7 Fototipps für Blütenbilder

Dies ist der Beitrag zu meiner Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung.

Für die Gärtner unter Euch: Die Pflanze heißt Geum „Tequila Sunrise“. Zu deutsch: Nelkenwurz.

Ich möchte das Bild gleich nutzen, um Dir ein paar Tipps zu geben, die Deine Blütenbilder verbessern können. Diese Tricks sind mit jeder Kamera anwendbar. Sie sind leicht umsetzbar und auch für Anfänger geeignet. Du brauchst dafür kein Grundwissen zu Blende, Belichtungszeit und co. Los geht´s!

1. Begebe Dich mit der Blüte auf Augenhöhe!

Blumen wachsen am Boden. Zumindest wenn sie sich nicht in einem Balkonkasten oder dergleichen befinden. Wir sehen sie also normalerweise von oben. Diese Perspektive führt daher nicht zum gewünschten Aha-Effekt, denn sie ist alltäglich. Begebe Dich also auf die Knie, setze Dich auf die Erde oder lege Dich sogar auf den Bauch. Du erhälst so einen außergewöhnlichen Blickwinkel, der Interesse weckt.

2. Fokussiere auf den Blütenstempel und die Pollen!

In der Portraitfotografie von Mensch und Tier sollte man die Kamera auf die Augen scharf stellen. Für mich sind die Staubgefäße die Augen der Blüte. Es irritiert mich meist, wenn auf Blumenfotos die Blütenblätter scharf abgebildet sind und der „Kern“der Pflanze im Unscharfen versinkt. Nur Ausnahmen bestätigen diese Regel.

3. Achte auf die Bildkomposition!

Ich nehme eine Blüte gerne seitlich auf. In jedem Fall sollte die Blume aber „ins Bild schauen“. Im Beitragsbild siehst Du sehr gut, was ich meine. Es ist dabei egal, ob die Pflanze links oder rechts im Bild ist. Die Hauptsache ist, sie schaut nicht zum Rand. Oft ist es auch vorteilhaft, wenn die Blüte nicht mittig im Bild ist, sondern hauptsächlich in einem der zwei äußeren Bilddrittel. Das erzeugt Spannung. Und noch ein Tipp: Meist ist es von Vorteil, wenn die gesamte Blüte auf dem Bild ist. Schneide also keine Blütenblätter fotografisch ab.

4. Gestalte die Bildumgebung bewusst!

Dein Hauptmotiv ist die Blume. Es sollte nichts davon ablenken. Ein unruhiger Hintergrund lenkt die Augen des Betrachters von Deiner hübschen Blüte weg. Manchmal reicht es schon, wenn Du im Hintergrund ein bisschen aufräumst (weil dort vielleicht das Sandspielzeug im Garten steht, oder Du wartest, bis Menschen mit auffälliger Kleidung aus dem Bild gelaufen sind. Vielleicht kannst Du Dich auch einfach ein bisschen nach links oder rechts bewegen, um eine ablenkungsärmere Perspektive zu erhalten. Liegen unfotogene Dinge im Bild (das können beispielsweise auch welke Blätter sein), dann entferne sie.

5. Gehe nah ran!

Je näher Du die Blüte fotografierst, desto mehr verschwimmt der Hintergrund. Das funktioniert sogar mit Handykameras. Wenn Du eine Blüte formatfüllend aufnimmst, ist außerdem die Gefahr geringer, dass irgend etwas von der Blume ablenkt. Aber Vorsicht: Wenn Du die Naheinstellgrenze Deines Objektivs oder Deines Handys unterschreitest, wir Dein Bild unscharf. Übertreibe es also nicht!

6. Vermeide Wind!

Wind ist Dein Feind! Zu leicht wird das Foto durch die wackelnde Blume unscharf. Du kannst aber ein wenig tricksen, indem Du Dein Objekt zum Beispiel durch einen Schirm vor dem Wind schützt. Oder Du nutzt eine kleine Blumenklemme, die man normalerweise zur Fixierung von Orchideen nimmt. Damit kannst Du die Pflanze eventuell an einem anderen Stengel ein wenig abstützen.

