Mein Brand Board

Mein was? Mein Brand Board! Ich habe heute ganz spontan ein wichtiges Element des Corporate Design entwickelt. Ich beschäftige mich ja schon länger mit dem Thema Branding, also mit dem Schaffen eines gewissen Wiedererkennungswertes einer Marke.  Wenn Du als Unternehmen oder Person wahrgenommen werden möchtest, empfiehlt es sich ein paar Designelemente immer wieder zu benutzen. Gedruckte Medien, als auch die Onlinepräsenz sollten dieses Design enthalten. Du erreichst damit, dass „man Dich kennt“. Und jemanden, den man kennt, schenkt man eher sein Vertrauen, als fremden Firmen und Persönlichkeiten. Logisch, oder?

Neumodischer Schnickschnack!

Keinesfalls! Schon lange Zeit hängt man über seine Ladentüren Erkennungszeichen. Zum Beispiel lachende Schweine an Metzgereien. Auch ein eigener Briefkopf ziert die Geschäftspost nicht erst seit gestern. Heutzutage hat man natürlich viel mehr Möglichkeiten. Aber neu ist das Streben nach Unverkennbarkeit nicht.

Was gehört denn auf so ein Brand Board?

Das kommt ein bisschen darauf an, welche Elemente Dir besonders wichtig sind. Ich zeige Dir einfach mal meine Komponenten:

Mein selbst erstelltes Logo kennst Du ja bereits:

cropped-logoblatt1.png

Ich nutze es schon mehrere Jahre. Damit kennzeichne ich meine Bilder, wie ein Maler seine Zeichnungen.

Die Buchstaben von „Steflei“ sind die Schriftart „Great Vibes“ und das Wort „Fotografie“ ist die Schriftart „Geo Sans Light“. Aufgrund dessen habe ich alle meine Pinterst-Grafiken mit diesen zwei Fonts gestaltet. Kostenlose Schriftarten findest Du beispielsweise bei Dafont. Es empfiehlt sich, nicht mehr als zwei bis drei Schriften zu kombinieren. Besonders schön sieht es aus, wenn man Druckschrift und eine schnörkelige Schriftart miteinander kombiniert.

Auch das Banner als Grafikelement nutze ich bei Pinterest schon länger. Manche Corporate Designs nutzen auch bestimmte Muster (zum Beispiel Pünktchen oder Karo) als wiederkehrende grafische Elemente.

Fehlten nur noch die Farben. Wer meine Bilder kennt weiß, dass ich Farben liebe und meine Fotos ziemlich bunt sind. Um so schwerer viel es mir, mich für eine bestimmte Farbkombination zu entscheiden. Bis heute. Heute habe ich einfach mal „gemacht“. Ich wählte fünf Fotos aus, die (wie ich finde) meine Art der Fotografie ausmachen und wählte aus diesen Bildern einfach die Farben aus, die mich für den Moment ansprachen.

Aus der Farbwahl kann man echt eine Wissenschaft machen. Da gibt es Komplementärkontraste, Warm-Kalt-Kontraste, Farbfamilien und so weiter. Es empfiehlt sich auch einmal zu schauen, welche Bedeutung und Symbolik in den verschiedenen Farben steckt. Deshalb konnte ich mich bisher nicht für ein bestimmtes Farbschema entscheiden. Ich wollte nichts falsch machen. Manchmal kann zuviel Grüpelei und Streben nach Perfektionismus echt blockieren!

Wie gesagt: Heute war alles anders. Und deshalb gibt es nun endlich ein paar Farben, die mir sehr gefallen und die ich ab sofort vermehrt einsetzen werde. Ich fühle mich echt wohl damit! Die Seite Harmonische Farben hilft übrigens auch sehr schön mit Farbvorschlägen, wenn Du Dir unsicher bist, ob Deine Farbpalette zusammen passt.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du absolut hinter Deinem Design stehst. Du wirst dieses Branding häufig einsetzen. Da ist es natürlich gut, wenn Du Dich nicht zu schnell daran satt siehst, denn es ist taktisch unklug, Dein Corporate Design ständig zu ändern. Du schaffst sonst keinen Wiedererkennungswert!

Und warum nun das Brand Board?

