Aufgelesen

Diesen Blog gibt es nun schon über ein halbes Jahr. Es wird deshalb Zeit, einmal drei andere Blogs vorzustellen, denen ich folge. Dahinter stehen Menschen, die mich von Beginn an begleiten und denen ich damit danken möchte. Alle drei Seiten empfehle ich uneingeschränkt. Schaut doch bitte mal vorbei!

1. Nadine Merschmann

Ohne ihre Seite gäbe es meinen Blog wahrscheinlich gar nicht. Sie hat mich nämlich erst auf die Idee gebracht, ihn zu gründen. Nadines Blog nennt sich Allimoblog. Warum er so heißt, erklärt sie hier. In ihren Beiträgen geht es um Fotografie und um das Schreiben. Was ich besonders mag ist ihr persönlicher Schreibstil und ihre Fotos.

Nadine hat auch eine Facebookseite. Darüber folge ich ihr schon länger. Dort berichtete sie über ihre eigene Bloggründung und hat mich damit „angesteckt“.

Warum ich meinen Blog gegründet habe, erfährst Du hier.

2. Anna Koschinski

Annas Blog findest Du hier. Ganz kurz nachdem meine Seite online ging, wurde ich auf ein Projekt von ihr aufmerksam. Es ging damals darum, den Monat Februar 28 Tage lang jeden Tag etwas zu schreiben. Ziel war es nicht, 28 Blogbeiträge zu veröffentlichen, sondern einfach jeden Tag zu texten. Hier findest Du meine Februarbeiträge inklusive meiner Fotografie-Biografie. Ich war sehr fleißig, weil Anna gut motivieren kann. Zudem hatte ich Urlaub und damit viel Zeit.

Anna befasst sich mit dem Thema Text und allem was dazu gehört. Sie hat eine angenehme unaufdringliche Art, ihren großen Wissens- und Erfahrungsschatz zu teilen. Sie gibt immer wieder informativen Input rund ums Thema schreiben, bloggen und formulieren. Auch Anna ist bei Facebook vertreten. Hier ist ihre Seite.

3. Kay von Twistheadcats

Twistheadcats habe ich auch zuerst über die zugehörige Facebookseite entdeckt. Hinter diesem Blog steckt Kay. Sie hat keinen Nischenblog, sondern schreibt über viele verschiedene Dinge. In diesem Artikel beschreibt sie, wie sie zu dem originellen Blognamen kam. Besonders mag ich ihre Kolumnen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen. Manchmal stellt sie auch Produkte vor und gibt Fitness- und Reisetipps. Ihre Beiträge sind informativ, sehr vielseitig und unterhaltsam zugleich. Ihr Blog ist eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was kommt.

Du siehst, ich lese Blogs mit ganz unterschiedlichen Themen. Gerade diese Vielfalt finde ich bereichernd. Es ist schön, mal über den Tellerrand zu schauen.

Ich habe vor, immer mal wieder gute Blogs und Social Media Seiten zu teilen.

Wem folgst Du besonders gerne? Ich freue mich über Deine Geheimtipps!

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Der Fluch der Hobbyfotografie

In diesem Artikel habe ich Dir erzählt, was ich an meinem Hobby, der Fotografie, liebe.

Leider gibt es auch Dinge, die mich in den Wahnsinn treiben. Darüber möchte ich in diesem Beitrag berichten.

1. Ich bekomme nie genug davon

Es ist eine Sucht. Sobald man ein Bild im Kasten hat, wächst der Wunsch nach dem nächsten Schuss. Das Glücksgefühl weicht dem Begehren nach einem neuen Motiv. Besonders im Urlaub, wo man sich ja nur eine begrenzte Zeit an einem fernen Ort aufhält, möchte man möglichst viele Must-have-Fotospots ablichten. Und das dann noch bei perfektem Wetter und zur besten Tageszeit. Das Licht muss ja stimmen! Ich setze mich dann immer ziemlich unter Erfolgsdruck und kann die Reise zeitweise nicht richtig genießen, denn ich bin immer unzufrieden. Romantische Sonnenuntergänge nehme ich nur durch den Sucher wahr. Entspannende Erholung? Fehlanzeige!

2. Ich vergleiche mich mit anderen

Um besser zu werden, ist eine gewisse Selbstkritik ja sicherlich nicht verkehrt. Es gehört auch dazu, mal nach links und rechts zu schauen. Wenn man seine Bilder aber zu häufig mit den Werken anderer Fotografen vergleicht, kann das frustrieren.

Verstehe mich nicht falsch: Ich bin nicht neidisch auf die anderen. Ich fühle mich nur ziemlich schnell wie ein kleiner Dilettant.

Zur Zeit ist das mal wieder der Fall bei mir. Ich schaue meine Fotos sehr kritisch an und bin im Moment echt unzufrieden mit meinem Können. Da ich die Fotografie nur als Hobby betreibe, muss ich keine Leistung abliefern. Trotzdem setze ich mich unter Druck. Insbesondere meine Bildbearbeitung setzt mir momentan zu. Bei anderen sieht das besser aus.

