JPG, RAW und die Bildbearbeitung

Ich habe schon öfter unter Fotos Diskussionen über das Für und Wider von Bildbearbeitung gelesen. Oftmals spalten sich dabei zwei Lager. Die eine Gruppe ist überzeugt von der digitalen Bildbearbeitung, die andere Gruppe lehnt sie ab. Begründet wird die Ablehnung meist damit, dass die Bildbearbeitung ein Foto verfälschen würde und ein Originalbild natürlicher wäre. Größtenteils kommt diese Kritik von Menschen, die sich mit der Bildbearbeitung und ihren Möglichkeiten und Grenzen noch gar nicht richtig auseinander gesetzt haben. Das finde ich immer ein bisschen schade!

Mir liegt dieses Diskussionsthema sehr am Herzen, deshalb möchte ich gerne meine Gedanken dazu formulieren.

Viele Fotografen fotografieren nicht im JP(E)G-Format (dass die meisten Smartphones und Kompaktkameras unterstützen), sondern im RAW-Format. Ich fotografiere gleichzeitig in beiden Formaten. Ich finde es angenehmer, meine Fotos im JPG-Format am heimischen Rechner anzuschauen und nach „gelungen“ und „misslungen“ zu sortieren. Anschließend ENTWICKLE ich aber in 99% der Fälle die dazugehörige RAW-Datei des Bildes weiter zu einem JPG-Bild. Nur ganz selten mache ich eine Ausnahme: Wenn es schnell gehen muss, oder es nicht so sehr auf die Bildqualität ankommt.
Wo wir schon beim ersten Stichwort wären: Ich ENTWICKLE die RAW-Datei. Beim JPG-Format werden die Bildinformationen von ganz allein von der kamerainternen Software zu einem anschaubaren Foto entwickelt. Manche Bildinformationen, die die Kamera als nicht wichtig erachtet, gehen dabei allerdings verloren. In einer RAW-Datei findet diese Entwicklung nicht in der Kamera statt. Die Bildinformationen werden allumfassend von der Kamera gespeichert und die Entwicklung macht der Fotograf dann anschließend am PC. Das ist so in etwa wie wenn man einen Film in der Dunkelkammer belichtet. Man hat also als „RAW-Knipser“ viel mehr eigene Einflussmöglichkeiten, ein Foto auch so zu bearbeiten, wie man die Situation selbst im Moment der Bildentstehung wahrgenommen hat.
Da sind wir beim nächsten Punkt: Ein originales JPG-Bild ist NICHT automatisch natürlicher, als ein bearbeitetes Foto. Dies kann man an meinem Vergleichsfoto sehr gut sehen.

Vergleich JPG RAW
Oben ist die vollkommen unbearbeitete Originaldatei im JPG-Format. Was ist passiert? Die Kamera führt EINE Belichtung und Bearbeitung durch, die sich in diesem Fall an der Sonne orientiert. Die Sonne ist korrekt belichtet, die dunkleren Bildteile verschwinden im Dunkel. Hätte ich meine Einstellungen an der Kamera so gewählt, dass die Straße korrekt belichtet wird, wäre die Sonne überbelichtet gewesen und der Himmel wäre viel zu hell erschienen. Da eine RAW-Datei viel mehr Bildinformationen beinhaltet als eine JPG-Datei, lässt sich mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung im Nachhinein noch das ein oder andere Detail – in diesem Fall die Straße – optimieren. Das untere Bild und nicht die Originaldatei erscheint also natürlicher, weil es viel besser den menschlichen Sehfähigkeiten entspricht. Die Kamera „sieht“ also quasi anders, als das menschliche Auge.
Ich kann zwar auch ein JPG-Foto noch nachbearbeiten, da in diesem Format aber nicht alle Bildinformationen von der Kamera gespeichert werden, gelingt die Optimierung meist nicht so gut, wie bei der Bearbeitung einer RAW-Datei. Eine vollkommen fehlbelichtete und/oder unscharfe RAW-Datei lässt sich allerdings auch mit allen Mitteln der Bildbearbeitung nicht mehr retten! Deshalb sollte man natürlich versuchen, sein Foto trotz nachträglicher Verbesserungsmöglichkeiten schon während der Aufnahme so gut wie möglich zu machen.
Obwohl ich gerne farbenfrohe Bilder mag, sind meine Fotos auch nicht zwangsweise kräftiger gefärbt, als die Originaldateien. Auch das kann man gut am Vergleichsfoto sehen. Das Orange um die Sonne ist im JPG kräftiger, als in der bearbeiteten Version. Im unteren Bild ist das Farbspektrum natürlich aufgrund der „Nachbelichtung“ höher.

