Gewinnspiel zum 2. Advent

Wie versprochen geht auch heute wieder ein Türchen vom Aventskalender für Dich auf.

Letzte Woche wollten sieben Teilnehmer die Blütenpostkarten gewinnen. Gewonnen hat Andrea. Leider habe ich Deine Adresse nicht bekommen. Bitte schicke sie mir!


Diesmal wird es maritim. Ich verlose zum zweiten Advent drei Postkarten mit Motiven aus Dänemark. Ich hoffe natürlich wieder auf Deine rege Teilnahme und ich wünsche Dir viel Glück!

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Und so nimmst Du teil:

Schreibe mir bitte bis Mittwoch, dem 11.12.19 um 16:00 Uhr unter diesen Beitrag einen Kommentar. Verrate mir, ob Du schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen hast, oder noch besorgen musst.

Anschließend werde ich bei Instagram einen Gewinner ziehen. Natürlich werde ich den Glückspilz auch hier in den Kommentaren anschreiben. Der Gewinner muss mir dann seine Adresse an meine E-Mail-Adresse mitteilen, damit ich ihm den Gewinn zuschicken kann.

Der Rechtweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird durch mich organisiert. Es steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram. Teilnahneberechtigt sind alle über 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Raureif am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

„Draußen ist alles kandiert. Wunderschön sieht das aus!“

Mit diesen Worten weckte mich mein Mann am Sonntag vor zwei Wochen.
Toll! Da kann man schon mal ausschlafen und dann bekommt man früh um sieben Uhr solche Infos!
Ich bin Langschläferin. Normalerweise macht es mich wütend, wenn man mich wegen solcher Nebensächlichkeiten aus dem Traumland holt. Da ich aber neugierig war, riskierte ich einen Blick aus dem Schlafzimmerfenster.
Ok. Er hatte recht! Und wie recht er hatte!

Ich beschloss, Fotos zu machen. Jetzt war ich ja ohnehin wach…

Was folgte waren zwei wunderschöne Stunden im Garten bei Morgensonne. Herrlich! Nur ich, meine Kamera und die erwachende Natur. Es glitzerte an allen Ecken und Enden. Das Gras, die Hagebutten, die Blätter und sogar die verbliebenen Ringelblumen aus der Blühmischung für die Bienen waren weiß glassiert. Was für eine Pracht! Was für eine Ruhe!
Die Ergebnisse meines morgendlichen Gartenrundgangs kannst Du Dir nun besehen.

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Und nun kommst Du ins Spiel!

Möchtest Du mir helfen? Ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich es gar nicht schaffe, alle Bilder zeitnah zu entwickeln.
Ich zeige Dir deshalb noch drei unbearbeitete Fotos. Schreibe mir doch bitte einen Kommentar, welches Motiv Du gerne in einer Blogparade bearbeiten würdest.
Die meist genannte Aufnahme werde ich Dir dann als RAW-Datei zur Verfügung stellen und Du kannst sie nach Deinem eigenen Geschmack gestalten. Danke!

Auswahl Dateien

PS: Ich habe bei Facebook ein kleines Video hochgeladen mit allen sehenswerten und unbearbeiteten Fotos, die an diesem Morgen entstanden sind. Es ist nicht perfekt, aber trotzdem ganz schick. Hier ist der Link zum Film.

Bildbearbeitungs-Challenge schottisches Schloss

Der Reisen Fotografie Blog hat ein Foto des schottischen Eilean Donan Castle zur Verfügung gestellt. Es soll von anderen Fotonarren nach Lust und Laune bearbeitet werden. Da ich diese Sehenswürdigkeit schon öfter auf Fotos gesehen habe, erweckte in mir das Interesse, bei dieser Aktion mitzumachen. Hier findest Du den Originalbeitrag. Wenn du Lust hast, kannst Du bei dieser Challenge auch gerne teilnehmen.

Das Originalbild

Was fiel mir auf?