3. Das Equipment kostet viel Geld

Ich bin kein Mensch, der jedes neue Objektiv braucht und mit Profikameras liebäugelt. Mein Fotozubehör kommt aber so langsam in die Jahre. Ich nutze teilweise Linsen, die ich vor über 10 Jahren gekauft habe. Damals legte ich noch nicht so viel Wert auf Lichtstärke. Auch Bildstabilisatoren habe ich nicht an jedem Objektiv. Mein Makroglas musste ich beispielsweise ersetzen, weil sich die Blende nicht mehr schließen ließ. Es war defekt. Kurz: Früher oder später wird es Zeit für was Neues! Die Ersatzinvestitionen kosten aber so einiges!

Trotz allem liebe ich die Fotografie natürlich sehr. Ich hoffe, dass Dich mein Jammerbeitrag nicht vergrault. Aber ich denke, alles im Leben hat zwei Seiten und es ist nicht immer alles nur super, prima und gigantisch toll. Deswegen gehört es für mich auch dazu, mal etwas negatives zu berichten.

Wie siehst Du das? Sollte man nur positive Blogbeiträge schreiben? Gibt es auch Dinge, die Dich an Deinem Hobby stören? Ich freue mich über Deine Gedanken.

Todsünden bei der Erntefotografie

Ich fotografiere unglaublich gerne landwirtschaftliche Fahrzeuge zur Erntezeit. Damit bin ich auch nicht alleine. Das ganze Jahr über wird so viel über die Landwirtschaft geschimpft. Aber wenn die Ernte eingefahren wird, gibt es viele interessierte Gäste am Feldrand.

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Zum Thema Erntefotografie habe ich aber kaum Beiträge im Netz gefunden. Darum möchte ich Dir in diesem Artikel ein paar Tipps für gute Erntebilder geben. Oder anders herum: Ich sage Dir, was Du unbedingt bei der Erntefotografie vermeiden solltest:

1. Du bringst Dich in Gefahr

Mähdrescher fahren recht langsam und ändern in der Regel nicht abrupt die Richtung. Du solltest Dich aber trotzdem nicht dazu verleiten lassen, den Fahrzeugen zu Nahe zu kommen. Die Fahrer rechnen nicht mit Fußgängern auf den Feldern. Außerdem gibt es oft noch andere landwirtschaftliche Fahrzeuge (zum Beispiel Abfahrer), die ebenfalls auf den Feldern herum fahren. Wenn Du durch den Sucher schaust, bist Du abgelenkt. Sie könnten Dich übersehen und Du merkst es zu spät. Bleibe deshalb unbedingt am Feldrand stehen. Sicher ist sicher.

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So nicht!

2. Du behinderst die Erntefahrzeuge

Die angrenzenden Feldwege werden von Traktoren befahren, die das Getreide abholen. Du solltest also weder im Weg rumstehen, noch Dein eigenes Auto darauf parken.

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3. Du musst das Objektiv wechseln

Ich kenne kaum einen staubigeren Ort, als Felder während der Ernte. Wenn Du dort Deine Kamera öffnest, um das Objektiv zu wechseln, sind Verschmutzungen im Inneren fast schon vorprogrammiert. Du wirst Sensorflecken auf Deinen Bildern sehen und Deine Kamera reinigen müssen.

Um das zu verhindern, nutze ich ein Telezoomobjektiv. Damit kann ich ohne Objektivwechsel sowohl nähere Aufnahmen machen, als auch entfernte Mähdrescher heranholen. Kleiner Nebeneffekt: ich brauche das Feld nicht betreten (siehe Punkt 1).

Wenn Du Dein Objektiv trotzdem wechseln möchtest, setze Dich dazu am besten ins Auto und verschließe Deine Fototasche gut, wenn Du sie mit raus nimmst.

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4. Du hast keine Zeit und Geduld

Nicht immer „passt“ alles auf Anhieb. Obwohl ich des öfteren die Möglichkeit habe Erntemaschinen zu fotografieren (An dieser Stelle danke ich meinem Partner. Er arbeitet in der Branche und nimmt mich immer mal mit), „läuft“ es manchmal nicht so gut.

Vielleicht hast Du dir eingebildet, den Sonnenuntergang mit auf das Bild zu bannen und Klärchen versteckt sich im entscheidenden Moment hinter den Wolken. Oder die Drescher machen soviel Staub, dass Du sie kaum sehen kannst. Manchmal leeren sie den Bunker auch gerade weit entfernt am anderen Feldrand. Oder die Luft flimmert durch die Hitze so stark, dass Du kein scharfes Bild bekommst.

Deshalb ist es besser, wenn Du viel Zeit mitbringst. Manchmal muss man auf DAS Bild einfach warten. Manchmal wartet man vergeblich. Schließlich sind die Bilder ja nicht gestellt.

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5. Du bist schlecht vorbereitet

Du stehst ohne Kopfbedeckung den ganzen Nachmittag in Deinem dunklen T-Shirt in der Sonne. Zu trinken hast Du vergessen. Kurz: Du kannst Deine Fotosafari gar nicht genießen. Wenn Du selbst unzufrieden und genervt bist, wirst Du auch keine Geduld für gute Fotos aufbringen und damit Punkt 4 nicht beachten können. So einfach das klingt: Denke nicht nur an Deine intakte Fotoausrüstung, sondern auch an Dich! Bequeme Kleidung, Sonnenschutz, Essen und Trinken und vielleicht sogar ein Mückenspray sind Pflicht!

