Warum ich vorerst nicht zu „Vero“ gehe…

Heute bin ich schon über drei Beiträge gestolpert, die sich mit Vero beschäftigen. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal nachgeschaut, was das ist.

Was ist Vero?

Vero ist eine neue social media Plattform. Sie kann als App aufs Handy geladen werden. Sie wird mit instagram verglichen. Man kann dort Bilder teilen und dabei seine Follower in enge Freunde, Freunde und Bekannte einstufen. Man legt also fest, wer welche Inhalte sieht. Die ersten eine Millionen Nutzer der Community sollen ihren Account lebenslang kostenlos nutzen dürfen. Wieviel es für alle Nachzügler kosten soll, ist nicht ersichtlich. Vorteil ist, dass es derzeit keine Reichweitenbeschränkung gibt. Das klingt erst mal gut.

Also nix wie hin?

Warum ich vorerst nicht zu Vero gehe – meine Gründe

Ich liebe social media. Und ich gebe zu, im ersten Moment reizte mich die Anmeldung. Ich habe es aber dann doch nicht getan. Das hat folgende Gründe:

1. Schon wieder eine App!

Der erste Grund ist ganz pragmatischer Natur: Ich habe schon so viele Apps auf meinem Smartphone, dass Vero einfach nicht mehr darauf passt. Zumindest nicht so ohne weiteres. Die Apps, die ich derzeit nutze (facebook, whattsapp, instagram, pinterest, flickr, wordpress…) möchte ich aber auch nicht löschen.

2. Vero wird bestimmt nicht kostenlos und werbefrei bleiben

Derzeit werden neue User von Vero angelockt. Klar, dass man die App erst einmal kostenlos und werbefrei anbietet. Und dann? Von irgend etwas müssen die Entwickler ja leben. Also wird es entweder Werbung geben, oder die Nutzung wird Geld kosten. Früher oder später wird es Beschränkungen geben. Da bin ich mir sicher.

3. Die Reichweite wird bestimmt in Zukunft beschränkt werden

Sollte Vero so erfolgreich wie facebook oder instagram werden, wird es eine Beschränkung der Reichweite geben MÜSSEN. Wie soll das anders gehen? Die Timeline würde unendlich lang werden. Wenn man sich dann nach ein paar Stunden einloggt und vielen Menschen folgt, würde man den Überblick verlieren, oder unwichtige Beiträge würden wichtigere Posts nach hinten verschieben.

4. Ich bin schon auf vielen Plattformen aktiv

Ich habe schon so viel ausprobiert. Kannst Du Dich noch an studiVZ oder meinVZ erinnern? Damit fing alles an. Es folgte stayfriends. Darüber redet heute keiner mehr. Wir sind zu digitalen Nomaden geworden. Sobald man irgendwo heimisch ist, zieht die Karawane weiter. Und jede neue social media Seite offenbart früher oder später ihre Tücken. Bei instagram müssen hashtags gesetzt werden, bei pinterest sind hochformatige Bilder besser, und bei facebook darf die Größe der Datei nicht über 500kb sein… Du kennst das! Wie sehr machen wir uns abhängig von den Vorgaben dieser Communitys?!

Wer mich sucht, der findet mich! Ich nutze derzeit schon viele Accounts. Wer also echtes Interesse an mir und meinen Bildern hat, der hat genügend Möglichkeiten, sich mit mir zu verbinden. Dies sind die Links, wo ich derzeit aktiv bin:

wordpress

Facebook

instagram

flickr

500px

pinterest

Du darfst mir gerne folgen. Ich freue mich über alte und neue Kontakte!

Fazit

Ich liebe social media und stehe neuen Dingen offen gegenüber. Trotzdem lasse ich erst einmal die Finger von Vero. Die Betonung liegt auf „erst einmal“. Sollten sich meine Zweifel hinsichtlich Reichweitenbeschränkung und Kostenpflicht zerstreuen, oder sollte ich in Zugzwang kommen, weil alle Welt dorthin abwandert, werde ich es mir natürlich auch mal anschauen. Vorerst findet man mich in den einschlägigen Netzwerken.

Und DU?

Wie ist Deine Meinung zu Vero? Bist Du schon dort? Oder wartest Du auch lieber ab?

vero
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14 Gedanken zu “Warum ich vorerst nicht zu „Vero“ gehe…

    1. Haha. Sehr schön! Den Stilpiraten kenne ich auch. Nun ja. Er hat recht. Trotzdem möchte man gesehen werden. Die Frage ist nur, inwieweit man sich von den diversen social media Communitys abhängig macht. Es soll ja Menschen geben, die messen ihren Selbstwert an der Zahl ihrer Likes.

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      1. Reinhard Witt Fotografie

        Da mach ich doch gleich mal n Like hehe…. Man möchte doch gesehen werden… Jo… ich auch… aber ich mache mich damit nicht zu Sklaven von all den SM’s die es da gibt. Wenn ich da überlege, was ich für eine Zeit in der FOTOCOMMUNITY gelassen habe. Unvorstellbar heute für mich. Das ist echte LEBENSZEIT, die man für andere Sachen viel besser gebrauchen kann. Zum Beispiel fürs Fotografieren 😉 Oder???

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      2. Na gut. Ein wenig versklavt habe ich mich schon. Ich sehe es aber nicht als verlorene Lebenszeit an. Eher als Erweiterung meines Hobbys. Ich erfreue mich ja auch an den Bildern der anderen. Viele Leute schauen Abends TV. Der läuft bei mir vielleicht 20 Abende im Jahr…

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      3. Reinhard Witt Fotografie

        Haha… ja das kenne ich auch… Die gute alte Flimmerkiste ist bei mir schon seit Jahren abgeschrieben-mir macht das Bearbeiten meiner Bilder viel mehr Spaß…
        Wie schon geschrieben… Die Erweiterung meines Hobbys sieht bei mir völlig anders aus. Dazu benötige ich weder ein Smartphone noch irgendwelche Informationen von Instagramern oder Facebookjüngern… 🙂 Aber das ist nur MEINE alleinige Ansicht… Ein Trost für Dich: Ich ecke mit dieser Einstellung ÜBERALL an – Na und? Ist mein Leben… hehe….

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  1. Sarah Hazel

    Ich hab zwar schon auf Instagram und Facebook von Vero gehört, muss aber ehrlich zu geben, das mir meine Freizeit zu schade ist um dem nächsten „Social Media Hype“ hinterher zu rennen. Am Anfang mag es vielleicht noch eine nette Sache sein, aber das waren Facebook und vor allem Instagram auch. Und wenn man sich die beiden jetzt ansieht möchte man nur noch schreiend wegrennen, ich zumindest.

    Deswegen, bleibe bei dem was ich habe und kenne und muss mir nichts neues ans Bein binden, wo ich wieder ewig brauche um „reinzukommen“. Und ich seh‘ es jetzt schon kommen, für den Fall das es mich doch einmal reizen sollte die App zu laden und ich durchsehe wird die ganze Sache wieder komplett geändert (wie Instagram) und ich verliere die Lust daran. Von daher lass ich gleich die Finger davon und widme mich mehr den Plattformen auf denen ich schon bin.:)

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