Ich habe Dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Bildformate notiert. Sie haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Vorteile JPEG

  • die kamerainterne Bildkompression und -Bearbeitung macht die Vorarbeit
  • JPEGs benötigen weniger Speicherplatz
  • man kann sie mit vielen Programmen anschauen
  • die Nachbearbeitung geht schneller

Nachteile JPEG

  • die Kamera speichert weniger Bildinformationen und selektiert vor – die Nachbearbeitung hat deshalb seine Grenzen
  • Die Kamera „sieht“ anders, als das menschliche Auge

Vorteile RAW

  • der Fotograf hat durch die umfassend gespeicherten Bildinformationen mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, wie zum Beispiel Belichtungskorrektur und Weißabgleich
  • der Fotograf kann seinen eigenen Stil und seine eigene Sichtweise besser herausarbeiten

Nachteile RAW

  • die Speicherdaten sind umfangreicher, ein größerer Speicherplatz wird benötigt
  • RAWs werden von vielen Bildanzeigeprogrammen nicht unterstützt, man benötigt „speziellere“ Software
  • RAWs MUSS man entwickeln und nachbearbeiten. Das kostet Zeit

Fazit

Viele Fotografen fotografieren im RAW-Format. Da die Ansicht dieser Dateien von den meisten Internetanwendungen, Druckanbietern usw. nicht unterstützt wird, ist eine nachträgliche digitale Bildentwicklung und -bearbeitung nicht nur vom Fotografen gewünscht, sondern sogar zwingend notwendig. Im Rahmen der Bildentwicklung wird eine Bildoptimierung angestrebt, bei der die kamerainterne Bearbeitungssoftware nicht mithalten kann. Zudem kann der Fotograf in seine Bildbearbeitung einfliessen lassen, was er subjektiv während der Aufnahme gesehen und/oder empfunden hat.
WIE er seine Fotos bearbeitet, das heißt welchen Stil er hat, was ihm wichtig ist usw. ist dann wieder ein ganz anderes Diskussionsthema und hängt neben seinem Geschmack auch noch von seiner Persönlichkeit, seinem Wissensstand, seiner Hard- und Software und vielen anderen Faktoren ab.

Noch eine abschließende Bemerkung zum Thema „Bild fälschen“ bzw. „Bildmanipulation“: Obwohl ich (noch) kein Photoshop benutze, sondern andere Programme, führe ich bei meinen Fotos manchmal auch eine Retusche durch. Das können zum Beispiel störende Strommasten sein die ich verschwinden lasse, oder Staubkörner und welke Pflanzenteile bei meinen Nahaufnahmen. Ich bin ja kein Dokumentarfotograf – ich darf das

! Über meine Art der Bildbearbeitung habe ich schon einmal einen Artikel geschrieben.

Möchtest Du öfter mal ein vorher-nachher-Foto sehen?

Wie stehst Du zur Bildbearbeitung und welches Format nutzt Du? Gerne kannst Du mir Deine Meinung zum Thema in die Kommentare schreiben, oder Fragen stellen.

PS: Das hier ist übrigens mein 100. Beitrag auf diesem Blog. Juhu!

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Die ABC-Methode hilft Dir bei der Themenfindung

Anna Koschinski, die sich mit den Themen Bloggen und Texten beschäftigt, hat kürzlich eine wirklich einfache Methode vorgestellt, um neue Beitrags- oder Fotoideen zu finden. Gemeint ist die ABC-Methode.

Ich kenne diese Kreativitätstechnik als aktivierende Lehrmethode aus meinem Unterricht (ich bin Dozentin an einer Berufsschule). Man schreibt das Alphabet an die Tafel und lässt von den Schülern zu jedem Buchstaben ein Fachwort zum letzten Stoffgebiet sammeln. Eine prima Technik, zum Wiederholen der letzten Lehrinhalte!

Genauso funktioniert diese Methode aber auch zur Themenfindung für Deinen Blog, oder Deine Fotografie. Nimm einfach ein Blatt Papier, Dein Bullet Journal oder ein digitales Schreibprogramm und notiere Dir untereinander das Alphabet. Nun finde zu jedem Buchstaben einen (vorläufigen) Titel für Deine zukünftigen Blogbeiträge. Wenn Du (wie ich) einen Artikel pro Woche veröffentlichst, hälst Du anschließend Deinen Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr in den Händen.

Bist Du FotografIn, dann kannst Du mit dieser Methode neue Motivideen sammeln.

Meine Blogthemen sind die Fotografie, das Bloggen und Social Media. Hier siehst Du mein ABC:

A – Anfängerfehler beim Fotografieren und wie Du sie vermeidest
B – Blogparaden – So führst Du sie erfolgreich durch
C – Communityaufbau für Social Media
D – Darum ist Dänemark mein Lieblingsreiseland
E – Einstellungen der Kamera
F – Farben in der Fotografie
G – Glaskugelfotografie
H – Helios und andere alte Objektive
I – Interessante Fotografen im Netz
J – Jahresrückblick
K – Kristallglas fotografieren
L – Literatur für Fotografie
M – Miniaturfotografie
N – Naturbilder vom letzten Jahr
O – Overlays erstellen
P – Portraitfotografie
Q – Quadtrac und co – der zweite Teil der Erntefotografietipps
R – RAW, JPG und die Bildbearbeitung
S – Schneeflocken fotografieren
T – Texte, die gerne gelesen werden
U – Um die Ecke gedacht
V – Veränderungen im Fotostil
W – Wassertropfen
X – Beliebige Motive oder ganz konkrete Ziele auf der Fototour?
Y – Your photo, my Bearbeitung
Z – Zitate auf Bildern

Diese Liste entstand sehr flott und ohne zu große Grüpelei. Ich denke, ein zu langes Nachdenken würde die Kreativität behindern. Es sind Themen darunter, zu denen ich ganz spontan etwas schreiben könnte. Andere Blogbeiträge bräuchten erst einmal Bildmaterial, wie zum Beispiel ein Artikel über Schneeflocken.