Das Foto ist tolles Ausgangsmaterial. Es ist scharf, gut belichtet (vielleicht ein wenig zu dunkel, aber das macht nichts) und hat einen schönen Bildaufbau. Das Wetter ist jetzt nicht der Burner, aber halt typisch schottisch. die tolle Wolkenformation wollte ich unbedingt erhalten!

Auf den zweiten Blick störte mich der eklige Algenbewuchs im Vordergrund des Bildes und die rote Jacke der Touristin unten links neben der Brücke. Ich machte mich also an die Arbeit!

Meine Bearbeitung

Nach der RAW-Entwicklung mit dem Silkypix Developer entfernte ich mit dem Klonen-Werkzeug in Gimp die rot bejackte Person. Die anderen Menschen ließ ich im Bild. Wenn es mein eigenes Foto gewesen wäre, hätte ich alle Leute entfernt. Ich liebe Postkartenmotive und da stören die Touristen einfach. Vielleicht hätte ich auch eine Langzeitbelichtung gemacht, um die Menschen gleich von vorn herein gar nicht mit aufs Bild zu kriegen.

Danach nutzte ich die Online-Anwendung picmonkey. Dort begradigte ich das Foto etwas und schnitt unten den Algenbewuchs ab. Das Bauwerk rutschte nun zwar ein wenig zu vel in die Mitte, die hübsche Brücke wollte ich aber zum Ausgleich nicht auch noch opfern. Das Schloss schärfte ich ein wenig nach und erhielt dieses Ergebnis:

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Trotzdem störte mich das braune Geglibber am Ufer weiterhin. Deshalb entschied ich mich dazu, ein schwarz-weiß-Foto daraus zu machen.

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Du siehst also, dass die Bildbearbeitung bei mir ein Prozess ist. Hätte ich vorher gewusst, dass meine Endversion farblos wird, hätte ich die rote Jacke auch nicht entfernen müssen. Auch nutze ich mehrere Programme. Das ist einfach so „gewachsen“. Jede Anwendung hat für mich Vorteile, die ich gerne kombiniere.

Welche meiner beiden Versionen gefällt Dir besser? Schreibe es mir gerne in die Kommentare.

Pilze fotografieren – aber richtig!

Letzten Sonntag waren wir Pilze sammeln im Wald. Während mein Mann und mein Sohn die Körbe voll hatten, fand ich nicht wirklich viele essbare Exemplare.

Das lag an meiner Kamera! Ich hielt eher Ausschau nach fotogenen Motiven und beschäftigte mich daher nicht so intensiv mit der Nahrungsbeschaffung!

Plötzlich entdeckte mein Mann (der Glückspilz) einen riesigen Steinpilz und rief mich zu sich. Den musste ich natürlich auf den Sensor bannen!

Während der Fotografie dieses Prachtexemplars lernte ich folgende Dinge:

  1. Nutze die Froschperspektive!

Ein Pilzportrait ist am spannendsten, wenn Du es wirklich aus der Froschperspektive machst. Am besten sieht es aus, wenn Du Deine Kamera vor den Pilz auf den Boden legst. Unter Umständen nutze eine Rettungsdecke oder eine andere Unterlage, um Deine Kleidung und Deine Ausrüstung vor dem feuchten Waldboden zu schützen. Wenn du nicht den Live-View nutzt, wirst Du Dich nämlich auf den Boden legen müssen. Das klingt erst einmal furchtbar umständlich. Aber glaube mir: in diesem Fall entscheidet wirklich die Kameraperspektive über Top oder Flop!

Hier ist der Beweis:

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unbearbeitetes Foto aus höherer Perspektive

Für das erste Foto kniete ich am Boden. Der Kamerastandpunkt war also auch schon recht niedrig. Trotzdem habe ich damit nur eine seitliche Draufsicht erzielt. Dem Foto fehlt das gewisse Etwas. Es wirkt dokumentarisch.