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Wenn Du diese Basics beachtest, hast Du schon einmal die Grundlagen für gute Erntebilder geschaffen. Im nächsten Artikel gebe ich Dir bald noch ein paar Tipps, die Du bei der Motivwahl beachten solltest. Schau unbedingt rein!

Hummelschwärmer

Derzeit summt und brummt es nur so in der Natur und in meinem Garten. Nachdem letzte Woche ein kamerascheuer Schwalbenschwanz beim Anblick meines Fotoapparates das Weite suchte, hatte ich heute mehr Glück! Ein seltener Hummelschwärmer ließ genau drei schnelle Aufnahmen zu, bevor er verschwand. Hier ist ein Wikipedia-Link zum zu den Schmetterlingen gehörenden Insekt. Ich habe mich riesig über seinen Besuch gefreut. Siehst Du, wie transparent seine Flügel sind?

Wenn Dich ein schneller Tipp für gute Insektenfotos interessiert, lies bitte diesen Artikel von mir.

Warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist

Melanie und Thomas vom Blog Reisen-Fotografie haben zu einer Blogparade aufgerufen. Sie möchten wissen, warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist.

1. Ich kann Dinge entdecken und sichtbar machen, die man mit bloßem Auge gar nicht sehen kann.

Ich liebe die Makrofotografie. Dabei werden kleine Dinge wie Blüten und Insekten in einem Maßstab von mindesten 1:1 dargestellt. Dadurch kann man winzige Details besser und genauer betrachten, als das normal möglich ist. Ich liebe ebenfalls die Natur. Sie bietet soviel bewundernswertes. Mit Hilfe der Nahaufnahmen kann ich diese kleinen Wunder sichtbar machen. Oftmals gibt es Erstaunliches zu entdecken. Das möchte ich gerne zeigen.

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Libelle in der Abendsonne

2. Ich kann die Zeit anhalten oder verlängern

Ich mag es, mit den Belichtungszeiten zu spielen. Es ist mir möglich, Dinge darzustellen, die man ohne die Aufnahme gar nicht sehen könnte. Ich kann den Augenblick einfrieren:

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Bunker bei Agger, Dänemark

oder verlängern (hier sind es 65 Sekunden):

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Bunker in Vigsø, Dänemark

3. Ich kann mit Licht malen

Ich bin kein sonderlich guter Maler. Mit Hilfe der Fotografie ist es trotzdem möglich, mich visuell auszudrücken. Sieht dieses Bild mit dem soften Hintergrund nicht aus, wie ein Gemälde von Monet?

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Nicht nur während der Aufnahme kann ich entspannen und mich ausleben. Ein wichtiger Baustein der Fotografie ist für mich ebenfalls die Bildbearbeitung. Warum ich meine Bilder gerne stark bearbeite, erfährst Du hier.

4. Ich kann Erinnerungen sammeln

Es gibt (dokumentarische) Bilder, die für mich einfach dazu gehören. Das sind Fotos, die mein Leben und das meiner Familie dokumentieren. (Verstorbene) Verwandte geraten nicht in Vergessenheit, wenn man sie auf alten Bildern betrachten kann. Entwicklungsschritte von Menschen, oftmals verbunden mit Ereignissen wie Geburtstagsfeiern, Schulanfang usw., sind dokumentiert. Das ist mir sehr wichtig. Es hilft, die Erinnerung daran frisch zu halten.

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5. Ich kann Dinge teilen, die mir wichtig sind

… und an denen ich mich selbst erfreue. Ich mag es zum Beispiel, Urlaubsfotos zu zeigen, Erntefotos und Bilder der Heimat. Es ist mir ein Anliegen, meine Freude über die schönen Landschaften zu teilen. Es gefällt mir, wenn ich Fotos von Insekten und Blüten zeigen kann. Vielleicht kann ich damit ja auch den einen oder anderen Betrachter auf die Schönheit der Natur aufmerksam machen?

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Fasanenschlösschen, Moritzburg

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6. Ich bin ortsunabhängig und kann mich ausprobieren

Es gibt viele Hobbys, die man entweder draußen machen kann (wie angeln). Oder drinnen (wie töpfern). Die Fotografie ist innen wie außen möglich. Bei schlechtem Wetter weiche ich einfach in die Wohnung aus. Durch diese räumliche Beschränkung habe ich dann häufig kreative Motivideen.

Kristall
Kristall, von zwei Lichtquellen beleuchtet, mit Diaprojektorobjektiv fotografiert
Pailletten
Pailletten in Öl/Wasser, auf einer CD

Sicherlich gibt es noch viele andere Gründe, warum die Fotografie ein großartiges Hobby ist. Ich bin schon ganz gespannt auf die Blogbeiträge der anderen.

Wenn Du wissen möchtest, wie sich mein Hobby entwickelt hat, lies meine Fotografie-Biografie.