Ich selbst habe zwar kaum das Gefühl, dass es mir an Ideen für Beiträge mangelt. Trotzdem ist diese Methode hilfreich. Sie schafft ein Grundgerüst. Durch den Zwang, die vorgegebenen Buchstaben zu nutzen, sind mir Dinge eingefallen, die mir ohne diese Technik nicht in den Sinn gekommen wären.

Übrigens kann man diese Kreativitätstechnik auch in anderen Bereichen einsetzen. Beispielsweise bei der Suche nach Geburtstagsgeschenken oder Reisezielen. Probiere die ABC-Methode doch einfach mal aus! Bestimmt hilft sie auch Dir, beim Finden neuer Ideen!

Lies Dir gerne mein Alphabet durch. Sind darunter Themen, die Dich interessieren? Oder vermisst Du etwas? Schreibe es mir bitte in die Kommentare!

Eisblumenzauber

Dieser Beitrag wird  nicht so textlastig wie gewohnt. Ich möchte Dir einfach mal zeigen, was Väterchen Frost für ein großartiger Künstler ist. Dank unserer alten Doppelfenster im Schlafzimmer malt er uns, bei knackiger Kälte, wunderschöne bizarre Eisblumen ans Fenster. Zusammen mit der aufgehenden Sonne entstehen so ganz tolle kalt-warm-Kontraste, die mir sehr gefallen.

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Das letzte Foto, was ich Dir zeigen möchte, findest du bei pixabay auch zum kostenlosen Download:

eisblumen foto gratis

Alle Bilder wurden mit einem Makroobjekiv aufgenommen. Wenn Du noch ein paar andere Ideen brauchst, was Du im Winter fotografieren könntest, dann schau Dir mein Tutorial über gefrorene Seifenblasen an. Auch alte Samenstände bieten tolle Fotomotive.

Die Basics der Nachtfotografie

Als ich Anfang Januar bei einem Ausflug die Nachtfotos dieses Beitrags aufnahm, stand bei einem Motiv ein Trio Frauen neben mir. Sie fotografierten ebenfalls. Nachdem jede von ihnen ein, zwei Mal auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt hatte, hielten sie ihre Apparate nebeneinander und wählten das am „wenigsten unscharfe Bild“ aus. So nannten sie es tatsächlich. Ich musste schmunzeln. In diesem Moment beschloss ich, dass ich eine Anleitung mit Basis-Tipps zur Nachtfotografie schreiben würde. Et voilà: hier ist sie!

Christmas Garden Dresden
Brennweite: 50 mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.

Tipp 1: Nutze ein Stativ!

Der größte Fehler, den die drei Frauen gemacht hatten war es, kein Stativ zu benutzen. Ich selbst bin normalerweise ebenfalls ein Stativmuffel. Mit Dreibein fehlt mir in der Naturfotografie die nötige Flexibilität. Ich bin nicht schnell genug von Blüte zu Blüte gehüpft. Bei der Nachtfotografie mache ich aber eine Ausnahme. Da ist ein fester Untergrund für die Kamera unabdingbar. Schließlich fotografiert man mit längeren Belichtungszeiten. So lange hält man sein Schätzchen nie und nimmer ruhig in der Hand. Das Bild verwackelt.

Eine Alternative ist eventuell ein Bohnensack (ähnlich einem Kirschkernkissen) oder eine Mauer zum ruhigen Ablegen der Kamera. Manchmal hilft es auch, mit sehr hohem Iso-Wert zu fotografieren. Dann verringert sich die Belichtungszeit und man kann vielleicht noch aus der Hand schießen. Dann muss man aber meistens mit einem starken Bildrauschen leben.

Was ich an diesem Abend auch häufig gesehen habe, war die Nutzung des Blitzes. Aber mal ganz ehrlich: wenn man 100 Meter von einem Gebäude entfernt steht, nützt das kleine kamerainterne Blitzchen überhaupt nichts. Und einen Flakscheinwerfer werden die wenigsten mit sich führen.

Das musst Du beim Fotografieren mit Stativ beachten:

Stelle den eventuell vorhandenen Bildstabilisator Deines Objektivs aus. Das Stativ sollte auf einem festen Untergrund stehen. Wenn Du einen hohen Standpunkt deiner Kamera haben möchtest, ist es besser, die Beine etwas steiler zu stellen. Die Mittelsäule sollte so wenig wie möglich heraus gefahren werden, besonders bei Wind. Ist es stürmisch, empfiehlt es sich den Kameragurt abzumachen. Wedelt er herum, führt das zu Vibrationen.

Christmas Garden Dresden
Seerose auf einem Teich Brenweite: 63mm, Iso:100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 0,8 Sek.

Tipp 2: Nimm eine Taschenlampe mit!

Wenn Du Dein Stativ und die Kamera aufgebaut hast, wirst Du wahrscheinlich gleich das nächste Problem zu spüren bekommen: Dir fehlt Licht! Du suchst Dein Objektiv in der Fototasche, Du möchtest Deine verschmierte Linse noch mal reinigen, Du möchtest das Dioptrien-Rädchen Deiner Kamera noch mal überprüfen… glaube mir: irgendetwas ist immer! Da leistet eine Taschenlampe oder wenigstens die Lampenfunktion Deines Handys wertvolle Hilfe.