2. Nutze einen hellen Tag!

Ich habe festgestellt, dass die Mittagszeit, die man ja sonst aufgrund der harten Schatten nicht für Fotoshootings nutzt, sehr gut für Pilzfotos geeignet ist. Auch der frühe Nachmittag ist noch gut geeignet. Durch die Bäume ist es ja recht dunkel im Wald und sie werfen auch große Schatten. Deshalb ist hier der Sonnenuntergang gefühlt viel eher. Wenn du dann Pilze am Waldboden fotografieren möchtest, wird es schnell zu dunkel für Deine Bilder! Wenn Du die Kamera auf die Erde legst, kannst du die Belichtungszeit verlängern, ohne zu verwackeln. So erhälst Du trotzdem helle Aufnahmen. Gerade an trüben Tagen ist das ein guter Tipp!

2. Räume die Umgebung auf!

Natürlich braucht der Waldboden nicht lupenrein sauber zu sein. Im Gegenteil. Du fotografierst in der Natur. Kleinere Zweige oder Grashalme stören meines Erachtens das Foto nicht. Man kann dem Bild ruhig ansehen, dass es nicht im Studio entstanden ist. Wenn aber beispielsweise Tannenzapfen im Vordergrund liegen, oder größere Zweige den Pilzstiel verdecken, dann räume diese Störer lieber für einen Moment beiseite. Diese Dinge können auf Deiner Aufnahme den Blick vom Hauptmotiv ablenken. Du ersparst Dir natürlich auch viel Zeit bei der Nachbearbeitung.

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Pilz aus der Froschperspektive, unbearbeitet

Das zweite Foto ist die Aufnahme, die ich im Endeffekt für die weitere Bildbearbeitung ausgewählt habe. Ich lag dazu auf dem Boden. Aufgrund der niedrigen Kameraperspektive konnte ich sogar ein wenig Vordergrund erzielen. Durch das Gras erscheint eine ganz natürliche Weichzeichnung. Der dreischichtige Bildaufbau aus verschwommenen Vordergrund, scharfen Hauptmotiv und unscharfen Hintergrund schmeichelt dem Auge. Das Foto wirkt doch gleich ganz anders, oder?

Du kannst außerdem deutlich sehen, dass ich um den Stiel herum ein wenig das Gras entfernt habe.

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Die Nachbearbeitung

Was habe ich hautsächlich gemacht? Wie Du sehen kannst, habe ich noch den ein oder anderen Grashalm entfernt. Quasi digitales Pilze putzen ;-). Die „Fehler“ auf dem Hut retuschierte ich. Den linken Bildrand habe ich etwas beschnitten, um das Hauptmotiv noch ein wenig mehr aus der Mitte zu rucken. Zusätzlich zeichnete ich dort das Gras weicher. Es lenkte mich vom Hauptmotiv ab. Zum Schluss gestaltete ich den Bildlook wärmer als im Original. Während der Aufnahme kitzelten mich tatsächlich warme Sonnenstrahlen!

Wie gefällt Dir meine Bearbeitung? Hättest Du es anders gemacht? Oder hast du noch weitere Pilzfoto-Tipps?

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, empfehle ihn gerne weiter! Dich könnte ebenfalls mein Blogpost Fast Foto – der Quicktipp interessieren. Darin beschreibe ich, wie Du eine Rettungsdecke in der Fotografie einsetzen kannst. Auch der Artikel Fotoregeln kombinieren passt zu diesem Artikel hier. Darin gehe ich noch einmal genauer auf die Bildgestaltung ein.

 

 

Meine schönsten Fotos 2019 – die große Fotoparade!

Es ist wieder soweit! Michael vom Blog Erkunde die Welt ruft auf zur Fotoparade. Und sicherlich werden seiner Bitte wieder weit über 100 Blogger folgen. Ich freue mich schon darauf, viele neue Blogs zu entdecken!

Ich bin mit dem folgenden Beitrag auch mit dabei und möchte Dir jetzt meine schönsten Fotos aus dem Jahr 2019 zeigen.

Du willst auch mit machen? Dann lies Dir bitte folgenden Beitrag durch!

Michael hat sechs Kategorien gewählt. Folgende Aufnahmen habe ich dazu für Dich heraus gesucht:

Stadtbild oder Landschaft?