7. Nutze Wasser zum besprühen!

Ein besonders schöner und romantischer Effekt entsteht, wenn Du Deine Blüte zusätzlich mit Wassertropfen betonst. Das ist ein Hingucker. Du kannst entweder warten, bis es regnet, oder Du nimmst dazu eine Sprühflasche. Vielleicht entstehen sogar ein paar Glitzereffekte, wenn das Sonnenlicht auf die Tröpfchen fällt?

Wenn Du noch ein paar Tipps benötigst, wie Du weiße Blüten besser fotografieren kannst und was es beim Licht zu beachten gibt, dann lies gerne hier weiter. Wie Du einen verträumten Look ganz ohne Bildbearbeitung zauberst, erfährst Du hier. Warum Du den Hintergrund bewusst wählen solltest, habe ich hier noch einmal genauer erklärt.

Hat Dir der Beitrag geholfen und gefallen? Empfehle ihn gerne weiter! Vielen Dank!

Blogparade Mein Bild – Deine Bearbeitung

Ich habe gerade eben im Garten diese wunderschöne Blüte fotografiert. Da ich Bildbearbeitungs-Challenges immer sehr spannend finde, möchte ich nun auf diesem Blog auch eine starten.

  1. Unter diesem Link findest Du die RAW-Datei zum herunterladen.
  2. Bearbeite mein Foto ganz nach Deinen Vorstellungen.
  3. Schicke mir das fertige Bild an meine E-Mail-Adresse steffi.fleischer@gmx.net.
  4. Lade es auf Deinem Blog hoch.
  5. Bitte verlinke meinen Blog https://stefleifotografie.wordpress.com/ als Urheber.
  6. Schreibe gerne dazu, wie und mit welchem Programm Du das Werk bearbeitet hast und warum Du es so und nicht anders gestaltet hast.
  7. Zur besseren Übersicht schicke mir bitte den Link zu Deinem Blogbeitrag unten in die Kommentare.

Die Blogparade läuft bis zum 24.05.2018. Ich freue mich schon auf Dein Bild. Ich werde alle Kunstwerke in einer Auswertung mit Verlinkungen zusammen stellen. Und nun…Viel Spaß!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 2

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Hier geht es zum Teil 1. Dort findet ihr die ersten sieben Beiträge der Blogbeiträge! Dies hier ist Teil 2.

8. 5 Tipps für bessere Fotos

Zu Sabine gehört der Blog Ferngeweht. Bei ihr geht es wieder um die Reisefotografie. Sie hat Dir 5 Tipps aufgeschrieben, wie Du ganz easy die häufigsten Anfängerfehler bei Deinen Fotos vermeiden kannst. Man findet diese Fehler sehr häufig, obwohl sie eigentlich einfach abzustellen sind. Man muss nur daran denken!

9. Foto-Tipp: Besser Querformat oder Hochformat?

Karin und Markus schreiben auf ihrem Blog Fotonomaden. Unterlegt mit anschaulichen Bildern beantworten sie Dir die Frage nach dem Bildformat. Sie stellen die einzelnen Fortmate vor und geben Tipps, wann welches Format die beste Bildwirkung erzielt. Dabei gehen sie aber nicht nur auf das Quer- und das Hochformat ein, sondern stellen Dir auch Panoramen und quadratische Fotos vor.

10. Auto fotografieren: Wie Du in 4 Schritten tolle Fotos von Autos machst

Alexander ist Autor des Blogs Vecartec. Er geht in seinem informativen Beitrag der Frage nach, wie man fotogene Aufnahmen von seinem Auto macht. Seine Tipps sind kurz und gut umsetzbar. Wenn Du also Autos fotografieren möchtest, bist Du mit Alexanders Beitrag bestens vorbereitet.

11. Meine Fünf besten Fototipps

Eigentlich lohnt es sich ja schon, nur wegen den tollen Fotos Gunther Dihlmans Blog zu besuchen. Er nennt sich Kamera und Foto Zubehör. In seinem Beitrag gibt es wieder Anfängertipps. Der Artikel bietet einen Rundumschlag. Er klärt die Frage JPEG oder Raw, reißt Regen zum Bildaufbau an und vieles mehr. Ein echter Impulsgeber!

12. Fotografie-Tipps für Landschaftsfotografie

Silvia ist eine Abenteuerin, Wanderin und Reisende. Sie gestaltet den Blog Abenteuerzeilen. Ihr Artikel beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie, Bildbearbeitung und allgemeinen Tipps für Anfänger. Dazwischen gestreut hat sie wirklich spektakuläre Fotos ihrer Reisen. Wenn Du dieses Jahr eine Reise planst, solltest Du Dir vorher ihren Beitrag durchlesen!