Palmenhaus Schloss & Park Pillnitz
Niesel zauberte kleine Blendenkreise ins Bild Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 0,8 Sek.

Tipp 3: Fokussiere genau!

Wenn Du ein dunkles Objekt fotografieren möchtest, kann es sein, dass dieses Motiv Dein Autofokus nicht erkennt. Dann musst du manuell fokussieren. Als Hilfsmittel kannst Du Deine Taschenlampe einsetzen. Strahle Dein Motiv an und Du findest es besser im Sucher. Manchmal findet man auch eine Laterne in unmittelbarer Nähe des Objektes, die man als Fokussierpunkt nutzen kann. Möchtest Du den Mond oder die Sterne fotografieren, dann fokussiere auf unendlich.

Christmas Garden Pilnitz Kronen
Brennweite: 24mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 1/6 Sek.

Tipp 4: Wähle die richtigen Einstellungen!

Du möchtest ein rauscharmes Foto. Stelle Dein Programmrädchen auf M und wähle den niedrigsten Iso-Wert. Bei meiner Kamera ist das 100. Nun brauchst Du Dich nur noch um Blende und Belichtungszeit zu kümmern. Diese zwei Werte hängen folgendermaßen zusammen: Je kleiner der Blendenwert, desto weiter ist die Blende geöffnet. Es fällt also viel Licht auf den Sensor. Die Belichtungszeit kann daher kürzer gewählt werden. Allerdings ist bei einem kleinen Blendenwert auch der Schärfebereich klein. Besonders wenn Du nicht so genau fokussieren konntest, weil es zu dunkel war, kann es sein, Dein Hauptmotiv ist nicht oder nur teilweise scharf. Da du ja mit Stativ fotografierst, kannst Dir getrost eine längere Belichtungszeit „leisten“. Damit Dein Foto nicht zu hell wird, schließe die Blende weiter (der Blendenwert wird also höher). Dann gelangt weniger Licht auf den Sensor, aber Du gibst Deiner Kamera ja mehr Zeit, um trotzdem genügend Licht einzufangen. Vorteil: Der Schärfeberich wird ebenfalls größer. Kleinere Fokussierungenauigkeiten fallen nicht so sehr ins Gewicht.

Christmas Garden
Brennweite: 28mm, Iso: 100, Blende: F/7.1, Belichtungszeit: 15 Sek.

Ach übrigens…

ein weiterer Vorteil längerer Belichtungszeiten ist es, dass eventuell durchs Bild laufende Personen „verschwinden“. Wenn du also beispielsweise eine mit vielen Menschen bevölkerte Straße fotografierst, kann es sein, diese Personen sind auf Deinem Foto gar nicht zu sehen, solange sie nicht stehen bleiben.

Ich wähle die Einstellungen mittlerweile intuitiv und liege kaum noch daneben. Das ist eine Übungssache, genau wie Fahrrad fahren. Du musst nur endlich die Stützräder abmontieren, beziehungsweise die Automatikprogramme links liegen lassen. Dann klappt es auch mit dem manuellen Modus! Nimm dir Zeit und mache ein paar Probeschüsse. Dann siehst Du ja, ob Deine Bilder gut belichtet sind und kannst Anpassungen hinsichtlich der Einstellungen vornehmen. Wähle für den Anfang am besten einen mittleren Blendenwert von etwa 8-11. Erscheinen Dir die Fotos dann zu dunkel, verlängere die Belichtungszeit. Sind Deine Bilder (und besonders eventuelle Lichter) zu hell, dann verkürze die Belichtungseit. Probieren geht über studieren! Trau Dich!

Um Dir einen kleinen Eindruck meiner Einstellungen zu geben, habe ich die Werte unter die Fotos dieses Beitrags geschrieben.

Was du bei Sternen- und Mondfotos beachten solltest…

Hier kannst Du die Belichtungszeit nicht ewig ausdehnen, denn die Sterne werden durch die Erdrotation zu Strichen. Auch der Mond verliert an Schärfe. Je höher Deine Brennweite ist, desto schneller wandert er. Meistens ist dann schon bei 2 Sekunden Belichtungszeit eine gewisse Unschärfe vorhanden.

Schloss Pillnitz bei Nacht
Brennweite: 18mm, Iso: 100, Blende: F/10, Belichtungszeit: 6 Sek.

Tipps für Fortgeschrittene

Deine Kamera bietet Dir ein wenig Hilfe, um das beste Verhältnis zwischen Blende und Belichtungszeit zu ermitteln. Auf Deinem Display erscheint eine Belichtungsskala, dessen Wert sich in der Mitte befinden sollte. Oder Du schaust Dir das Histogramm Deiner Fotos an.

Möchtest Du das Maximum an Schärfe aus Deinen Fotos heraus holen, dann nutze die Spiegelvorauslösung Deiner Kamera. Das verringert Vibrationen, die zu Unschärfe führen könnten. Um Verwacklungen durch Deine eigenen Bewegungen zu vermeiden, lege Dir einen Fernauslöser zu, oder stelle den Selbstauslöser ein. Möchtest Du über 30 Sekunden belichten, wirst Du auf alle Fälle einen Fernauslöser benötigen. Stelle Deine Kamera dazu in den Bulb-Modus.