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Land(wirt)schaft! Ich habe es dieses Jahr wieder geschafft, mit meinem Mann aufs Feld zu fahren und ein paar Mähdrescher zu fotografieren. Ich wohne auf dem Land und habe dieses Jahr kaum Gelegenheit gehabt, Stadtansichten aufzunehmen. Aber das Jahr ist ja auch noch nicht zu Ende. Vielleicht wird das ja noch…

Tier oder Pflanze?

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Beides! Ein Insekt auf einer Blüte. Ich liebe es, durch meinen Garten zu streifen und Nahaufnahmen von Blumen und Insekten zu machen. Dabei ist dieses Foto entstanden. Siehst Du ihre zerfransten Flügel? Trotzdem flog die dicke Hummel emsig herum. Erstaunlich, oder?

Tipps für Makros von Insekten gibt es natürlich auch!

Berge oder Meer?

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Ganz klare Antwort: Meer! Wir waren dieses Jahr wie immer in Norddänemark und haben die Nordsee genossen! Vielleicht wunderst Du Dich über das unscharfe Foto!?

Ich habe verwischte Kunst produziert. Mein Beitrag Der Wischeffekt erklärt Dir die Hintergründe!

Fremdländisch oder einheimisch?

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Na gut! Ich war nicht nur in Norddänemark! Dies ist eine einheimische Aufnahme mit Blick auf den Lilienstein in der sächsischen Schweiz, von der Festung Königstein aus gesehen. Ich mag den Kontrast zwischen dem strahlenden Gelb des Rapses und den dicken Regenwolken ganz besonders!

Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?

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Ich bin ein Morgenmuffel durch und durch! Ich weiß, dass man wunderschöne Sonnenaufgangsfotos machen kann und dass es wunderschön ist, wenn der Tag erwacht. Die Vögel beginnen zu singen, es wird langsam wärmer…

Trotzdem bin ich ein echter Langschläfer. Deshalb gibt es auch keinen 2019er Sonnenaufgang von mir! Dafür habe ich diese drei Männer fotografiert, als sie mir durchs Bild liefen. Erinnern sie Dich auch an die Olsenbande?

Schwarz-Weiß oder bunt?

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Darf ich vorstellen? Die wilde Hilde! Unser neues Haustier bereichert unseren Alltag. Sie ist eine echte Schmusekatze. Aber sie liebt es auch, wenn man mit ihr spielt.

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Im Hafen von Hirtshals liegen die Fischerboote bereit für ihren nächsten Einsatz. Der Leuchtturm wird sie leiten!

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Natürlich darf auch Farbe nicht fehlen! Bei einem Ausflug mit einem analogen Flohmarktobjektiv habe ich verschiedene Aufnahmen in meinem Garten gemacht. Unter anderem von diesen Hagebutten.

Mein schönstes Foto 2019

Ringe aus dänischen Münzen

Wir haben geheiratet. In den Flitterwochen in Dänemark habe ich unsere Ringe fotografiert. Sie wurden aus dänischen Kronen gefertigt. Das Foto ist mein Bild des Jahres 2019, weil es für mich eine starke Symbolwirkung hat.

Zugabe! Zugabe! Zugabe!

Jaja! Geht ja schon los! 😉

Zu Beginn des neuen Jahres war ich im Pillnitzer Park. Dort wurde das Schloss anlässlich des „Christmas Garden“ sehr schön angestrahlt. Ich habe dieses Spektakel zum Anlass genommen, einen Artikel mit Tipps für die Nachtfotografie zu schreiben.

Schloss Pillnitz bei Nacht
Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.

Christmas Garden
Brennweite: 28mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 15 Sek.

Hat Dir meine kleine Reise durchs bisherige Jahr 2019 gefallen? Welches Bild magst Du am liebsten? Schreibe es mir gerne!

Hier sind übrigens noch meine zwei Artikel von 2018: Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos und Meine schönsten Bilder aus dem 2. Halbjahr 2018

Ich freue mich jetzt auf die Fotos der anderen Blogger. Die schönsten Beiträge werde ich hier fortlaufend verlinken:

 

 

 

Begrenze Deine Möglichkeiten und werde kreativ!