Braucht man so etwas? Nö! Aber es schadet auch nicht, eins zu besitzen. Ich habe einfach ein Dokument erstellt, auf dem meine „Markenzeichen“ alle vereint sind. Das ist super praktisch. Es hilft, sich zu fokussieren. Und ich habe meine Farbnummern ohne langes Suchen alle beieinander. So. Nun habe ich Dich aber lang genug auf die Folter gespannt. Hier ist es, mein Brand Board:

Brand Board2(2)

Ich bin echt ein bisschen stolz darauf! Wie findest Du es? Hast du selbst auch ein Brand Board? Zeige es mir gerne!

Marketing eines Blogs

Was zu meinem Blog dazu gehört

Wusstest Du schon, dass das reine Schreiben eines neuen Blogbeitrags bei mir meistens nur den Bruchteil der Zeit benötigt, die mich das ganze „drum herum“ kostet?

Um einen erfolgreichen Blog zu führen, braucht es viel mehr, als nur guten Content, also gute Artikel zu schreiben!

Heute lasse ich Dich ein wenig hinter die Kulissen meines Blogs schauen!

In diesem Beitrag erfährst Du:

Was für mich aktuell zu einem Blogbeitrag für Aufgaben dazu gehören, um ihn richtig „unter die Leute“ zu bringen und warum ein Blogger eine gewisse Marketing-Strategie verfolgen sollte. Ich habe meinen „workflow“ und meine bisherigen Bloggererfahrungen für Dich in acht Tipps unterteilt.

Tipp 1: Ich habe gelesen, dass es wichtig ist, regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen. Dabei wäre es nicht von Bedeutung, besonders häufig zu bloggen. Du solltest nur einen gewissen gleichmäßigen Rhythmus einhalten, weil sich Deine Stammleser an Deinen Zeitplan quasi gewöhnen. Ich halte mich nicht immer an diesen Hinweis. Mein selbst gestecktes Ziel ist es, mindestens einen Blogartikel pro Woche zu veröffentlichen. Die Beiträge schreibe ich meistens abends im Bett mit dem Laptop auf dem Schoß oder am Handy in der Badewanne. Es geht mir meistens sehr flüssig von der Hand. Aber das ist ja noch lange nicht alles. Da ich hauptsächlich über Fotografie blogge, benötige ich natürlich auch Bilder für meine Artikel.

Tipp 2: Selbst wenn Du kein Fotoblogger bist, solltest Du auf treffende und interessante Bilder achten. Sie machen Deinen Beitrag oft erst so richtig „rund“. Deine Leser scrollen vermutlich schnell durch ihre Timelines und bleiben so viel besser an Deinem Artikel hängen.

Die Bearbeitung eines Fotos dauert bei mir oft recht lange, ca. 1-2 Stunden pro Bild. Für mich ist die Bildbearbeitung eine wunderbar entspannende Tätigkeit und ich probiere auch gerne mal etwas aus. Da vergesse ich dann die Zeit.

Wichtig ist es mir, dass ich die Fotos für meinen Blog komprimiere, um die Ladezeiten zu verkürzen. Das ist auch schon mein dritter Tipp! Wenn es Ewigkeiten dauert, bis sich Deine Seite aufgebaut hat, klicken Deine Interessenten weg!

Tipp 4: Wenn ich meinen Beitrag fertig gestellt und formatiert habe, kategorisiere ich ihn noch und vergebe Tags (Schlagworte), damit er auch leicht gefunden werden kann. Rechts auf meinem Blog (oder ganz unten auf dem Handy), findest Du eine „Stichwortwolke“. Klickst Du dort auf ein Thema, was Dich interessiert, bekommst du alle meine Beiträge angezeigt, die dieses Keyword besitzen.

Wenn diese Schritte alle getan sind, veröffentliche ich meinen Beitrag. Der erste Teil des Berges ist bezwungen. Aber jetzt geht es erst richtig los! Und damit sind wir bei Tipp 5: Nutze Social Media! Ich verlinke meinen Artikel auf meiner Facebookfanpage https://www.facebook.com/StefleiFotografie/ und teile ihn in relevanten Facebookgruppen. Außerdem erstelle ich meistens eine Grafik dazu und lade den entstandenen Pin bei Pinterest https://www.pinterest.de/StefleiFoto/ hoch. Diese Grafik sieht dann zum Beispiel so aus:

8 Tipps für Dein Blog Marketing

Über Pinterest erhalte ich übrigens die meisten Klicks auf meinen Blog. Diese Grafik nutze ich anschließend als Story auf Instagram https://www.instagram.com/stefleifotografie/. Zusätzlich veröffentliche ich noch einen Post auf Instagram. Oft poste ich auch noch ein Foto vom Artikel auf flickr https://www.flickr.com/photos/91976414@N04/.