2 Ideen, um Deine Nachtfotos aufzuwerten

Setze die längeren Belichtungszeiten bewusst ein, um beispielsweise durch Lichtstreifen vorbeifahrender Autos Action und Dynamik zu erzeugen.

Beleuchte dein Motiv mit einer starken Taschenlampe, oder setze damit ein paar Akzente auf Deinen Fotos.


Hast Du schon meinen Beitrag mit Tipps für Fotografie-Anfänger gelesen? Wie gefallen Dir meine Fotos? Gibt es noch Fragen, die offen geblieben sind?


Die Bilder in diesem Artikel entstanden am 04.01.2019 beim Christmas Garden Dresden im Schlosspark Pillnitz. Auf der Webseite steht, dass es in der nächsten Saison eine Neuauflage geben soll.

Die Lichtinstallationen waren schon recht sehenswert. Allerdings wurde das Erlebnis durch teilweise wirklich schreckliche amerikanische Weihnachtskitschmusik geschmälert. Zudem waren die Wege stark vereist und es wälzten sie Menschenmassen durch das Gelände. Für 17 Euro Eintritt pro Person sollte der Toilettenbesuch kostenlos sein!

Auswertung der Blogparade zur Bildbearbeitung

[Werbung: In diesem Beitrag werden Bildbearbeitungsprogramme genannt. Dies geschieht zum besseren Verständnis des Artikels und ohne das Wissen und ohne Vergütung der Firmen.]

Zum Jahresende 2018 gab ich Dir die Originaldatei einer Makroaufnahme von einem Kleeblatt zur freien Verfügung. Du hattest die Möglichkeit, das Bild nach Deinen eigenen Vorstellungen zu bearbeiten.

So sah die Aufnahme aus:

kleeblatt_original

Solch eine Blogparade hatte ich schon einmal gestartet. Es gab das Bild einer wunderhübschen Blüte zur Bearbeitung. Hier kannst du Dir den Auswertungsbeitrag von damals anschauen. Insgesamt entstanden so zehn Blumenbilder.

Diesmal nahmen leider nur zwei Teilnehmer an der Blogparade teil. Insgesamt gibt es vier Versionen des Kleeblattes. Diese möchte ich dir nun gerne zeigen!

Version 1 stammt vom Blog Mit Kind im Rucksack. Dort gibt es Fotografie- und Reisetipps für Familien. Schaut gerne mal rein, es lohnt sich. Nico hat folgendes Bild aus der Aufnahme gezaubert:

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Mir gefällt der schöne Blauton sehr gut. Der zusätzliche Lichtpunkt unten auf dem Stiel sagt mir auch sehr zu. In seinem Blogbeitrag beschreibt Nico noch genau, wie er das Foto bearbeitet hat. Er nutzt dazu die Programme Darktable und Gimp. Besonders spannend für mich, da ich ebenfalls Gimp nutze. Außerdem schreibt er, dass die Bearbeitung des Bildes eine Herausforderung war, da die Originaldatei sehr kontrastarm war.

Die Versionen zwei und drei hat mir Veronika Burtscher geschickt. Sie wurde über mein Instagram-Profil auf die Aktion aufmerksam. Hier sind ihre beiden Fotos:

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Sie schrieb mir: „auf dem Handy bearbeite ich mit Snapseed und Photogrid, am PC mit CS2 und gelegentlich Photoscape.“ Mir persönlich gefällt die kühle erste Version sehr gut. Sie passt gut zum Winter.

Ich habe das Foto natürlich auch bearbeitet:

kleeblattlogosk

Ich habe zur Entwicklung der RAW-Datei das Programm Silkypix developer und Gimp genutzt. Meine Fotos leben oft von kalt/warm – Kontrasten. Auch hier nutzte ich kühlere und wärmere Farbnuancen im Hintergrund. Ich erhöhte auch den Kontrast und stempelte den kleinen weißen Lichtpunkt auf dem Stengel weg. In meinem Neujahrsgruß kannst Du Dir das Making of des Bildes gerne anschauen.

Welche Version gefällt die am besten, und warum? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ein wenig traurig über die geringe Beteiligung an meiner Blogparade bin ich schon. Vielleicht magst Du mir schreiben, warum Du nicht teilgenommen hast? Hast Du eine Idee, woran es gelegen haben könnte? Ich möchte mich gerne verbessern und Dir nützliche und interessante Inhalte bieten. Deshalb ist mir Deine Meinung sehr wichtig.

Ich danke den beiden Teilnehmern sehr für ihre Fotos!

Neujahrsgrüße mit Blick hinter die Kulissen

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019. Mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen!


Vielleicht hast Du Dich schon gewundert, warum es von mir bisher keinen Jahresrückblick gegeben hat. Er wird am 10.01.2019 erscheinen. Dann gibt es diesen Blog nämlich genau ein Jahr und ich kann die beiden „Ereignisse“ miteinander kombinieren.

Bis zum 03.01. läuft noch meine kleine Blogparade zur Bildbearbeitung des Kleeblattes oben. Du kannst gerne noch teilnehmen. Ich freue mich! Die Ergebnisse aller Teilnehmer stelle ich Dir danach in einem gesonderten Beitrag vor.