Manchmal stelle ich mir selbst kleine Fotoaufgaben. Das macht Spaß und weckt die Kreativität. Gestern war mal wieder so ein Tag. Das warme Herbstlicht schien durch die lichter werdenden Bäume. Ich bekam Lust auf einen Gartenrundgang. Ich schnappte mir die Kamera und erlegte mir folgende Limitationen auf: meine Fotos sollten alle mit einem einzigen Objektiv mit Festbrennweite bei Offenblende erstellt werden und ich durfte den Garten nicht verlassen. Ein Zeitlimit gab ich mir nicht, aber meine Challenge sollte nicht all zu lange dauern. Es war schon recht spät und ich musste noch das Abendbrot vorbereiten. Wahllos griff ich in meine Vitrine mit den alten analogen Flohmarktobjektiven. Das Domiplan 2.8 50mm bekam ich zuerst in die Finger.
Mit dem Handy habe ich es Dir mal abgelichtet.

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Es passt natürlich normalerweise nicht an meine Canonkamera, denn es ist ein altes DDR- Objektiv. Ich weiß gar nicht mehr, wieviel es gekostet hat. Mehr als 50 Euro bestimmt nicht. Um es auf meine Kamera schrauben zu können, habe ich mir einen Adapter aus Metall gekauft, den ich einfach zwischen Body und Altglas anbringe. So sieht dieser Ring aus:

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Los ging es! Zuerst viel mir eine Sonnenblume ins Auge. Sie wiegte sich im Wind und ich fotografierte sie gegen das Licht. Sie sollte ihrem Namen alle Ehre machen. Das hübsche kreisförmige Bokeh des Domiplan kommt bei Gegenlichtaufnahmen besonders gut zur Geltung.

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Dann entdeckte ich die Hagebutten. Auch hier durfte das Obi zeigen, was es konnte. Bubbles ohne Ende!

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Doch auch im Schatten zeigten sich die roten Samenstände von ihrer schönsten Seite. Ich rahmte sie grün ein, indem ich durch die belaubten Zweige hindurch fotografierte.

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Dann leuchteten mich zwei Birnen an. Im Hintergrund brach wieder das Sonnenlicht durch einen anderen Baum. Dahingetupfte Bokehkreise schmücken deshalb das Obst.

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Weiter ging es mit dicht stehenden ,verblühten Senf. Ich fokussierte auf eine Pflanze. Der Rest versank dank fehlender Streulichtblende in der Sonne.

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Mein letztes Motiv waren noch einmal Hagebutten. Dieser Strauch besaß besonders viele rote Früchtchen. Ich nahm bewusst zwei Störer im Vordergrund mit ins Bild. Sie rahmen die scharfen Hagebutten ein und lassen das Bild dadurch räumlicher wirken.

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Innerhalb von ungefähr 20 Minuten hatte ich so viele hübsche Motive gefunden. Meine selbst auferlegten Begrenzungen hatten mich umdenken lassen. Ich durfte nicht das Objektiv wechseln und war gezwungen, dass beste daraus zu machen. So konnte ich mich besser auf die Bildgestaltung konzentrieren. Cool oder? Probiere es doch selbst einmal aus, Deine Möglichkeiten bewusst einzuschränken!

Wie gefallen Dir die Fotos? Magst Du solche kleinen Challenges? Hast Du vielleicht sogar Bock auf eine Blogparade, bei der ich uns eine kleine Fotoaufgabe stelle? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

Hier findest Du meine anderen Beiträge mit Fototipps.

Der Wischeffekt

Das A und O eines Fotografen ist seine ruhige Hand. Denn wer will schon verwackelte Fotos! Denkst Du auch so?

Im folgenden Artikel möchte ich Dir beweisen, dass das nicht zwangsläufig auf jedes Bild zutreffen muss.

Meistens beurteilt man die Qualität eines Bildes unter anderem nach seiner Schärfe. Ich selbst bin ein regelrechter Schärfefanatiker. Bilder, die in der 100% Ansicht unscharf sind, werden bei mir sofort aussortiert.