13. Meine besten Fotografie-Tipps

Ich habe natürlich auch einen Beitrag für Dich! Ich habe vier allgemeine Tipps für Anfänger in der Fotografie, die sehr wichtig sind. Ich erzähle Dir beispielsweise, wie und wo Du ehrliche Fotokritiker findest und warum Du Dich bei Deinem Hobby nicht unter Druck setzen solltest.

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Mitwirkenden für die interessanten Beiträge.

Bitte schau Dich in Ruhe auf den verlinkten Blogs um. Es lohnt sich!

Auswertung der Blogparade „Meine besten Fotografie-Tipps“ Teil 1

Ende März hatte ich zu einer Blogparade aufgerufen. Ich suchte Deine besten Fotografie-Tipps. An dieser Challenge beteiligten sich 13 Fotografen. Das freut mich außerordentlich! Ich danke Euch vielmals! Ich möchte Dir die Blogbeiträge der Teilnehmer nun im einzelnen vorstellen. Die Artikel sind sehr verschieden, aber alle bereichernd. Von allgemeinen Tipps, über Tricks bei der Food-Fotografie bis hin zu Kniffen, wie man am besten ein Auto fotografiert und sogar aus einem fahrenden Wagen heraus knippst, ist so einiges dabei! Ich bin der Meinung, man kann noch so manches lernen. Jeder ist Fachmann auf seinem (Foto)gebiet und hat seine Tipps aufgeschrieben, um Dir als Leser weiter zu helfen. Ist das nicht großartig? Ich wünsche Dir viel Spaß beim stöbern!

Aufgrund der vielen tollen Artikel, habe ich mich dazu entschlossen, die Auswertung auf zwei Beiträge aufzuteilen. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Datum der Einsendung.

Besuche bitte unbedingt auch Teil 2.

1. Meine einfachen und wirksamen Fotografie-Tipps

Gebhard Roese betreibt den Blog Sehpferd. Er fotografiert mit Unterbrechungen schon seit 65 Jahren. In seinem Artikel gibt er Dir sieben Tipps zum Thema Equipmentkauf, Kamerahaltung und Motivwahl. Seine Ratschläge sind kurz und gut.

2. Meine Fotografie Tipps – Wie man ein schönes Bokeh zaubert

Der zweite Artikel stammt vom Blog Teacuppic. Die Autorin beschreibt darin ausführlich und verständlich, wie man in einem Foto ein schönes Bokeh (die Lichtkreise im Hintergrund) erzeugt. Sie untermauert Ihre Ausführungen mit erklärenden Bildern und beschreibt sogar noch, wie man das Bokeh mit selbst erstellten Schablonen verformen kann. Man lernt in diesem Beitrag sehr gut die Blende verstehen. Der Artikel lädt zum Nachmachen und experimentieren ein und ist perfekt für Anfänger umsetzbar.

3. 15 einfache Tipps und Empfehlungen fürs Fotografieren aus dem fahrenden Auto

Miuh betreibt einen Reiseblog. Er nennt sich Geheimtippreisen. Sie gibt uns ganze 15 Tipps, die man beachten sollte, wenn man ein Foto aus einem fahrenden Fahrzeug heraus machen möchte. Dabei gibt es nämlich eine ganze Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nicht immer ergibt sich die Möglichkeit, aus dem Auto auszusteigen und eine Rast einzulegen. Dann gilt es, den (fahrenden) Moment zu nutzen. Zusätzlich zeigt Miuh uns interessante Fotos zum Thema.

4. [Blogparade] Spiel mit der Schärfentiefe – Versuch macht klug mit dem Makroobjektiv

Auch Liane betreibt einen Reiseblog. Sie ist die ReiseEule. In ihrem Beitrag geht es allerdings nicht ums Reisen, sondern um die Schärfentiefe. Sie zeigt Dir, wie sich der Schärfebereich in Abhängigkeit von der gewählten Blende verändert. Es ist eine verständliche Erklärung mit Bildern, die Du gut nachvollziehen kannst. Der Beitrag ist ähnlich wie der vom Blog Teacuppic.