Hinter den Kulissen…

Ich möchte Dir gerne zeigen, wie das Foto für diesen Beitrag entstand. Zuerst musste das Bild logischerweise in den Kasten! Ich habe ein Making-of-Foto für Dich gemacht. Es ist nicht sonderlich schön. Es dient ja auch nur zu Demonstrationszwecken:

makingofkleeblatt

So habe ich die Aufnahme gemacht: In einem meiner Zimmerpflanzentöpfe wächst Klee als „Beilage“. Ich habe mir ewas davon heraus gezupft und vor glitzerndes Geschenkpapier gestellt. Anschließend habe ich das Kleeblatt mit einer Taschenlampe von unten beleuchtet und mit meinem Makroobjektiv fotografiert. Fertig!

Danach ging es an die Bildbearbeitung. Die einzelnen Schritte erkläre ich Dir zur Auswertung der Blogparade. Hier kannst du Dir aber vorab schon einmal einen Vorher/nachher-Verleich zum Hin-und her-switchen anschauen. Cool, oder?

Bis dahin! Lass es dir gut gehen! Deine Steffi

 

besondere Motive zur Weihnachtszeit

Auch zum Advent und zu Weihnachten gibt es viele Dinge, die Fotografen gerne ablichten. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, Adventskränze und Holzengelchen laden zum fotografieren ein. Häufig ähneln sich die Bilder. Das ist nicht schlimm, aber auf Dauer etwas eintönig. Deshalb habe ich hier ein paar kreative Fototipps für Dich notiert.

Ich möchte Dir ein paar neue Motivideen zeigen, die besonders die Herzen der Makrofotografen höher schlagen lassen. Denn auch wenn Blüten und Insekten nicht zur Verfügung stehen, kann man die Nahlinsen nutzen!

Das Beitragsbild ganz oben besteht aus kleinen gestapelten Schmucksteinen und Streusternchen. Ich habe sie im Bastelbedarf gekauft. Ich bin eine kleine Elster. Ich liebe es, wenn es funkelt und glitzert. Die Sterne habe ich ganz einfach auf einen weißen Teller gelegt und von oben fotografiert. Die Ausleuchtung erfolgte mit dem ganz normalen Küchenlicht. Das blaue Bokeh und die Strahlen habe ich nachträglich hinzugefügt.

Die folgenden Fotos zeigen klitzekleine Sternchen aus dem Bastelladen. Manchmal findet man diese kleinen Pailletten auch als Sonderangebote in den Discountern. Sie werden als Bastelmaterialien oder als Streudeko angeboten. Das erste Motiv gefällt mir wegen der kleinen Luftblase auf dem Sternlein, das in einem Glas mit Wasser schwimmt.

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Im zweiten Bild sind silberfarbene und blaue glitzernde Pailletten zu sehen. Sie „baden“ in einer Wasser-Öl-Mischung. Das kalte Licht habe ich mit einer Taschenlampe erzeugt. Es lässt das Foto schön frostig erscheinen.

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Für das Foto Nummer drei habe ich das Glas mit den Sternen zusätzlich auf einen alte CD gestellt. Deswegen hat das Bild einen kunterbunten Hintergrund.

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Die Motive sind außergewöhnlich und kreativ, wie ich finde. Vielleicht lasse ich davon ein paar Postkarten drucken.

Habe ich Dir mit diesem Beitrag ein paar neue Inspirationen gegeben? Dann experimentiere doch auch einfach mal mit Bastelzeug, Wasser, Öl und co!

Du möchtest noch mehr winterliche Motivideen? Hier gibt es Tipps für gefrorene Seifenblasen.

Welches Foto gefällt Dir am besten?

 

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Diese klitzekleine gefrorene Seifenblase habe ich vorgestern im Licht der aufgehenden Sonne fotografiert. Sie lag auf der mit Raureif bedeckten Umrandung unseres Hochbeetes. Gefällt Sie Dir? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild. Das goldene Glitzern und Funkeln passt so schön zur Adventszeit. Fast könnt man meinen, es ist eine Weihnachtskugel. Ich finde es immer wieder magisch, wenn ich es schaffe, diese zarten und vergänglichen Gebilde entstehen zu lassen. Hast Du es selbst schon einmal versucht?

Ich habe einen Ratgeber zum Thema Seifenblasen gefrieren und fotografieren geschrieben. Du findest auch viele andere Fotos meiner runden Schätze unter diesem Link. Natürlich freue ich mich sehr über Deinen Besuch!

Meine schönsten Bilder aus dem 2. Halbjahr 2018

Michael vom Blog Erkunde die Welt hat wieder zu seiner beliebten Blogparade aufgerufen. Gesucht werden diesmal die schönsten Fotos aus dem 2. Halbjahr 2018. Hier ist der Aufruf.

Ich hatte bereits im 1. Halbjahr 2018 an dieser interessanten Fotoparade teil genommen. Schau Dir gerne meine damaligen Favoriten an!