Allerdings ist dies ein ziemlich technisches Kriterium. Fast noch wichtiger ist es, was ein Foto für Stimmungen und Emotionen transportiert. Ein technisch einwandfreies Bild kann ziemlich belanglos sein, wenn es beim Betrachter nichts auslöst. Anders herum kann ein Foto mit offensichtlichen Mängeln eine wichtige Bildaussage haben, die es trotzdem wertvoll macht.
Diesen Sommer habe ich bewusst verwackelte Fotos probiert, um Dir das zu demonstrieren.

Abends am Strand war es aufgrund der einbrechenden Dunkelheit kaum noch möglich, scharfe Landschaftsaufnahmen aufzunehmen. Ich musste die Belichtungszeit so weit verlängern, um das Restlicht zu nutzen, dass meine Bilder ohne Stativ verwackelten. Zudem konnte ich auch keine scharfen Wellen mehr abbilden. Das Wasser bewegte sich schneller, als es die Belichtungszeit zuließ.Trotzdem wollte ich die tolle Lichtstimmung einfangen. Ich belichtete also meine Fotos korrekt, bewegte aber die Kamera während der Auslösung horizontal. Es entstanden Streifen- oder Wischbilder. Die weiche Unschärfe in den Bildern unterstreicht wunderbar die abendliche Ruhe am Abend und die Lichtstimmung blieb trotzdem erhalten.

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Ein anderes Beispiel ist meine Aufnahme von Schilf an einem See am helllichten Tag. Hier benötigt man normalerweise nur kurze Belichtungszeiten. Zu kurz, um einen Wischeffekt zu erzielen. Belichtet man länger, erhält man eine Überbelichtung. Was habe ich gemacht, um trotzdem ein optimal helles Foto zu bekommen? Ich habe die Blende so weit wie möglich geschlossen (die Blendenzahl ist groß). In diesem Fall lag sie bei f/32. Es gelangte damit nur wenig Licht auf den Sensor und ich konnte die Belichtungszeit wieder auf „wischfreundliche“ Länge erhöhen. Um die Gestalt der dünnen und langen Schilfgräser zu unterstreichen, habe ich in diesem Fall die Kamera während der Aufnahme vertikal von unten nach oben geschwenkt.

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Wie gefällt Dir diese künstlerische Art der Fotografie? Findest Du sie ansehlich, oder ist es für Dich nur eine abstrakte, überflüssige Spielerei? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

Wenn Du solche Aufnahmen auch einmal probieren möchtest, habe ich einen Extratipp für Dich: Drücke den Auslöser während Deiner Bewegung. Du erhälst damit gleichmäßigere Wischeffekte, als wenn Du mit Deiner Bewegung erst zeitgleich anfängst, wenn Du den Auslöser betätigst. Viel Spaß!

Hier findest Du meine anderen Beiträge mit Fototipps.

Overlays und Texturen selbst erstellen

Wer meine Art der Fotografie schon ein wenig verfolgt, dem wird aufgefallen sein, dass ich meine Bilder gerne verfremde. Ich bin kein Dokumentarfotograf und möchte das auch gar nicht sein. Ich habe auch schon einen Artikel über meine Bildbearbeitung geschrieben: Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite…

Manchmal nutze ich für meine Fotos sogenannte Overlays. Das sind Fotos mit Lichtstimmungen oder besonderen Bokehs und Farben. Diese lege ich mit den Bildbearbeitungsprogrammen „gimp“ oder „Picmonkey“ in einer zweiten Ebene über das Originalbild. So ist es mir möglich, das Ausgangsfoto in eine andere Atmosphäre zu versetzen.

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Man kann diese Texturen und Overlays kaufen und manchmal auch gratis bekommen. Die kostenlosen Produkte haben aber häufig keine gute Qualität, oder man hat keine Lizenz zur Nutzung. Außerdem finde ich es immer besser, „was eigenes“ zu machen.

Ich möchte Dir deshalb in diesem Tutorial erklären, wie auch Du Deine persönlichen Overlays erstellen kannst.