5. Die Kameramodi – Alles eine Sache der richtigen Einstellung

Ina, Nico und vier Kinder aus Norwegen stecken hinter dem Blog Mit Kind im Rucksack. Wenn Du schon immer mal wissen wolltest, für was das Einstellrädchen oben an Deiner Kamera da ist, dann kann ich Dir ihren Artikel empfehlen! Sie erklären Dir, was es mit den einzelnen Buchstaben, den Kameramodi, auf sich hat. Außerdem geben sie Tipps, wann Du welchen Modus am sinnvollsten einsetzt.

6. Was ich bisher über Food-Fotografie gelernt habe, zehn Tipps für Anfänger

Jenny betreibt den Blog Jennyisbaking. Sie gibt Dir zehn toll verständliche Tipps für Anfänger der Food-Fotografie. Ich sage Dir: Bei den Fotos im Artikel bekommst Du sofort Appetit und Lust aufs Backen und Fotos schießen! Ich habe sehr viel Neues gelernt und werde bestimmt den einen oder anderen Rat bei meinen Marmeladenfotos in Zukunft umsetzen. Genauso unkompliziert wie ihre Rezepte ist übrigens auch ihr Fotoequipment.

7. Meine Food-Fotografie Ausrüstung

Purple Avocado heißt der Blog von Sabrina. Auch bei ihr geht es um Food Fotografie. Sie hat Dir einen superausführlichen Artikel zusammengestellt, der sich um das Fotografiequipment dreht, was sie nutzt. Sie hat ein enormes Wissen über Dauerlicht, Blitzlicht, Lichtformer und co. Zusätzlich „beleuchtet“ sie noch die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Lichtarten und gibt Tipps zum Zubehör. Prädikat: Technik, die begeistert!

Das waren die ersten sieben Beiträge. Hier geht es noch einmal zu Teil 2! Teile den Artikel gerne, damit auch andere Fotobegeisterte von den Tipps profitieren! Vielen Dank!

 

Meine besten Fotografie-Tipps

Noch bis zum 01.05.2018 läuft meine Blogparade rund um Deine besten Fotografie-Tipps. Ich freue mich über Deinen Beitrag!

Natürlich möchte auch ich es nicht versäumen, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Mein Tipps richten sich an Fotografie-Anfänger und sind allgemeiner Natur. Trotzdem sind sie sehr wichtig.

Tipp 1 – Suche Dir ehrliche Kritiker!

Deine Freunde und Deine Familienmitglieder finden Deine Bilder toll? Prima. freue Dich über ihre Komplimente! Suche Dir aber unbedingt auch unparteiische Kritiker. Warum? Ganz einfach – Deine Familie kennt Dich als Person und möchte Dich nicht verletzen. Sie findet Deine Fotos vermutlich schon alleine deswegen besser, als sie sind. Wenn Du Dich wirklich weiter entwickeln möchtest, solltest Du Gleichgesinnte fragen, die sich mit der Fotografie auskennen. Sie können Dir gezielte Fragen beantworten und sehen Bildfehler, die einem Laien gar nicht auffallen. Ganz wichtig dabei: Du solltest bei berechtigter negativer Kritik nicht beleidigt sein, sondern daraus lernen.

Wo finde ich ehrliche Kritiker?

Vielleicht hast Du es schon gemerkt. Wenn Du ein Bild auf den Social media Plattformen hochlädst, bekommst Du Likes und Kommentare wie: „Schön!“ „Ich habe auch einen Hund/Ich war dort auch schon“ und so weiter. Kommentare die Dir zeigen, dass Dein Bild gesehen und beachtet wird. Das ist gut. Sie sagen aber eigentlich nichts aus. Erntest Du negative Kritik, kommt sie oft von Menschen, die noch schlechtere Fotos machen als Du.

Wo findest Du nun ehrliche Kritiker? Ich gebe zu, das ist gar nicht so einfach. Hilfreiche Kritik bekommst Du am besten, wenn Du direkte Fragen stellst. Suche Dir Fotografie-Gruppen bei Facebook  (zum Beipiel diese) oder stelle gezielte Fragen unter Dein Bild bei instagram. Falls Du bei reinen Fotoplattformen wie flickr oder der fotocommunity registriert bist, findest Du viele Gleichgesinnte. Dort gibt es extra Kritikgruppen, wo Du Dein Werk zur Diskussion stellen kannst.

