren mit und wir kommen ins Gespräch. Eventuell übersehe ich ja ein Argument, weil mich das Ganze etwas wütend macht. Ich verstehe es nicht!

Ein was stört mich bei Instagram massiv. Es hat sich so ergeben, dass es schon fast einen Wettkampf gibt, wer den einheitlichsten Feed hat. Wenn ich böse wäre , würde ich schreiben: Wer es schafft, die langweiligste Abfolge von Fotos zu zeigen. Durch die Anordnung der Bilder als kleine Quadrate auf dem Handybildschirm ist nicht mehr nur das einzelne Bild wichtig, sondern es muss auch noch schön ins Gesamtbild seiner Werke passen. Das Foto verkommt dadurch zur Massenware. Und es öffnet Tür und Tor für die unreflektierte Anwendung immer der gleichen Filter. „Passt der Bildlook jetzt zu meinem Motiv?“ Egal! Die Hauptsache das Bild sieht aus wie die anderen! „Kann ich das hübsche Architekturbild jetzt zeigen?“ Nö. Es passt ja nicht zu meinen Naturaufnahmen! Man ist also entweder gezwungen, mehrere Accounts anzulegen (was viele User auch tun), oder man kann sein Repertoire nicht erweitern, weil es nicht zum Feed passt. Ist das nicht traurig? Bei meinen Recherchen zu diesem Phänomen, habe ich sogar schon eine sogenannte „Feeddesignerin“ entdeckt. sie hat sich darauf spezialisiert, Instagram Accounts zu „branden“ und die einzelnen Bilder so anzuordnen, dass sie ein schmeichelndes Gesamtbild ergeben. Das du mich nicht falsch verstehst: Es ist vollkommen ok, eine Marke zu entwickeln, Lieblingsfarben zu haben und einen bestimmten Fotografiestil zu entwicklen. Hier geht es aber darum, dass Instagram Einfluss auf die Fotografie nimmt.

Lassen wir es wirklich zu, dass eine Social Media Plattform unsere Art des Sehens, unsere Art des Fotografierens, unsere Art der Bildbearbeitung beeinflusst?

Wenn man User mit diesen Fragen konfrontiert, bekommt man gesagt, es würde ihnen so gefallen. Instagram hätte darauf keine Auswirkung. Das glaube ich aber nicht.

Ich für meinen Teil mache diesen Zirkus nicht mit. Mein Feed bleibt so bunt und wandelbar wie meine Fotografie. Ich nehme es mit Freuden in Kauf, dass ich dort deswegen nur sehr langsam neue Follower finde. Für mich zählt jedes einzelne Foto und ich bearbeite es so, wie das Motiv und die Stimmung es verdient hat. Wem das nicht stört, der kann mir bei Instagram gerne folgen. Wem mein Account dort zu wild ist, der kann sich gerne einen anderen, langweiligeren Vorzeigefeed suchen. Mir egal.

Hier siehst Du eine Collage meiner beliebtesten und ungeordneten Fotos  auf Instagram vom Jahr 2018:

IMG_20181218_211739_010.jpg

Schreibe mir gerne Deine Gedanken zu Instagram. Bist Du auch der Meinung, ein geordneter Feed begrenzt die eigene Weiterentwicklung und die Art der Fotografie? Oder ordnest Du Deine Bilder und warum? Oder lässt Dich Instagram total kalt und Du nutzt es überhaupt nicht? Ich bin gespannt auf Deine Ansicht.

Warum ich vorerst nicht zu „Vero“ gehe…

Heute bin ich schon über drei Beiträge gestolpert, die sich mit Vero beschäftigen. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal nachgeschaut, was das ist.

Was ist Vero?

Vero ist eine neue social media Plattform. Sie kann als App aufs Handy geladen werden. Sie wird mit instagram verglichen. Man kann dort Bilder teilen und dabei seine Follower in enge Freunde, Freunde und Bekannte einstufen. Man legt also fest, wer welche Inhalte sieht. Die ersten eine Millionen Nutzer der Community sollen ihren Account lebenslang kostenlos nutzen dürfen. Wieviel es für alle Nachzügler kosten soll, ist nicht ersichtlich. Vorteil ist, dass es derzeit keine Reichweitenbeschränkung gibt. Das klingt erst mal gut.

Also nix wie hin?

Warum ich vorerst nicht zu Vero gehe – meine Gründe

Ich liebe social media. Und ich gebe zu, im ersten Moment reizte mich die Anmeldung. Ich habe es aber dann doch nicht getan. Das hat folgende Gründe:

1. Schon wieder eine App!

Der erste Grund ist ganz pragmatischer Natur: Ich habe schon so viele Apps auf meinem Smartphone, dass Vero einfach nicht mehr darauf passt. Zumindest nicht so ohne weiteres. Die Apps, die ich derzeit nutze (facebook, whattsapp, instagram, pinterest, flickr, wordpress…) möchte ich aber auch nicht löschen.

2. Vero wird bestimmt nicht kostenlos und werbefrei bleiben

Derzeit werden neue User von Vero angelockt. Klar, dass man die App erst einmal kostenlos und werbefrei anbietet. Und dann? Von irgend etwas müssen die Entwickler ja leben. Also wird es entweder Werbung geben, oder die Nutzung wird Geld kosten. Früher oder später wird es Beschränkungen geben. Da bin ich mir sicher.

3. Die Reichweite wird bestimmt in Zukunft beschränkt werden

Sollte Vero so erfolgreich wie facebook oder instagram werden, wird es eine Beschränkung der Reichweite geben MÜSSEN. Wie soll das anders gehen? Die Timeline würde unendlich lang werden. Wenn man sich dann nach ein paar Stunden einloggt und vielen Menschen folgt, würde man den Überblick verlieren, oder unwichtige Beiträge würden wichtigere Posts nach hinten verschieben.

4. Ich bin schon auf vielen Plattformen aktiv

Ich habe schon so viel ausprobiert. Kannst Du Dich noch an studiVZ oder meinVZ erinnern? Damit fing alles an. Es folgte stayfriends. Darüber redet heute keiner mehr. Wir sind zu digitalen Nomaden geworden. Sobald man irgendwo heimisch ist, zieht die Karawane weiter. Und jede neue social media Seite offenbart früher oder später ihre Tücken. Bei instagram müssen hashtags gesetzt werden, bei pinterest sind hochformatige Bilder besser, und bei facebook darf die Größe der Datei nicht über 500kb sein… Du kennst das! Wie sehr machen wir uns abhängig von den Vorgaben dieser Communitys?!

Wer mich sucht, der findet mich! Ich nutze derzeit schon viele Accounts. Wer also echtes Interesse an mir und meinen Bildern hat, der hat genügend Möglichkeiten, sich mit mir zu verbinden. Dies sind die Links, wo ich derzeit aktiv bin:

wordpress

Facebook

instagram

flickr

500px

pinterest

Du darfst mir gerne folgen. Ich freue mich über alte und neue Kontakte!

Fazit

Ich liebe social media und stehe neuen Dingen offen gegenüber. Trotzdem lasse ich erst einmal die Finger von Vero. Die Betonung liegt auf „erst einmal“. Sollten sich meine Zweifel hinsichtlich Reichweitenbeschränkung und Kostenpflicht zerstreuen, oder sollte ich in Zugzwang kommen, weil alle Welt dorthin abwandert, werde ich es mir natürlich auch mal anschauen. Vorerst findet man mich in den einschlägigen Netzwerken.

Und DU?

Wie ist Deine Meinung zu Vero? Bist Du schon dort? Oder wartest Du auch lieber ab?

vero
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