Diesmal hat Michael folgende Kategorien ausgewählt:

  • “Abstrakt”
  • “Aussicht”
  • “Krasse Sache”
  • “Landschaft”
  • “Rot”
  • “Tierisch”
  • „schönstes Foto“

Folgende Fotos habe ich dazu heraus gesucht:

Abstrakt

Das Foto entstand abends, kurz nach Sonnenuntergang an einem Strand in Norddänemark. Ich wählte eine längere Belichtungszeit und bewegte meine Kamera während der Aufnahme horizontal zum Meer. Heraus gekommen ist diese abstrakte Aufnahme, die die Ruhe, die zu dieser späten Stunde an der Küste herrschte, wunderbar widerspiegelt:

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Aussicht

Der Blick auf die kleine Stadt Löbau in der Oberlausitz. In dieser Gegend wohne ich. Das Bild habe ich bei einem Ausflug gemacht.

aussichtlogosk

Hier ist übrigens eine Aufnahme vom gusseisernen Turm, von dem aus das Bild entstand. Er ist wirklich sehr sehenswert!

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Krasse Sache

Das nächste Foto ist auf verrücktem Wege entstanden. Das hübsche seitliche Bokeh habe ich mit einem Topfkratzer gezaubert. Solche Dinge lässt man ja normalerweise nicht in die Nähe seiner Objektive kommen. Ich habe es aber trotzdem gewagt und auch ein kleines Tutorial dazu geschrieben:

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Land(wirt)schaft

Hier siehst Du die Stadt Löbau von der anderen Seite wie oben. Als ich das Örtchen fotografieren wollte, rasten mir doch glatt zwei Mähdrescher durchs Bild 😉

Übrigens habe ich auch einen Artikel mit Tipps für die Erntefotografie für Dich notiert!

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rot

Nach einem Gewitter genossen wir den Sonnenuntergang in Thorup, Norddänemark. Es gibt dort keinen Hafen. Die Fischerboote mit ihren roten Bäuchen werden auf den Sand gezogen. Auch der Regenbogen erschien in einem hauptsächlich rötlichen Farbton.

thorup

Tierisch

Nun zeige ich Dir eine Collage. Solche digitalen Basteleien mache ich eher selten. Hier bot sich aber quasi ein vorher/nachher-Bild an. Um den hübschen Seestern tat es mir allerdings schon ein wenig leid!

Seestern

schönstes Foto

Meine Wahl fiel auf das folgende Bild. Es lässt bei mir sofort Fernweh und Sehnsucht nach Dänemark aufkommen. Wir hatten dieses Jahr wirklich viele Sonnenuntergänge zu bestaunen und als die Sonne eines Abends schon sehr tief stand, legte ich mich an den Strand und machte dieses Foto. Ich liebe Gegenlichtaufnahmen!

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… und sonst so?

Ans Herz legen möchte ich Dir noch meinen Beitrag über Grenen, Norddänemark. Dort treffen Nord- und Ostsee aufeinander. Ich habe dazu einen Artikel geschrieben über Fotospots und die Wahrheit dahinter.

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Ein weiterer Reiseartikel befasst sich mit dem Weißabgleich

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…und ich habe einen Beitrag geschrieben, in dem ich Dir an einem Beispiel erkläre, wie man Fotoregeln kombinieren kann.

Fotoregeln kombinieren

Nun zeige ich Dir noch eine sehr kleine (ca. 1cm im Durchmesser) gefrorene Seifenblase in der Morgensonne. Ein Tutorial zu diesem Thema habe ich auch verfasst.

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Zum Schluss gibt es noch ein Bild von kleinen Schmucksternen. Ich habe auch einen Artikel über besondere Motive zur Weihnachtszeit verfasst, die Dich zu ausgefallenen Fotoideen inspirieren sollen.

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Das soll es so weit von mir gewesen sein. Welches Foto gefällt Dir am besten?


Ich werde mir auf alle Fälle fortlaufend die Beiträge der anderen Teilnehmer anschauen. Die sehenswertesten Artikel verlinke ich hier:

Kathi zeigt uns tolle Landschaftsfotos auf hohem Niveau. Besonders die Bilder der sächsischen Schweiz sind toll: https://kulturtaenzer.com/fotoparade-2-2018/

Palmen, Berge und ein Riesenrad präsentiert uns Sabi: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-2-2018/

Die Phototravellers haben atemberaubende Landschaften, abstrakte Architektur und Schafspopos im Angebot: https://phototravellers.de/unsere-schonsten-reisefotos-2018/

Christina nimmt uns unter anderen mit nach Slowenien und Kärnten: https://triptotheplanet.de/reisefotografie-2-2018/

Cornelia ist in Deutschland geblieben. Was sie da fotografiert hat, zeigt sie Dir hier: https://www.silvertravellers.de/reisefotos-deutschland/

Esther entführt uns zum Beispiel nach Vietnam, Spanien und Kambodscha: https://esthers-travel-guide.com/meine-foto-highlights-2018/

Auch Anita nimmt uns mit auf ihre Reisen. Am tollsten sind ihre Santorinbilder: https://www.gailtalontour.com/fotoparade-2-2018-reisen-erlebnisse/

Nathalie schickt uns auf die Seychellen. Zu sehen gibt es viel, viel Meer und Urlaubsfeeling: https://natworldwild.de/2018/12/16/fotoparade-02-2018/

Ganz besonders künstlerische Bilder präsentiert uns Birgit. Schau sie Dir unbedingt an: https://www.seh-n-sucht.de/BLOG/14657/fotoparade-2-2018/

Lisa zeigt uns süße Murmeltiere und Stadtansichten bei Nacht: https://imprintmytravel.com/fotoparade-2-2018/

 

10 Fragen an… Imkaphotos

Ich bin immer sehr interessiert an der Arbeit und den Erfahrungen von anderen Fotografen. Deshalb habe ich Katharina vom Blog https://imkaphotos.com/  interviewt und zehn Fragen über ihre Art der Fotografie und ihren Blog gestellt. Hier sind ihre Antworten:

  • Wer bist Du? Stelle Dich gerne vor!