Ein weiterer Weg, ehrliche Hilfe und Hinweise zu bekommen, ist der direkte Kontakt. Vielleicht gibt es in Deinem Wohnort einen Fotostammtisch oder einen Fotoclub? Oder Du bewunderst einen bestimmten Fotografen, dem Du einfach mal eine liebe E-Mail schreibst?

Welche Fragen könnte ich stellen?

-Warum ist mein Bild zu unscharf/zu dunkel/zu verwirrend…? Wenn Du selbst schon die Bildfehler erkennst, aber nicht weißt, warum sie Dir passiert sind.

-Was könnte ich an meinem Foto verbessern?

-Gefällt Dir das Foto? Warum oder warum nicht?

Du kannst natürlich auch einfach eine Aufforderung formulieren. „Ich bitte um ehrliche Kritik!“

WICHTIG! Unter Umständen bekommst Du richtig harte Meinungen. Darüber solltest Du Dir schon vorher bewusst sein. Die Kritik betrifft Dein Foto und ist keine Kritik an Deiner Person. Solltest Du doch einmal fiese persönliche Kommentare ernten, dann blende sie aus.

Tipp 2 – Lass Dich nicht verführen!

Um gute Fotos zu machen, brauchst Du nicht unbedingt eine Topkamera. Bezeihungsweise: Man kann auch mit einer Profikamera richtig schlechte Bilder machen!

Die Werbung unterbreitet Dir ständig Angebote, die Du unbedingt nicht wirklich brauchst. Das Must-have-Objektiv, der tollste Ringblitz, das stabilste Stativ, der geräumigste Fotorucksack und die sexyste Bildbearbeitungs-DVD. Lass Dich nicht verführen! Du brauchst den ganzen Kram erst einmal nicht. Lerne die Basics der Bildgestaltung. Mache Dich mit Deiner Einsteigerkamera vertraut! Wenn Du Deine Fähigkeiten ausgelotet hast, wirst Du von alleine merken, welches Equipment Du benötigst. Gehe dabei Step-by-step vor und kaufe nicht den ganzen Laden oder das ganze Internet leer! Ich spreche da aus Erfahrung. Ich kaufte zum Beispiel Fotolampen und ein kleines Homestudiozelt. Die Dinge habe ich noch nie genutzt.

Tipp 3 – Fotografiere!

Na klar, wirst Du denken. Ist ja logisch! Ohne zu fotografieren, kann man das Fotografieren nicht lernen!

Aber: Wie lange konsumierst Du Fotografievideos auf youtube? Wie viele Stunden klickst Du Dich durch die Fotostreams und Facebookstreams anderer Fotografen? Wie viele Rezensionen zu Fotografieprodukten liest Du im World-wide-web?

Noch nie war es so einfach, sich hilfreiche Informationen zu beschaffen. Es gibt an jeder Ecke Tutorials, Leitfäden und inspiriernde Bilder zu bestaunen. Diese Ressourcen sollte man auch nutzen. Aber Du darfst nicht vergessen, Deine neu gewonnenen Erkenntnisse auch umzusetzen! Genauso wenig wie man schlank wird, wenn man sich Sportsendungen im Fernsehen anschaut, lernt man das Fotografieren vom bloßen zusehen.

Du hast Dich zur Theorie von Blende, Belichtungszeit und ISO belesen? Prima! Fotografiere ein Objekt mit verschiedenen Blenden und schaue, was passiert! Du hast ein Video geschaut, was Dir den goldenen Schnitt erklärt? Super! Fotografiere einen Gegenstand einmal mittig und einmal im goldenen Schnitt und überlege, welches Bild Dir besser gefällt!

Die digitalen Speichermedien geben uns die Möglichkeit, verschwenderisch oft auf den Auslöser zu drücken. Das ist großartig, denn so kann man vergleichende Studien erstellen. Es ist nicht schlimm, wenn ein Bild verwackelt, oder zu dunkel ist. Man kann es ja löschen. Ich habe früher sehr viel experimentiert, bis ich den manuellen Modus meiner Kamera sicher beherrschte. Und ich habe Blumen aus sämtlichen Perspektiven und Richtungen fotografiert, um mir dann später am Rechner das beste Foto heraus suchen zu können. Nur so lernt man die Technik und den „fotografischen Blick“.

Tipp 4  – Setze Dich nicht unter Druck!