Wie alles im Leben, hat auch mein Hobby eine Kehrseite der Medaille. Hier erfährst Du deshalb drei Dinge, die ich an der Fotografie NICHT mag.

 

 

 

 

 

 

Fototipps fürs Schmetterlingshaus

Im Mai ging es zum Betriebsausflug ins wunderschöne Schmetterlingshaus nach Jonsdorf. Ich konnte viele gute Fotos machen. Nun möchte ich gerne meine Erfahrungen, die ich an diesem Tag machen konnte, mit Dir teilen. In diesem Tropenhaus gibt es nicht nur Schmetterlinge, sondern auch Reptilien, Äffchen und Fische. Ich möchte mich in meinem Beitrag aber nur auf die Insekten fokussieren.

Tipp 1: Trage luftige, helle Kleidung!

In Schmetterlingshäusern herrschen tropische Temperaturen. Es ist feuchtwarm. Ziehe Dich also nicht zu warm an, schließlich möchtest Du Dich ja wohl fühlen und Deinen Besuch genießen können. Helle Kleidung reflektiert Licht, dunkle Kleidung schluckt es. Trage also helle Töne.

Schmetterlinge mögen übrigens rot. Da Du die kleinen Flatterer aber schlecht fotografieren kannst, wenn Sie auf Deinem Rücken sitzen, oder auf Deinem Arm, verzichte lieber auf diesen Farbton.

Tipp 2: Plane den Tag und die Uhrzeit Deines Besuchs!

Meide wenn möglich Zeiten, an denen viele Besucher die Location besuchen. Das zeigt teilweise auch Google an. Du hast dann einfach mehr Ruhe und musst keine Rücksicht auf andere Leute nehmen.  Besonders hoch frequentiert sind die Wochenenden, Feiertage und Schulferien. Da Du auf Blitzlicht verzichten musst, wähle einen sonnigen Tag für eine hohe Lichtausbeute.

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Tipp 3: Nimm Dir Zeit!

Das hat mehrere Gründe. Solltest Du an einem kühlen Tag das Schmetterlingshaus besuchen, wird Dein Objektiv erst einmal anlaufen. Du fotografierst also wie durch eine Nebelwand. Warte also erst einmal ab, bis sich Dein Equipment aklimatisiert hat.

In dieser Zeit kannst Du Dir gemütlich einen Überblick verschaffen. Wo sitzen die faszinierenden Insekten? Wo sind ihre Futterplätze? Wo gibt es schönes Licht und hübsche Pflanzen?

Du wirst weniger Erfolg haben, wenn Du selbst unter Zeitdruck stehst und hektisch umhergehst. Sicher scheuchst Du damit die sensiblen Tiere auf. Bringe also genügend Zeit mit, um die Schmetterlinge beobachten zu können und vermeide schnelle Bewegungen.

Tipp 4: Nehme Dir ein Tuch zum putzen des Objektivs mit!

Wie ich oben schon geschrieben habe, werden Deine Linsen eventuell durch die hohe Luftfeuchte anlaufen. Ein weiches und fusselfreies Reinigungstuch hilft ungemein beim säubern der Gläser.

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Tipp 5: Störe die Tiere nicht und vermeide Blitzlicht!

Du bist Gast im Lebensraum der Flatterer! Störe die Insekten bitte nicht. Versuche sie weder aufzuscheuchen, noch zu berühren. Wenn die Tiere vor Dir wegfliegen, bekommst Du ohnehin keine Gelegenheit, sie zu fotografieren. Auch das Blitzlicht irritiert die Schmetterlinge.

Tipp 6: Wähle das richtige Objektiv!

Ich hatte mein Makroobjektiv und mein Teleobjektiv dabei. Ein Teleobjektiv bietet Dir die Möglichkeit, Fotos von weiter entfernten Insekten zu machen, ohne sie zu stören. Manchmal wirst Du, da Du die Wege nicht verlassen darfst, dadurch unerreichbare Schmetterlinge vor die Linse bekommen. Das Makrobjektiv bietet sich für entspannte und in Deiner Nähe sitzende Tiere an. Ich würde Dir eher zu längeren Brennweiten ab 50 mm raten.

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Tipp 7: Fokussiere auf die Augen!

Wie auch bei Menschenportraits solltest Du den Fokus auf die Augen der Tiere legen. Unsere Sehgewohnheiten fixieren automatisch die Augen von Mensch und Tier. Sie sollten deshalb scharf abgebildet werden.

Tipp 8: Wähle die richtige Kombination von Blende, Belichtungszeit und Iso!

Die größte Schwierigkeit ist es, die richtigen Einstellungen Deiner Kamera zu wählen. Es empfiehlt sich eine höhere Blendenzahl zu wählen. Du möchtest ja so viel Schmetterling wie möglich scharf abgebildet haben. Je kleiner die Blende, desto größer der Schärfebereich.

Leider wird Dein Bild dadurch aber dunkler, weil weniger Licht auf den Sensor trifft. Du musst also die Belichtungszeit erhöhen. Das bedeutet aber wiederrum, dass Dein Fotomotiv möglichst still sitzen muss und Du selbst eine ruhige Hand haben musst. Sonst wird Dein Bild trotz richtigem Fokus matschig durch die Bewegungsunschärfe.