Ich bin Katharina von IMKAPHOTOS – LerneFotografieren. Ich möchte Hobbyfotografen die Welt der Fotografie zeigen und ihnen eine Hilfe bieten, dass sie sich darin zurecht finden. Ich selbst habe seit meiner Kindheit immer eine Kamera und fotografiere ernsthaft seit 10 Jahren.

  • Wie kann man Deinen Blog finden, und seit wann gibt es ihn schon?

Du findest den Blog hier: https://imkaphotos.com/ . Den Blog gibt es seit diesem Sommer 2018.

  • Du schreibst auf Deinem Blog hauptsächlich Artikel mit Fototipps und teilst Deine Erfahrungen zur Fotografie. Warum ist Dir die Weitergabe von Informationen so wichtig?

Als ich das Fotografieren angefangen habe, waren Blogs und YouTube Videos noch nicht ganz so verbreitet. Es wäre einiges einfacher gewesen, wenn ich durch einfache Worte ohne teure Fachbücher kaufen zu müssen die Fotografie erklärt bekommen hätte. Erst später entdeckte ich einen YouTuber, der auf einfache Weise die Fotografie erklären kann. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen transparent und so einfach wie möglich weitergeben.

  • Beschränkt sich Deine Fotoaktivität nur auf Deinen Blog, oder bist Du auch auf anderen Plattformen aktiv?

Ich bin auch noch auf Instagram (https://www.instagram.com/imkaphotos/) sehr aktiv und veröffentliche diese Bilder sowie meine Blogeinträge auf facebook. Ab und an bin ich auf anderen Plattformen aktiv, die ich aber zu unregelmäßig pflege.

  • Wieviel Raum und Zeit nimmt die Fotografie und das Bloggen in Deinem Leben ein?

Das Bloggen nimmt aktuell relativ wenig Zeit ein, da mir das Schreiben über Fotografie überraschend gut von der Hand geht.
Das Fotografieren nimmt sehr viel Zeit ein. Da ich mir Momente durch Bilder merke, ist die Kamera oder das Handy immer dabei. Somit würde ich sagen, dass die Fotografie sogar ein sehr großer Teil meines Lebens ist.

  • Warum ist Dein gewähltes Bild Dein Lieblingsbild?

Das Bild ist sehr persönlich, auch wenn “nur”die Aussicht auf den Fälensee zu sehen ist. Es erinnert mich an das komplette jetzige Jahr 2018 mit allen Höhen und Tiefen. Das Bild entstand nach einem für mich recht harten Weg und ist wie eine Art Trophäe. Ich bin sehr gespannt was 2019 für mich bringt.

  • Wie lange dauert durchschnittlich die Bearbeitung eines Fotos und mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest Du?

Wenn ich nur Farben und Akzente anpasse brauche ich 10-20 Minuten. Bei einer Retusche, die ich sehr selten mache kann das schon 1-2 Stunden in Anspruch nehmen.
Ich sortiere die aufgenommenen Bilder mit Bridge, entwickle danach mit Lightroom und mache durch Photoshop die Bilder fürs Internet fit.
Für Retuschen benutze ich auch Photoshop.

  • Welche anderen Fotografen und Blogs inspirieren Dich?

Einer der Fotografen, die dazu beigetragen haben, dass ich nie den Spaß an der Fotografie verliere und sie letztendlich verstehe ist Benjamin Jaworskyj.
Ein weiterer ist Martin Stranka. Er zeigt eine fantastische Welt durch Fotografie und Bearbeitung.
Generell lese ich gerne vor allem Reiseblogs.

  • Stelle Dir vor, Du gehst auf Fototour. Was ist in Deiner Fototasche?

Ich packe immer die Kamera Sony Alpha 7R mit demSony FE SEL 24-240mm 3.5-6.3 OSS und Polfilter ein. Dazu bei Portraits das Canon 50mm mit Adapter. Manchmal habe ich noch das Sony SEL 16-50mm 3.5-5.6 OSS dabei. Dazu genug Akkus und auf jeden Fall noch mein Handy Huawei P20 Pro.

  • Was willst Du in Bezug auf die Fotografie und Deinen Blog noch erreichen?

Mein größter Traum wäre ein Foto für National Geographic 🙂 Ansonsten möchte ich zu meinem Blog noch Fototouren anbieten. Mir ist es wichtig, dass Hobbyfotografen leicht an die wichtigen Informationen kommen.

Ich danke Katharina sehr für das schöne Interview. Schau doch mal auf ihrem Blog vorbei!

Katharina hat mir übrigens auch zehn spannende Fragen gestellt. Hier sind meine Antworten: https://imkaphotos.com/10-fragen-an-steflei/