Es ist DEIN Hobby! An Hobbys sollte man Spaß haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leider fortgeschrittene Fotografen gibt, die sich über Anfänger lustig machen. Es gibt zum Beispiel das HDR und den color-key. Beides sind Fototechniken, die unter Anfängern beliebt sind und von „Profis“ belächelt werden. Ich bin der Meinung, dass fast jeder Hobbyfotograf Experimentierphasen hat. Und das ist gut so. Sonst findet keine Weiterentwicklung statt. Du bist also kein schlechter Hobbyfotograf, wenn Du Dinge ausprobierst. Aus Fehlern lernt man. Wenn Du mal daneben haust und Dein Bild von anderen Fotografen nieder gemacht wird, dann lass Dich nicht beirren. Jeder hat mal klein angefangen.

Folgst Du Fotografen, die ähnlich lange wie Du fotografieren? Wirken deren Fotos schon viel professioneller als Deine? Freue Dich mit ihnen und lerne von ihnen! Sei nicht neidisch. Vielleicht haben sie viel mehr Zeit für ihr Hobby? Oder einen guten Mentor? Vielleicht sind sie talentierter als Du? Das sollte Dich anspornen. Mehr aber auch nicht. Die Fotografie ist kein Sport. Es gibt nichts zu gewinnen!

Ein weiterer Punkt, der Druck erzeugen kann: Die Followerzahlen! Vergleichst Du Deine Like- und Fanzahlen mit denen der anderen? Lass das! 1. Kann man Follower heutzutage kaufen. Und 2. sagt diese Zahl nichts über die tatsächliche Qualität der Community aus. Meine Facebook-Seite hat derzeit 1111 Fans. Sie wächst recht langsam. Dafür habe ich wunderbare kommunikative Follower. Es gibt viele größere Seiten als meine. Wenn man dann aber mal schaut, wie wenig dort kommentiert wird, kommt die Ernüchterung.

Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst und vergleiche Dich nicht zu sehr mit den anderen. Es ist viel wichtiger, dass Du den Spaß an der Fotografie behälst, als das Du in Schallgeschwindigkeit zum Profi mutierst!

Das waren meine vier Tipps für Fotografieanfänger. Hast Du ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht? Schreibe es mir gerne! Hat Dir dieser Beitrag weiter geholfen? Empfehle ihn bitte weiter. Vielen Dank!

 

 

 

Blogparade – Meine besten Fotografie-Tipps

Ich möchte hiermit zu einer Blogparade aufrufen! Diese richtet sich an alle Fotografie-Begeisterten. Gesucht werden Fototipps und -tricks, die Du gerne mit anderen teilen möchtest. Es ist dabei ganz egal, mit welcher Kamera Du fotografierst. Es ist auch völlig schnuppe, ob Du Anfänger oder Profi bist. Es ist ganz gleich, ob Du Blogfotos machst, Makros, Portraits, Architektur oder Deinen Dackel fotografierst!

Wichtig ist, dass Du Tipps für uns hast.

Diese Hinweise können die Fotografie allgemein betreffen, Erfahrungen zu Equipment und Low-Budget beinhalten, oder sich mit der Bildbearbeitung beschäftigen. Vielleicht möchtest Du auch einfach „nur“ Fotografie-Anfänger motivieren, oder bedienst eine interessante Nische? Oder Du hast eine Step-by-Step-Anleitung für die Umsetzung einer interessanten Fotoidee? Möchtest Du uns über Deine größten Anfängerfehler berichten? Prima! Immer her damit!

Wie kannst Du mitmachen?

  1. Schreibe bis zum 01.05.2018 einen Artikel zum Thema „Meine Fotografie-Tipps“ und verlinke diesen Beitrag hier in Deinem Text.
  2. Verlinke Deinen Bericht in einem Kommentar unter meinem Beitrag hier.

Wie geht es weiter?

Ich werde zum Abschluss in einem gesonderten Artikel alle Beiträge verlinken und besonders informative Texte hervorheben.

Ich freue mich sehr auf Deine Fotografie-Tipps und bin schon sehr gespannt darauf!

Ich habe natürlich auch einen Artikel zum Thema geschrieben: Meine besten Fotografie-Tipps.

Diese Blogparade ist beendet. Hier findest Du die Auswertung Teil 1 und Teil 2.