Deine eigene Unruhe kannst Du durch Nutzung eines Stativs verhindern. Allerdings bist Du damit sehr unflexibel. Wenn Du Dein Dreibein endlich richtig positioniert und eingestellt hast, ist der Schmetterling vielleicht schon wieder weggeflogen.

Bleibt noch der Iso. Wenn Du einen hohen Wert wählst, erhälst Du ein helleres Bild, trotz kleiner Blende und längerer Belichtungszeit. Problem? -Ja, richtig! Das Foto rauscht. Zumindest, wenn Du wie ich eine preiswerte Einsteigerkamera benutzt. Meine Canon 700d beginnt schon bei ISO 400 deutlich zu rauschen. Das stört mich sehr!

Du siehst also, es ist ein kleiner Drahtseilakt und Du musst eine Kompromisslösung für die optimale Kameraeinstellungen finden. Wenn Du die vorangehenden Tipps umsetzt, kannst Du Deine Ergebnisse aber günstig beeinflussen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Ausflug in ein Schmetterlingshaus. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, empfehle ihn gern weiter!

Hier habe ich noch einen Tipp für Insektenfotos für Dich!

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Dieser Beitrag nimmt an einer Blogparade von Frau Schweizer zum Thema „Tipps“ teil.

 

 

 

 

Digitales Leben – Sucht oder Reichtum?

Nóirín Lyra vom Blog yvprysm.blogspot.com rief zu einer Blogparade auf, die ein spannendes Thema hat: die digitale Medien- und social media Nutzung. Sie stellt in ihrem Einleitungsbeitrag viele interessante Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ich habe mir zu einem Teil dieser Fragen ein paar Gedanken gemacht.

Ist die Suche nach digitaler Anerkennung in Form von Likes und Kommentaren eine Sucht? Sind wir so darauf fixiert, dass wir unser reales Leben danach ausrichten, ob eine Unternehmung oder ein Verhalten von uns „postbar“ ist?

Trinken wir beispielsweise lieber einen selbst gemachten Smoothie, als uns einen Burger einzuschmeißen, weil gesundes Essen trendy ist?

Passen wir unseren Fotografie-/Koch- und Ernährungsstil etc. der neuesten Mode an, in der Hoffnung, das bringt uns mehr Likes bei facebook und instagram?

Was haben wir überhaupt von dieser Form der Anerkennung?

Schauen wir uns einmal die Bedürfnispyramide von Maslow an. Dies ist ein Modell, wie der Mensch zufrieden wird. Nach was strebt er, um sich bestmöglich zu entwickeln? Ganz unten an der Basis sind Grundbedürfnisse. Sicherheit, Nahrung und so weiter. Erst wenn ein Mensch diese einfachen, aber überlebenswichtigen Dinge befriedigen kann, erwächst in ihm der dringende Wunsch nach nachgeordneten Bedürfnissen im oberen Teil der Pyramide.

Wir leben zum Glück in einem sicheren Land ohne Hunger und Krieg. Unsere Grundbedürfnisse sind also befriedigt. Deshalb ist es uns wichtig, uns selbst verwirklichen zu können, Erfolg zu haben und Anerkennung von unseren Mitmenschen zu bekommen. Wir sind ja soziale Wesen, die gerne beliebt und geschätzt werden möchten.

Einer Mutter im Kriegsgebiet wäre es wahrscheinlich wichtiger, etwas zu essen für ihre Familie zu finden, anstatt das neueste Rezept auf ihrem Blog zu teilen.

Meine These zum Thema „digitale Sucht nach Anerkennung“

Auch vor dem Zeitalter des Internets ging es uns materiell und gesellschaftlich nicht sonderlich schlecht. Unsere Grundbedürfnisse waren in der jüngeren Geschichte befriedigt. Sicherlich gab es in den Wendejahren und danach Unsicherheiten und eine höhere Arbeitslosigkeit. Trotzdem musste man nicht verhungern.

Auch damals schon freute man sich über Anerkennung. Die erhielt man aber nicht im Internet, sondern offline. Sitzt man heute bequem am Laptop und vergleicht seine Followerzahl mit der von anderen Usern, so maß man sich früher beim Skatabend am Stammtisch, im Kegelverein, oder in der Rassekaninchenzucht.

Durch den einfachen Zugang zum Internet lässt sich Anerkennung bequemer und einfacher generieren als früher. Es findet also meiner Meinung nach nur eine Verlagerung statt. Zudem erreicht man heute über das Internet mehr Menschen wie damals. Regionale Schranken verschwinden. Es wird uns auch leichter gemacht, uns zu vergleichen. Benötigte man in der Vergangenheit einen Linienrichter oder eine Jury, so zählt man heute ganz einfach Likes. Dass man diese manipulieren kann und in den Algorithmus der diversen social media Communitys kaum eingreifen kann, vergisst man dabei leider.