Du benötigst:

• Einen sehr hellen Ort, am besten eine sonnige Stelle im Haus, eine Lampe geht natürlich auch
• Eure betriebsbereite Kamera
• Ein Makroobjektiv oder ein auf etwa 90 mm Brennweite „ausgefahrenes“ Zoomobjektiv
• Reflektierende, glitzernde bunte Folie (z.B. Bonbonpapier, die Verpackung vom Schokoweihnachtsmann- oder Osterhase…) oder bunte Gegenstände, über die Du zusammengeknüllte und wieder ein bisschen glatt gezogene transparente Folie (z.B. von einer Tüte oder die Blumenstraußverpackung) legst – lass Deiner Kreativität freien Lauf!
• Wenn Du eher flächige Farben ohne Glitzerreflektionen möchtest, dann legst Du Dir farbliche, matte Materialien zurecht (z.B. Kataloge, Zeitungen, Servietten, Tücher…)

Jetzt kann es losgehen!

So geht es:

• Ganz wichtig – Autofokus aus! Die Fotos dürfen, nein MÜSSEN unscharf werden.
• Blende weit öffnen, ISO niedrig halten (ich nehme maximal 200, das kommt aber auch sehr auf das Rauschverhalten Deiner Kamera an), kurze Belichtungszeit. Im Zweifelsfall lieber die Belichtungszeit etwas verlängern (verwackeln ist ja in diesem Fall ziemlich egal), aber den ISO-Wert gering halten, um ein Bildrauschen zu verhindern.
• Nun kannst Du, indem Du Dich auf Dein Objekt zu- oder wegbewegst, bzw. die Brennweite Deines Zoomobjektives variierst, einen passenden Bildausschnitt suchen. Nicht immer muss das Bild maximal verschwommen und unscharf sein – z.B. wenn man lieber schöne runde abgegrenzte Bokehkreise erhalten möchte.
Es ist außerdem sinnvoll, bei der Wahl des Bildausschnittes mit Bedacht vorzugehen. Wenn man beispielsweise seine Bilder normalerweise nach der Drittelregel ausrichtet, ist es gut, wenn man dies bei den Texturen auch macht. Das erleichtert das spätere Zusammenfügen Deiner Werke bei der Bildbearbeitung. So kann man zum Beispiel darauf achten, dass sich die Bokehkreise im goldenen Schnitt befinden und nicht in der Mitte. Oder dass sich zwei „Farbbreie“ in der Diagonale des Bildausschnittes treffen usw..
• Manchmal muss man sich oder die Objekte nur ganz wenig bewegen, um völlig verschiedene Bilder zu erhalten. Da hilft nur Ausprobieren!
• Übrigens kann man auch prima Holzmaserungen, Tapeten, Gardinen, den Himmel usw. scharf oder unscharf abfotografieren und als Textur verwenden! Dazu kann man auch ein Objektiv mit kleinerer Brennweite nehmen (z.B. das Kitobjektiv)

Gratis Overlays für Dich!

Dir ist die Tüftelei zu aufwendig, oder Du hast im Moment keine Zeit, Deine eigenen Dateien zu erstellen? Wenn Du trotzdem ein wenig mit Overlays herum experimentieren möchtest, dann klick doch mal auf folgenden Link: gratis Overlays. Dahinter verbergen sich 12 kostenlose Werke für Deine Bildbearbeitung. Wenn Du sie nutzt, freue ich mich über einen Link zu diesem Blogartikel hier. Das ist aber kein Muss.

So sehen die Overlays aus:

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Hier siehst Du ein Beispielbild, in dem ich die Datei aus dem Kästchen links unten verwendet habe:

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Sehr gerne kannst Du den Artikel teilen und mir Links zu Bildern Deiner entstandenen Werke in die Kommentare posten. Ich freue mich. Vielen Dank!

PS: Ich habe ergänzend noch einen Blogbeitrag gefunden, den Du Dir auch anschauen solltest. In diesem Blogbeitrag wird erklärt, wie Du Texturen aus Kies und Mustern erstellen kannst. Zusätzlich gibt es eine kleine Einführung, wie Du Deine Fotos in der Bildbearbeitungssoftware zusammen fügen kannst. Hier ist der Artikel: Texturen in der Fotografie.