Wenn diese Schritte alle getan sind, trudeln oft die erhofften Kommentare und Likes auf den ganzen Plattformen ein und ich freue mich und beantworte sie natürlich auch!

Warum betreibe ich Marketing?

Gegenfrage: Was nützt der tollste Blogbeitrag, wenn keiner Notiz davon nimmt? Es ist natürlich absolut wichtig, interessante Beiträge zu schreiben. Wenn aber niemand von diesen tollen Artikeln erfährt, war die Arbeit sinnlos. Um online „gesehen“ zu werden, muss man möglichst viele Menschen erreichen. Das klappt über die Social Media Kanäle am besten. Außerdem macht es mir Freude!

Ich denke, ich betreibe noch verhältnismäßig wenig Werbung und Aufwand. Meine ganz persönliche Bloggerstrategie ist noch ausbaufähig! Ich will sie nur im Moment gar nicht weiter perfektionieren, denn das würde mir keinen Spaß machen. Es würde sich dann für mich nach Arbeit anfühlen. Und der Blog ist mein Hobby! Ich halte mich an viele der einschlägigen Tipps nämlich nicht. „SEO“ ist nach wie vor ein Fremdwort für mich. Meine Artikel haben auch nicht mindestens 1000 Wörter, wie oft empfohlen wird. Ich schalte weder bezahlte Werbung, noch habe ich für Pinterest irgendwelche Tools, die meine Grafiken automatisch teilen. Auch beschränke ich mich fast ausschließlich auf die oben genannten Communitys. Ich nutze beispielsweise kaum Twitter und bin auch in Foren oder der Fotocommunity nicht aktiv.

Tipp 6: Wichtig ist es nicht unbedingt, auf so vielen Plattformen wie möglich aktiv zu sein. Viel bedeutender ist es, dass Du Dich in Deinen Communitys zurecht findest und wohlfühlst. Sonst artet Dein eigentliches Hobby in Stress aus. Es soll ja aber Spaß machen! Es gilt Qualität vor Quantität.

Tipp 7: Du solltest Dir eine„Fangemeinde“ aufbauen und den Kontakt zu ihr auch halten. Es ist mir sehr wichtig, dass ich Kommentare immer beantworte und Fragen zeitnah kläre. Am Ende ist es doch viel schöner, von 100 Fans zehn Kommentare zu erhalten, als von 10.000 Fans zehn Kommentare, oder? Natürlich gehört dazu auch, bei Deinen Lesern mal vorbei zu schauen und ihre Beiträge anzusehen. Auch im Internet funktioniert das Prinzip vom Geben und Nehmen!

Mein achter und letzter Tipp: Beschäftige Dich ein wenig mit Deinem „Branding“. Was Du brauchst, ist ein Wiedererkennungswert! Keine Angst: Du musst nicht gleich ein Webdesignbüro aufsuchen! Es reicht schon, wenn Du Dir zum Beispiel ein kleines Logo oder einen Slogan kreierst (dazu gibt es Anleitungen im WorldWideWeb) und nicht ständig Deine Schriftarten wechselst. Vielleicht hast Du ja auch Lieblingsfarben, die Du bei Deinen Bildern und Grafiken immer einsetzen kannst? Kleine Schritte bewirken hier oft schon viel, um sich eine eigene Marke zu erschaffen.

Fazit

Bloggen ist viel mehr, als nur regelmäßig Artikel zu schreiben. Mindestens genauso wichtig ist es, gute Fotos zu haben und Schlagworte zu vergeben. Das anschließende Teilen über Social Media ist sehr wichtig, um Leser zu finden. Hierbei solltest Du darauf achten, dass Du lieber wenige Plattformen nutzt, diese aber dafür mit Herzblut und Engagement. Das bringt am Ende mehr Spaß und treue Leser, als wenn Du Deine Inhalte lieblos breit streust. Du solltest Dich mit Deiner Marketingstrategie wohlfühlen und nichts tun, nur weil es die anderen auch so machen! Wenn du einen gewissen Wiedererkennungswert erreichen möchtest, um noch mehr aufzufallen, wirst Du Dich mit dem Thema „Branding“ oder „Corporate Design“ beschäftigen müssen.

Hast Du weitere Tipps für mich? Teilst Du meine Meinung, oder hast Du ganz andere Ansichten zum Thema „Blogging“. Erzähle mir gerne davon!