Mit der künstlichen Verknappung durch die Reichweitenbeschränkung wird sogar Geld verdient. Man zahlt eine Summe, um mehr Menschen zu erreichen und dadurch potentiell mehr Anerkennung zu bekommen. Ein ganzer Wirtschaftszweig lebt auf Kosten unserer Gier nach Likes und Followern. Ich habe übrigens noch nie die Bezahlfunktion bei facebook und co genutzt.

Meine Einstellung zum Thema digitale Anerkennung

Ich liebe Likes und Kommentare. Ich nehme auch häufig das Handy zur Hand, um zu schauen, „ob sich wieder was getan hat“. Wenn mir die digitale Anerkennung nichts bedeuten würde, könnte ich diesen Blog privat führen und für die Außenwelt unsichtbar machen. Ich nutze facebook, instagram, flickr und pinterest, um durch das Teilen meiner Fotos möglichst viele Menschen zu erreichen.

ABER: Ich lasse mich von diesen Plattformen nicht übermäßig beeinflussen. Es gibt zum Beispiel Empfehlungen für die besten Postingzeiten. Diese variieren auch noch von Community zu Community. Wenn man beispielsweise abends bei Facebook einen Beitrag hochläd, sehen ihn mehr User, als wenn man ihn mittags zeigt. Logisch. Abends sind einfach mehr Besucher online, weil viele mittags auf Arbeit sind.

Dieses Theater mache ich nicht mit. Wenn bei mir nachts ein Blogbeitrag fertig wird, lade ich ihn auch hoch. Basta!

Ich habe schon seit Monaten um die 200 Follower bei instagram. Es werden nicht mehr. Na und? Es stört mich nicht. Ich müsste „instagramkonformer“ posten, um dort meine Reichweite weiter auszubauen. Es wir geraten, einen einheitlichen Feed zu gestalten. Den erreicht man, wenn man alle Fotos farblich aufeinander abstimmt. Aber meine Fotos sind nun einmal kunterbunt und quer durch den Gemüsegarten. Ich müsste mich verbiegen, um eine Vereinheitlichung zu erreichen. Will ich das? NEIN!

Wer sich für meine Beiträge wirklich interessiert, wird sie auch finden.

…Natürlich freue ich mich, wenn das viele Menschen tun. Und mir ist schon klar, dass ein breites Streuen meiner Beiträge auch zu einer hohen Sichtbarkeit und damit zu neuen potentiellen Lesern und Followern führt. Aber ich möchte mich nicht zu sehr von den einzelnen Social Media Plattformen abhängig machen, oder gar meine Art der Fotografie und Bearbeitung davon beeinflussen lassen.

Als ich damals mit dem Rauchen aufgehört habe, tat ich dies, weil ich mir nicht mehr von den Glimmstengeln mein Leben diktieren lassen wollte:

  • Wie oft lief ich trotz Kälte auf den Balkon, um noch eine Zigarette zu rauchen? -Obwohl ich dabei fror?
  • Wie oft geriet ich fast in Panik, als meine Zigarettenschachtel Sonntag Abend alle war und ich auch kein Kleingeld für den Automaten fand? -Um dann noch einmal zur Tankstelle zu fahren?

Das wollte ich nicht mehr!

Wir sind sowieso schon von so vielen extrinsischen Faktoren (Chef, Deadline, Einkommen…), also Dingen von außen beinflusst. Da muss man sich doch nicht noch freiwillig von Drogen oder eben social Media abhängig machen lassen, oder?

Kann Social Media zur Sucht werden?

Vielleicht sollte ich erst einmal nachschauen, wie man Sucht überhaupt definiert. Laut Wikipedia kommt für unseren Fall eine substanzungebundene Abhängigkeit in Frage:

„Als substanzungebundene Abhängigkeit bezeichnen Psychologie und Psychotherapie jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten, die nicht an die Einnahme von psychoaktiven Substanzen (wie z. B. Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen) gebunden sind.

Sie ist durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von impulshaftem Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.“

Zweifelsohne gibt es eine Computerspielsucht, bei der die Betroffenen den Kontakt zur realen Welt verlieren. Sie vernachlässigen ihre Arbeit, ihre Familie und sich selbst, um pausenlos vor dem PC zu sitzen.

Meiner Meinung nach kann das bei social media deutlich schwerer geschehen. Man benötigt nämlich reale Geschichten und Erlebnisse, die man digital weitergeben kann. Bestenfalls macht man sogar reale Dinge, die einem gut tun, um damit Anerkennung zu bekommen. Ich denke da zum Beispiel an eine gesunde Lebensweise, Reisen, Naturschutz, Bücherrezensionen etc.. All diese Themen sind derzeit trendy. Idealer Inhalt, um damit likes zu sammeln. Ich weiß natürlich, dass in derlei Beiträgen auch viele Dinge „geschönt“ werden. Trotzdem bewegt es bestimmt den einen oder anderen zum Überdenken seines Lebensstils. Das Internet gilt nicht umsonst in Bloggerkreisen als Impulsgeber und Inspirationsquelle.

Apropos Bücher! Würde man einen Vielleser als süchtig benennen? Lesen gilt als positiv. Man spricht also liebevoll von Bücherwürmern und Leseeulen. Und was macht man im Internet? Richtig! Man schreibt und liest!