Meine schönsten Frühlingsbilder

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Letzte Woche veröffentlichten gleich zwei Blogs denen ich folge eine Blogparade mit ähnlichem Inhalt. Cornelia von den Silvertravellers ruft auf, die schönsten Frühlingsfotos zu zeigen. Pixelwo bittet darum, sich Gedanken zu machen, warum man den Frühling liebt. Da sich beide Themen ganz wunderbar ergänzen, gibt es nun einen Beitrag für beide Blogparaden von mir!

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Ich muss sagen, die Auswahl der Bilder fiel mir nicht leicht. Zum einen fotografiere ich im Frühling immer sehr viel, weil es auch ausreichend Motive gibt. Ich habe also die Qual der Wahl. Zum anderen gefallen mir einige „frühere Werke“ nicht mehr. Mein Geschmack und mein Anspruch haben sich scheinbar geändert.

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Darum liebe ich den Frühling:

Alles ist im Aufbruch!

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Nach dem grauen, kargen Winter bin ich froh, wenn es wieder grünt und sprießt! Ich mag zwar jede Jahreszeit, der Frühling und der Sommer sind aber meine Favoriten! Ich liebe es, der Natur zuzuschauen. Wie sich die Pflanzen durch die Erde schieben, wie die Insekten wieder fliegen, wie die Vögel singen und ihre Nester bauen… Das löst in mir echte Glücksgefühle aus – auch wenn das sehr kitschig klingt! Ich beobachte dieses alljährliche Schauspiel immer mit großer Freude.

Ich liebe die Farben, Geräusche und Gerüche!

 

Landeskrone

Ich kann mich an den kräftig gelben Rapsfeldern kaum satt sehen. Der Duft von Veilchen und Holunderblüten ist unnachahmlich gut. Das Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen weckt die Lebensgeister.  Kurz: alle Sinne sind auf Empfang und werden verwöhnt!

Die Tage werden heller und wärmer!

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Bei längeren trüben Zeitspannen werde ich schnell missmutig. Wenn ich wieder am Abend auf der Bank vorm Haus sitzen und Licht tanken kann, geht es mir gleich viel besser. Ein Frühlingsgefühl stellt sich ein und ich fühle mich wieder vitaler. Außerdem friere ich schnell. Gut, wenn man sich nach dem kalten Winter wieder aufwärmen kann!

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Gefallen Dir meine Frühlingsbilder? Wenn Du ein paar Tipps brauchst, um deine Fotografie zu verbessern, dann klicke gerne hier: Fototipps

 

 

So sieht ein Makrofotograf

Wenn man gerne fotografiert, entwickelt man automatisch ein Auge für besondere Motive. Sogar wenn ich meine Kamera nicht dabei habe, beobachte ich das Licht und mir fallen viele kleine Details auf. Insbsondere seit ich Makros mache, betrachte ich die Welt mit anderen Augen. Ich erblicke zum Beispiel schneller Insekten als andere und Pilze finde ich nach ästhetischen Gesichtspunkten. Mein Partner und mein Sohn sammeln die Essbaren und ich entdecke besonders hübsche oder klitzekleine Exemplare. Aber auch bei Pflanzen fallen mir schnell besondere Motive auf. Zum Beispiel Samenstände.

Hier zeige ich Dir meine neueste Entdeckung. Ein paar minikleine Sempervivum (Hauswurz) im blühenden Moos auf einem Stein. Zum Vergleich habe ich einen Euro daneben gelegt.

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Ich habe mir also meine Kamera und das Makroobjektiv geschnappt und mich direkt neben den Stein gekniet. Hier siehst Du die entstandene Aufnahme:

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Ich freue mich immer wie ein Kind, wenn ich meine Entdeckungen mit Dir teilen kann. Mich faszinieren die kleinen Zauberwelten, die man sieht, wenn man Nahaufnahmen macht! Das macht mich sehr glücklich.