Nichtdestotrotz ist es natürlich wichtig, seine social Media Gewohnheiten zu reflektieren. Tut mir gut, was ich da mache? Wie fühle ich mich, wenn ich mal nichts zu posten habe? Habe ich auch genügend echte Freunde, oder vernachlässige ich meine realen Pflichten? Inwieweit lasse ich mich von Social Media beeinflussen?

Fazit

Früher schrieb man Tagebuch. Heute lässt man die Außenwelt an seinem Leben teilnehmen. Für mich bedeutet das digitale Leben einen immateriellen Reichtum. Es gibt genügend Menschen (Influencer und Coaches z.B.), die aus social media sogar finanziellen Reichtum ziehen. Ich gehöre nicht dazu.

Das Internet ermöglicht es uns, Anerkennung zu erhalten. Jeder Mensch freut sich über ein Lob. Er strebt sogar danach, denn es macht ihn zufrieden. Diese positive Aufmerksamkeit ist mein Reichtum. Dafür danke ich Dir als Leser!

Da das digitale Leben durch Content (Inhalt) aus dem real life gespeist wird, ist die Suchtgefahr meiner Meinung nach nicht so hoch, wie bei anderen Drogen. Man kann sich weniger leicht darin „verlieren“, wie beispielsweise beim Computerspiel. Trotzdem ist ein wenig Vorsicht nicht verkehrt. Man sollte überlegen, welchen Stellenwert social media im Leben einnimmt und ob einem das Ganze noch gut tut.

Vielleicht sollte man sich auch überlegen, ob man Anerkennung nicht auch offline bekommen kann? Zum Beispiel durch ein Ehrenamt?

Wie stehst Du zu social media? Stimmst Du meinen Gedanken zu, oder hast Du eine ganz andere Meinung? Lass es mich gerne wissen! Ich finde das Thema nämlich sehr spannend und vielschichtig. Vielleicht magst Du auch an der oben verlinkten Blogparade teilnehmen?

Mein Blogfoto habe ich übrigens farblich in Anlehnung des Ausgangsbeitrags gestaltet. Ich liebe die Motivideen und Farbkombinationen von Nóirín Lyra.

Fotoparade 1-2018 – meine schönsten Reisefotos

Michael betreibt den Blog Erkunde die Welt und ruft zwei Mal im Jahr zu einer Fotoblogparade unter dem Hashtag #FopaNet auf. Die Aufgabe besteht darin, sechs gut gelungene (Reise)fotos der vergangenen sechs Monate zu suchen. Zusätzlich sollen diese Bilder noch vorgegebenen Kategorien zugeteilt werden. Hier geht es zum Artikel, in dem alles weitere beschrieben wird.

Da es meinen Blog erst seit Anfang des Jahres gibt, beteilige ich mich das erste Mal an dieser Blogparade. Aufmerksam wurde ich durch einen Artikel der ReiseEule.

Los geht´s!

Nahaufnahme

Nichts leichter als das! Ich liebe die Makrofotografie! Dieses Bild entstand im Schmetterlingshaus Jonsdorf in der Oberlausitz. Ein tolles Ausflugsziel für alle, die Schmetterlinge mögen. Ich habe noch viele Fotos mehr von diesem Besuch mitgebracht. Schau hier! Wenn Du einen Tipp möchtest, wie Du flinke Insekten nervenschonend fotografieren kannst, lies bitte diesen Artikel. Darin beschreibe ich Dir eine einfach umzusetzende Strategie.

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Nachts

Zu dieser Kategorie möchte ich Dir gerne eine Abendaufnahme der Albrechtsburg in Meißen, Sachsen zeigen. Meißen hat eine wirklich wunderschöne Altstadt und ist eine Reise wert. Sicherlich werde ich zu meinem Wochenendausflug in dieses Kleinod noch einen ausführlichen Artikel schreiben. Wenn Du Dich über die Burg informieren möchtest, schau hier vorbei.

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Nass

Die Moritzburg. Das Märchenschloss von August dem Starken ist ein wahrer Touristenmagnet. Umgeben von Wasser ist dieses Barockschloss schon ein wenig kitschig. Deshalb habe ich mein Foto auch dementsprechend bearbeitet. Mittels Tilt-shift sieht es nun aus, wie aus dem Modellbau. Hier geht es zur Webseite des sächsischen Schlosses.

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Kontrast

Blau und Gelb bilden Komplementärfarben, stehen also im Kontrast zueinander. Aus diesem Grund habe ich das Foto der des Berges „Landeskrone“ bei Görlitz zur Kategorie „Kontrast“ ausgewählt. Ist diese Landschaft nicht wunderschön? Wenn ich leuchtend-gelbe Rapsfelder sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Wenn Du Dich über die Farbgebung bei Bildern informieren möchtest, lies gerne meinen Gastartikel auf dem Mitmachblog. Leider ist dieser Blog mittlerweile privat. Aber auf Wunsch erhälst Du dort Zugang.

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Farbtupfer

Dieser Binnenleuchtturm steht nicht weit von der Moritzburg entfernt am Fasanenschlösschen. Er diente Ausgust dem Starken als Kulisse für nachgespielte Seeschlachten. Er bietet einen schönen Farbtupfer im trüben Wasser.

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Schönstes Foto

In dieser Kategorie möchte ich Dir eine Aufnahme der Nelkenwurz (Geum) aus meinem Garten zeigen. Ich liebe dieses Bild, weil es eine wunderschöne Blüte ist. Zu diesem Foto gab es auch eine Blogparade. Neun Fotografen bearbeiteten die Raw-Datei. Wenn Du Dir die tollen Ergebnisse anschauen möchtest, empfehle ich Dir die Auswertung meiner Blogparade.

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Zusatz

Ein Bild möchte ich Dir unbedingt noch zeigen. Es entstand eines Morgens im Winter. Wir haben noch die alten Doppelfenster im Schlafzimmer. Väterchen Frost zauberte wunderschöne Eisblumen daran. Im Hintergrund siehst Du die aufgehende Sonne. So steht man doch gerne früh auf, oder?

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Das war mein kleiner Halbjahresrückblick. Ich bin schon sehr gepannt auf die Beiträge der anderen Teilnehmer. Die letzten Male haben über 100 Blogger mitgemacht. Das bietet interessanten Lesestoff, denke ich!

Vielen Dank an Michael für seine großartige Idee und die Organisation!

Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und Dir ein paar Blogbeiträge der anderen Teilnehmer zeigen, die mir besonders gefallen (wird fortlaufend aktualisiert):

Bilder von Rügen und Stralsund. Eine klare „aufgeräumte“ Linie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bilder: https://www.pixelwo.de/schoenste-reisefotos-1-2018

Atemberaubende eiskalte Landschaftsaufnahmen: https://www.reisewut.com/2018/06/fotoparade-1-2018-unsere-schoensten-bilder/

Traumhaft schöne Landschaften: https://www.smilesfromabroad.at/fotoparade-1-2018/

Bilder von Bergen: https://www.moosbrugger-climbing.com/fopanet-fotoparade-2018/

Bilder von Florida in hoher Qualität: https://aiseetheworld.de/bilder-florida-rundreise/

Norwegische Aufnahmen bunt gemischt: 8-meine-schoensten-reisefotos/

Hochwertige Landschaftsfotos: http://wanderlust.team/2018/06/fotoparade-1-2018/#

Besonders vielfältige Aufnahmen: https://natworldwild.com/2018/06/17/fotoparade-01-2018/

„Bleiben-im-Kopf-Fotos“: https://paleica.com/2018/06/18/fotoparade-1-2018-meine-schoensten-reisefotos/

Tolle Fotospots: https://www.borboletameetsworld.de/fotoparade1-2018/

Fernwehauslösend: https://www.feeistmeinname.de/2018/06/meine-schoensten-reisefotos-yeah-fotoparade/

Sehr professionelle Bilder: https://www.hikelust.de/fotoparade2018-1/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albrechtsburg Meissen zur blauen Stunde

Vor zwei Wochen habe ich ein Wochenende in Meissen und Umgebung verbracht. Es war einfach toll. Ich bin froh, dass ich keine weite Anreise zu diesen wunderbaren Sehenswürdigkeiten habe! Freu Dich in den nächsten Tagen also auf ein paar Fotos von Meissen, Moritzburg und vielleicht auch Dresden.

Derzeit habe ich viel im Garten zu tun. Die Bäume hängen voller Kirschen. Die wollen geerntet und verarbeitet werden.Trotzdem hoffe ich, auch ein paar Stunden Zeit für die Bildbearbeitung zu finden.

Frühsommerleben

Auf Facebook hatte ich Dich gefragt, welches Bild meines Ausflugs in die Oberlausitzer Natur ich zuerst bearbeiten soll. Die meisten Leser haben sich für den kleinen Schmetterling auf seiner Butterblume entschieden.

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“

Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter

Ich möchte dieses passende Zitat nutzen, um Dir ein bisschen zu erzählen, wie sich mein frühsommerliches Leben zur Zeit gestaltet.

Vormittags bis nachmittags arbeite ich als Berufsschullehrerin für Altenpflege. Hinterher widme ich mich unserem großen Garten. Da im Moment die Erntezeit beginnt, habe ich viel zu tun. Ich sammle die Früchte und mache daraus Marmelade, Chutneys und Liköre. Hier und hier habe ich Dir schon einmal Rezepte gezeigt.

Natürlich stehe ich nicht jeden Tag in der Küche. Die Pflanzen benötigen ja auch ihre Pflege. Beim Unkraut zupfen und gießen entdecke ich dann häufig hübsche Blüten und Insekten und „bewaffne“ mich mit meiner Kamera. Dabei entstehen viele Fotos. Zu viele! Ich schaffe sie gar nicht alle zu bearbeiten.

Abends sitze ich gerne mit meinem Partner vor dem Haus und genieße die Abendruhe. Ich liebe die Geräusche und Gerüsche lauer Sommernächte! Deswegen habe ich kaum Zeit für das entwickeln meiner Bilder und fürs bloggen. Im Winter vertreibe ich mir damit am Abend die Zeit.

Wie genießt Du die warme Jahreszeit?